Kinotipps: 19. Mai 2016

KinotippsDiese Woche ändert sich nur wenig – wer also an Pfingsten nicht dazu kam, meine Kinotipps zu befolgen, hat diese Woche noch Zeit.

CivilWar

Captain America: Civil War – Joe & Anthony Russo
Seit 28. April 2016

Marvel-Film Nummer 12 ist zwar bei Weitem kein Meisterwerk, aber trotz allem solides Actionkino mit Tiefgang. Captain America: Civil War stellt unangenehme Fragen – der Film der Russo Brothers bleibt uns aber bis zum Schluss leider die Antworten schuldig. Robert Downey Jr. spielt stark (badumm-tss) und die Neuzugänge Tom Holland (Spider-Man) und Chadwick Boseman (Black Panther) sind angenehm erfrischend. Da sieht man gerne über die verschwendeten Daniel Brühl und Martin Freeman hinweg.

Kollektivet – Thomas Vinterberg
Seit 21. April 2016

Die dänische Filmikone Thomas Vinterberg verfilmt mit Kollektivet ein von ihm verfasstes Bühnenstück über eine Kommune, die nicht ganz so gut funktioniert, wie sich das die Beteiligten erhofft hatten. Vinterberg beweist mit diesem Film einmal mehr, was für ein versierter Autorenfilmer er doch ist.

Une Famille à Louer – Jean-Pierre Améris
Seit 21. April 2016

Benoît Poelvoorde gibt in Une Famille à Louer von Jean-Pierre Améris einen einsamen Superreichen, der erleben will, wie es ist, eine Familie zu haben. Aus diesem Grund „mietet“ er die Familie einer alleinerziehenden Mutter. Wirklich überraschen dürfte dieser Film mit seiner geradlinigen Erzählweise niemanden, aber so charmant wie Améris seine Geschichte inszeniert, verzeiht man ihm das gerne.

Eddie the Eagle – Dexter Fletcher
Seit 31. März 2016

Nach Cool Runnings startet wieder eine Komödie über einen untalentierten und ehrgeizigen Sportler so richtig durch. Taron Egerton spielt den britischen Skispringer Michael Edwards, der als „Eddie the Eagle“ 1988 die Winterspiele von Calgary aufmischt. Eddie the Eagle ist eine herrlich absurde Komödie mit einem wunderbaren Taron Egerton.

Hail, Caesar! – The Coen Brothers
Seit 18. Februar 2016

Hail, Caesar! versammelt einen unglaublichen Cast – George Clooney, Josh Brolin oder Tilda Swinton geben sich für die Coen Brothers die Ehre. Die Komödie über einen entführten Hauptdarsteller, eine sinistre Verschwörung und einen überforderten Studioboss ist herrlich inszeniert und macht bis zum Schluss verdammt viel Spass.

Kino_SchrottAngryBirds

The Angry Birds Movie – Clay Kaytis, Fergal Reilly
Seit 12. Mai 2016

In einem Jahr, in dem wir in den Genuss zahlreicher unglaublich „toller“ Animationsfilme kommen (The Secret Life of Pets und Sing, Trolls, Ice Age: Collision Course oder Storks, um nur einige dieser Meisterwerke in spe zu nennen), dürfte The Angry Birds Movie wohl kaum der schlimmste Vertreter seines Genres sein. Der Film, der offenbar allein für das Marketing 300 Millionen gekostet haben dürfte, hat durchaus seine lustigen Momente. Alles in allem ist die Verfilmung des beliebten Handyspiels aber ein viel zu einfach gestrickter Film, der nie lustig genug ist, um darüber hinwegzutäuschen, dass er ein major cashgrab ist.

  • Heuni

    Ich muss Civil War unbedingt noch sehen, bin sehr gespannt.

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