Tenkū no Shiro Rapyuta (1986)

LaputaAnimontag

„Wie willst du König sein, wenn dein Reich nur eine Ruine ist?“

Immerhin erklärt Hayao Miyazaki in seinem dritten Film Tenkū no Shiro no Rapyuta (Das Schloss im Himmel), dass der Name der titelgebenden, fliegenden Insel nicht seine Erfindung ist, sondern die von Jonathan Swift. Der Brite schrieb in seinem Roman Gulliver’s Travels nämlich von einer fliegenden Insel namens Laputa. Es ist anzunehmen, dass er sich der Mehrdeutigkeit dieses Begriffs durchaus bewusst war. Miyazaki übernahm diesen Namen in der Folge für seinen Film, der wohl deshalb in fast allen internationalen Märkten ganz bewusst als „Schloss im Himmel“ vermarktet wird und in spanischsprachigen Regionen sogar von einer Insel namens „Lapuntu“ erzählt. Versteht sich von selbst, dass Hayao Miyazakis Film über die Suche nach einer geheimen fliegenden Insel nicht einaml ansatzweise so schlüpfrig ist wie sein Titel. Noch immer dem Steampunk verfallen, erzählt der japanischen Filmemacher in Tenkū no Shiro no Rapyuta eine berührende Geschichte über Freundschaft und Treue, übt aber auch einmal mehr offen Kritik am Kriegstreiben.

Seine zauberhafte Insel ist nämlich, so schön und idyllisch sie aussehen mag, eine gefährliche Waffe, mit der ein sinistrer Spion die Erde unterwerfen will. Sowohl die Prinzessin Sheeta und der Waisenjunge Pazu als auch eine Bande von ruchlosen Luftpiraten stellen sich ihm in den Weg und es entbrennt ein wilder Wettstreit. Tenkū no Shiro no Rapyuta ist ein packender Abenteuerfilm, der den bescheuerten Humor von Rupan Sansei: Kariosutoro no Shiro (Das Schloss des Cagliostro) mit den atemberaubenden Bildern von Kaze no Tani no Naushika (Nausicaä aus dem Tal der Winde) kombiniert. Joe Hisaishi, der nach Miyazakis Manga-Verfilmung hier nun zum zweiten Mal die Musik schreiben darf, setzt abermals stark auf Synthesizerklänge. Er versieht diese mit pompösen Bläsern und einem dezenten Streicherteppich und kreiert daraus einen stimmigen und immer wieder berührenden Soundtrack.

In Kürze:

Ich hatte bislang immer ein bisschen Mühe mit Tenkū no Shiro no Rapyuta, den ich zu wirr und trashy fand. Doch nach erneuter Sichtung gefällt mir dieser Steampunk-Abenteuerfilm mit seiner tollen Musik und den schönen Bildern sogar sehr gut.

Wertung:

5 von 5 plongenden Robotern

The Force Awakens, die Achte.

TFA_Poster

Was bisher geschah: IIIIIIIVVVIVII

Endlich ist das Plakat zu Star Wars: The Force Awakens da und ich freue mich natürlich tierisch über dieses knallbunte Sujet, das eindrücklich zeigt, dass die Grundfarben noch lange nicht ausgedient haben, wenn es darum geht, Action und Spannung zu vermitteln. Natürlich ist es überladen. Natürlich fehlt Luke. Natürlich ist es schade, dass man so tut, als wäre es von Drew Struzan gestaltet nur um es dann NICHT von Drew Struzan gestalten zu lassen. Aber nichts von alledem kann meine Freude über dieses wundervolle Sujet auch nur ein bisschen trüben. Im Gegenteil: Ich werde es mir morgen gleich bestellen und es mir übers Bett hängen.

Was ich morgen auch tun werde, ist mir meine Kinotickets für das Startwochenende in London zu sichern. Denn morgen gehen die in den Verkauf und wir haben beschlossen, dass uns niemand davon abhalten wird, den Film am Startwochenende im BFI IMAX zu sehen.

Der Film kann kommen!

