Picture my Day #11

Gestern fand wieder einmal ein Picture my Day statt. Ja, ihr habt richtig gehört – eineinhalb Monate nach dem Letzten. Vielleicht müssen wir uns bald auf einen Monatsrhythmus gefasst machen. Nein, natürlich hatte das (sagt man sich) völlige Berechtigung, denn irgendwo in Deutschland fand ein Bloggertreffen statt, und beides wurde organisiert von Simone. Ich war da natürlich nicht, sondern hab meinen Samstag in der achso schönen Schweiz verbracht, grösstenteils im achso schönen Zürich. Mein Tag, der aus obligatem Schlafen und Fressen, einem Stadtbummel, einer WG-Party und Kino bestand (letztere zwei unter anderem mit der achso schönen Madame Khalicey), nach dem achso schönen Klick.

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Bild der Woche #74

Diese ganze Woche hat mich mein Skizzenbuch mal mehr, mal weniger begleitet. Der Grund war ein ziemlich lässiges unglaublich prestigiöses Projekt, für das ich angefragt wurde, und an dem ich im Moment gerade arbeite und das mir unglaublich Freude macht. Mehr später. Im Gegenzug geht es jobmässig momentan überhaupt nicht vorwärts. Ich befinde mich in einem ziemlich lethargischen Zustand, der nicht nur von meiner notorischen Faulheit herrührt, sondern vorallem von meinem Gemütszustand geprägt ist. Der im Moment gerne gegen den Boden saust. Weshalb ich mich dann irgendwie für nichts und niemanden begeistern kann. Ausser vielleicht eben für dieses Projekt.

Matura

Heute hatte meine alte Klasse ihre letzten Maturaprüfungen. Ich freue mich für sie, aber trotzdem fickt es mich immer wieder an, zu wissen, dass ich eigentlich jetzt dastehen könnte, wo sie stehen. Klar, ich weiss, was schiefgelaufen ist und eigentlich bin ich auch zufrieden mit dem aktuellen Verlauf meines Lebens (bis auf die momentane Arbeitssituation). Die Vorteile sind da, aber irgendwie kann ich mich doch nicht darüber freuen. Ich kann noch so abgeklärt tun, und darüber witzeln und allen erzählen, dass ich jetzt happy sei – ich bin es nicht. Zumindest nicht, ohne wehmütig zurückzublicken. Und ich glaube, das ist etwas, was immer bleiben wird, dieser Frust über die verpatzte Chance – egal, was ich mache. Denn es war nicht nur einfach ein Abschluss für mich, es wäre auch die Bestätigung gewesen, dass ich etwas auf die Reihe kriege. Was ich so zurückblickend in den vergangenen neunzehn Jahren in fast keinem Bezug wirklich habe. Und das kratzt am Ego, egal ob ich es zugeben mag, oder nicht.

Picture my Day #10

Ich habe auch mitgemacht. Ich bin erst jetzt a) wieder zu Hause und b) genug ausgenüchtert um einen Beitrag zusammenzustellen. Lustig, dass ich bisher erst einen Picture my Day erlebte, an dem ich nicht frei hatte. Wir müssten das mal irgendwie anders regeln. Wirklich. Sieht doch langsam so aus, als würde ich nur faulenzen. Mensch.

Den vom Freitag habe ich zusammen mit Silencer und dem Wiesel verbracht, die kurz in der Schweiz waren, sowie mit und bei Damian und Kevin. Und Simon. Mitgemacht haben von denen aber nur Damian und Kevin, die den Abend etwas besser bebildert haben, als ich, weil meine Kameras an ihr Limit stiessen. Daher (und auch sonst sowieso) empfehle ich ihre Beiträge wärmstens.

Um doofen Fragen vorzubeugen: Nein, ich trage nicht immer meine Brille. Die Bilder lügen.

Danke übrigens an Sumi, die den 10. Picture my Day organisiert hat. Gut gemacht!

