Bild der Woche #69

Uh. Sixty-nine. Hihihi. Aber keine Angst, auch wenn ich keine Nacktfötelis von mir und Sascha in eindeutigen Positionen habe, so bringe ich euch trotzdem etwas Cooles. Zumindest finde ich es cool. Denn es ist etwas, was ich in stundenlanger, mühsamer Arbeit gebastelt habe. Doch eins nach dem Anderen. Die Alice, so eine komische Dame, die sich auch ab und zu auf meinen Blog verirrt, hat am 15. Mai Geburtstag (erachtet diesen Beitrag bitte auch als Aufforderung, ihr in der Kommentarsektion überschwänglich zu flatulieren gratulieren). Und ich ja bekanntlich zwei Tage später. Da uns gleichzeitig die Idee kam, dem anderen das Woodkid-Ticket vom Dienstag zu schenken, beschlossen wir, daraus eine Challenge um die coolste Art, das Ticket zu schenken, zu machen. Gewonnen hat sie, weil ich es bis Dienstag nicht schaffte. Nun ist aber mein Geschenk trotzdem noch fertig geworden, kurz vor ihrem Geburtstag und damit ja eigentlich viel pünktlicher als ihres. Jawohl.

Dazu habe ich eine von diesen schrecklichen Musikkarten genommen, den Musikchip draus entfernt und unter eine selbergebastelte Karte geklemmt. Und darauf alles so Dinge gezeichnet, die wir beide mögen. Mal sehen, ob alle Figuren darauf erkannt werden können. Sollte eigentlich möglich sein. Im Anhang noch ein paar Bilder von der Bastelei, sowie ein Video, das ich in Ermangelung besserer Mittel mit Billigkamera und Windows Movie Maker gemacht habe. Man möge mir verzeihen. Aber das Video ist ja ohnehin nur, damit man versteht, was für ein Sound dabei war.

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ZHDK

Was war das für eine Achterbahnfahrt der Gefühle in den letzten Tagen. Wie ich sicher schon zu Genüge erzählt habe, ist es mein Ziel, eine Grafikerlehre zu beginnen. Dazu muss ich aber einen Gestalterischen Vorkurs absolvieren, für den ich mich vor ein paar Monaten erfolglos beworben habe. Einen zweiten Versuch habe ich darum mit dem Propädeutikum an der ZHDK (Zürcher Hochschule der Künste) gestartet, das eigentlich als Vorbereitung für Kunsthochschulen gilt, aber dem Gestalterischen Vorkurs auch gleichkommt. Nur hat da das Anmeldefenster mit der Hausaufgabe bereits im Januar gestartet, und ich habe erst im April damit begonnen. Sprich, statt vier Monaten, nur einen Monat Zeit.

Heute war Abgabetermin. Und wie man mich kennt, klappte es auf den letzten Drücker. Und wie man mich kennt, habe ich erst heute morgen das Infoblatt so richtig studiert und gesehen, dass der Anmeldetermin vor einer Woche gewesen wäre. Zum Glück nahmen sie mich aber trotzdem noch an, und jetzt gilt es, die Daumen zu drücken, damit ich es schaffe. Sollte es erneut nicht klappen, gibt es noch ein zweites Anmeldefenster, ebenfalls wieder über vier Monate. Im Anhang eine der Arbeiten, die ich für die ZHDK machte, der vorgegebene Titel war „Aus die Maus!“. Die Kombination aus GoPro als einzige (stabile) Aufnahmemöglichkeit und allgemein nicht top-notch equipment nagen (npi) ein bisschen an der Qualität.

Ebenfalls heute musste ich die Bewerbung für meinen Job abgeben. Ich bin nämlich wieder auf Jobsuche. Aber das ist gut so. Wenn ich mehr dazu sagen kann, werde ich das tun. Nur soviel sei verraten: Wenn das mit der Stelle klappt, wird ein Traum Wahrheit.

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Warum mich der Erfolg von The Avengers nur bedingt freut

Ich will jetzt gar kein Heuchler sein, und sagen, wie wenig der Film den Erfolg verdient hat, während ich selber fünfmal ins Kino gehe für den Film. Aber ich muss sagen, der Erfolg, den The Avengers momentan einfährt, macht mir Sorgen. Nun gut, auch ich beobachte mit Freude, wie die Rächer einen Rekord nach dem anderen brechen, selbst jener von Avatar kommt langsam, aber bald in greifbare Nähe. Denn der Film ist gut, und hätte bzw. hat den Erfolg verdient.

Aber leider sendet dieser Erfolg ein falsches Signal aus, und davor habe ich Angst. Seit The Dark Knight floriert das Superheldengenre ohnehin schon, aber selbst als grosser Fanboy habe ich irgendwann genug. Zugegeben, meine Schmerzensgrenze diesbezüglich ist höher anzusetzen als beim durchschnittlichen Kinogänger, aber trotzdem fürchte ich um die Qualität von Superheldenfilmen. Beispiele wie Green Lantern zeigen, wie schief ein hektisch produziertes Superheldenprojekt gehen kann.

Sicher, im Moment freuen wir uns alle auf The Dark Knight Rises, und auf die kommenden Iron Man 3 und Thor 2 und wasauchimmer. Das ist die nahe Zukunft, und das ist im Moment noch in einem Stadium, in dem ich gerne mehr sehe. Aber irgendwann habe ich auch von denen genug – vielleicht sogar schneller, als mir lieb ist. Das tatsächliche Problem ist jetzt aber, dass The Avengers die Studiobosse überzeugen könnte, noch mehr Superheldenfilme zu produzieren, bis sie einem zum Hals heraushängen.