Schellen-Ursli (2015)

Schellen-Ursli

„Er wird doch nit öppe öppis tumms gmacht haa?“ – „Bi ihm weiss mer nie so recht!“

2015 scheint das Jahr der grossen Schweizer Kinderbuchproduktionen zu werden – gleich zwei solcher Ikonen schaffen es in diesem Herbst auf die grosse Leinwand. Im Dezember erscheint Alain Gsponers Heidi-Verfilmung mit Bruno Ganz als Alpöhi und schon jetzt bringt Xavier Koller den Schellen-Ursli ins Kino. Der Oscar-Preisträger scheint das junge Publikum für sich entdeckt zu haben: Die Umsetzung von Alois Carigiets Kinderbuch ist für Koller nach der starken Verfilmung von Die Schwarzen Brüder bereits der zweite Film für ein jüngeres Publikum. Doch zwischen der Verfilmung eines fünfhundertseitigen Jugendromans und der Adaptation eines fünfzig Seiten umfassenden Bilderbuches liegen Welten – und Schellen-Ursli konnte mich leider nicht überzeugen. Xavier Kollers Film krankt an Hobbititis – die ohnehin schon ziemlich dünne Story der Vorlage wird auf 100 Minuten gestreckt und mit unzähligen Nebengeschichten erstickt. Es geht in Kollers Film eigentlich gar nicht mehr um den Bub Ursli, der am Frühlingsumzug „Chalandamarz“ die grösste Glocke läuten möchte, sondern um gestohlenen Käse und Freundschaften mit Ziegen und Mädchen.

Das wäre an sich kein Problem – ich verstehe, dass Koller diesen Stoff irgendwie bearbeiten muss, um das überhaupt filmisch umsetzen zu können. Aber das wirkt halt alles gezwungen und unecht, was dazu führt, dass ich mich eher in einer Gotthelf-Verfilmung als einer Umsetzung von Schellen-Ursli wähne. Als Umsetzung vom Buch auf die Leinwand ist dieser Film für mich deshalb, so schön er gefilmt sein mag und so bezaubernd er die Landschaft wiedergibt, gescheitert. Auch die jungen Darsteller können, so sehr sie sich auch bemühen, leider nicht überzeugen und bleiben blass. Immerhin gleichen das die gut aufspielenden erwachsenen Schauspieler ein bisschen aus – allen voran Marcus Signer der Urslis liebevollen Vater spielt oder Leonardo Nigro, der als geldgieriger Kolonialwarenhändler Armon den Antihelden des Filmes gibt.

In Kürze:

Ich wünschte, ich könnte Schellen-Ursli ein gutes Zeugnis ausstellen – aber Xavier Kollers Film bleibt mit seinem überladenen Script weiter hinter den Erwartungen zurück.

Wertung:

2 von 5 gestohlenen Käselaiben

Black Mass (2015)

BlackMass
ZFF2015

„It’s not what you do, it’s when and where you do it, and who you do it to or with. If nobody sees it, it didn’t happen.“

Ich hätte nach dem schrecklichen Mortdecai ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, dass Johnny Depp noch im gleichen Jahr mit einem Film aufwartet, der uns für all seine Fehltritte der vergangenen Jahre entschädigt. Doch genau das ist Black Mass – ein Film, in dem der Hollywoodstar eindrücklich beweisen kann, was eigentlich in ihm steckt. Der Film von Scott Cooper, der die Lebensgeschichte des amerikanischen Mobsters James „Whitey“ Bulger erzählt, zeigt Depp (hinter tonnenweise Make-Up) als bedrohlichen und unberechenbaren Kriminellen. Dass Depp gerade in diesem Film so herausragt, ist umso beeindruckender, wenn man bedenkt,  dass sich mit Benedict Cumberbatch, Kevin Bacon, Joel Edgerton und Peter Sarsgaard auch einige der angesagtesten Charakterdarsteller der Gegenwart die Ehre geben. Doch sie können alle nicht darüber hinwegtäuschen, dass Black Mass in erster Linie eine Johnny Depp-Show ist.

Daran ist auch Scott Cooper nicht ganz unschuldig: Dem Filmemacher ist mit seiner dritten Regie-Arbeit ein packender und schonungsloser Mafia-Thriller gelungen, der geschickt den Aufstieg und Fall einer schillernden Figur zeigt. Schockierend ist dabei vorallem die Art und Weise, wie sich der von Depp eiskalt verkörperte Bulger seine Machtposition sichert: Mittels politischer Spielchen und der Unterstützung korrupter Beamter schaltet Bulger einen Kontrahenten nach dem anderen aus, bis er sich in eine Lage bringt, in der selbst das FBI Mühe bekundet, ihm das Handwerk zu legen. Diesen ikarischen Höhenflug von Bulger (der natürlich im krassen Fall des Protagonisten enden muss) inszeniert Cooper dann für meinen Geschmack aber ein wenig gar repetitiv, ein Faktor der sich in der erdrückenden Laufzeit niederschlägt. Das Gangster-Biopic hätte durchaus eine halbe Stunde kürzer und dafür knackiger ausfallen dürfen.

