OrangeCinema 2013

OrangeCinema

Es gehört für mich zum Sommer, wie das Glacé oder Grillieren – das OrangeCinema am Zürichhorn. Unter freiem Himmel werden dabei während einem Monat jeden Abend aktuelle und ältere Filme gezeigt. Und nachdem ich in den letzten Jahren jeweils als stinknormaler Besucher ans Zürcher Seeufer pilgerte, werde ich das diesmal in hochoffizieller Funktion tun. Als einer von 12 offiziellen Bloggern werde ich dieses Jahr über das OrangeCinema berichten und nicht zuletzt auch die gezeigten Filme rezensieren.

Bereits heute Abend geht es mit der pompösen Gala Night los, bei der neben meiner Wenigkeit auch ein Grossteil der helvetischen Cervelat-Prominenz anwesend sein dürfte. Und alle so yeah! Gezeigt wird The Sapphires, den ich am Zurich Film Festival im vergangenen Jahr leider verpasst habe und auf den ich mich schon seit einer Weile freue. Das weitere Programm habe ich für euch nach dem Klick aufgelistet, für weiterführende Informationen empfehle ich euch die Website des OrangeCinema.

Und noch was: Ich werde hie und da Tickets für die Vorstellungen verlosen können, weshalb ich euch bereits jetzt ans Herz lege, regelmässig die Facebook-Fanseite von Owley.ch zu besuchen. Es lohnt sich. Und wenn ihr schon dabei seid, drückt da doch auch noch gleich den Like-Button. Merci.

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The things I do for my conscience

BlueUmbrella

Ich erzähle eigentlich meinem Umfeld nur ungern, dass ich mir meine Musik und Filme prinzipiell legal beschaffe. Meist führt das nur zu endlosen Grundsatzdiskussionen, auf die ich keine Lust habe. Es ist mir egal, wenn jemand das anders handhabt. Und genauso kann es anderen egal sein, wie ich das mache. Ich fühle mich einfach nicht gut, wenn ich Musik höre, für die ich den Künstler nicht ausreichend entschädigt habe. Dasselbe mit Filmen und Serien. Aber diese kleine Anekdote möchte ich irgendwie doch kurz teilen, weil sie auch eine gewisse Absurdität vor Augen führt, mit der man konfrontiert ist, wenn man solche Prinzipien hat.

Als Jon Brions Suite zu The Blue Umbrella, dem Pixar-Kurzfilm von Monsters University veröffentlicht wurde, war mir sofort klar, dass ich die haben musste. Doch physisch gabs die natürlich nicht, nur als Download. Und nur auf iTunes. Und nur im US Store. Heisst: Für mich als Schweizer war es faktisch unmöglich, diese Suite zu erhalten, wenn ich sie mir nicht auf irgendeinem dubiosen Portal für lau runterladen wollte. Was ich selbstverständlich nicht wollte. Wir sprechen von einem Vergehen im Wert von 2 Dollar. 2 Dollar für mein Gewissen, quasi. Doch eben, ich versuche meinen Prinzipien so gut es geht treu zu bleiben und fand heraus, dass es doch noch einen Weg gibt, sich die Suite legal gegen Geld runterzuladen.

Dazu richtet man sich einen US Account auf iTunes ein und befüllt diesen mit einer iTunes Gift Card. Dazu taugen logischerweise nur US Gift Cards, die man hier – ebenfalls logisch – nicht erhält. Doch auch dafür gibt es eine Lösung: eBay. Dort kann man Gift Certificates kaufen, also Codes, die einem gleich per Mail zugeschickt werden. Und mir ist bewusst, dass das schon sehr am Rande der Legalität ist, doch mir geht es nicht in erster Linie darum, mein Zeug legal zu holen, sondern die Künstler angemessen zu entschädigen. Und mit angemessen meine ich, den Betrag, den der Künstler dafür verlangt, nicht den, den ich für richtig erachte. Das wäre dann eine ganz andere Grundsatzdiskussion.

Doch zurück zu meiner Geschichte – ich kaufte mir also so ein Certificate und wartete auf die Mail mit dem Code. Doch die Mail, die ich am nächsten Tag in meinem Postfach vorfand, enthielt nicht den Code, sondern die Bitte des Verkäufers, mich telefonisch auszuweisen. Wegen Hackern und so. Das war nicht vereinbart und erschien mir dubios, weshalb ich natürlich höflich darum bat, dass man mir den Code ohne weiteres Theater zuschicken möge. Auf diese Bitte erhielt ich keine konkrete Antwort, sondern in regelmässigen Abständen eine Mail mit dem immergleichen Inhalt. Auf meinen Code wartete ich vergebens. Das wurde mir zu blöd und ich bat um einen Refund, den ich auch nach mehrmaligem Bitten erhalten habe.

Zum Glück weilt eine Kollegin gerade in den Staaten. Ich bat sie, mir eine iTunes-Karte zu kaufen, und mir den Code zu schicken. Das hat dann auch ganz fix und problemlos geklappt und mittlerweile bin ich im Besitz der Suite zu The Blue Umbrella. Ziel erreicht. Nur, zu welchem Preis? 2 Dollar und unzählige strapazierte Nerven. Doch ganz ehrlich, das war es mir letzten Endes trotz allem wert – so absurd das klingen mag. Erst recht, wenn ich dafür sowas Schönes in den Händen halten darf, wie diese Suite.

