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Owley.ch

Fantasia (1940)

Fantasia
DisneyThirty1

“How do you do? My name is Deems Taylor, and it’s my very pleasant duty to welcome you here on behalf of Walt Disney, Leopold Stokowski, and all the other artists and musicians whose combined talents went into the creation of this new form of entertainment, Fantasia.”

Es ist mitunter eines der verwunderlichsten Projekte aus dem Hause Disney, aber gleichzeitig eben auch eines der künstlerisch wertvollsten – Die Rede ist vom Zeichentrickfilm Fantasia, dem dritten Spielfilm von Walt Disney. Nach Snow White and the Seven Dwarfs und Pinocchio präsentierte der berühmte Filmemacher einen Film der experimentiellen Sorte den er zusammen mit dem englisch-amerikanischen Komponisten Leopold Stokowski erdachte. Ausgehend vom Zauberlehrling, den die beiden als Kurzfilm konzipierten, entstand ein zweistündiger Episodenfilm, der Musik und Bild auf spannende Art und Weise verbindet.

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Michael Giacchino macht sich zum Affen

Michael Giacchino

Seit ich ihn live getroffen habe, bin ich noch tausendmal begeisterter von Michael Giacchino, als ich das schon vorher war. Und eine News, wie die, dass er für Dawn of the Planet of the Apes, (der Fortsetzung zu… na… habt ihrs erraten? Ja, genau, Rise of the Planet of the Apes!) die Musik schreiben wird, ist für mich etwa gleich relevant wie die Ankündigung eines neuen Star Wars-Films. Als grosser Fan bin ich überzeugt, dass er einen guten Job machen wird, auch wenn es natürlich schon ein bisschen schade ist, dass Patrick Doyle bei allen Franchises ersetzt wird (erst kürzlich wurde bekannt, dass mit Carter Burwell ein neuer Mann für Thor: The Dark World komponieren wird).

Doch eigentlich kommt das jetzt nicht allzu überraschend, schliesslich erzählte mir Giacchino im April noch Folgendes:

“Wie du sicher bemerkt hast, arbeite ich sehr gerne mit meinen Freunden – mit J.J. Abrams, Matt Reeves, Brad Bird und allen anderen Freunden bei Pixar.”

Bild der Woche #105

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Während gegenüber im X-Tra die Spreitenbacher Jugend abschäikte, brachte Watsky im El Dorado das Publikum, dessen Altersschnitt irgendwo um die harte 20 lag, zum Kochen. Mit dem grossartigen Dumbfoundead als Opener stand der Abend schon von der ersten Minute unter einem guten Stern. Zwei vielversprechende Talente der amerikanischen Rapszene auf einer Bühne – nicht schlecht. Was die beiden verbindet, ist die Fähigkeit, elegant zwischen tiefgehenden Lyrics und humorvollem Blödsinn zu wechseln und so ihr Publikum bestens zu unterhalten.

Waving Hands brauchen Geld!

WeMakeItAufnahmen

Der Yassin und der Hannes, die zusammen das Duo Waving Hands bilden und momentan auch in der Schweiz einige erste Erfolge feiern dürfen, sind nicht nur extrem talentiert, sondern auch extrem mittellos. Heisst: Sie sind nicht reich genug, um sich einen Aufenthalt in Berlin zu leisten, wo sie ihr Debütalbum produzieren möchten. Aus diesem Grund haben sie ein Finanzierungsprojekt ins Leben gerufen, um bis im Sommer das nötige Geld zusammenzubringen. Dabei gibt es wie immer bei solchen Crowdfundingaktionen auch Belohnungen – die reichen vom einfachen, signierten Album über Privatkonzerte und Abendessen mit den Jungs bis hin zum ultimativen supermegaexklusiven Highlight – der Puppe aus dem Video zu We Own The Sky.

Und weil ich ja gerne solche Sachen anpreise wie der billige Lukas, aber mich selber immer davor drücke, gehe ich in diesem Fall mit gutem Beispiel voran – meine exklusive Berlin-Foto-Lovestory (zu der mir Hannes nicht mehr verraten wollte) habe ich mir schon gesichert. Das solltet ihr übrigens auch, denn ich will unbedingt mehr von den Beiden hören, als die bisher veröffentlichten drei Titel. Die meinen Standpunkt, dass Waving Hands zum Besten der helvetischen Musikszene zählen, zwar festigen, aber das reicht mir bei Weitem nicht. Also her mit eurer Kohle.

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Pharrell Williams singt den neuen Daft Punk-Song Get Lucky in Dauerschleife

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That’s what it is. Dreimal, um genau zu sein. Satte elf Minuten Epicness. Von mir aus dürften es gerne auch mehr sein, ich könnte den Track immer und überall hören. Für mich ist diese Kollaboration ein gelungener Spagat zwischen dem alten Sound der Franzosen und der Mainstreamtauglichkeit eines Pharrell Williams. Den ich übrigens je länger, je mehr für brutal unterbewertet erachte.