In Kürze:

Johnny Depp liefert in Black Mass eine denkwürdige Leistung ab und straft all jene, die ihn bereits abgeschrieben hatten, Lügen. Ein trotz einiger Längen denkwürdiger Film.

Wertung:

4 von 5 geheimen Familienrezepten

Hoher Besuch

Oktoberliebe

Vergangene Woche war eine gute Freundin aus Deutschland in der Schweiz zu Besuch, nämlich die geschätzte Frau Zimt. Früher mal Bloggerin, heute Twittererin – aber auch trotz diesem Abstieg in der virtuellen Gesellschaft eine nicht minder geschätzte Zeitgenossin. Dass sie ausgerechnet in jener Woche im Land war in der ich meine militärische Rekrutierung hatte und auch sonst kaum Zeit für Anderes, ist natürlich wieder einmal typisch für mich. Trotzdem habe ich es geschafft, der netten Frau zumindest am ersten Tag ihres Besuchs Zürich zu zeigen, und wie immer, wenn ich Freunde durch die Limmatstadt führen darf, lerne ich selber auch wieder total viel über meine Stadt.

Den Tag, den wir uns ausgesucht hatten war erstaunlich warm und sonnig, sodass die dicke Winterjacke, in die ich mich in den Tagen zuvor gemummt hatte, fast schon überflüssig war. In Begleitung von Änni, die unserer Besucherin aus dem Norden Gastrecht gewährte, schlenderten wir also durch die Altstadt von Zürich. Wir schauten uns die Kirchen an (darum kommt man meiner Meinung nach nicht herum) – das Fraumünster mit den Fenstern von Chagall und das Grossmünster auf dessen Turm man steigen darf. Die Aussicht von da oben ist sehr schön, aber wir mussten feststellen, dass das Opernhaus von so hoch oben alles andere als pompös wirkt. Eine Touristin meinte enttäuscht, dass das wohl kaum das Opernhaus sein könne.

Nachdem wir jede Ecke des Niederdorfs fünfmal begutachtet hatten, zogen wir zum Seebecken und spazierten dem Seeufer entlang. Weil es so warm war, beschlossen wir, ein Pedalo zu mieten. Pedalos, so erfuhr ich meinerseits bei meinem Besuch in Deutschland, ist ein Wort, das ausserhalb der Schweiz nicht verwendet wird. Der Deutsche sagt dazu Tretboot. Wir mieteten also so ein Ding und tuckerten damit auf den See hinaus, wo wir gemütlich in der Sonne brutzelten und von vorbeifahrenden Kursschiffen immer wieder durchgeschüttelt wurden. Weil das Pedalogeschäft ein hartes Business ist und die Miete dieser Dinger schnell mal ein Vermögen kostet, kehrten wir nach einer halben Stunde zurück ans Ufer.

Nicht viel später trennten sich unsere Wege auch schon wieder. Die beiden Damen beschlossen, den Heimweg anzutreten, um ihr Domizil zu beziehen, das, so munkelt man, irgendwo in den hohen Alpen zwischen Adlerhorsten und Kuhfladen liegt. Leider schafften wir es nicht mehr, uns in den folgenden Tagen noch einmal zu sehen, weshalb ich wohl oder übel wieder einmal in den hohen Norden reisen muss.

Kaze no Tani no Naushika (1984)

NausicaaAnimontag

„Sie kann den Wind lesen wie ein Buch!“

Nachdem er mit Rupan Sansei: Kariosutoro no Shiro (Das Schloss des Cagliostro) eine Quasi-Auftragsarbeit ablieferte, setzte Hayao Miyazaki mit seinem zweiten Film ein persönliches Projekt um. Kaze no Tani no Naushika (Nausicaä aus dem Tal der Winde) ist die Verfilmung seines gleichnamigen Manga-Epos. Der Film, der nur lose auf der zu diesem Zeitpunkt wenig fortgeschrittenen Vorlage basiert, erzählt von einer postapokalyptischen Zukunft. Nach einem brutalen Krieg breitet sich ein giftiger Pilzwald auf der Erde aus, das „Meer der Fäulnis“. Die Prinzessin des durch seine günstige Lage vor den Sporen geschützte Tal der Winde, Nausicaä, strebt ein friedliches Zusammenleben zwischen der Natur und der Menschheit an. Es brauchte mehrere Anläufe, bis ich in dieser überladenen Story ganz durchblickte, doch mittlerweile stört mich die Komplexität dieses Films nicht mehr so stark wie früher. Dennoch ist das holprige Storytelling eine der hauptsächlichen Schwächen dieses Filmes.