Und nicht nur eine Übersättigung, auch eine Abnahme der Qualität könnte folgen. Wenn man etwa Batman rebootet, wird das zwangsläufig nicht mehr so gut, wie bei Chris Nolan. Und wie lange dauert es, bis die X-Men wieder floppen? Mir wäre es lieber, wenn sich die Macher darauf beschränken, was sie haben – was ja im Moment schon verdammt viel ist -, und das langsam zu Ende führen (muss ja meinetwegen nicht vor 2020 sein), anstatt gleichzeitig mehrere Helden ins Rennen zu schicken, die alle nur mittelmässig begeistern und die untergehen in der Masse.

Konkret: Ich will keine Justice League sehen. Ich will keinen neuen Batman. Ich will keine neuen Fantastic Four. Ich will nicht mehr als drei The Amazing Spider-Man-Filme. Ich will nicht mehr als drei, höchstens vier The Avengers (plus dazugehörige Einleitungsfilme). Noch konkreter: Ich will dass 2025 Ruhe ist. Dass wir keine oder nur noch vereinzelte, das Kino nicht dominierende, offenen Reihen mehr haben. Dass die Superhelden auf DVD existieren. Sicher, mir macht es Spass. Aber ich will auch nicht täglich Lachsbrötchen essen, nur weil ich Lachs mag. So sehr ich mir das auch beim ersten Bissen nicht vorstellen kann, irgendwann verleidet mir das Brötchen. Kommen nun jährlich fünf Superheldenfilme (und ich kann mir das gut als unmittelbare Folge von The Avengers vorstellen), habe ich irgendwann keine Lust mehr.

Nun gut, schaue ich sie eben nicht, könnte ich jetzt sagen. Würde ich vielleicht auch machen. Doch wenn sie dann auch schlecht sind, werfen sie ein schlechtes Bild auf die anderen Filme, wie das einige der X-Men-Filme taten, oder noch besser, wie bei den Schumacher-Batmans. Das will ich vermeiden. Kann ich aber nicht. Und so bleibt mir nur zu hoffen, dass die grossen Filmstudios nicht auf die Idee kommen, dass Superhelden der letzte Schrei sind (denn damit sind sie gar spät dran) und alle Karten, wie damals bei Avatar und 3D auf dieses Genre setzten.

Ich brauche Mäuse

Das hier geht vorallem an meine Schweizer Leser, weil die Deutschen etwas weit weg sind. Für ein Kunstprojekt für die ZHDK brauche ich alte Computermäuse. Alt im Sinne von „ihr wollt sie nicht mehr“, sei das, weil sie alte Modelle sind, oder weil sie kaputt sind. Was auch immer das Problem ist – ich brauche sie. Was genau das Projekt ist, darauf komme ich dann später noch zu sprechen, nur seid versichert – ihr werdet die Dinger nicht wiedersehen. Wenn es sich lohnt, reise ich natürlich auch gerne durch die Schweiz, hauptsache ich kriege meine Mäuse. Und bald.

Bild der Woche #65

Wer mich kennt, weiss, dass ich nicht gerade der allerordentlichste Mensch bin. Ich kann zwar schon ein bisschen Ordnung halten, aber meist herrscht das Chaos – in meinem Zimmer, in meinen Unterlagen, ja selbst auf dem Arbeitsplatz. Und so erstaunt es vermutlich nicht, dass meine Pinnwand voller Tickets (zu den wichtigsten Festival des Landes) und jenstem Krimskrams ist, bei dem ich mich selbst frage, warum zum Teufel ich das überhaupt da hinpinne. Behold: Eine Momentaufnahme meiner Pinnwand, mit der geringstnötigen Zensur (Strichcodes und Adressen). Ich gebe mir Mühe, allfällige Fragen zu beantworten. 😉

Owley – The Movie

The creator of „That Movie“ and „That Other Movie“ brings you the feel sexy movie of the decade – coming inside you, this summer! Critics claim it to be „the coolest thing that happened to the world since some cool thing that happened to the world“ and praise Owley’s outstanding performance as the main character and all the other characters except for Kim Jong-Il, who is played by a punching bag with a funny face on it.

After the bad guys raped his purple unicorn, Owley kills all of them. That’s the plot. We managed to stretch that to four hours of film, with Owley following the bad guys covering two hours.

Bild der Woche #64

In den letzten Monaten fehlte mir das Geld – das vorallem, weil ich im Februar kaum gearbeitet habe und dadurch dann gegen Ende März sogar um Zmittag betteln musste. Also bei den Kollegen, nicht auf der Strasse. So schlimm wars dann doch nicht. Aber so war es dann auch ein bisschen Flaute bezüglich Anschaffungen, weil wenn ich nichts zu Essen herzaubern kann, dann klappt selbiges auch bei DVDs oder Büchern nicht. Darum habe ich heute, da ich ohnehin nicht gearbeitet habe, weil ich am Abend ein eher ernüchterndes GestaVo-Besprechungsgespräch hatte, mal wieder mit Geld um mich geworfen. Und mir neue Lektüre, neue DVDs und neuen Sound (note – Orishas machen DEN Sommersound) angeschafft. Damit ich für künftige dürftige Zeiten vorgesorgt habe.

I do Juno Temple

Zwei kleine Anekdoten aus dem Alltag meines alternativen Arbeitsplatzes, an dem der Umgangston englisch ist.

Chef schaut auf mein Juno Temple-Wallpaper aufm iPhone:
Chef: „Who’s that? Your girlfriend?“
Mitarbeiterin: „No, that’s an actress. He drew her.“
Chef: „He’ll do her?“

Chef: „You’re really sarcastic!“
Ich: „Really? What’s that… Sarcasm?“
Chef: „Sarcasm… well, that’s… OH FUCK YOU!“

 

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