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For Your Eyes Owley

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

Gestern wurde ich, wie schon vorzeitig berichtet, 20. Und da ich Dinge nach dem Prinzip “wenn schon, dann schon” mache, zelebrierte ich das nicht nur richtig, mit tollen Menschen (also known as meine Freunde), sondern schmiss mich auch bei der Vorbereitung zur Feier ordentlich ins Zeug.

Leider gibts von der Party selber nicht wirklich brauchbares fotografisches Material, darum hier die Einladung, die ich den Leuten damals in Buchform zukommen liess. Nach dem Klick gibts noch ein bisschen WIP.

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Relikt aus der Vergangenheit

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

In lediglich viereinhalb Wochen stehen bei mir Semesterferien an. Das ist voll cool, und die Ferien sind auch schon durchgeplant – erst wird gearbeitet, danach gereist. Soweit der Plan. Bis dahin stehen aber noch diverse schulische Projekte an, eines geht diese Woche zu Ende und dazu gab es nun erste Besprechungen. Dazu muss man vorausschicken, dass es sich bei der aktuellen Arbeit um eine interdisziplinäres Projekt zwischen den Modulen Fotografie und Objekt/Raum (also allem Gegenständlichen) handelt, bei dem aus einer Papierrolle irgendwas Schlaues entstehen soll. Soviel dazu. Bei mir entstand ein Helm, der irgendwie wie ein alter Wikingerhelm aussieht, aber kein Visier hat und eigentlich völlig unnütz ist. Also als Helm.

Da ich mit gegenständlicher Kunst nichts am Hut (oder Helm) habe, wollte ich selbigen vorallem inszenieren und legte den Schwerpunkt auf das Fotografische – Modell stand oder sass mir freundlicherweise mein Bruder. Die Idee dahinter entstand irgendwie durch die Assoziation des Helms mit einer kleinen Burgruine in meinem Dorf. Ich wollte einen Ritter oder Wikinger oder Krieger sonstiger Art zeigen, der irgendwie nicht ganz damit klarkommt, dass er der Vergangenheit angehört. Gleichzeitig assoziiert er sich mit der Gegenwart – darum auch der Anzug. Auch wenn die Fotosession sehr fruchtbar war, war ich zum Abschluss der Fotografien nicht ganz glücklich mit dem Ergebnis, weshalb ich mit gemischten Gefühlen an die Besprechung fuhr. Irgendwie kam oder kommt die Idee nicht ganz so rüber, wie ich mir das wünschte.

Ich hatte eigentlich einen klaren Plan, was ich verbessern wollte und wo es anzusetzen galt. Vermutlich liegt es an meinem fehlenden Talent, das wie Desinteresse wirken mag, oder der Objekt-Dozentin missfiel einfach, dass ich immer mal wieder gefehlt habe. Auf jeden Fall war ihre Kritik alles andere als objektiv (no pun intended) und war gänzlich vom Wunsch, mir eins auszuwischen, motiviert. So waren Hauptargumente, die sie ins Feld führte, dass mein Helm (der bewusst alles verdecken soll, um die Mimik der Person das Bild nicht verfälschen zu lassen, und notabene aus Papier hergestellt wurde) gar kein richtiger Helm sei und ihm das fehle, was einen Helm ausmache. Ach, wirklich? Ja Sternenfoifi, herzlichen Dank, Kapitän Offensichtlich. Das Fazit war dann ein durch die Blume formuliertes “Egal, was du machst – es ist so oder so scheisse.”

Wie es mit dieser Arbeit nun weitergeht, wird sich jedenfalls zeigen, mein Interesse, mehr aus dieser Bildserie zu machen, wurde nun auf ein Minimum reduziert, was mich irgendwie schon ziemlich frustriert, hatte ich doch eigentlich ganz nette Ideen.

Übrigens, wer behauptet, dass dieser Titel sich nicht nur auf meine Arbeit bezieht, ist ein Schelm.

I Would

caradelevnigne

Cara Delevingne (ich hätte die ja ohne Manu gar nicht gekannt)

I Would

ImogenPoots

Lustige Geschichte: Als ich gestern einigen Freunden von Imogen Poots erzählte, fragte mich eine Kollegin, ob sie denn eine Kandidatin für “I Would” wäre. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich diesen Beitrag bereits längst vorbereitet. Diese Leute kennen mich einfach zu gut.

