Monstergewinnspielgewinner

MonstersUniversity

Mein Monsterhintergrundgeschichtenverfassungswettbewerb ist gestern Abend zu Ende gegangen, und aus den Einsendungen habe ich dann meine beiden Favoriten gezogen. Ich hatte es diesmal nicht leicht, da ich nicht einfach Glücksfee spielen konnte, sondern selber entscheiden musste, welche Geschichte mir am Besten gefiel. Und das war eben echt schwer, da mir die Beiträge alle so gut gefielen.

Letzten Endes habe ich mich aber entscheiden können – die Wahl fiel auf Zéa und Rebecca, deren Geschichten mich total zum Lachen brachten. Die Beiden haben sich eine DVD, respektive BluRay von Monsters University sowie ein Monster mit ihrem Namen gesichert. Weil aber auch die restlichen Beiträge extrem vielseitig und vorallem echt klasse waren, möchte ich nachfolgend ein Best Of mit einigen der kreativsten Monsterhintergrungeschichten präsentieren:

Sean

Claudio erzählte von Seans geplatzten Träumen und Massenvernichtungswaffen:

„Sean hat die Firma seines Vaters geerbt, die er nie haben wollte und darurch ist sein Lebenstraum Delfindompteur in Abu Dhabi zu werden zerplatzt. Verbittert und enttäuscht rüstete er die ehemalige Kugelschreiberminenfabrik langsam auf puddingbetriebene Massenvernichtungswaffen Produktion um, welche von billigen Waisenkindernsklaven aus der 3ten Welt gefertigt werden um sich so an der Welt für seine geplatzen Lebensträume zu rächen.“

Phil

Lena konnte sich – aus welchen Gründen auch immer – mit Phil identifizieren:

„I am not small! Ich bin sogar ausserordentlich gross. Es werden nur falsche Prioritäten gesetzt. Wisst ihr denn nicht was ich für Qualitäten habe? Mutig (Superman), schön (Scarlett Johanson), mächtig (Kim Jong-un), stark (Hulk) alles in mir vereint. Ich werde es euch heimzahlen, beweisen, wie genial ich bin. Ich werde Maschinen bauen grösser und mächtiger als ihr alle. Und dann, dann werde ich die Welt beherrschen!“

Dennie

Marisa war die Einzige, die ihr Monster Dennie sogar einmal gesehen hat. In New York nämlich.

„Dennie dich hab ich doch schonmal gesehen! Das einzige was ich über dich weiss ist, dass du kein Republikaner sein kannst und das find ich gut. Denn das erste und bisher einzige Mal, dass ich dich gesehen hab, war am Abend der Wiederwahl Barack Obamas. Du wurdest von einem der 7000 Rotlichter auf deiner Spritztour durch Manhattan gestoppt. Zum Glück, sonst hätte ich gar kein Foto von dir schiessen können. Und nun schau mich nicht so misstrauisch an und danke mir, das ich soeben bewiesen hab, dass du lebst!“

Alfred

Rebecca weiss, was Alfred mag (nämlich seine Pulloversammlung):

„Der Herr Alfred ist ein ganz fieser Lehrer an der Schule für kleine Monster. Dort lernen die Kleinen alles übers Monstersein, wie man monstermässig guckt, wie man als Monster einem dieser gespässigen menschlichen Wesen gegenübertritt oder wie man monstermässige Gerichte zubereitet.
Doch der Herr Alfred mag kleine Monster überhaupt nicht, er mag bloss seine seine Pulloversammlung (ganze 37 Stück hat er!) und seine Fusskrallen, die er jeden Morgen punkt halb acht sorgfältig feilt und putzt.
Heute hat er extra einen roten Pullover angezogen, weil er genau weiss, dass der kleine Miro rot ganz und gar nicht mag, und der Miro hat ihm schliesslich gestern eine Kreide an den Kopf geworfen. Jawohl, so rächt sich ein richtiges Monster!“

Madeline

Stefan erkannte den Zusammenhang zwischen Madelines Aussehen und ihrer Berufswahl:

„Madeline kommt ursprünglich aus Schweden. Aber bei ihrem Job, in der Hockerabteilung bei Ikea, war sie nie richtig erfolgreich. Nun lebt sie glücklich und zufrieden in Indien. :-)“

Helen

Sven dichtete Helen eine tragische Vergangenheit als Fangirl an:

„Helen war mal ein Mensch und grosser Captain America-Fan. Da sie auch eine superheldin sein wollte versuchte sie alles Mögliche und kam so zu radioaktivem Müll. Was für andere mit Superkräften endet, war bei Helen eine Tragödie – sie wurde zum Monster (ist aber trotzdem noch Cpt. America Fan wie am Cap zu erkennen ist)“

Noah

Frau Welt des Wissens (Name der Red. bekannt) nahm sich Noah vor, der es auf der Arbeit nicht leicht hat:

„Noah hat stets schlechte Laune. Er ist Wikinger, muss aber als Finanzbeamter arbeiten, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Daher die schlechte Laune. Wegen seiner langen Haare und den Ohrringen ziehen ihn die Kollegen ständig auf. Dass er ausschließlich barfuss läuft, gab Anlass für einige Diskussionen, wurde aber schließlich innerhalb des Amtes als harmlose Schrulle akzeptiert. Die Kunden schauen allerdings manchmal seltsam.“

Steven

Zéa übergab das Wort gleich an Steven selbst, der von Küchenkatastrophen zu erzählen wusste:

„hey. ich bi de steven. aber mini homies nened mich nur easy greasy steve. wil ich bin known für min hairy style. ich trägs no gern nach füre gscheelet. früener sinds vill länger gsi. bis zu mine mittelärm – so lang sinds gsi. aber das het mer mit de ziit voll de reschte ge. drum hetsmer mis mami abghaue. mitem razor isch si drübergfätzt…aber fuck hetmi das zerst agschisse. hami gfühlt wienes ei. alte es EI! aber früener hani eh nochli anderst usgseh… weisch, das isch so gange: ich ha so wele panierts schnitzel mache…so mit paniershit und fleisch und so. wetti de chuchischrank uftue, streck so mini oberärm det ue aber shiit, si sind eifach z churz! ich so voll am uejumpe, verwütsch de cheibe schränkligriff und (ich schwöör nach einere hundertstelsekunde!) hani die huere türe ufem chopf! und de hetsmer natürlich voll iidruckt weisch! mis hair voll hinüber, türe voll verbroche und ich aaanderst im eelend. mini mam flüügt grad ane oder und isch voll am umhypere gsi und ich has voll nonig checkt gell!? eifach min schädel, ey de het brummt wie en bieneschwarm! ich lueg mich den so im spiegel a und gse mich so mit dem idruckte chopf…und denk shiit han ich en bad-hair-day oder was? aber nei, min chopf isch im arsch und das schiisst mich a.“

  • weltdeswissens

    Nie, nie, nie gewinne ich was *schluchz*

    Trotzdem Glückwünsche an die Gewinnerinnen!

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