
“A very small man can cast a very large shadow!”
Bei einer Serie, deren Vorlage so umfangreich ist, wie bei Game of Thrones, ist eine 1:1-Umsetzung natürlich immer schwierig. Dass es HBO aber nichtsdestotrotz schaffte, der Vorlage dermassen gerecht zu werden, erstaunt, und macht Hoffnung für die TV-Zukunft. Die erste Staffel hatte zwar ihre kleinen Kratzer im Lack, die aber nie gross genug waren, als dass sie mir die Freude an dieser Serie verderben konnten. Und so war natürlich die Freude gross, als eines Tages die DVD der zweiten Staffel dieser Serie bei mir im Briefkasten lag…
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Ein verspätetes Weihnachtsgeschenk vom Mami und Papi. Jawohl. Ein Konzeptbuch von Weta zu The Hobbit: An Unexpected Journey, das in seiner Ausführlichkeit und schicken Aufmachung kaum zu toppen ist. Und das definitiv keine Wünsche offen lässt.
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Ich muss zugeben, das erste Bild aus The Seventh Son mit Jeff Bridges und Ben Barnes sieht ganz ordentlich aus. Die Verfilmung des ersten Buches von Joseph Delaneys düsterer und leider viel zu stark unterschätzter Fantasyreihe Spook steht bei mir zwar immer noch nicht allzu hoch im Kurs, was vorallem am doofen Titel und trotzdem nicht wirklich hundertprozent perfekten Casting liegt. Zumindest Ben Barnes ist immer noch einen Ticken zu alt, auch wenn der Jennifer-Lawrence-Effekt, also, dass er jünger aussieht, als er effektiv ist, doch besser als erwartet funktioniert.
Die Buchreihe handelt vom Geisterjäger (oder eben Spook) Master Gregory, der einen neuen Schüler annimmt, den siebten Sohn eines siebten Sohnes, der vierzehnjährige Junge Tom Ward. Im ersten Band, der hier verfilmt wird, treffen sie auf eine fiese Hexe, gespielt von Julianne Moore. In weiteren Rollen sind auch noch Kit Harington und Alicia Vikander dabei.
(via)

In a hole in the ground, there lived a Hobbit.

“Why do I and everyone I love pick people who treat us like we’re nothing?” – “We accept the love we think we deserve.”
Nach dem Ende der Harry Potter-Reihe stand eigentlich fest, dass es Emma Watson am leichtesten haben dürfte, im “richtigen” Filmgeschäft Fuss zu fassen. Für die beiden anderen, männlichen Hauptdarsteller war es entweder zu schwer, weil sie das Gesicht der Filme waren (Daniel Radcliffe) oder einfach zu einzigartig aussehen, um eine andere Rolle glaubhaft zu spielen (Rupert Grint). Nach der Sichtung von The Perks Of Being A Wallflower bestätigt sich diese Vermutung, zumindest, was den weiblichen Teil des Zauberlehrlingtrios betrifft: Emma Watson hat definitiv eine interessante Zukunft vor sich, und muss sich keinesfalls Sorgen machen, auf die Rolle von Hermione Granger reduziert zu werden.
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Für den ersten TOAZ-Moment sorgte ja die Post heute morgen, die mir gerade zwei Pakete ins Haus lieferte. Im ersten war das Buch James Bond – 50 Years of Movie Posters, das ich kürzlich gewonnen hatte, und das – wie der Titel sagt – sich mit den coolen Filmpostern befasst. Vorallem die älteren Poster sind ziemlich cool, aber das ist ja eigentlich nichts Neues. Das zweite Paket enthielt meine langersehnte Evil Edition von Scott Pilgrim’s Precious Little Life, und das in Farbe. Also die Special Edition der Special Edition, quasi. Liest sich angenehm und hat ausserdem noch einen aufschlussreichen Hintergrundinfo-Teil am Schluss.