When You Really Live In Zurich

Zurich

Ich weiss, das ist vermutlich schon wieder voll alt, so wie der Zukkihund und Carl Hirschmann und alles, was gestern noch mega angesagt war und heute voll uncool und out ist, und erst noch geklaut (was die Macher aber immerhin auch selber erkennen), aber es ist einfach zu gut, um es nicht zu erwähnen, gerade für jene deutschen Leser, die schon immer mal Zürich kennenlernen wollten. Scheisst auf den Kurztrip, zieht euch viel lieber den Tumblr When You Really Live In Zurich rein. So viele Wahrheiten sind da drin *guckt Lukas, Silencer und Nico streng an*

The Burger Club Zurich

BurgerClub

Wenn ich mal auswärts essen gehe, ist die Chance sehr hoch, dass ich bei der Menüwahl früher oder später beim Burger lande. Nicht einmal, weil ich zu faul bin, um mir Gedanken um mein Essen zu machen oder nichts Neues ausprobieren mag, sondern weil ich einfach Burger mag und immer wieder gespannt bin, wie das Restaurant, in dem ich bin, ihn zubereitet. Gibt ja immer ganz andere Variationen und manche geben sich da dann echt Mühe. Für solche Typen wie mich gibts jetzt die Seite The Burger Club Zurich, die ganz einfach auflistet, wo welche Burger für welchen Preis angeboten werden. Die Leserschaft kann die Burger dann liken, und so entsteht eine gute Übersicht, wo die guten Burger in Zürich anzufinden sind und welche man besser meiden sollte – ja, sogar McDonald’s ist dabei. Da kommt man sich fast ein bisschen vor, wie dieser Junge hier.

Was noch fehlt, ist eine Möglichkeit, dies auch in Worten zu tun, und eine App. Und sollten die Burger-Auflister hier mitlesen, ein paar spontane Empfehlungen noch: Movies, Outback und Papa Joe’s. Nicht einmal, weils der allerallerbeste Burger ist, sondern weil die einfach nicht fehlen sollten.

Inspiration, Where Art Thou?

working2

Ich würde mich selber ja nicht als Künstler bezeichnen, weil ich finde, dass das Wort Künstler so etwas Definitives hat, etwas von “Man hat sein Ziel erreicht” und eine gewisse Perfektion einer Arbeit voraussetzt, wohingegen ich der Auffassung bin, dass man künstlerisch nie sein Ziel erreicht, sondern immer auf dem Weg ist und dazulernt. Und auf diesem Weg kommt es immer wieder vor, dass einem die Inspiration fehlt oder man einfach nichts Schlaues hinbekommt – ich kenne das nur zu gut, erst kürzlich fehlte mir bei einer Arbeit die Inspiration und nachdem ich Stunden vor dem leeren Blatt Papier verbrachte und es sich einfach nicht füllen wolte, legte ich mich frustriert schlafen. Mein Hirn konnte abschalten und als ich erholt erwachte, kamen mir die Ideen zu Hauf. Manchmal muss man ein bisschen Abstand nehmen von seinem Projekt, und das Ganze aus einer neuen Perspektive betrachten.

Die Hintergrundzeichnerin Emily Tetri, die unter anderem für Korra gezeichnet hat, hat, was ich hier in viel Text zusammengeschwurbelt habe, kurz und knapp zeichnerisch dokumentiert. Ursprünglich entstand diese Inspirationshilfe für die Tochter einer Freundin, die dachte, dass sie nichts Rechtes hinkriegt. Nun hat sie sie aus aktuellem Anlass auch öffentlich gemacht, und ich finde sie klasse, weil sie viele Wahrheiten aufweist.

Für den Link zum Post, hier klicken.

Starbucks by Owley

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Unser erstes Semester des Gestalterischen Vorkurses funktioniert so, dass wir in zwei Blöcken während fünf Wochen jeweils zwei Grundlagenfächer haben – bei mir waren es jetzt Bild und Visuelle Kommunikation. Im Anschluss an die fünf Wochen folgt ein zweiwöchiges interdisziplinäres Projekt, das beide Fächer verbindet und in selbständiger Arbeit erstellt wird. Bei unserem, diese Woche zu Ende gegangenen Interdisziplinären Projekt lautete das Thema “Kammerspiele des Alltags”. Ich wählte als “Kammer” das Starbucks-Café um die Ecke, weil ich unbedingt Leute und deren Gespräche umsetzen wollte.

Während Tagen sass ich im Starbucks und kam mir vor wie Hitchcock: “I’m just the man hiding in the corner, watching.” Ich liess die Eindrücke auf mich einprasseln und skizzierte die Leute, die ein- und ausgingen in meinem Skizzenbuch. Dialogfetzen schrieb ich so akkurat wie möglich nieder, immer bedacht darauf, nicht “entdeckt” zu werden, fürchtete ich doch um die Authenzität meiner Arbeit, sollten die Leute merken, dass sie beobachtet werden. Das führte auch zu sehr raschen und aufs Wesentliche reduzierten Skizzen, die mir auch ein bisschen halfen, mich einmal von meinem perfektionistisch orientierten Zeichnungsstil zu lösen.

