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Abend 19: 20. 7. 2009 – Ice Age 3 – das hatten wir doch schonmal?!

Genau. Und zwar hier. Nichtsdestotrotz wollte das Wiesel Nochen beweisen, wer denn genau das Oberwiesel sei. Ganz im Stil der Mondlandung; das Wiesel war zuerst, Nochen toppt das Ganze mit einer Popcorntüte, also will das Wiesel einen Popcorn-Eimer… Immer höher hinaus, diese Wiesel.

Deshalb ging es dann gestern ins Kino, nochmal Ice Age 3 gucken und das Wiesel bekam seinen tollen Popcorneimer (den es dann aber wieder verschmähte, sobald das Fotoshooting vorüber war…). Der Film und Buck das Wiesel gefielen dem Blogwiesel supii, doch als es sich dann ein Buck-Plüschtier (das ganz nebenbei gesagt etwa gleichgross war wie das Wiesel selbst) erbetteln wollte, war dann auch Schluss!

Abend 18: 19. 7. 2009 – Zu Gast bei Pitschi, Pumpkin und Puzzle

Gestern Abend stand dann noch ein kurzer Besuch bei Pitschi, Pumpkin und Puzzle, namentlich die Mäuse meiner Schwester, ins Haus, denn ich musste/durfte die Mäuse meiner Schwester füttern. Benannt sind die Mäuse folgendermassen: Pitschi (die schwarze Maus – leider fotoscheu) nach einer schwarzen Kinderbuchkatze, Pumpkin wegen dem kürbisorangen Fell und Puzzle wegen dem wirren (puzzled) Blick. Hab nicht ich ausgesucht die Namen. Ehrlich. =)

Die drei begrüssten den Neuankömmling Wiesel stürmisch (und begannen – oder besser versuchten – an ihm rumzuknabbern). Bei der Fütterung frassen mir die kleinen Puschelbälle – die im Übrigen mit dem Wiesel diesbezüglich konkurrieren könnten – aus der Hand und bissen mir in den Finger. Das Wiesel wollte die drei Mäuse gar behalten, was sich leider nicht einrichten liess.

Tag 18: 19. 7. 2009 – Aufräumhilfe & Springwiesel

Das Wiesel hat mir heute ganz doll dabei geholfen, mein neues Zimmer auf- und einzuräumen. Bücher an den richtigen Ort im Bücherregal, DVDs ins neue DVD-Gestell und Colabüchsen an den richtigen Platz. Dadurch war das Gröbste in meinem Zimmer dermassen schnell fertig, dass ich dem Wiesel versprach, mit ihm draussen was zu spielen.

Als ich es dann nach seinem Spielewunsch fragte, nannte es mir „Spring-Wiesel“. Worum es sich dabei handelte, darüber war ich mir nicht ganz im Klaren und liess mir die Regeln erklären. Und die sind ganz simpel: Das Wiesel wird in die Luft geworfen (und wieder aufgefangen). Punkt. Na dann, spielen wir das, dachte ich mir…

Dem Wiesel reichte die Sache dann aber schon schnell, so schlecht war ihm wegen den vielen Auf und Abs… 😉

Tage 16 & 17: 17. & 18. 7. 2009: Wiesel Leon

Gestern stand eigentlich eine Überraschung an, die „attraktiv für das Wiesel“ gewesen wäre – und von der ich selbst rein garnix wusste – ehrlich. Doch dann fiel sie ins Wasser – im wahrsten Sinne des Wortes. Anscheinend ging diese Überraschung nur bei schönem Wetter. Das Wiesel war zwar leicht enttäuscht, hatte aber dann schon einen neuen Plan, wie es den Tag gestalten wollte: Es schrieb einen Krimi.

Zuerst legte es sich einen Künstlernamen an. Es nannte sich Wiesel Leon, sehr fantasievoll, wie ich fand. Danach setzte es sich an die Schreibmaschine und tippte, bis die Finger wund wurden. Und noch viel länger. Heute Nachmittag hat es  mir dann den Anfang gezeigt. Er heisst „Doktorspiele“

Der erste Teil des Krimis findet sich hier.

Tag 15: 16. 7. 2009 – Drumsession

Nachdem ich das Wiesel stets auf später vertröstet hatte, musste ich heute doch wohl oder übel mein Versprechen einlösen, und das Wiesel an mein DrumSet ranlassen. Dort zeigte es sich erstmal als äusserst wählerisch, als es minutenlang zwischen den schwarzen und den rot-blauen Drumsticks werweiste. Letztendlich – und nach gutem Zureden meinerseits – entschied es sich für die rotblauen Sticks, mit denen es das Schlagzeug und mein Trommelfell unsicher machte.