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Bild der Woche #71

Beep boop beep dideldi pew zwoosh!

Ich habe ein neues Lieblingsmagazin. Also eigentlich habe ich es schon seit Langem als solches, aber jede neue Ausgabe macht mir grosse Freude. Wie die aktuelle mit coolem Cover und Glitzerglänz-Schrift. Das Heftli ist Total Film und es ist mein Lieblingsmagazin, weil es sich nicht seriöser macht als nötig, und Filme nicht grundlos zerreisst for the sake of it. Wie Cinema, die ich mittlerweile verabscheue.

Nein, Total Film mag so Blockbuster-Zeug und nimmt es auch ernst, und ist somit genau das Richtige Heftli für mich. Dazu kommen schlechte Wortspiele und coole Rubriken, wie zum Beispiel Ausschnitte aus Interviews mit Regisseuren und Schauspielern vor einem Film, und nachher, wenn es ein Flop war. Das ist immer lustig. Oder unkonventionelle, aber viel bessere Kritiken. Mit einer Interessenskurve, die genau zeigt, wie spannend der Film zu welchem Zeitpunkt war. Und im Heftli hats auch interessante Hintergrundberichte, über Blockbuster aller Art, aber auch über Independent-Zeug. Eben genau die Mischung, die ich mag. Und Richard Ayoade schreibt eine Kolumne.

Und ich habe ja auch schon lange kein GIF mehr gehabt. Oder einen selbstdarstellerischen Beitrag.

Owley hat bestanden!

Was für eine Erleichterung das war. Nachdem in den letzten Jahren immer wieder etwas mein Ziel, grafisch zu arbeiten, in weite Ferne rücken liess, hat es jetzt endlich geklappt. Was ehrlich gesagt etwas erstaunt, da ich dachte, dass die Aufnahmeprüfung an der ZHDK (Zürcher Hochschule der Künste) kniffliger sein dürfte als jene an der BGZ (Berufsschule für Gestaltung Zürich), aber erstaunlicher war es der prüfungstechnische Spiessrutenlauf der Letzteren, der mich scheitern liess. Und irgendwie passt es auch, dass ich gleichzeitig zu den Maturprüfungen meiner alten Klasse selber auch bestanden habe. Das gibt mir ein ziemlich gutes Gefühl, ich könnte ehrlich gesagt gerade so durch die Strassen laufen. Vorallem auch, weil ich für die Arbeit a) nur einen knappen Monat brauchte statt deren vier, wie vorgesehen und b) ich sie noch zu spät abgab.

Die Arbeit bestand aus dem Video, das ich bereits gezeigt habe, und einem Leporello aus fünf Bildern, ausgehend von einem vorgegebenen Foto. Dazu kam ein Portfolio sowie die Beschreibung der Video-Arbeit. Letzte Woche folgte dann das Gespräch mit den Leuten an der Schule, an dem ich mich imho recht gut verkaufen konnte, zumal sie einige Dinge über die Leporello-Arbeit wissen wollte, zu der ich mir VERDAMMT viele Gedanken gemacht habe, inhaltlich wie gestalterisch. Schon da fanden sie, dass das eigentlich klappen soll, aber ich bin halt prinzipiell ein bisschen vorsichtiger geworden bezüglich überschwänglicher Vorfreude.

Im Anhang noch meine Leporello-Arbeit, leider ohne das Ausgangsfoto. Das eigentlich dem ersten Bild entspricht nur ohne Büsi und Raumschiff.

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Selbstporträt

Eines meiner ersten Selbstporträts, das mir effektiv gefällt, aber sicher nicht das letzte. Hoffe ich. Eigentlich zeichne ich mich selber nicht gerne. Bzw. ich zeichne mich selbst nicht. Zumindest nicht realistisch. Kriege ich nicht hin und ist sicher langweilig. Darum versuchte ich es etwas selbstironischer. Ich mag es.

