
Beep boop beep dideldi pew zwoosh!
Ich habe ein neues Lieblingsmagazin. Also eigentlich habe ich es schon seit Langem als solches, aber jede neue Ausgabe macht mir grosse Freude. Wie die aktuelle mit coolem Cover und Glitzerglänz-Schrift. Das Heftli ist Total Film und es ist mein Lieblingsmagazin, weil es sich nicht seriöser macht als nötig, und Filme nicht grundlos zerreisst for the sake of it. Wie Cinema, die ich mittlerweile verabscheue.
Nein, Total Film mag so Blockbuster-Zeug und nimmt es auch ernst, und ist somit genau das Richtige Heftli für mich. Dazu kommen schlechte Wortspiele und coole Rubriken, wie zum Beispiel Ausschnitte aus Interviews mit Regisseuren und Schauspielern vor einem Film, und nachher, wenn es ein Flop war. Das ist immer lustig. Oder unkonventionelle, aber viel bessere Kritiken. Mit einer Interessenskurve, die genau zeigt, wie spannend der Film zu welchem Zeitpunkt war. Und im Heftli hats auch interessante Hintergrundberichte, über Blockbuster aller Art, aber auch über Independent-Zeug. Eben genau die Mischung, die ich mag. Und Richard Ayoade schreibt eine Kolumne.
Und ich habe ja auch schon lange kein GIF mehr gehabt. Oder einen selbstdarstellerischen Beitrag.
Was für eine Erleichterung das war. Nachdem in den letzten Jahren immer wieder etwas mein Ziel, grafisch zu arbeiten, in weite Ferne rücken liess, hat es jetzt endlich geklappt. Was ehrlich gesagt etwas erstaunt, da ich dachte, dass die Aufnahmeprüfung an der ZHDK (Zürcher Hochschule der Künste) kniffliger sein dürfte als jene an der BGZ (Berufsschule für Gestaltung Zürich), aber erstaunlicher war es der prüfungstechnische Spiessrutenlauf der Letzteren, der mich scheitern liess. Und irgendwie passt es auch, dass ich gleichzeitig zu den Maturprüfungen meiner alten Klasse selber auch bestanden habe. Das gibt mir ein ziemlich gutes Gefühl, ich könnte ehrlich gesagt gerade so durch die Strassen laufen. Vorallem auch, weil ich für die Arbeit a) nur einen knappen Monat brauchte statt deren vier, wie vorgesehen und b) ich sie noch zu spät abgab.
Die Arbeit bestand aus dem Video, das ich bereits gezeigt habe, und einem Leporello aus fünf Bildern, ausgehend von einem vorgegebenen Foto. Dazu kam ein Portfolio sowie die Beschreibung der Video-Arbeit. Letzte Woche folgte dann das Gespräch mit den Leuten an der Schule, an dem ich mich imho recht gut verkaufen konnte, zumal sie einige Dinge über die Leporello-Arbeit wissen wollte, zu der ich mir VERDAMMT viele Gedanken gemacht habe, inhaltlich wie gestalterisch. Schon da fanden sie, dass das eigentlich klappen soll, aber ich bin halt prinzipiell ein bisschen vorsichtiger geworden bezüglich überschwänglicher Vorfreude.
Im Anhang noch meine Leporello-Arbeit, leider ohne das Ausgangsfoto. Das eigentlich dem ersten Bild entspricht nur ohne Büsi und Raumschiff.
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Eines meiner ersten Selbstporträts, das mir effektiv gefällt, aber sicher nicht das letzte. Hoffe ich. Eigentlich zeichne ich mich selber nicht gerne. Bzw. ich zeichne mich selbst nicht. Zumindest nicht realistisch. Kriege ich nicht hin und ist sicher langweilig. Darum versuchte ich es etwas selbstironischer. Ich mag es.