(via)

Woodkid in 8-Bit

RunBoyRun

Wer dachte, dass Woodkid das Ultimo der viralen Hipsterkultur sei, darf hiermit hochoffiziell seinen Standpunkt noch einmal überdenken. Denn es ist tatsächlich und extremst wider Erwarten jemandem gelungen, aus Woodkids Musik noch etwas herauszuholen, was so noch nicht dagewesen ist und sie damit auf ein ganz neues Level zu hieven – der YouTube-Benutzer Trippincloud hat nämlich das Video zu Run Boy Run als 8-Bit-Clip, inklusive passendem Chiptune-Soundtrack umgesetzt und gleich auch noch die ein oder andere narrative Änderung vorgenommen. Was man ihm aber durchaus verzeiht, denn das ist wirklich sehr geil geworden.

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Meine 15 Minuten Ruhm

Giacchino

Vor ziemlich genau einem Jahr kam mein Blog zu kurzem und etwas falschem Ruhm, als der Tagi und Blick am Abend über mich berichteten. Und nun wiederholt sich das Ganze ein bisschen – mein Interview mit Michael Giacchino, das die ein oder andere interessante News enthielt, macht seine Tour durchs Netz. So nahm sich Big Screen Animation der Ankündigung, dass der Komponist an einem noch nicht weiter bekannten Pixar-Projekt arbeitet, an, was wiederum der Fanblog Pixar News aufgriff, der zudem festhielt, welche Filme schon mal nicht in Frage kommen. Mike Bastoli, der Autor von Big Screen Animation war überzeugt, dass es sich bei diesem Film um The Incredibles 2 handelt, was nicht mal so unwahrscheinlich sein dürfte. Giacchino schrieb da ja bereits zum ersten Teil den Score.

Mit The Rotoscopers befasste sich ein weiterer Animationsblog mit der Nachricht, wobei man da aber auf Links verzichtete, leider, leider. Aber das gehört vermutlich eben dazu. Dadurch entging den Autoren dieses Blogs aber, dass die zweite spannende Frage, ob Giacchino auch Star Wars machen wird oder nicht, bereits beantwortet wurde. Und auch die Fanseite A113 Animation, benannt nach dem durch Pixar bekannt gewordenen Easter Egg, postete das Gerücht fleissig, und vermutete, dass es sich beim Projekt vielleicht um The Inside Out handeln könnte, was ich eher weniger denke, weil ja Giacchino von einem “unbekannten Projekt” (“that hasn’t been spoken of”) sprach. Wobei das auch durchaus ein Missverständnis sein könnte, da The Inside Out nur halbwegs angekündigt wurde.

Am meisten freute mich in dieser Schar an Links und Berichten über das Interview und die “News” aber, dass sogar Michael Giacchinos offizielle Webpräsenz auf der Frontpage einen Link zu meinem Interview gesetzt hat und auch auf den Unterseiten auf das Interview hinweist.

EDIT: Weitere Seiten, die über das Interview berichten, sind die Star Trek-Fanpage Trek Movie (die von “the guys at Owley.ch” sprechen), und, was mich speziell freut, meine Informationsquelle Nummer 1 für das Thema, der deutschsprachige Pixarblog.

EDIT 2: Auch eine weitere Lieblingsseite von mir, die Star Wars Union, berichtete über sein “Eher nein.” zu Star Wars.

EDIT 3: Das waren ja ziemlich lange 15 Minuten… Auch die Fanpage Pixar Portal griff das “unbekannte Pixar-Projekt” auf.

EDIT 4: Weitere Seiten, die das Pixar-Projekt thematisieren sind Kyle’s Animated World, Pixar Place und The Pixar Podcast (ab Minute 28). Auch eine spanische Fanseite namens Pixar Spain berichtete darüber. Aber ich kann kein Spanisch. Vielleicht sagten sie auch einfach, dass ich blöd sei. Ausserdem nahm Comingsoon.net, eine der grössten Filmseiten das Star Wars-Bisschen auf, vergass aber, wer das Interview führte und verschwieg meine Urheberschaft gänzlich. Das ist dann eben eine der Schattenseiten von solch kurzzeitigem Fame. Aber generell muss ich sagen, bin ich echt zufrieden, wie sich das Ganze jetzt entwickelt hat, ich freue mich über jeden Bericht, der sich mit der Sache befasst, so klein sie auch sein mag. Da lohnen sich die Mühen und Strapazen, die ich auf mich genommen habe.

EDIT 5: Es geht immer noch weiter. Wenn auch diesmal keine klassische Newsseite, sondern ein Blog: Auf Frag das Kino verlinkte Bloggerin Ilsa mein Interview. Vielen Dank!

EDIT 6: Auch Screenrant griff, nachdem J.J. Abrams bestätigt hat, dass Williams die Musik wohl machen wird, mein Interview auf. Comingsoon.net hat die Quelle zudem aktualisiert.

