D23: Geballte Ladung Pixar-News

Bereits seit Wochen fiebere ich sehnsüchtig diesem Weekend entgegen – nicht, weil in Zürich die Füdlifasnacht aka. Streetparade stattfindet, sondern wegen der D23 Expo in Anaheim. Die D23 begann als Fan-Convention des Disney-Fanclubs (das D steht für Disney und 23 verweist auf das Gründungsjahr des Studios) und ist heute die wichtigste Veranstaltung für News zu kommenden Disney-Filmen. Und da mit Pirates of the Caribbean, Star Wars, Marvel und Pixar diverse von mir heissgeliebte Franchises und Firmen mittlerweile unter Disney-Flagge segeln, ist die D23 natürlich auch Garant für viel Freude meinerseits.

Neben der Ankündigung, dass Tom Hiddleston im neuen Tinkerbell-Film dem jungen Captain Hook die Stimme leihen wird und damit wohl viele kleine und grosse Mädchen glücklich machen wird, gab es am ersten Tag der D23 vorallem Relevantes aus dem Hause Pixar zu vermelden – namentlich zu den nächsten drei Pixar-Filmen The Good Dinosaur, Inside Out und Finding Dory. Was das für Informationen sind, erfahrt ihr nach dem Klick.

The Good Dinosaur

TheGoodDinosaur

Der Film dreht sich, wie wir wissen, um eine alternative Realität, in der die Dinos nicht ausgelöscht wurden, sondern in Harmonie mit Menschen leben und als Bauern artig ihre Felder bestellen. Zeitlich befinden wir uns aber irgendwo in der Steinzeit, zumindest legt das erstes Concept Art nahe. Die Story dreht sich um Apatosaurier Arlo, der sich mit dem Menschen Spot anfreundet. Gesprochen wird dieser von… niemandem. Das Gerücht macht nämlich die Runde, dass der Mensch gar nicht reden kann. Die Dinos haben hingegen alle ihre Sprecher gefunden. So spricht der noch relativ unbekannte Lucas Neff den Protagonisten, während John Lithgow und Frances McDormand seinen Eltern die Stimme leihen. Bill Hader und Neil Patrick Harris sprechen seine Brüder Forrest und Cliff und Judy Greer seine Schwester Ivy.

Der Voice Cast ist natürlich schonmal genial, aber auch das ganze Konzept klingt extrem vielversprechend. Eine Dino-Menschen-Freundschaft – das gabs seit den Flintstones nicht mehr und ich bin überzeugt, dass Pixar viel daraus zu machen weiss. Ich kann den Kinostart am 30. Mai 2014 (bei uns ist noch nichts angekündigt) kaum mehr erwarten!

Dem Film vorausgehen soll übrigens ein Kurzfilm namens Party Central, der irgendwie mit Monsters University zusammenhängen soll. Wenn er so cool ist wie die Toy Story Toons, habe ich nichts einzuwenden. Zumal die Story, wie OK eine Party veranstaltet, zu der sie die Gäste von anderen Partys zusammenklauen – mithilfe der Türen aus Monsters, Inc. – echt schräg klingt.

(via)

Inside Out

InsideOut

Hier gab es ja kaum Informationen, mal abgesehen vom kryptischen Arbeitstitel „Untitled Pixar Project That Will Take You Inside The Mind“. Nun wissen wir einiges mehr über Pete Docters neues Projekt: So bringt uns dieser Film in den Geist („mind“ lässt sich nur unzufriedenstellend übersetzen…) eines kleinen Mädchens namens Riley, das ein riesiger Sportfanatiker ist und sich nach einem Umzug in einer neuen Umgebung zurechtfinden muss. Die eigentlichen Protagonisten sind aber Rileys Emotionen, die alle von verschiedenfarbigen Männchen (respektive Fräuchen*) dargestellt werden.

  • Rot ist die Wut, einen männlichen gnomenhaften Charakter, den Komiker Lewis Black spricht.
  • Grün ist die Abscheu, ein grünes Mädchen, gesprochen von Mindy Kaling.
  • Gelb ist die Freude, dargestellt als weiblichen Charakter in gelbem Dress. Die Sprecherin ist Amy Poehler.
  • Blau ist die Trauer, ebenfalls eine weibliche Figur im Rollkragenpulli, der Phyllis Smith die Stimme leiht.
  • Lila ist schliesslich die Angst, ein dürrer Mann, den (erneut) Bill Hader spricht.
  • Rileys Sprecherin steht noch nicht fest.

Dabei arbeiten diese Emotionen in einem Büro und steuern „ihren“ Menschen. Ebenfalls gezeigt wurden weitere Konzepte, die im Film Verwendung finden, die ich noch ganz spannend finde. So gibt es eine Traumproduktion oder den leider unübersetzbaren „train of thought“, der genau das ist – ein Gedanken-Zug. Das deckt sich ziemlich mit meinen Erwartungen und auch wenn ich mit den Charakterdesigns noch nicht ganz warm werde, so habe ich grosse Hoffnungen, dass Pete das hinbekommt. Zu den Sprechern kann ich wenig sagen, da ich ausser Amy Poehler und Bill Hader keinen davon kannte. Nachdem ich mich aber ein bisschen informiert habe, kann ich zu den anderen nichts negatives sagen. Abwarten.

*Zusammen mit Finding Dory sorgt Inside Out dafür, dass Pixar spätestens 2015 nicht mehr vorgeworfen werden kann, über zu wenige weibliche Protagonisten zu verfügen. Allein in diesem Film sind es zusammen mit Riley ganze vier.

(via)

Finding Dory

FindingDory

Angeblich soll man bei Pixar nach der Sichtung einer Orca-Dokumentation entschieden haben, die Story von Finding Dory leicht umzuschreiben, bestätigt wurde das aber nicht und angesichts der ohnehin schon raren Infos, die wir bislang zu diesem Spin-Off haben, ist es auch nicht weiter relevant. Der Film setzt ein Jahr nach Finding Nemo ein und erzählt die Geschichte, wie sich bei Dory die Heimfindeinstinkte einstellen, also jene Instinkte, die es einem Tier ermöglichen, ohne Probleme zu seinem Geburtsort zurückzufinden. So soll Dory in diesem Film mit ihren Eltern vereinigt werden. Diese werden von Diane Keaton und Eugene Levy gesprochen, Ty Burrell leiht zudem einem Beluga die Stimme.

Zusammen mit Ellen DeGeneres und Albert Brooks gibt das einen stimmigen Cast, der meine Vorfreude auf diesen Film ins Unermessliche steigen lässt. Und auch die Story klingt vielversprechend und so gar nicht nach „hey, machen wir noch eine Fortsetzung!“.

(via)

  • maloney

    The Good Dinosaur hört sich gut an…hoffen wir nur dass Pixar hier nicht in irgendeiner Art auf den Croods/Steinzeit Zug aufspringen will.

    Inside Out und Finding Dory dagegen klingen wirklich sehr vielsprechend bin sehr gespannt, zumal ich janicht zu den Leuten gehöre, die Pixar vorwerfen nicht mehr an den Charme der alten Filme heran zu reichen.

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  • donpozuelo

    Klingt alles ziemlich spannend. Beim Nemo-Sequel bin ich ein winziges, mini-kleines bisschen skeptisch, aber auch das hört sich noch gut an. Wie die beiden anderen Filme auch. Vor allem der Mind-Film klingt wahnsinnig vielversprechend. Mein kleiner Favorit in diesem Trio 😉

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