Bleistift, Farbstift und Aquarell – nachher noch mit Photoshop auf Hipster-Look getrimmt

Der Blog (der zum ersten Mal den Geburtstag unter neuem Namen feiert) wird morgen drei Jahre alt und das heisst, dass das Grosse Geburtstagsgewinnspiel heute sein Ende findet. Die Gewinner wurden von der unglaublich heissen Glücksfee Random.org aus den knapp 30 Teilnehmern (davon fast ein Drittel aus der Schweiz) gezogen und die Preise machen sich demnächst auf den Weg.
Gewonnen haben Shepard, Snake Plissken, Tyler Durden und Jack Sparrow. Beziehungsweise vier Leute, die diese Personen nannten. Erstaunlicherweise konnten alle Pakete wunschgemäss verteilt werden, alle bekommen, was sie verdienen sich wünschen. Die Pakete mit den DVDs gehen an Lichtschwert, Don Pozuelo, Dominik und Pamela, die eigentlich Anna heisst, und eine gute Freundin von mir ist. Da nur sie aus der Schweiz ist, hat sie den Jackpot geknackt und kriegt obendrauf noch zwei Kinotickets für Men in Black 3. Die weiteren Tickets gehen an zwei ebenfalls gute Kollegen, Andi und Toni aka. Gamemore. Alle Gewinner wurden per Mail oder persönlich (bei Freunden) kontaktiert.
Herzliche Gratulation und viel Spass mit euren DVDs, Tickets und Goodies.
Und übrigens hat Owley.ch exakt heute die Marke von 60 Fans auf Facebook geknackt. Das freut mich und meine Weichteile enorm. Vielleicht geht da aber noch mehr? Wäre irgendwie ganz cool.

Das Wochenende hatte ich hohen Besuch aus deutschen Landen von einem gewissen Herrn Lukas, dem ich die Stadt zeigen musste wollte. Mal wieder. Ich möchte an diesem Punkt auch festhalten, dass er überhaupt nicht mit körperlicher Gewalt drohte, wenn ich ihn nicht einlade. Wirklich nicht. Nein, nein. Da das Wetter die ganze Zeit über schön war, waren wir auch andauernd draussen. Glaube ich. Und im Kino. Men in Black 3 schauen mit Roberto. Den wir uns zu unserem Leidwesen in einem halbleeren Kinosaal zu Gemüte führen durften. Also den Film. Nicht Roberto. So makaber sind selbst Deutsche nicht. Sagt man sich.
Und ich weiss ja nicht, wie das ausserhalb Zürichs funktioniert, aber bei uns muss man neuerdings im Starbucks immer den Namen angeben. Was natürlich ein grossartiger Steilpass zum Trollen ist. Indem man beispielsweise immer denselben Namen angibt. Was wir gemacht haben. Tim und Tim. Und damit die ohnehin schon beängstigend bedepperten Starbucks-Leute (zumindest scheint es imho nur solche in Zürich zu haben) noch mehr zu verwirren als das ein Frappuccino tut. “Frappuccino für Tim!… und Frappuccino für… äh… was? Öh… Tim! Du bist Tim! Oder du? Ach seid ihr beide Tim? SYSTEM FAILURE”

Kleines Kunstwerk von Claudio, das er mir an meinem gestrigen Geburtstag überreicht hat, und das ich als würdig genug für meinen Blog erachte. Alle die nicht gekommen sind, haben etwas verpasst. Unter anderem ein flauschiges Sofa vor dem Grill. Oder dicke Leute die ungebremst Kopf voran auf den harten Beton plumpsen. War beides sehr lustig. Und der Abend sehr gemütlich. Danke an Claudio hierfür, sowie an alle anderen fürs Kommen und die Geschenke!

