Vote for Owley

Zizou

2016 geht das Tschutti Heftli rechtzeitig zur Fussball-Europameisterschaft in die nächste Runde. „Tschutten“ sagt man auf Schweizerdeutsch zum Fussballspielen und das Tschutti Heftli ist darum ein Fussballheft mit Aufklebern. Aber kein billiger Paniniabklatsch – nein die Fussballer werden von internationalen Künstlern und Künstlerinnen kreiert – jeder Künstler gestaltet dabei ein Nationalteam. 200 Leute haben sich diesmal für die Gestaltung der 24 Teams beworben und mussten ein Bild von Zinédine Zidane kritzeln. Die Jury hat aus den Einsendungen bereits 20 Gewinner gekürt, die bis nächsten Frühling die Teilnehmer der Euro 2016 gestalten dürfen.

Somit bleiben 4 Plätze frei, die nun unter 8 Kandidaten vergeben werden und – richtig geraten – einer davon heisst Owley.

Am Montag veranstalten die Organisatoren auf Facebook ein Voting zwischen meinem Zizou und dem eines anderen Künstlers. Wer bis 24 Uhr mehr Likes erhält, bekommt den begehrten Platz im Tschuttiheftli. Das ist für mich eine grosse Sache, die mir echt am Herzen liegt und ich würde mich freuen, wenn ihr kurz auf Facebook springen könntet, um mir dort euren Like zu hinterlassen. Und es wäre natürlich noch schön, wenn ihr auf allen möglichen Plattform für mich Werbung machen könnt.

Hier ist der Link zum Voting: https://www.facebook.com/tschuttiheftli/posts/902308173184296

Die neuen Paninibildli

DSC_0078

Mit fünf Jahren hatte ich mein erstes Fussballbildliheft. Es war das Heft zur WM 1998 und ich klebte die meisten der Bildli kopfüber oder auf der falschen Seite auf. Aber das Konzept hatte ich verstanden. Bei der nächsten WM klebte ich die Bildli immerhin schon richtig ein, für ein volles Heft reichte es aber erst bei der WM 2006. Da war ich dreizehn und so sehr im Fussballbildlifieber, dass ich nämlich gleich zwei Hefte füllen konnte. 2014 fülle ich bereits mein sechstes Panini-Heft – seit 1998 habe ich keine WM verpasst.

Wie schon in den letzten Jahren gibt es zusätzlich zum Album auch noch ein Poster, was ich total überflüssig finde. Aber es wird nichts unversucht gelassen, um noch mehr Bildli an den Mann, respektive den Buben, oder das Meitli zu bringen. Neu ist, dass die Kleberli mit den ganzen Daten der Spieler versehen wurden. Früher standen die – wie auch der Name des Spielers – im Heft. Doch da das Heft immer ziemlich früh erscheint und sich die Kader meist noch ändern, will man sich auch die Möglichkeit offen halten, die richtigen Spieler nachdrucken zu können.

Das Design der Bildli ist etwas gar plump und auch die Föteli der Spieler sind so unvorteilhaft wie noch nie, doch wer damit klarkommt (und mal ehrlich, die Panini-Bildchen kaufen wir nun wirklich nicht wegen dem Design) dürfte auch dieses Jahr wieder Spass mit dem Sammeln haben. Für alle, denen der Look dann doch zu wichtig ist, gibt es auch in diesem Jahr die künstlerische Alternative in Form des Tschuttiheftli, bei dem jede Mannschaft von einem Künstler gezeichnet wurde.

Light Emitting Dudes

Videos zu Parkour oder Hipsterturnen, wie die Sportart auch genannt wird, gibt es ja en masse, und gerade für den Laien ist der Grossteil davon nicht wirklich spannend. Anders dieses Video dreier Typen, die in Bangkok nachts um die Wette hüpfen. Der Clou: Sie tragen alle mit LED-Schläuchen verzierte Kleider. Das Ergebnis ist ein sehr gekonnt eingefangenes und geschnittenes Video im tronesquen Stil. Mit geilem Sound.

(via)

Clash of the Titan

Ich zählte und zähle mich zu den wenigen Leuten, die Lance Armstrong immer Glauben schenkten. Ich will den Mann nicht verurteilen, bis er den Missbrauch von Doping persönlich zugibt oder zweifellos überführt werden kann. Aber das war nie der Fall und ist bis jetzt auch nicht passiert. Kann sein, dass ich irgendwann feststellen muss, dass ich mich geirrt habe, aber diese Vorverurteilungen regen mich auf. Gerade, wenn sie auf Aussagen solcher Helden wie Tyler Hamilton (Gold im Zeitfahren in Athen 2004 – nachträglich aberkannt) oder Floyd Landis (Tour de France 2006 – nachträglich aberkannt) basieren, Leuten, die er sich mit seiner angeblichen Arroganz zum Feind gemacht haben soll.

Aber alle schlucken es. Dabei gibt es keine Fakten. Ich mag wie ein Kreationist klingen, der seinen blinden Glauben mit der Hoffnung an das Gute rechtfertigt, aber ich kann diese kategorische Vorverurteilung von Armstrong nicht haben. In Dubio Pro Reo, und so. Warum kann jemand nicht auch erfolgreich sein, ohne sich irgendwelche Substanzen zu spritzen? Bei Usain Bolt fragt auch keiner. Aber den mögen ja auch alle, weil er so jung und lieb und cool ist. Voll okay, aber wenn dann parallel dazu jemand über Jahrzehnte aufgrund schwammiger Behauptungen fertiggemacht wird, bis er nachgibt, regt mich das auf.

