fbpx

Comicbörse – moin!

Das Event im Jahr, auf das ich mich wohl am meisten freue, steht morgen an: Die Movie- und Comicbörse Zürich, die jeweils im Mai und im Dezember stattfindet. Unzählige Verkäufer und Aussteller zeigen, was die beiden Genres so an Tollem zu bieten haben. An der Börse habe ich schon solche Schmankerl wie die Collectors Plate zu Star Wars EP III (limitiert auf 3000 Exemplare weltweit) oder unzählige, derzeit über den Händler schwer zu ergatternde Comics gekauft und auch dieses Jahr hoffe ich darauf, wieder einige tolle Dinge mitzubringen. Wer Zeit und Nerven hat soll den Event unbedingt aufsuchen – Einmalig! Falls sich tatsächlich jemand von hier dort sehen lässt, soll er sich bei mir melden! =)

Bücher die ich lesen möchte

Hätte ich Geld – ich würde noch so manches Buch verschlingen. Doch ich hab leider keines. Und in naher Zukunft wohl auch nicht. Momentan les ich zwar gerade zwei Bücher auf einmal (siehe meine „Recently Schweinisch“-Rubrik rechts oben), doch wenn ich wollte wärens deren 5. Da wären:

  • Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe von Gernot Gricksch – ich hatte damals in „High Fidelity“ einen Auszug gelesen – köstlich und erfrischend locker geschrieben!
  • Happy Aua 1 & 2 von Bastian Sick – kenn ich durch meine Schwester, wobei „lesen“ eher falsch ist, bei diesen „Bilderbüchern“ – krummlachen garantiert !
  • Darth Bane 1 & 2 von Drew Karpyshyn – Den Anfang dieser Trilogie wollte ich schon immer lesen – soll spitze sein!
  • … der Abenteuer von Enid Blyton – Mir fehlen noch etwa zwei Bücher dieser Reihe. Die sind einfach klasse – mochte ich schon immer.
  • Erich Kästner – Ich kenn die zwar nur als schweizerdeutsche Vertonungen, 35. Mai sogar als Buch, aber die muss man gelesen haben =)
  • Merde-Reihe von Stephen Clarke – Ich weiss nicht mehr von wem mir die empfohlen wurde, aber ich hab gehört, sie soll echt fies sein – gut so!
  • Juliet, Naked von Nick Hornby – soll auch bald als TB kommen. Hornby forever ;)!

Nächste Woche – die CDs die ich hören möchte…

NaNoWriMo – spät, aber dabei

Durch Frau Weltdeswissens bin ich auf den NaNoWriMo gestossen, ein Projekt, bei dem jeder User versucht, in einem Monat (November) einen Roman mit 50000 Zeichen fertigzustellen. Dass dabei die Qualität im Hintergrund steht, ist abzusehen. Es geht in erster Linie um den Spass und darum, den Roman, den jeder doch schon immer mal schreiben wollte, zu schreiben. Und unter Zeitdruck geht sowas doch immer ganz gut.

Ich bin auch dabei, als Spaloo und rate allen Schreiberlingen, auch mitzumachen – es geht ganz einfach!

Der spinnt, der Uderzo

Man sollte auf dem Höhepunkt aufhören, heisst es. Dann eine Sache beenden, wenn es am Besten läuft. Hätte sich Albert Uderzo dies zu Herzen genommen, wäre es nie soweit gekommen. Wir hätten keine Aliens sehen müssen, die, gemeinsam mit Manga-Figuren, das heile Gallier-Universum attackieren. Wir hätten keine zusammenhanglosen Stories vorgeworfen gekriegt. Kurz – mit seinem neuesten Band „Asterix & Obelix feiern Geburtstag“ hat sich Albert Uderzo meinen letzten – und wohl auch den eines grossen Teils der Leserschaft – Goodwill versaut. Schade!

Die Story ist rasch erzählt: Asterix und Obelix feiern Geburstag, ihren 50, um genau zu sein, was ja wiederum kaum Sinn macht, wenn man ihr Alter betrachtet. Diese Idee arbeitet Uderzo auch bereits in die ersten Panel ein, in denen er die Helden zeigt, wie sie wirklich wären, wenn sie tatsächlich 50 Jahre alt wären. Diese Idee wird ebenso rasch verworfen, wie sie aufgefasst wird und alles ist wieder beim Alten. So bereiten die Gallier die Feier für ihre Freunde vor, wobei ihnen sogar Feinde wie die Piraten zum Geburtstag gratulieren. Was latürnich totaler Schwachsinn ist. Insgesamt ist die Story eine Aneinanderreihung von Ideen, die die Freunde (und wie erwähnt – Feinde) für die Festplanung aufbringen, welche dann wiederum aus Flachwitzen und miesen Gags bestehen. Damit kann Herr Uderzo schonmal nicht punkten.