Kaze no Tani no Naushika deckt mehrere Themenbereiche ab, die Hayao Miyazakis Karriere auch in späteren Jahren massgeblich prägen. Der japanische Filmemacher prangert in seinem Film den Umgang des Menschen mit der Umwelt an und zeigt die Folgen von Kriegen, die auf Kosten der Natur ausgetragen werden. Miyazaki schlägt in diesem Film aber noch hoffnungsvollere Töne an als er das 13 Jahre später im deutlich düstereren Mononoke Hime (Prinzessin Mononoke) tun wird. Die Fliegerei ist allgegenwärtig im Schaffen von Hayao Miyazaki – und das ist auch in Kaze no Tani no Naushika nicht anders. Die dynamischen Flugszenen wurden – gerade im Vergleich zu den ansonsten sehr simplen Animationen – für ihre Zeit sehr gekonnt umgesetzt und können sich auch heute noch sehen lassen. Weniger gut gealtert ist dagegen der allzu dominante Synthesizer-Score von Joe Hisaishi, der im Schaffen des Komponisten stark abfällt.

In Kürze:

Kaze no Tani no Naushika ist ein wirrer Film, den man mehrmals gesehen haben muss, um wirklich durchzublicken. Das macht Hayao Miyazakis Steampunk-Ökofabel aber nicht weniger kultig – alleine schon wegen den ikonischen Bildern und den starken Animationen sollte man diesen Film nicht verpassen.

Wertung:

4 von 5 wutentbrannten Ohmus

The Program (2015)

TheProgram
ZFF2015

„I’ve never tested positive for performance enhancing drugs.“

Ich habe mich nach dem Verlassen des Kinos immer wieder gefragt, was Stephen Frears mit seinem Film denn überhaupt erzählen wollte. Sein Biopic über den siebenfachen Tour de France-Sieger und Dopingsünder Lance Armstrong ist ein unnötig giftiger Film, der keine Gelegenheit auslässt, das Bild dieser Radrennsportikone zu demontieren. Nicht dass ich Frears dieses Recht absprechen möchte, aber diese Haltung ist mitverantwortlich dafür, dass The Program eine unglaublich langweilige und oberflächliche Angelegenheit bleibt. Stephen Frears wird seinem Protagonisten nicht gerecht, weil er sich zu keinem Zeitpunkt darum bemüht, dieser Figur auf Augenhöhe zu begegnen.

Und so ist The Program ein Projekt, das eigentlich nur schiefgehen konnte. Dazu kommt ein gehetzt wirkendes Drehbuch, das immer wieder den Fokus verliert und uns – weil es offenbar entscheidende Ereignisse ausblendet – bis zum Schluss wichtige Antworten schuldig bleibt. Doch The Program ist nicht nur auf der erzählerischen Ebene eine volle Enttäuschung, er wirkt leider auch völlig lustlos inszeniert. Wenn Ron Howard einer dermassen eintönigen Rennsportart wie der Formel 1 ein packendes und mit spektakulären Bildern inszeniertes Kinomärchen widmen kann, sollte Ähnliches doch auch für Frears machbar sein? Bei all diesen Schwächen von The Program ist die solide Performance von Ben Foster als manipulativer Lance Armstrong nicht viel mehr als ein Tropfen auf den heissen Stein.

In Kürze:

Stephen Frears tritt mit The Program auf Lance Armstrong ein, anstatt die Gelegenheit zu nutzen und mehr aus dieser schillernden Figur des Radsports herauszuholen. Sehr schade.

Wertung:

2 von 5 gelben Armbändeli

Rupan Sansei: Kariosutoro no Shiro (1979)

LupinAnimontag

„Wem helfen wir?“ – „Dem Mädchen.“ – „Typisch.“

Ich kenne die Filme von Hayao Miyazaki in- und auswendig, doch einem Film hatte ich mich bisher immer entzogen: Rupan Sansei: Kariosutoro no Shiro (Das Schloss des Cagliostro). Der Film ist eine Umsetzung der erfolgreichen japanischen Anime-Serie Lupin III. der wiederum eine ebenso erfolgreiche Manga-Reihe zugrundeliegt. Die Serie über den Enkel des Meisterdiebs Arsène Lupin markierte in den Siebzigern eine der ersten Arbeiten des jungen Hayao Miyazaki, der mit der Langfilm-Adaptation schliesslich sein Kinodebüt gab. Rupan Sansei: Kariosutoro no Shiro erzählt, wie Lupin III. im Fürstenstaat Cagliostro eine Prinzessin aus den Händen des finsteren Grafen zu retten versucht.

