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2. Allgemeine Altpapiersammlung

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Ich hätte nicht gedacht, dass das schon ein Jahr her ist. Aber die Datumsanzeige im Blog ist gnadenlos und so denke ich, ist genug Zeit verstrichen um die Allgemeine Altpapiersammlung in eine zweite Runde zu führen. Die Idee dahinter ist, dass jeder Teilnehmer 10 Blogposts auflistet, die in seinen Augen zu kurz gekommen sind bei der Leserschaft. Denn irgendwie missfällt mir die Vergänglichkeit des Bloggens halt schon ein bisschen und umgekehrt reizt es mich, Beiträge von euch zu finden, die mir entgangen sind.

Diesmal habe ich auch genügend Zeit miteingerechnet und setze die 2. Allgemeine Altpapiersammlung auf den 1. Dezember an. Um teilzunehmen muss man nichts – ausser eben, seine Beiträge aufzählen.

Monstermusik

Eines der witzigsten Angebote für meine Monster kam von Julian, einem Blogger und Musiker aus Hannover, der sich für Janet interessierte. Julian versprach mir im Gegenzug für das Monster einen Song, in dem er die Monsterdame besingen würde. Nachdem ich einige Wünsche äussern durfte, machte er sich an die Arbeit und präsentiert nun, mit Ukulelenuntermalung sein Werk. Erwartungsgemäss bin ich von der Ode an mein Monster begeistert – die schrägen Lyrics habe ich gleich auch noch angeehängt.

She’s not very smart
She doesn’t know much about Arts
Her body is black and white
She has a little overbite

She dropped out of School
She has a tramp stamp on her back and thinks she is cool
And her crush dates her mom – isn’t that mean?
That’s why she always goes ballistic and tends to extremes

Janet has seen the crudest form of love there is
Janet has a taser gun and shocks her mommy just for fun
Janet’s not a victim anymore
She’s now in an asylum in Arkansas

She has bulgy eyes
She likes to tell a lotta lies
Her legs are short and plump
She has three fingers and one thumb

She dropped out of School
She has a tramp stamp on her back and thinks she is cool
And her crush dates her mom – isn’t that mean?
That’s why she always goes ballistic and tends to extremes

Janet has seen the crudest form of love there is
Janet has a taser gun and shocks her mommy just for fun
Janet’s not a victim anymore
She’s now in an asylum in Arkansas

TOAZ: Monsterverhökern

Monster

Mein Monster-Projekt brauche ich ja hoffentlich nicht mehr zu erwähnen, das kennt mittlerweile glaubs jede Person in meinem näheren Umfeld. Und weil ich meine Monster eigentlich nicht wirklich behalten möchte, habe ich sie jeweils weggeworfen, bis mir jemand nahegelegt hat, sie online zu verhökern. Das wollte ich so aber eigentlich auch nicht, weshalb ich den Leuten, die welche haben wollten, die Möglichkeit gab, mir etwas dafür zu bieten. Irgendwas. Es ging einfach darum, dass ich einen gewissen Gegenwert dafür habe. Und ich hatte auch einen Grund, meiner Mutter nicht jedes Monster abtreten zu müssen. Sie sammelt die nämlich, und behält sie, wie all meine Zeichnungen der letzten 20 Jahre fein säuberlich in Kisten und Ordnern auf.

Und noch am Montagabend, nachdem ich einen entsprechenden Beitrag auf Facebook gepostet hatte, trudelten die ersten Reaktionen auf meine Monsterverhökerungen ein. Ich bekam diverse Angebote für ältere Monster, bei denen ich leider die meisten enttäuschen musste – viele der Zeichnungen existierten nicht mehr. Dennoch konnten schon ein paar Anfragen positiv beantwortet werden und die Angebote, die mir dafür im Gegenzug gemacht wurden sind echt stark. Doppelte Leonard Cohen-Platten und Amazon-Gutscheine sprechen für sich. Mit Letzterem werde ich mir jetzt kleinere Wünsche erfüllen – vielen Dank noch einmal an dieser Stelle! Das war effektiv mein Highlight des Tages…

Dass das Ganze so ein Feedback nach sich zieht, hätte ich echt nicht gedacht. Und falls jetzt irgendwer von euch gerne so ein „Original“ bei sich stehen haben will – ihr dürft mir gerne auch einen Kaffee oder ein Bier oder so zahlen. Was es euch wert ist.

Picture my Day #14

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Eigentlich war ich der festen Überzeugung, dass mein Beitrag zum gestrigen Picture my Day #14 voll cool wird. Ich hatte einiges vor, wollte drei Filme sehen, Harrison Ford treffen, ein Interview führen und auch sonst den Tag geniessen. Leider gab es nur zwei Filme (darunter immerhin Raiders of the Lost Ark), Harrison Ford war (ich hätte es wissen sollen) ziemlich enttäuschend, und auch das Interview, auf das ich mich sorgfältig vorbereitet hatte, kam gestern nicht zustande. Dazu kommen noch einige sonstige unschönen Momente, auf die ich aber an dieser Stelle nicht näher eingehen möchte. Nur war all das zusammen mitverantwortlich, dass ich den heutigen Tag dann eben auch nicht wirklich geniessen konnte. Und darum auch nicht so begeistert fotografiert habe. Hence mein demonstrativ angry-blickiges Egopic.

Veranstaltet hats diesmal Katharina von Regenbogenzebra. Merci.

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