Nach einigen gescheiterten Versuchen, einen einfachen Grundbeat hinzukriegen, erklärte ich es ihm. Das Wiesel sass danach – man staune – eine geschlagene Dreiviertelstunde am Drumset. Leider schien es den „Repeat“-Hebel drin zu haben, denn es wiederholte den Beat laufend. Ich begann meine Entscheidung zu bedauern. Schliesslich war das Wiesel aber überglücklich und geschafft und das – wenn auch eher ersteres als letzteres – war ja mein Ziel.

Tag 13: 14. 7. 2009 – Kinoabend / I von II

Heute war ein Filmabend angesagt. Und was gehört zu einem Filmabend? Popcorn – genau. Doch Popcorn ist langweilig, mittlerweile haben alle guten Kinos Nachos. Also haben das Wiesel und ich heute Nachos gemacht. Bzw. Nacho-Chips gekauft und diese dann präpariert.

Chef Wiesel erklärt, wie’s geht:

Die Zutaten sind dreieckige Tortilla-Chips (besser bekannt als Nachos). Die gibts überall zu kaufen. Der Käse ist amerikanischer Cheddar-Käse, den findet man nicht in jeder Käserei. Suchen lohnt sich. Fragt nach, ob man ihn auch gerieben haben kann, ich habe dies nicht getan. Macht keinen grossen Unterschied, geht aber schneller. Für 2 Personen ( = 4 Wiesel) braucht man von beidem 200g.

Der Käse wird gescheibelt, wenn er nicht schon gerieben ist. Die Nachos werden in eine feuerfeste Schale gegeben und der Käse darübergelegt. Zerbrechen ist hilfreich. Danach heizt man den Ofen bei Umluft auf etwa 200 – 220 Grad. Die Schale bleibt dann etwa 5 bis maximal (!) 6 Minuten drin. Bleibt sie länger (wie bei mir) wird der Käse nicht „sossig“ sondern brutzelt und auch die Chips brutzeln an.

Ice Age 3 – 3D (2009)

Ja, über den Film habe ich bereits hier ausgiebig geschrieben – gestern habe ich dann den Film aber noch einmal in 3D geschaut. Und ich muss sagen, dass das 3D-System nicht der Wahnsinn ist. Die Leinwand im Kino ist schlicht zu klein, als dass da irgendwas gehen würde. Zwar sieht man die Dinge 3D, aber auch nur solange, bis sie den Rand des Bildschirms erreicht haben. So sieht man Blätter durch die Luft schweben und – Zufall, Zufall – der Schnitt kommt dann, wenn die Blätter den Projektionsrand erreicht haben… 3D gehört auf IMAX-Leinwände. Punkt.

Dass man noch 6 Franken (wenn man die Brille nicht kauft nur 3) dazuzahlen muss ist ein weiterer Nachteil. Im Grunde ist das Ganze nett, aber noch nicht ausgereift. Sprechen wir in ein paar Jahren nochmals darüber.

Tag 12: 13. 7. 2009 – Grosses Wieselgewinnspiel

Das Wiesel muss – ja es ist leider so – auch mal weiter. Bislang hat sich noch niemand gemeldet, der das Wiesel unbedingt haben möchte und ich habe auch keine Lust, das Wiesel einfach so weiterzugeben (har har). Der- oder diejenige muss sich schon etwas beweisen. Wer also Lust hat, das Wiesel für einige Wochen zu Besuch zu nehmen, und die Richtlinien durchgelesen hat (Achtung, das sind keine AGBs die man überfliegen darf!), der soll hier gerne mitmachen…

Beim Grossen Wieselgewinnspiel!

Das Ganze ist Recht einfach:

Das Wiesel und ich – wir wissen nicht so recht, welchem Geschlecht das Wiesel nun denn angehört. Ist es männlich? Oder weiblich? Du musst uns nun aufklären! Kommentiere hier, welches Geschlecht das Wiesel deiner Meinung hat, und argumentiere deine Behautptung. Das beste Argument (nein, wir sind nicht sexistisch, es geht uns ums Argument, nicht ums Geschlecht) „gewinnt“ das Wiesel. Sei kreativ, also nicht „Männlich, Männer sind voll kuhl“ oder „Weiblich, Männer sind dohff“, sondern gib dir Mühe – das Wiesel verdient es.

