3D – Fluch und Segen

3d

In den Medien, also vorallem jenen, die sich mit Filmen im speziellen befassen, wird die 3D-Technologie gerne mal als schrecklichste Filmentwicklung seit Miley Cyrus‘ Schritt in die Schauspielerei verschrien, und so unrecht haben die Nörgler natürlich nicht. An sich finde ich 3D eigentlich ganz nett, aber leider wurde jeder noch so schlechte Film mit 3D ausgestattet, und aus gefühlten 20 gesehenen 3D-Filmen kann ich gerade 4 nennen, bei denen mir das 3D gefiel: Avatar, Legend of the Guardians, Kung Fu Panda 2 und Transformers: Dark of the Moon. Eine solche Quote spricht natürlich nicht für 3D könnte man meinen, aber der Fehler ist vielmehr den Filmemachern zuzuschreiben, die, und ist es noch so unpassend, jeden Film zu einem 3D-Streifen ummodeln. Dadurch bleibt ein fader Beigeschmack, dessen Ursprung man bei der Technologie an sich sucht – doch die wäre gar nicht mal so schlecht, nur hilft der Overuse und die Masse an schlechten 3D-Filmen der Technologie nicht wirklich weiter.

Seht ihr das gleich, oder seid ihr da völlig anderer Meinung?

  • Xander

    Seh ich auch so. Wir gucken fast nur noch 2D wenn wir die Wahl haben.

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  • Roberto

    Na ja, wir haben hier ja auch keine Super-Kinos. Wenn man die 3D-Filme in voller Qualität sehen will, muss man schon in ein Paramount-Cinema oder so gehen. Und die finden wir hier nicht. Ja, unsere Kinos werben nun mit „Wir sind digital und super und cool“, aber ein Vergleich zu den Hollywood-Kinos ist das niemals. Ein Freund hat mir z.B. gesagt, dass das (konvertierte!) 3D bei Deathly Hallows Part 2 beim zweiten Mal Schauen in einem grösseren, besseren Kino um Längen besser war als beim ersten Mal in einem kleineren 3D-Super-Digital-Kino. Ich mag 3D. Es sorgt für Tiefe und ein, zwei coole Effekte, aber ausgereift ist die Technik noch nicht. Die IMAX-Filme, wo einem Schlangen und Fische usw. um die Ohren fliegen sind ja auch anders gemacht. Die sind nämlich animiert und da sind auch weniger Grenzen gesetzt. Also: Hierzulande ein kommender Segen, in Hollywood ein fast-Segen und in Zukunft ein eunderbarer Segen! 🙂

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  • christian

    Mir geht auf die Nerven, dass jeder, der sich für einen begnadeten Filmkenner und -kritiker hält, auf den Tod gegen 3D ist, und einem das bei jeder Gelegenheit unter die Nase zu reiben hat. Ich bin auch nicht überzeugt davon, aber ich glaube, die Technik hat Potential. Von meinen drei 3D-Filmen hat mich bisher auch nur Avatars Technik überzeugt, bei Drive Angry und Priest war das wirklich belanglose Spielerei.

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  • Lukas

    Solange es gut gemacht ist (was in der Tat lange nicht immer der Fall ist), find ichs klasse, da es dem Film durchaus nochmal ein ganz neues Feeling verpassen kann. In den Filmen, in denen es eher lieblos oder schlicht aufgrund von fehlenden passenden Einstellungen überflüssig ist, finde ich es eher störend, da diese Brillen schon nich ganz so cool sind, wenn man sie eigentlich nicht brauch. Bild dunkler und so. Ich denke aber auch, dass die Technik prinzipiell noch viel Potenzial hat und wir das in den kommenden Jahren auch deutlich spüren werden; dauert aber noch etwas.
    Die Filme, die du genannt hast, fand ich 3D-technisch auch sehr gut (mit Ausnahme von Kung Fu Panda 2, den ich leider in 2D gesehen habe -.-). Aber ich finde, da sollte man How To Train Your Dragon noch zu nennen. Die Einstellungen waren mehr als gut geeignet für 3D und die Flugszenen waren schlichtweg atemberaubend. Ging zumindest mir so – Achterbahn im Kino 😀

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  • Lichtschwert

    Naja, auch jeder noch so kleine Film wird heutzutage mit Spezialeffekten vollgepumpt, was den wenigsten qualitativ weiterhilft. Kurzfristig gesehen dürfte es nerven, zweifellos, doch man lernt aus den Fehlern oder aus der puren Produktion. Man bedenke, dass die 3D-Technologie immer weiter verbessert wird, was natürlich nur dann am schnellstmöglichen geht, wenn man damit arbeitet, rumexperimentiert und all die kreativen Köpfe der Produktionsfirmen mit 3D vertraut macht.