Das einzige, womit er wirklich zu punkten vermag, ist eine Parodie auf das Madness-Cover „One Step Beyond“, das in einem Atemzug mit „Abbey Road“ und „Thriller“ genannt wird. Ansonsten sind die Lacher rar. Überhaupt sind die Anspielungen und Scherze meist gesucht und viel zu weit hergeholt, als dass man noch recht lachen könnte. Dass man etwa fünf Seiten mit Parodien auf Kunstgemälde füllen kann, ist auch sinnlos, und zeigt, dass dem Autoren die Ideen ausgehen. Auch die Wiederholung von Sketchen aus „Asterix und Latraviata“ sind völlig unnötig! Bei einem Jubiläumsband müssen neue Kracher her!

Fazit ist, dass der Band sehr schwach ist und somit alles andere, als das als was er angekündigt wurde. Schade eigentlich, stand das Duo Uderzo/Goscinny bzw. auch Uderzo allein doch für ausgezeichnete Comics, die Generationen zu begeistern vermochten. Wie lange dauert es, bis niemand mehr Asterix liest?

Nette Mail

Manchmal sind E-Mails von Verlagen ganz amüsant. So auch, als ich bei cbj nachgefragt hatte, ob man den fünften Band der Reihe „Spook“ übersetzen werde.

Ob und wann ein Titel ins deutsche übersetzt und verlegt wird beinhaltet viele Entscheidungen.

Welch hilfreiche Antwort >.<

Wir verstehen Ihren Wunsch, das Buch auf deutsch zu Lesen, aber leider gibt es zur Zeit keine Pläne, dass dieses Buch bei uns erscheint. Im Moment wird gerade an der Taschenbuchausgabe von Band 4 gearbeitet, und danach wird sich zeigen, ob auch der 5. Band bald erscheinen wird.

Sowas kann ich schonmal gar nicht ausstehen. Das Buch erschien im Original 2008 – also solltet ihr wissen ob ihr das Ding bringt – oder nicht… Der Nachname der guten Antworterin sagt schon alles…

Mit freundlichen Grüßen
XY Holzhacker

High Fidelity

Eigentlich sollte man Bücher erst rezensieren, sobald man sie fertig gelesen hat, aber im Moment ist mir danach, jetzt schon darüber zu tippseln. Zudem fehlen mir nur etwa Seiten bis ich fertig bin und ich nehme an, wie ich Nick Hornby kenne, dass da nicht mehr soviel passiert. Nach Slam und A long way down (und About a boy als Short reader in der Schule, aber das gilt nicht so ganz…) ist High Fidelity das dritte Buch von Hornby, das ich lese. Aber irgendwie gefällt es mir nicht so ganz. Die Story dreht sich irgendwie im Kreis und ist vorhersehbar. Der schwarze Humor und der Biss, den ich zuletzt bei A long way down so gemocht habe, fehlt mir. Auch ist das Buch nicht so erstaunlich realitätsnah wie die andern von Hornby. Bei Slam konnte ich immer wieder sagen „Genau, so ist das auch bei mir…“ pipapo, usw.

Das Buch handelt von Plattenfreak und Plattenladenbesitzer Rob Fleming (irgendwo heisst der mal Zimmerman), der von seiner Freundin Laura verlassen wurde, unter anderem weil er es „mit der Simultanorgasmenfrau Rosie getrieben hat, als sie schwanger war“ (imo eine der besten Zeilen). Irgendwie kommt Rob nicht ganz klar damit, stalkt bei Laura und ihrem neuen Freund Ray/Ian, schläft mit einer amerikanischen Sängerin, nur um sich zu bestätigen, und, und, und. Obwohl diese Voraussetzungen sehr attraktiv wären, fehlt der Funke. Das Buch ist nicht schlecht oder so, aber ein Brüller finde ich es nicht. Mal schauen, was die letzten paar Seiten zu bieten haben.

Lobens- und nennenswert ist sicherlich, dass auch im Deutschen der englische Titel bei jedem Buch beibehalten wird und dass alle Bücher einheitlich und so gestaltet werden, dass sie im Regal schön aussehen (Ja ich lege auf sowas Wert ;-)). Das ist mir seit Harry Potter und Enid Blyton nie mehr passiert/aufgefallen.

Spooky!

