Retusche

Etwas wovon ich bisher tunlichst die Finger liess, weil es ein Feld für sich ist, ist das Retuschieren von Bildern. Das Ganze ist eine Materie für sich, und ich fürchtete mich vor den Folgen einer schrecklichen Retusche. Entweder es klappt, oder es klappt nicht, und dann siehts schrecklich aus. Doch zum Glück gibts Tutorien und Anleitungen für einfache Retusche und mit einer guten Bildvorlage kam bei meinem ersten Versuch doch schon etwas annehmliches heraus. Ist halt immer schwierig, so eine Anleitung 1:1 nachzumachen, wenn man anderes Bildmaterial hat. Gerade wenn es um Belichtung und Details geht. Aber ich bin doch ziemlich zufrieden. So fürs Erste.

  • Xander

    Schick schick. Bist du nach einer Online-Anleitung gegangen? Wenn ja, bitte Link!

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  • donpozuelo

    Ist schon der Hammer, das mit dem Retuschieren!

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  • bullion

    Ich find’s eher gruselig, so wie jedes zweite Magazincover. Aber ist halt halt heute so. Wenn ich denke wieviele Shopper in den Agenturen sitzen und Tag ein, Tag aus nichts anderes machen und das für JEDEN popeligen Fotoshoot… achja… schöne, neue Welt.

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  • bullion

    Klar, das probiert wohl jeder in seiner Photoshop-Karriere einmal aus. Gehört halt dazu. Aber wenn ich das jeden Tag mit diversen Models machen müsste, dann würde ich die Krise bekommen. Ist besonders bei neuen Katalogen im Printbereich an der Tagesordnung. Aber gibt ja glücklicherweise noch mehr als Pixelgeschubse… 😉

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  • Silencer

    Auf dem Bild kommen Deine Augen gut zur Geltung.

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  • George

    Ich bin auch immer wieder überrascht, was mit Photoshop alles geht. Also auch ohne enorm großen Aufwand. Well done, ich finds gut.

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  • Lichtschwert

    Zufälligerweise habe ich mich heute mit einem Kollegen über das Thema Photoshop-Retusche unterhalten. So viel Geduld für nur ein Bild könnte ich nie und nimmer aufbringen, ganz zu schweigen von dem Blick, den man haben sollte, wenn man ein „unfertiges“, soeben geschossenes Bild betrachtet und Fehlerpunkte finden sollte.

    Hingegen kann ich jedoch behaupten, schon eher die Geduld zu haben, einen Filmframe passgenau so zu schneiden, bis er mir gefällt. :mrgreen:

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  • Julian

    Ach die Sache mit der Moral… mal ganz ehrlich: Da kümmert sich sonst auch keiner drum, also warum sollte es jemand jucken, nur weil es um Retusche geht? Früher wurde auch retouchiert (Marilyn Monroe trug z. B. immer eine Gummiesilouette unter der Kleidung, um perfekt auszusehen und Unebenheiten auszubessern) und es hat auch keinen gestört, oder? Es ist ja jetzt auch nicht so,dass irgendwelche Frauen Minderwertigkeitskomplexe wegen ihres Äußeren bekommen, weil ihnen das Ideal vorgesetzt wird – sowas entsteht eher aus innerfamiliären Druck. Die Medien sind da nur der Sündenbock, um die eigene erzieherische Inkompetenz zu verdecken. Ich kenne einige Bulimikerinnen, noch aus der Schulzeit und das hatte immer was mit emotional abwesenden Eltern zu tun oder anderen Problemen. Erst waren sie fett, dann dürrgekotzt… However,ich retouchier für mein Leben gern.Vllt. sind die Augen etws zu blau…

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  • Sumi

    Die Augen – wenn auch gewollt – werten deine Mühe etwas ab. Ich würde beim linken Auge noch den Liedschattenpatzer retuschieren und dann ist es super duper mega fein 😀

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  • Sumi

    Schau mal über dem Linkenauge (vom Betrachter aus das linke!) da hat sie den Lidschatten nicht ganz bis zum Wimpernkranz gezogen, da würde ich etwas nachbessern. 🙂

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  • Julian

    Na, ich finde es auf jeden Fall völlig ok, zu retouchieren. Aber stimmt schon – Illusionen trüben die Realität. Ich hatte die Bulimiethese jetzt auch nur herausgeholt, weil ja oft so argumentiert wird (sprich die Modeindustrie ist schuld) und die Bulimiker, die ich so kenne, haben entweder familiäre Probleme oder hatten enorme Erwartungen zu erfüllen und so führt dann eins zum anderen. Da ist der Auslöser vllt. ein Bild – aber der Künstler nicht schuld. Ich hoffe ich drücke das nicht zu kryptisch aus. Ich bekomme immer nur nen Hals, wenn Künstler für Dinge verantwortlich gemacht werden, an denen sie nicht schuld sind. Das sollte eine Ermutigung sein 😉

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  • Julian

    Nun, aber photoshoppen ist schon ne Kunst für sich – im Prinzip Zustimmung, aber bestimme Arbeiten am Foto sind schon irgendwie Kunst. In welchem Grad, das sei mal dahingestellt. Vllt als erweiterter Kollagenbegriff?

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