Interview mit Michael Giacchino

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Gestern Abend war ich zum zweiten Mal in diesem Jahr im KKL in Luzern, wo das 21st Century Symphony Orchestra die Musik zu J.J. Abrams’ Star Trek parallel zum Film live einspielte. Live to Projection heisst das Konzept, und obwohl ich schon etliche Male an Konzerten dieses Orchesters war, war es meine Premiere dieser Art. Gestern war es auch eine Weltpremiere, denn Michael Giacchinos Musik zum Weltraumreboot wurde noch nie in dieser Art eingespielt. Aus diesem Anlass besuchte Michael Giacchino erneut Luzern, und nahm sich zwischen der Einführung und dem Konzert kurz Zeit für ein Interview mit mir, in dem er über das 21st Century Symphony Orchestra, Star Wars und seine Einflüsse sprach.

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Warum ich mir eine Daytrotter-Mitgliedschaft geholt habe.

Daytrotter

Damals als ich Daytrotter entdeckt habe, glaubte ich meinen Augen kaum: Exklusive ungeschliffene Musik-Sessions toller und mal mehr, mal weniger bekannter Musiker gratis zum Download. Einfach so. Es gab keinen Haken. Und das in unserer Zeit, wo es nichts für lau gibt. Ich lebte von diesen Sessions, lud mir immer wieder eine herunter und entdeckte Bands und Künstler, von denen ich noch nie etwas gehört habe. Von denen vermutlich überhaupt niemand etwas gehört hatte. Das Ganze kam ausserdem mit interessanten Band-Porträts und schicken Album-Covern von Johnnie Cluney daher. Daytrotter war das Beste, was das Internet für einen Indie- und allgemeinen Musikliebhaber wie mich zu bieten hatte.

Irgendwann zeigte sich dann aber, dass eben nicht alles so lässig war, wie ich mir das vorstellte. Daytrotter wurde kostenpflichtig. Ein Skandal. Doch es war eigentlich abzusehen, denn so eine Sache lässt sich unmöglich ohne finanziellen Aufwand produzieren. Für 2 Dollar im Monat konnte man künftig auf das Angebot zugreifen, was ja eigentlich mehr als fair ist, alle anderen durften immerhin noch streamen. Doch mit Streamen ist es meiner Meinung nach wie mit Pornos: Ganz nett, aber auf die Dauer ungenügend – man steht schliesslich mit leeren Händen da. Und dass mir jetzt bitte keiner diesen Vergleich vertiefe. Also liess ich es, als Schüler und nicht-arbeitstätiges Wesen, das jeden Franken zweimal umdrehen musste, bleiben und verzichtete schweren Herzens auf die gute Musik. Ich verzichtete dabei, ganz unbewusst, auf viel mehr. Aber das war mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar.

Mittlerweile verdiene ich und habe keine finanziellen Sorgen, wegen denen ich an allen Ecken und Enden sparen müsste. Und so beschloss ich, mir eine Daytrotter-Mitgliedschaft zu holen. Daytrotter war ein fester Bestandteil meines iPhones in den vergangenen Jahren, begleitete mich durch fröhliche Phasen, war aber auch in traurigen Momenten immer an meiner Seite und half mir, manches gebrochenes Herz zu vergessen. Für jeden Moment gab es die passende Session. Das mag jetzt kitschig oder übertrieben klingen, ist aber pure Wahrheit. Wenn ich musikalisch profitiert habe, dann durch Daytrotter. Verdammt, ich lernte da Dark Dark Dark kennen. Und wieviele Mixtapes wurden bereichert durch den ein oder anderen Track aus diesen Sessions. Ganz zu schweigen von den stundenlangen Diskussionen mit musikinteressierten Freunden über Bands und ihre Sessions.

Warum zur Hölle sollte ich so etwas nicht unterstützen, vorallem, wenn es noch einen zusätzlichen Nutzen hat? Ich kann wöchentlich aus 17 Sessions runterladen, was ich will. Nach Adam Riese sind das 867 kürzere Alben im Jahr. Was wiederum einer lächerlichen Ziffer von 24 Dollar gegenübersteht. Das ist ein mehr als fairer Deal. Und ein Deal, der jedem, der musikalisch interessiert ist, zu empfehlen ist. Auch, weil man damit ein Projekt unterstützt, das im Zeitalter von Spotify, iTunes und den zahlreichen illegalen Downloadmöglichkeiten beachtenswert und vorallem unterstützenswert ist.

The Uncluded – Delicate Cycle

Aesop Rock ist ein vielbeschäftigter Mann: Vergangenes Jahr erschien sein sechstes Album Skelethon, das ziemlich erfolgreich war und auf dem auch Kimya Dawson zu hören war. Mit ihr zusammen arbeitet Aesop Rock auch schon seit ein paar Jahren an einem Album als Rap-Folk-Duo The Uncluded. Diese Zusammenarbeit entstand vor etwa zwei Jahren, als die beiden für Daytrotter eine Session aufnahmen. Offenbar war nicht nur ich begeistert, sondern eben auch die beiden, weshalb jetzt (in einem Monat) ein Album mit dem Titel Hokey Fright folgt, zu dem bereits zwei Tracks veröffentlicht wurden: Earthquake und jetzt Delicate Cycle. Beide gibt es auch in der Daytrotter-Session, weshalb Leute wie ich eigentlich noch auf neues Material warten. Aber auch so bin ich überzeugt, dass ich das Album lieben werde, denn man merkt, dass in den zwei Jahren seit der Daytrotter-Session einiges ging.

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