Entstanden ist ein Skizzenbuch mit voyeuristischem Charakter, das die Situation des Starbucks-Café zeigt und mir schon jetzt verdammt am Herzen liegt. Den Titel habe ich ganz einfach deshalb gewählt, weil ich mir zeitweise ein bisschen wie Mike van Audenhove vorkam. Wer jetzt immer noch auf dem Schlauch steht, ist entweder kein Schweizer oder hat keine Ahnung. Oder beides. Durch die willkürliche Anordnung der Bilder (und meist auch des Textes) entstehen ganz neue Situationen und Zusammenhänge, die ich gerade was die erzählerische Qualität meiner Arbeit betrifft, extrem spannend finde.

Nach dem Klick gibts eine Galerie mit einigen meiner Arbeiten. Eigentlich sollte das viel benutzerfreundlicher daherkommen, aber meine Fancybox spielt mir mal wieder einen Streich. Falls irgendwer gerade weiss, woran das liegt – Hand hoch! Die Galerie funktioniert jetzt natürlich einwandfrei. Ich dich doch auch, WordPress.

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Fakking Frümmer

totoro

Wie jedes Jahr irgendwann im März recke ich auch heuer meine Pfoten gen Himmel, tanze unkoordiniert durch den Raum und juble urschreimässig auf und spüre dabei sogleich, wie eine unheimliche Last von mir abfällt. In Gedanken hake ich auf meiner nie enden wollenden Liste ein weiteres Jahr ab. Der Winter ist überstanden, was jetzt kommt, ist die beste Zeit des Jahres. Ich gebe es nämlich ganz offen zu, ich hasse den Winter. So sehr wie der Papst Kondome hasst. Oder Berlusconi volljährige Frauen. Ausser mit Weihnachten (dann werde ich ganz versöhnlich) kann ich mit dieser Jahreszeit echt nichts anfangen. Meine Nase läuft andauernd, weil es eiskalt ist und weil es eiskalt ist kann man auch nichts draussen machen, was die Wahl der Beschäftigungsmöglichkeiten extrem einschränkt, wenn man nicht wirklich Lust hat, einen Haufen Geld loszuwerden. Und Skifahren tu ich sowieso nur alibimässig.

Nein, der Winter und ich, wir werden so schnell keine Freunde. Mit dem Herbst kann und konnte ich mich eigentlich ganz gut arrangieren, aber ich finde ihn, so unter uns, auch ein bisschen doof. Muss er ja nicht wissen. Just smile and wave.

Aaaaaaber der Frühling und sein grosser Bruder Sommer (der Einfachheit halber von mir nur noch Frümmer genannt), das hingegen ist ein, respektive sind zwei gaaaaanz andere Kapitel. Sobald er im Anzug ist, die Vögel ihr Stimmorgan wieder entdecken und die Menschen merken, dass man Mundwinkel auch nach oben ziehen kann und vorallem die Temperaturen langsam aber allmählich nach oben krakseln schaltet analog zu meinem Gemüt auch meine Playlist automatisch von depressivem Scheiss auf Titel wie diesen oder den hier und einfach ALLES IST SCHÖN!

UND JETZT IST DER FRÜMMER ENDLICH DA! HURRAH!

TÜTÜRÜTÜTÜTÜTÜTÜ!

(via)

Zwei an einem Abend

Vor ein paar Monaten kamen Muse mal wieder in die Schweiz. Da ich sie zuvor immer verpasst habe, beschlossen Alice und ich, uns sofort Tickets zu holen. Die Unfähigkeit meines damaligen Laptops (und vermutlich auch meiner selbst) verunmöglichte dieses Unterfangen jedoch, sodass ich das Konzert der britischen Rocker verpasste. Nun ist es besagter und in solchen Dingen offensichtlich talentierteren Alice gelungen, Tickets für das kommende Konzert vom 15. Juni im Stade de Suisse zu ergattern. Unter freiem Himmel ‘n shit. Cool, nicht?

Dachte ich auch.

Zumindest bis ich realisiert habe, dass ich vor einigen Wochen Tickets für Alicia Keys in Zürich gekauft habe. AM SELBEN VERFICKTEN ABEND. Nun wäre es eigentlich ein Leichtes, mich zwischen den beiden Konzerten zu entscheiden, bin ja kein riesiger Alicia Keys-Fan. Ich kenne etwa zwei Lieder der Dame. Aber die Schwester ist ein riesiger Fan von Alicia Keys und ich habe das Ticket primär gekauft, damit wir zusammen gehen können, und weil ich weiss, dass sie sich total darauf freut.

Hat mir mal wer einen Zeitumkehrer?

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