20 Owleys

Owley20

Es geistert wieder eine Blogparade durch das Netz, und weil ich gerade Zeit und Lust hatte, habe ich es der Chaosmacherin gleichgetan, meine Fotos durchwühlt und aus jedem Lebensjahr ein Bild gesucht. Abgesehen von meinem vierten Lebensjahr hat das eigentlich auch ganz gut geklappt. Erwähnenswert: The amount of grosse Klappen in meinen Anfangsjahren is too damn high.

Wer möchte, darf sich ebenfalls die Mühe machen. Es lohnt sich, und sei es nur für die Reise in die Vergangenheit.

Orange & Fandango

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Vor etwas mehr als zwei Jahren besuchten die grossartigen The Phoenix Foundation Zürich und auch wenngleich ihr Konzert damals zum Desaströsesten zählt, was ich je live erlebt habe (hier die genaue Schilderung der Ereignisse, an denen die Band keine Mitschuld trägt), verliebte ich mich sofort in die sympathischen Neuseeländer und vorallem ihre Musik. Als ich kürzlich sah, dass die Band auch ihr neuestes Album Fandango in Zürich präsentieren würde, setzte ich alles in Bewegung, damit ich am Freitagabend um 20 Uhr parat im Papiersaal stehen konnte. Die Vorbanddame sagte noch ganz kurzfristig ab, was nicht weiter schlimm ist, da ich mich somit umso mehr mit der eigentlichen Band, meinem Bier und den Erdnüssen an der Bar befassen konnte. Und das Fazit ist für alle drei Faktoren höchst positiv.

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Pläne & Projekte

Alex

Im Moment ist mein Leben voller Pläne. Pläne für die nächsten Wochen, Pläne für die nächsten Monate und Pläne für die nächsten Jahre. Alles sehr tolle Pläne, aber Pläne nevertheless, die mich manchmal ein bisschen einengen, und vor denen ich oft mehr Angst habe, als ich sollte. Für die nächsten Wochen habe ich noch einiges vor, muss ich doch bis Anfang Juni mein Mentoriertes Projekt, das Schlussprojekt dieses Semesters, zu Ende bringen. Dafür fotografiere ich Leute an Orten, die sie mögen und an Orten, die ihnen gar nicht passen. Parallel dazu laufen ja noch einige persönliche Dinge – das One Day One Monster-Ding, das mir immer mehr Spass bereitet und mein bei der Damenwelt bereits gefürchtetes Frauen-Buch. Und nicht zuletzt soll es ja auch mit meinem Webcomic The Most Awesome Spider-Man weitergehen, für den ich noch viele Ideen in petto habe. Das klingt jetzt so, als wäre das alles megaanstrengend und eine unglaubliche Last, was natürlich überhaupt nicht den Tatsachen entspricht. Ich mache das alles gerne und es bereitet mir total viel Spass – aber wenn man sich das mal so vor Augen führt, ist das schon schräg.

Und nach diesem Abschlussprojekt gönne ich mir erst ein wenig Ruhe, bevor ich im Juli meinen Arsch gen Norden schwinge und dort die Grosse Deutschlandtournee® antrete, bei der ich auch einige Freunde, Bekannte und Bloggerkollegen besuchen werde, aber auch Städte sehen werde, beides Dinge, auf die ich mich riesig freue. Wer sich jetzt übergangen fühlt, soll mir doch kurz schreiben, vielleicht finden wir ja eine Gelegenheit, uns zu sehen. Irgendwann werde ich auch noch ein Wochenende an der europäischen Star Wars-Convention Celebration Europe II verbringen, was so eigentlich überhaupt nicht geplant war, sich nun aber zufällig ergab. Und selbstverständlich freue ich mich auch auf dieses Erlebnis tierisch. Bereits im August geht dann das zweite und letzte Semester meines Vorkurses los, das dann auch wieder im Dezember endet. Danach wäre eigentlich eine Grafikerlehre geplant, nun werde ich aber zusätzlich noch ein Studium mit Sur Dossier in Erwägung ziehen, was zwar angesichts meiner mangelnden Matura voll schwer werden dürfte, aber man kanns ja versuchen. Und ob es auch ganz generell die grafische Richtung wird, da bin ich mir nicht mehr so ganz sicher. Künstlerisch dagegen, das ist klar.

„Vom Abschluss einer Ausbildung der Sekundarstufe II kann ausnahmeweise abgesehen werden, wenn eine herausragende gestalterisch-künstlerische Begabung nachgewiesen werden kann.“

Was wollen die als Nachweis? Einen Ausweis? Den habe ich leider gerade nicht zur Hand, sorry gell.

For Your Eyes Owley

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

Gestern wurde ich, wie schon vorzeitig berichtet, 20. Und da ich Dinge nach dem Prinzip „wenn schon, dann schon“ mache, zelebrierte ich das nicht nur richtig, mit tollen Menschen (also known as meine Freunde), sondern schmiss mich auch bei der Vorbereitung zur Feier ordentlich ins Zeug.

Leider gibts von der Party selber nicht wirklich brauchbares fotografisches Material, darum hier die Einladung, die ich den Leuten damals in Buchform zukommen liess. Nach dem Klick gibts noch ein bisschen WIP.

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Bild der Woche #104

Iron Man 3

Ich habe im ganzen April kein einziges Bild der Woche gepostet. Nicht gut. Hier jetzt dafür eines für den Mai. Auch bekannt, als der Grund, warum ich im Kino jeweils der Coolste bin.

100’000

100000

Mal wieder ein kleines Update aus der Statistikabteilung – gestern wurde die magische Grenze von 100’000 Besuchern geknackt, nach lediglich 444 magischen Tagen.

Danke.

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