Uh. Sixty-nine. Hihihi. Aber keine Angst, auch wenn ich keine Nacktfötelis von mir und Sascha in eindeutigen Positionen habe, so bringe ich euch trotzdem etwas Cooles. Zumindest finde ich es cool. Denn es ist etwas, was ich in stundenlanger, mühsamer Arbeit gebastelt habe. Doch eins nach dem Anderen. Die Alice, so eine komische Dame, die sich auch ab und zu auf meinen Blog verirrt, hat am 15. Mai Geburtstag (erachtet diesen Beitrag bitte auch als Aufforderung, ihr in der Kommentarsektion überschwänglich zu flatulieren gratulieren). Und ich ja bekanntlich zwei Tage später. Da uns gleichzeitig die Idee kam, dem anderen das Woodkid-Ticket vom Dienstag zu schenken, beschlossen wir, daraus eine Challenge um die coolste Art, das Ticket zu schenken, zu machen. Gewonnen hat sie, weil ich es bis Dienstag nicht schaffte. Nun ist aber mein Geschenk trotzdem noch fertig geworden, kurz vor ihrem Geburtstag und damit ja eigentlich viel pünktlicher als ihres. Jawohl.
Dazu habe ich eine von diesen schrecklichen Musikkarten genommen, den Musikchip draus entfernt und unter eine selbergebastelte Karte geklemmt. Und darauf alles so Dinge gezeichnet, die wir beide mögen. Mal sehen, ob alle Figuren darauf erkannt werden können. Sollte eigentlich möglich sein. Im Anhang noch ein paar Bilder von der Bastelei, sowie ein Video, das ich in Ermangelung besserer Mittel mit Billigkamera und Windows Movie Maker gemacht habe. Man möge mir verzeihen. Aber das Video ist ja ohnehin nur, damit man versteht, was für ein Sound dabei war.
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Was war das für eine Achterbahnfahrt der Gefühle in den letzten Tagen. Wie ich sicher schon zu Genüge erzählt habe, ist es mein Ziel, eine Grafikerlehre zu beginnen. Dazu muss ich aber einen Gestalterischen Vorkurs absolvieren, für den ich mich vor ein paar Monaten erfolglos beworben habe. Einen zweiten Versuch habe ich darum mit dem Propädeutikum an der ZHDK (Zürcher Hochschule der Künste) gestartet, das eigentlich als Vorbereitung für Kunsthochschulen gilt, aber dem Gestalterischen Vorkurs auch gleichkommt. Nur hat da das Anmeldefenster mit der Hausaufgabe bereits im Januar gestartet, und ich habe erst im April damit begonnen. Sprich, statt vier Monaten, nur einen Monat Zeit.
Heute war Abgabetermin. Und wie man mich kennt, klappte es auf den letzten Drücker. Und wie man mich kennt, habe ich erst heute morgen das Infoblatt so richtig studiert und gesehen, dass der Anmeldetermin vor einer Woche gewesen wäre. Zum Glück nahmen sie mich aber trotzdem noch an, und jetzt gilt es, die Daumen zu drücken, damit ich es schaffe. Sollte es erneut nicht klappen, gibt es noch ein zweites Anmeldefenster, ebenfalls wieder über vier Monate. Im Anhang eine der Arbeiten, die ich für die ZHDK machte, der vorgegebene Titel war “Aus die Maus!”. Die Kombination aus GoPro als einzige (stabile) Aufnahmemöglichkeit und allgemein nicht top-notch equipment nagen (npi) ein bisschen an der Qualität.
Ebenfalls heute musste ich die Bewerbung für meinen Job abgeben. Ich bin nämlich wieder auf Jobsuche. Aber das ist gut so. Wenn ich mehr dazu sagen kann, werde ich das tun. Nur soviel sei verraten: Wenn das mit der Stelle klappt, wird ein Traum Wahrheit.

