Jurassic Park (1993)

JurassicPark

„Dr. Grant, my dear Dr. Sattler… Welcome to Jurassic Park!“

Der Milliardär John Hammond will auf der Isla Nublar einen riesigen Dinosaurierpark errichten. Die ausgestorbenen Riesen hat er mittels modernster Gentechnologie zum Leben erweckt. Die Spezialisten Alan Grant, Ellie Sattler und Ian Malcolm sind von der Sicherheit des Parks jedoch nicht wirklich überzeugt – und ihre Bedenken erweisen sich als richtig, als einige Dinosaurier aus dem Park ausbrechen. Mit Jurassic Park verfilmte Steven Spielberg die gleichnamige Buchvorlage von Michael Crichton und lieferte nebenbei einen Meilenstein der Filmgeschichte.

Jurassic Park ist ein gutes Beispiel für das Kino der 90er – keine Idee war zu gross oder zu absurd, umzusetzen. Manchmal vermisse ich diesen Geist in der heutigen Filmwelt, diese Unerschrockenheit vor einem Thema, das irgendwie nicht ganz realistisch ist. Doch Steven Spielberg ist überzeugt von seiner Idee und kann sie uns glaubhaft verkaufen, sodass wir als logisch denkende Wesen keinen Augenblick an der Echtheit dieser Dinos zweifeln. Das ist sicher auch den einwandfreien Effekten geschuldet, deren Mischung aus CGI und Animatronics für mich zum besten gehören, was die Tricktechnik des Kinos je hervorgerufen hat. Schön zu hören, dass auch Colin Trevorrow, Regisseur des nächsten Films Jurassic World, auf die mechanischen Dinos setzen wird.

Überhaupt bin ich der Meinung, dass jeder, der selber Filme drehen möchte, diesen Film gesehen haben sollte. Denn auch was die Machart betrifft, ist Jurassic Park ein Highlight – das Drehbuch ist nie langweilig und voller Witz und auch die Figuren sind bestens besetzt. Mit Sam Neill hat der Film einen charismatischen Protagonisten, der durchaus als Indiana Jones der nächsten Generation (auch wenn er nur fünf Jahre jünger ist als Harrison Ford, aber ihr versteht mich) bezeichnet werden kann. Und ich denke, wir können uns darauf einigen, dass Jeff Goldblum für ziemlich jeden Film eine Bereicherung ist, oder? Auch die Art und Weise, wie Spielberg die Spannung aufbaut, ist kultverdächtig. Das hitchcockmässige Zittern des Wassers bei der Ankunft des T-Rex etwa ist herrlich. Und nicht zu vergessen, John Williams‘ für Gänsehaut sorgender Score.

"I've had it with those motherfuckin' dinosaurs in this motherfuckin' park!"
„I’ve had it with those motherfuckin‘ dinosaurs in this motherfuckin‘ park!“

„Alle sagen, er ist gut“ ist für mich generell kein schlagkräftiges Argument für einen Film. In diesem Fall hat die Masse aber Recht: Jurassic Park ist ein Must-See für jeden der eine spannende Story und gute Unterhaltung schätzt. Die atemberaubende und für ihre Zeit bahnbrechende Technik ist ein zusätzlicher Grund, warum man sich diesen Dino-Spass nicht entgehen lassen sollte.

9 Sterne

  • Mister Nick

    Tja… die guten 90ies… da hat man noch Filme gedreht die spannendes Erzählkino mit erstklassigen Effekten kombinierten….
    Der Mix aus CGI und handgemachten Effekten erzeugt zudem einen interessanten Look, der noch heute, über 20 Jahre später, gefällt.

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  • eay

    Ein Stern zu wenig. Oder zumindest eine Erklärung dazu.

    Außerdem spoilert das Bild oben die Handlung. 😉

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