Von Ang Lee habe ich bisher noch nichts gesehen, weiss aber, dass ich von einem Film wohl ziemlich viel (Brokeback Mountain), von einem anderen ziemlich wenig (Hulk) erwarten darf. Sein Neuester, Life of Pi, die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers (auf deutsch bekannt unter dem Titel Schiffbruch mit Tiger) über einen Jungen der zusammen mit einem Tiger Schiffbruch begeht, scheint eher wieder in Richtung des erstgenannten Filmes zu gehen, wenn auch mit weniger schwulen Cowboys und mit unmehr schönen Bildern. Der Cast ist mit Namen wie Tobey Maguire, Irrfan Khan und Gerard Depardieu ausserdem ziemlich interessant.
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Nachdem ich den Film ja mit niedrigen Erwartungen angesehen habe, und letztlich sehr begeistert war, habe ich mir auch die Buchvorlage von Suzanne Collins zu The Hunger Games (auf deutsch “Die Tribute von Panem”) zu Gemüte geführt. Diese umfasst drei Bücher, von denen bisher das erste verfilmt wurde, und das sehr detailgenau. Und natürlich auch erfolgreich, sodass die Fortsetzungen schon in der Mache sind – 2013 kommt der zweite Teil und der dritte wird aufgespaltet, sodass es 2014 und 2015 dann soweit ist.
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In den letzten Monaten fehlte mir das Geld – das vorallem, weil ich im Februar kaum gearbeitet habe und dadurch dann gegen Ende März sogar um Zmittag betteln musste. Also bei den Kollegen, nicht auf der Strasse. So schlimm wars dann doch nicht. Aber so war es dann auch ein bisschen Flaute bezüglich Anschaffungen, weil wenn ich nichts zu Essen herzaubern kann, dann klappt selbiges auch bei DVDs oder Büchern nicht. Darum habe ich heute, da ich ohnehin nicht gearbeitet habe, weil ich am Abend ein eher ernüchterndes GestaVo-Besprechungsgespräch hatte, mal wieder mit Geld um mich geworfen. Und mir neue Lektüre, neue DVDs und neuen Sound (note – Orishas machen DEN Sommersound) angeschafft. Damit ich für künftige dürftige Zeiten vorgesorgt habe.

Ich habe Scott Pilgrim damals ja auf deutsch begonnen, mit den superschönen Hardcovern, und dann auf englisch komplettiert, sodass ich jetzt quasi zwei Editionen habe. Und bald wird also eine dritte dazustossen, denn Bryan Lee O’Malley und der zuständige Verlag OniPress verrieten, dass die Bände als Hardcover und in Farbe noch einmal erscheinen würden. Für die Kolorierung ist Nathan Fairbarn zuständig, zudem werden die Bände Bonus Features im Stile einer DVD-Special Edition enthalten. Bryan Lee O’Malley gab in einem Interview auch an, dass er einzelne Seiten neu gezeichnet hat. Auch wenn er versicherte, dass er jetzt nicht auf George Lucas macht.
Finde ich alles ungemein spannend. Trotzdem wird für mich Scott Pilgrim immer schwarzweiss bleiben, die farbigen Hardcover sind einfach ein Gimmick. Was sie jetzt nicht schlechter machen soll, im Gegenteil, ich freue mich schon riesig darauf. Beim obigen Interview-Link gibts bereits ganz viele Seiten zum previewen, das sieht ganz grossartig aus. Nathan Fairbarn macht einen ganz guten Job, da bin ich mir sicher.
Der erste Band kommt im August, der zweite im Oktober. Und vermutlich wird Panini auch da wieder nachziehen. Die werd ich mir dann aber wohl nicht holen. Ich bin ein Scott Pilgrim-Geek, aber übertreiben will ich es schon nicht.
Und nächstes Jahr kommt ja dann “Seconds”, Bryan Lee O’Malley’s nächstes Projekt. Das erste seit knapp acht Jahren.
(via)