Ich will jetzt gar kein Heuchler sein, und sagen, wie wenig der Film den Erfolg verdient hat, während ich selber fünfmal ins Kino gehe für den Film. Aber ich muss sagen, der Erfolg, den The Avengers momentan einfährt, macht mir Sorgen. Nun gut, auch ich beobachte mit Freude, wie die Rächer einen Rekord nach dem anderen brechen, selbst jener von Avatar kommt langsam, aber bald in greifbare Nähe. Denn der Film ist gut, und hätte bzw. hat den Erfolg verdient.
Aber leider sendet dieser Erfolg ein falsches Signal aus, und davor habe ich Angst. Seit The Dark Knight floriert das Superheldengenre ohnehin schon, aber selbst als grosser Fanboy habe ich irgendwann genug. Zugegeben, meine Schmerzensgrenze diesbezüglich ist höher anzusetzen als beim durchschnittlichen Kinogänger, aber trotzdem fürchte ich um die Qualität von Superheldenfilmen. Beispiele wie Green Lantern zeigen, wie schief ein hektisch produziertes Superheldenprojekt gehen kann.
Sicher, im Moment freuen wir uns alle auf The Dark Knight Rises, und auf die kommenden Iron Man 3 und Thor 2 und wasauchimmer. Das ist die nahe Zukunft, und das ist im Moment noch in einem Stadium, in dem ich gerne mehr sehe. Aber irgendwann habe ich auch von denen genug – vielleicht sogar schneller, als mir lieb ist. Das tatsächliche Problem ist jetzt aber, dass The Avengers die Studiobosse überzeugen könnte, noch mehr Superheldenfilme zu produzieren, bis sie einem zum Hals heraushängen.
Und nicht nur eine Übersättigung, auch eine Abnahme der Qualität könnte folgen. Wenn man etwa Batman rebootet, wird das zwangsläufig nicht mehr so gut, wie bei Chris Nolan. Und wie lange dauert es, bis die X-Men wieder floppen? Mir wäre es lieber, wenn sich die Macher darauf beschränken, was sie haben – was ja im Moment schon verdammt viel ist -, und das langsam zu Ende führen (muss ja meinetwegen nicht vor 2020 sein), anstatt gleichzeitig mehrere Helden ins Rennen zu schicken, die alle nur mittelmässig begeistern und die untergehen in der Masse.
Konkret: Ich will keine Justice League sehen. Ich will keinen neuen Batman. Ich will keine neuen Fantastic Four. Ich will nicht mehr als drei The Amazing Spider-Man-Filme. Ich will nicht mehr als drei, höchstens vier The Avengers (plus dazugehörige Einleitungsfilme). Noch konkreter: Ich will dass 2025 Ruhe ist. Dass wir keine oder nur noch vereinzelte, das Kino nicht dominierende, offenen Reihen mehr haben. Dass die Superhelden auf DVD existieren. Sicher, mir macht es Spass. Aber ich will auch nicht täglich Lachsbrötchen essen, nur weil ich Lachs mag. So sehr ich mir das auch beim ersten Bissen nicht vorstellen kann, irgendwann verleidet mir das Brötchen. Kommen nun jährlich fünf Superheldenfilme (und ich kann mir das gut als unmittelbare Folge von The Avengers vorstellen), habe ich irgendwann keine Lust mehr.
Nun gut, schaue ich sie eben nicht, könnte ich jetzt sagen. Würde ich vielleicht auch machen. Doch wenn sie dann auch schlecht sind, werfen sie ein schlechtes Bild auf die anderen Filme, wie das einige der X-Men-Filme taten, oder noch besser, wie bei den Schumacher-Batmans. Das will ich vermeiden. Kann ich aber nicht. Und so bleibt mir nur zu hoffen, dass die grossen Filmstudios nicht auf die Idee kommen, dass Superhelden der letzte Schrei sind (denn damit sind sie gar spät dran) und alle Karten, wie damals bei Avatar und 3D auf dieses Genre setzten.

Und übrigens darf ich euch nicht verraten, wie ich den Film fand. Sonst schneiden sie meinem Lieblingsplüschtier den Kopf ab.
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