Wir werden auch die Blogs unter die Lupe nehmen, wenn uns jemand suspekt vorkommt, überlegen wir uns das Ganze nochmal. Zudem solltet ihr schon einige Posts auf dem Buckel haben.

Na dann… Lasst uns hören!

Transformers – Revenge of the Fallen (2009)

Der Film ist eine Fortsetzung, wie sie im Buche steht. Unterhaltsam, das ist es aber auch schon wieder. Teil 1 war besser, weil weniger langatmig.

Story

An der Story gäbe es gar nichts auszusetzen. Gäbe. Denn es gibt etwas, was mir ziemlich auf den Keks geht. Die Autoren haben es sich einfach gemacht. Einen neuen Bösewicht erfunden. Ein neues Etwas erfunden, das beide Seiten suchen. Und neue Regeln erfunden. So ist der Bad Guy „The Fallen“, ein Verwandter von Optimus, ein ehemaliger „Prime“, der böse geworden ist. Das Etwas kann nun Sonnen zerstören. Und mit dem Allspark & Megatron (Megatron zwar als Unterhund) hat dieser Teil nichts zu tun. Schade.

Kamera & Schnitt

Der Horror: Der Schnitt ist grausam. Die Kameraführung noch schrecklicher. Hinter Säulen und Bäumen sieht man einen Transformer gegen einen Decepticon kämpfen und sieht dank der Säule trotzdem nur die Hälfte. Die Kamera folgt Mikaela und Sam und wackelt, als stünde ein Betrunkener dahinter. Die ganzen Actionsequenzen fallen diesen beiden Faktoren zum Opfer und werden zur mühsamen Tortur.

Spass

Ein Pluspunkt ist ganz sicher, dass der Film spassiger ist als sein Vorgänger. Sams Mutter auf Drogen, zwei neue streitende Autobots, ein süsser kleiner und ein mürrischer alter Decepticon, die beide desertieren wollen sind nur einige der spassigen Sequenzen des Films. Grossartig ist auch der Umpa Lumpa-Darsteller aus Charlie und die Schokoladen-Fabrik, der hier einen Grenzwächter spielt. John Turturro überzeugt zum zweiten Mal als Seymour Simmons, diesmal zwar nicht als Agent Simmons, dafür vielmehr als „von seinem Land verlassener“ Held Simmons.

Musik

Der Soundtrack passt nicht halb so gut wie derjenige des ersten Teils zum Film. Die Kampfszenen sind nicht so atemberaubend untermalt wie in Teil 1, die Musik wird immer wieder abrupt abgebrochen. Das Tranformers Theme, oder das bekannte Thema (siehe Video unten) erklingt erst ganz am Schluss erkenntlich.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=_g5CGP-iWwg&feature=related]
(ab ca. 1:00)

Langwieriger Film

Der Film wird in die Länge gezogen, was das Zeug hält, die Dialoge sind zum Einschlafen und tiefgründiger als die Polizei erlaubt. Bei uns in der Schweiz gibt es ja eine Pause, und die verdient man sich echt. Der Film wird mit Actionsequenzen und Details vollgepackt, dass man sich das eine oder andere Mal fragt, warum dieser Film nicht zum 3D-Programm, das im Kino startet, gehört.

Megan Fox

Lichtpunkt (für die Männerwelt) ist da sicher Megan Fox, die Sams Freundin Mikaela verkörpert. Auch wenn man merkt, wie Michael Bay absichtlich mit ihren Reizen spielt, wenn er sie beispielsweise auf einem Motorrad räkeln lässt, macht sie ihre Sache gut und ist und bleibt sie der unerfüllte Traum aller Männer. Ihre toughe Art verleiht dem Film die nötige Dosis an Pfiff und nimmt den langfädigen Dialogen die Langeweile. Da kommt nicht einmal die heisse Collegestudentin ran, die es auf Sam abgesehen hat, in vielfacher Hinsicht.

Das Schlussgefecht

Der Kampf am Ende nimmt etwa den halben Film in Anspruch. Und das ist echt nicht übertrieben. Kurz nach der erwähnten Pause gehts los – bumm bumm. Halb Ägypten wird geschrottet und auch die Pyramiden gehen nicht leer aus. Harte Kost, aber etwas, das man sich gern auf der Zunge zergehen lassen darf. Lecker. Nachteil: Wenn man drei silberne Decepticons gegen einen silbern-bunten Autobot kämpfen lässt, wird es allmählich schwer, gut und böse zu unterscheiden… Aber das schmälert das Vergnügen an diesem Fight in keiner Weise.