Bleistift, Farbstift und Aquarell – nachher noch mit Photoshop auf Hipster-Look getrimmt

Die Grossen Geburtstagsgewinnspielgewinner

Der Blog (der zum ersten Mal den Geburtstag unter neuem Namen feiert) wird morgen drei Jahre alt und das heisst, dass das Grosse Geburtstagsgewinnspiel heute sein Ende findet. Die Gewinner wurden von der unglaublich heissen Glücksfee Random.org aus den knapp 30 Teilnehmern (davon fast ein Drittel aus der Schweiz) gezogen und die Preise machen sich demnächst auf den Weg.

Gewonnen haben Shepard, Snake Plissken, Tyler Durden und Jack Sparrow. Beziehungsweise vier Leute, die diese Personen nannten. Erstaunlicherweise konnten alle Pakete wunschgemäss verteilt werden, alle bekommen, was sie verdienen sich wünschen. Die Pakete mit den DVDs gehen an Lichtschwert, Don Pozuelo, Dominik und Pamela, die eigentlich Anna heisst, und eine gute Freundin von mir ist. Da nur sie aus der Schweiz ist, hat sie den Jackpot geknackt und kriegt obendrauf noch zwei Kinotickets für Men in Black 3. Die weiteren Tickets gehen an zwei ebenfalls gute Kollegen, Andi und Toni aka. Gamemore. Alle Gewinner wurden per Mail oder persönlich (bei Freunden) kontaktiert.

Herzliche Gratulation und viel Spass mit euren DVDs, Tickets und Goodies.

Und übrigens hat Owley.ch exakt heute die Marke von 60 Fans auf Facebook geknackt. Das freut mich und meine Weichteile enorm. Vielleicht geht da aber noch mehr? Wäre irgendwie ganz cool.

Bild der Woche #70

Das Wochenende hatte ich hohen Besuch aus deutschen Landen von einem gewissen Herrn Lukas, dem ich die Stadt zeigen musste wollte. Mal wieder. Ich möchte an diesem Punkt auch festhalten, dass er überhaupt nicht mit körperlicher Gewalt drohte, wenn ich ihn nicht einlade. Wirklich nicht. Nein, nein. Da das Wetter die ganze Zeit über schön war, waren wir auch andauernd draussen. Glaube ich. Und im Kino. Men in Black 3 schauen mit Roberto. Den wir uns zu unserem Leidwesen in einem halbleeren Kinosaal zu Gemüte führen durften. Also den Film. Nicht Roberto. So makaber sind selbst Deutsche nicht. Sagt man sich.

Und ich weiss ja nicht, wie das ausserhalb Zürichs funktioniert, aber bei uns muss man neuerdings im Starbucks immer den Namen angeben. Was natürlich ein grossartiger Steilpass zum Trollen ist. Indem man beispielsweise immer denselben Namen angibt. Was wir gemacht haben. Tim und Tim. Und damit die ohnehin schon beängstigend bedepperten Starbucks-Leute (zumindest scheint es imho nur solche in Zürich zu haben) noch mehr zu verwirren als das ein Frappuccino tut. „Frappuccino für Tim!… und Frappuccino für… äh… was? Öh… Tim! Du bist Tim! Oder du? Ach seid ihr beide Tim? SYSTEM FAILURE“

Captain Owley

Kleines Kunstwerk von Claudio, das er mir an meinem gestrigen Geburtstag überreicht hat, und das ich als würdig genug für meinen Blog erachte. Alle die nicht gekommen sind, haben etwas verpasst. Unter anderem ein flauschiges Sofa vor dem Grill. Oder dicke Leute die ungebremst Kopf voran auf den harten Beton plumpsen. War beides sehr lustig. Und der Abend sehr gemütlich. Danke an Claudio hierfür, sowie an alle anderen fürs Kommen und die Geschenke!

 

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