Edge of Tomorrow (2014)

EdgeofTomorrow

„What I am about to tell you sounds crazy. But you have to listen to me. Your very lives depend on it.“

Eine Alienrasse namens Mimics überrennt die Erde. Nachdem ein Grossteil von Europa gefallen ist, startet die Royal Air Force eine letzte Offensive – mittendrin: Der amerikanische Pressesprecher Bill Cage, der seit einem Unfall immer wieder denselben Tag erlebt. Zusammen mit der „Full Metal Bitch“ Rita Vrataski versucht Cage, einen Weg zu finden, um seine Fähigkeit im Kampf zu nutzen. Den neuen Tom Cruise-Film Edge of Tomorrow habe ich leider immer wieder verpasst im Kino, weshalb ich ihn mir erst in der allerletzten Vorstellung im kleinen Saal angesehen habe. Und so kommt meine Review erst Monate nach dem eigentlichen Kinostart.

Das Konzept von Edge of Tomorrow ist spannend, wenn auch nicht wirklich neu. Die Parallelen zu Groundhog Day oder generell zu Games (wo man beim Tod auch wieder am Ausgangspunkt landet) sind offensichtlich. Das hindert Regisseur Doug Liman aber nicht daran, einen unterhaltsamen Sci-Fi-Blockbuster zu präsentieren, in einem Jahr, das – nach dem sci-fi-lastigen 2013 – mit überraschend wenigen Vertretern des Genres aufwartet. Liman, der bereits mit Jumper erste Erfahrungen mit leicht verdaulichen Sci-Fi-Stoffen sammelte, ist sich der mangelnden Originalität der Prämisse bewusst und macht diesen Umstand mit viel Selbstironie und Situationskomik wett.

Dazu kommt, dass Edge of Tomorrow in optischer Hinsicht wirklich sehr gelungen ist. Die Action ist gut orchestriert, die Locations sind gut gewählt (Heathrow als theoretischer Truppenstützpunkt? Hell yeah!) und das Design der Mimics gefällt mir – etwas was mich bei den Sci-Fi-Filmen der vergangenen Jahre leider durchs Band weg gestört hat. Ausserdem bekommen wir mit Emily Blunt als Rita Vrataski eine starke weibliche Figur, die den ebenfalls solide spielenden Tom Cruise locker in die Tasche steckt. Da verzeiht man dem Film gerne, dass er sich zum Schluss unnötig streckt und ein bisschen repetitiv (ja, ich bin mir der Ironie bewusst) anmutet. Denn auch so verlässt man das Kino zufrieden – wenn auch nicht mit einem neuen Lieblingsfilm.

"Aren't you a little short for an Exo trooper?"
„Aren’t you a little short for an Exo trooper?“

Edge of Tomorrow ist ein unterhaltsamer Sommerblockbuster, der nicht mehr und nicht weniger ist. Die Action stimmt, die Story ist spannend – was will man mehr?

8 Sterne

  • Fox

    reicht wohl für einen Heimkinoabend 😉

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  • ONLY GOOD STUFF

    Im Kino verpasst…… BluRay wird gekauft!

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  • donpozuelo

    Richtig!!! Hat mir auch gut gefallen… vor allem war ich doch positiv überrascht, wie viel Humor doch in den Film steckte.

    Und ja: Das Design der Mimics war wirklich mal was Neues.

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