Man merkt dem Film sein Alter an: Die Animationen sind sehr einfach und lassen den Schluss zu, dass das Budget dieses Films nicht sehr hoch gewesen sein dürfte. Das tut dem Witz dieses Filmes aber keinen Abbruch. Der japanische Filmemacher zeigt sich mit seinem Debüt von seiner humorvollen Seite: Mit seinen durchgeknallten Einfällen und dem überraschend hohen Mass an Slapstick ist Rupan Sansei: Kariosutoro no Shiro einer von Miyazakis lustigsten Filmen, der auch fast vierzig Jahre später nichts von seinem Charme eingebüsst hat. Während die Fliegerei hier noch nicht so einen grossen Stellenwert einnimmt wie in seinen späteren Filmen, zeigt sich schon jetzt deutlich Miyazakis Liebe zum Steampunk. Viele der in Rupan Sansei: Kariosutoro no Shiro behandelten Themen und gezeigten Figuren erinnern – vermutlich nicht zufällig – an seine späteren Filme der Achtziger Jahre, im Speziellen Kaze no Tani no Naushika (Nausicaä aus dem Tal der Winde) aber auch Tenkū no Shiro Rapyuta (Das Schloss im Himmel).

In Kürze:

Einen derart verspielten und unbeschwerten Animationsfilm wie Rupan Sansei: Kariosutoro no Shiro sucht man heute lange. Miyazaki, der mit den Jahren zunehmend ernstere Themen behandelte, zeigt sich hier von seiner witzigen Seite.

Wertung:

5 von 5 gefälschten Banknoten

Miyazakimontag

Ghibli
Animontag

Ab nächster Woche werde ich mich im Rahmen des Animontags wieder jeden Montag einem Animationsfilm widmen. Und zwar nicht irgendwelchen Filmen – bis Ende November steht der Animontag im Zeichen des japanischen Grossmeisters Hayao Miyazaki. In chronologischer Reihenfolge werde ich mich durch das Oeuvre dieses vielseitigen Filmemachers kämpfen, immer bemüht, seinen Werken gerecht zu werden und mein animationsgeschultes Auge auf die wichtigen Dinge zu werfen.

Im Übrigen bin ich mir bewusst, dass ich bereits früher einige Filme von Miyazaki rezensiert hatte – da ich diese Kritiken aber alle brutal schlecht geschrieben finde, werde ich sie grosszügig ignorieren. Einzig Gake no Ue no Ponyo (Ponyo) und Kaze Tachinu (The Wind Rises), werde ich nicht noch einmal besprechen.

Star Wars BluRay Gewinnspiel

StarWarsGewinnspiel

2015 gibt es für mich vorallem ein grosses Highlight: Den neuen Star Wars-Film.

Star Wars: The Force Awakens erscheint im Dezember und wird die Kinolandschaft für immer verändern, da bin ich mir sicher. Auch wenn der neue Film dreissig Jahre nach Return of the Jedi spielt und somit wohl kaum direktes Vorwissen erfordert, ist das doch eine gute Gelegenheit, sich die alten Filme noch einmal anzusehen und sich auf den Kinostart einzustimmen. Aus diesem Grund erscheint diesen Monat auch eine schicke BluRay-Box mit allen sechs Filmen und zahlreichen Extras, Interviews und ausführlichen Dokumentationen. Star Wars: The Complete Saga ist ab heute im Handel erhältlich.

StarWarsBoxSet

Und jetzt kommt der Oberhammer: Ich verlose ein solches BluRay-Box-Set. Genau. Einfach so.

Was ihr dafür tun müsst? Ganz einfach: Ihr verratet mir in den Kommentaren euer Lieblingszitat aus den Star Wars-Filmen. Seht zu, dass ihr dabei nicht vergesst eure E-Mail-Adresse anzugeben, und mit ein bisschen Glück werdet ihr am 10. Oktober 2015 um 12 Uhr zum Gewinner oder zur Gewinnerin dieses schicken Sets gekürt. Mehrfachteilnahmen sind wie immer nicht gestattet – wer mit mehreren Accounts teilnimmt, wird umgehend disqualifiziert. Der Rechtsweg ist selbstverständlich ausgeschlossen.

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