Ich war nie ein riesiger Velofan. Aber es gab Zeiten, da verfolgte ich die Rennen tatsächlich, wenn auch meist nur sporadisch – aber ich verfolgte sie. Lance Armstrong war mein Idol, und als er einmal an einem Lokalrennen im letzten Augenblick absagen musste, brach eine Welt für mich, der mit Fahne und Käppi aufmarschiert war, zusammen. Ich habe seine Biografie gelesen, oder besser gesagt „verschlungen“. Ich lasse mir mein grosses Idol nicht kaputtmachen, verdammt noch mal. Vorallem nicht SO.

London 2012 könnte so lustig sein

Abgesehen von der Eröffnungszeremonie interessiere ich mich nicht wirklich für die Olympischen Spiele 2012 in London. Die Schweiz ist eh schlecht, und auch sonst ist das ziemlich langweilig. Ein Paradebeispiel für öden Sport ist Segeln, alle fahren in langweiligen Booten kreuz und quer durchs Wasser und nix passiert. Es sei dann man hat eine Murray Hewitt-esque Berichterstattung wie die Folgende.

(via)

Muse – Survival

Muse schreiben also das offizielle Titelstück für die Olympischen Sommerspiele 2012 in London. Was ziemlich fett ist. Der Track, der Survival heisst, wird beim Einlaufen der Athleten gespielt. Und dafür passt der fünfminütige Song perfekt. Leider versuchen Muse immer noch verzweifelt, den Sound von Queen zu kopieren, was beim letzten Album noch okay war, aber irgendwie jetzt dann mal aufhören müsste. Weder können sie Queen auch nur nahe kommen, noch sollten sie das überhaupt versuchen. Abgesehen davon ist der Song ganz nice.

Den Track gibt es seit heute auch auf iTunes zum Download. Bitte sehr, Alice.

YouTube Preview Image

 

Schweizer Meister 2012, Part I

Ich weiss, mein Blog ist eher arm an Beiträgen zum Thema Sport – aber wie wenn es um Musik geht, scheint auch da das Interesse ohnehin gering zu sein. Dabei ist Sport doch so lässig. Meine Aufmerksamkeit gilt vorwiegend dem Fussball und auch dem Eishockey, wobei ich bei Letzterem einfach Zett-Fan bin (also von den ZSC Lions), bis zum bitteren Ende. Und einfach gegen alles andere. Und ich freue mich jetzt natürlich, dass die Lions Meister sind. Mal wieder. Nein, ich meine, die Freude ist echt gross. Auch, weil sie die ersten beiden Finalrunden jeweils mit vier Siegen und null Niederlagen auf dem schnellstmöglichen Weg klarmachten. Und jetzt im Final gegen den SC Bern alles nach einem bitteren Ende aussah. Doch der ZSC liess sich auch von einem 1:3 in der Serie nicht beängstigen und gewann letztlich mit 4:3. Und damit nicht genug, sie entschieden den Scheiss drei fucking Sekunden vor Schluss. That’s how badass they are.

Man beachte übrigens das „Part I“ im Titel. Ich gedenke, dem FC Basel nach 2010 und 2011 (den scheine ich tatsächlich ausgelassen zu haben – THE HORROR!) heuer einen weiteren Beitrag zu widmen.

Und hier übrigens der Beweis, dass ich den ZSC nie abgeschrieben habe. JAWOHL!

Bild der Woche #59

Also eigentlich ist es ja das Bild der gestern zu Ende gegangenen Woche, aber ich bin erst heute wieder in der Zivilisation angekommen, und sowieso, so eng müssen wir das ja auch nicht nehmen. Davor war ich während drei Tagen am Full-Time-Skifahren, Schlafen und Saufen. Die drei S, die im Winter einfach sein müssen. Problematisch wirds nur wenn diese drei S zusammenkommen, sprich, wenn man übermüdet und verkatert auf die Piste geht. Zu allem Übel wars dann auch noch neblig, aber in den ersten Tagen war es hammermässiges Wetter, wie das Bild vielleicht zeigt. Das Bild ist übrigens das Ergebnis wenn man als ungeschulter iPhone-Benutzer ein Foto im Gegenlicht machen will. Aber kommt, er hats gut gemeint.

Doppelt gemoppelt

Heute in aller (Schweizer) (fussballinteressierter) Munde – der Doppelrücktritt von Alex Frei und Marco Streller aus der Nationalequipe. Allein Frei weist mit 42 Toren in 84 Spielen eine Treffequote von 0,5 Toren pro Spiel auf, und auch sein Sturmpartner Streller, mit dem er beim FC Basel regelmässig aufblüht konnte immerhin in jedem dritten Spiel skoren. In letzter Zeit war jedoch in der Schweizer „Nati“ der Wurm drin, in den vergangenen acht Partien seit der WM resultierten lediglich ebensoviele Tore, und nur zwei Siege, die restlichen Unentschieden und Niederlagen fuhr man unter anderem gegen unterklassige Gegner wie Bulgarien, Australien oder Montenegro ein.

(mehr …)

Today’s Priceless Laugh

Noch nicht gelacht? Dann ist es Zeit, euch dieses Video reinzuziehen, das die peinlichsten Maskottchen-Momente ever zusammenfasst. Auch dabei ist natürlich der stolpernde Raptor (den man sich gerne auch noch separat in voller Länge anschauen darf), aber auch die andern Gummi-Maskottchen, die selbst dann noch grinsen, wenn sie mit voller Geschwindigkeit in einen Metallpfosten sausen, lassen einfach keinen kalt. Keinen, habe ich gesagt. Schon gar nicht dich. Lacht! :mrgreen:

YouTube Preview Image
 1 2 3 4 5 »