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  • Kyo

    Leider denken sich zu viele „Hey, 3D kann man nicht (einfach) raubkopieren, dann kommen wieder Leute und gucken unsere Filme.“ Ich finde es aber echt furchtbar nochmal nur für ein wenig 3D zu bezahlen UND noch für Überlänge und da so einen Murks wie FDK4 zu bekommen 🙁

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  • Laosüü

    Bei mir waren’s bisher 2 Filme mit funktionierener 3D-Technik: Avatar und Final Destination5.

    Für ein großes Filmerlebnis brauch ich kein 3D, allerdings hat die Technik Potential und wenn sie in ein paar Jahren dann richtig funktioniert werden ja ehe die letzten Kritiker verstummen. Dafür müssen sich Filmemacher aber auch auf einen guten Film konzentrieren und nicht versuchen, es noch irgendwie mit 3D rauszureißen.

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  • Kevin

    Das was Christian sagt.

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  • Dr. Borstel

    3D ist per se nicht schlecht. Keine Technik ist das. Sie wird aber falsch benutzt, nämlich als Ersatz für Inhalte, und ich sehe keinen Anlass zur Hoffnung, dass sich das in absehbarer Zeit ändern wird. Handfeste Storys brauchen den Effekt nicht; er lenkt ja auch eher vom Geschehen ab, wenn einem ständig Dinge ins Gesicht fliegen.

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  • LOfter

    Ich muss sagen, dass ich bis jetzt komplett auf 3D Filme verzichten konnte. Der Aufpreis war es mir bisher noch nie wert das „zusätzliche Vergnügen“ genießen zu können. Natürlich hat es etwas in 3D durch die Gegend zu fliegen aber mir geht es dann doch primär um die Handlung und danach erst um die Bilder. In der 3D Zeit bleibt ersteres leider oft auf der Strecke :. Hoffen wir, dass (im Gegensatz zu der Miley Cyrus Sache) langfristig etwas gutes bei der Entwicklung heraus kommt!

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  • donpozuelo

    3D ist okay, solange der Film auch dementsprechend gedreht wurde. Aber bis jetzt sehe ich da eigentlich nur „Avatar“ als wirklich gut funktionierenden 3D-Film. Alle anderen benutzen es zwar auch, aber es ist halt nicht mehr so spektakulär im Einsatz. Ist wohl wie mit dem „Matrix“-Phänomen… beim ersten richtigen Mal sieht alles toll aus und je öfter man es dann sieht, desto weniger interessant ist es dann.
    Aus diesem Grund verzichte ich mittlerweile auch größtenteils auf 3D… und natürlich, weil es so schweine-viel kostet.

    Ob man 3D jetzt kritisch sehen sollte, bezweifle ich. Klar, zu viele Filme werden nachträglich bearbeitet, nur um etwas mehr Kohle einzufahren. Aber es wird sicherlich auch noch einige gute Filme geben, die mit 3D richtig umzugehen wissen.

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  • Lukas

    Normales Kino: 5,50€ bis maximal 7,50€ (neue Filme, Überlänge etc.).
    3D-Filme: min. 10,50€ bis maximal 13,50€ (je nach Länge/wie lange er läuft)

    Selbst mit Schüler-/Studentenrabatt zahlt mal im Schnitt also gut das Doppelte, was sich wirklich lohnen sollte, aber leider nicht immer tut…

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  • Damian

    Avatar, Transformers 3 und…ähm. Fertig. Mehr könnte ich so auf der Stelle nicht nennen. Was wiederum den Anschein macht, dass das ganze etwas mit dem Budget zu tun hat.

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