Dünenwanderer hat mich gerade dazu gebracht, ihm ein tolles Buch zu empfehlen. Auch euch soll natürlich diese Empfehlung nicht vorenthalten sein, nein nein! Die Buchreihe „The Wardstone Chronicles“ von Joseph Delaney ist einfach klasse. Sie umfasst ca. 7 Bücher oder mehr (so wirds wahrscheinlich dann sein) und erzählt von einem Geisterjäger und dessen Schüler, Thomas Ward. Man könnte die Reihe auch als düsterer Harry Potter beschreiben. Zudem ist der ganze Teeniekram der in HP vorkommt, bei dieser Reihe eher nebensächlich. Das Tolle ist echt, dass es eigentlich ein Jugendbuch ist, aber dafür sehr düster ist.

Auf deutsch gibt es bereits vier Bände, die „Der Schüler des Geisterjägers“, „Der Fluch des Geisterjägers“, „Das Geheimnis des Geisterjägers“ und „Der Kampf des Geisterjägers“. Band 5 sollte demnächst folgen, er heisst „The Spooks Mistake“. Eine Verfilmung ist auch schon geplant, allerdings nicht so schnell.

Die Bücher sind sehr spannend und gehen gut als Bettlektüre durch. Ich persönlich mochte es, wenn es hin und wieder schaurig wurde, und man im warmen Bett lag – göttlich. Thomas J. Ward, der siebte Sohn eines siebenten Sohnes wird zum Geisterjäger auserkoren und geht zu Mr. Gregory in die Lehre. Dort lernt er böse Wesen und Mächte, wie Hexen, Dämonen, aber auch andere Monster, wie Boggarts oder einen Bane, ein Wesen, das sich in die Köpfe der Menschen schleichen kann, zu bekämpfen. Die Bösewichte sind – anders als bei HP, wos ja eigentlich nur einen Bösewicht gibt – immer wieder neu. Thomas trifft zudem auf die Hexe Alice, die ihm jedoch zur Seite steht und sich (soweit) als gut herausstellt. Ich kann diese Lektüre wärmstens empfehlen, an alle die Fantasy mögen! Wenn das noch nicht genügt, dann vielleicht der schöne Bucheinband, der so richtig ledrig rüberkommt und die tollen Illustration an Anfang jedes Kapitels!

Harry Plopper und der Fluch der neuen Bücherregale

Ziemlich problematisch, wenn man ein Bücherregal hat, das aus allen Nähten platzt, weil man es dermassen vollgepfrecht hat mit Büchern, dass neue Anschaffungen jederzeit einer Abwägung bedürfen, da man ja um keinen Preis noch mehr Bücher ins Regal stopfen möchte. Da tun neue Bücherregale Not. Nur ist dann das nächste Problem im Anmarsch: Zu wenig Bücher. Jetzt gähnt einem die Leere der Regale ins Gesicht und sagt: Füll mich. Denn ansonsten kippen die Bücher jedesmal, wenn nur ein Windhauch das Regal streift um wie Dominosteine am Domino-Day. So oder so stellt sich die Frage, ob man nun mit einem vollen Regal mit vielen Büchern oder zwei leeren Regalen mit jeweils wenigen Büchern besser lebt.

Und Harry Plopper hatte das erste Schuljahr mit nachhaltigen Schäden überstanden…

Slam…

Echt n gutes Buch. Nick Hornby, Autor von About a Boy (verfilmt mit Hugh Grant, Tony Colette und Rachel Weisz) und High Fidelity, bringt mit Slam einen neuen Knüller auf den Markt. Das Buch erzählt von einem Jugendlichen, Sam, dem einfach alles prima läuft. Seine Mutter wurde ihren dämlichen Freund los, schulisch läufts für ihn akzeptabel, er hat – als leidenschaftlicher Skater – einige Skatetricks gelernt, und mit Freundin Alicia läufts auch… naja… ganz gut. Doch als Alicia schwanger wird, macht Sam, was jeder minderjährige Vater in dieser Situation tut – er zieht den Schwanz ein (bildlich… Niveau, bitte!) und haut ab. Doch damit fangen die Probleme erst an… Ganz amüsant, ist die sarkastische Art, wie Hornby Sams Probleme schildert. Und auch Sams Freund Rabbit ist echt zum Wegschmeissen… Ein Buch, das sich lohnt. Wer die eingangs erwähnten Bücher von Hornby kennt und liebt, wird von Slam begeistert sein. Dermassen viel Feingefühl und Auffassungsgabe muss belohnt werden… Mit dem Plopper-Gütesiegel =)