RSS abonnieren
Owley.ch

Tormaschine

Zugegeben, einen Spieler wie Seydou Doumbia hätte jeder gern in seiner Mannschaft. Der Ivorer der Berner Young Boys schiesst Tor um Tor, führt die Goalgetter-Liste nach 27 Runden mit 26 Treffern an und ist für knapp die Hälfte der YB-Tore verantwortlich. 2009 wurde er in der Position des Jokers (!) Torschützenkönig der Liga, und hat insgesamt in 55 Spielen 44 mal getroffen.

Man könnte also durchaus sagen, dass die Berner ohne ihre Tormaschine quasi nirgends stehen würden, und es wird sicherlich spannend sein mitanzusehen, wie Bern die nächste Saison ohne Doumbia meistert, der dann für ZSKA Moskau startet. Ich hoffe, dass Doumbia künftig das Toreschiessen unterlässt, und Basel somit den Weg zum Titel ebnet ;)

Bilderquelle: Newsnetz-Blog.ch

Projekt 52/12 – Verwandtschaft

Momentan hinke ich dem Projekt 52 ein bisschen nach, letzte Woche machte WordPress Stunk und diesmal bin es ich, der flachliegt. Gut, ich lebe noch, aber ich könnte mich durchaus besser fühlen. Wie dem auch sei, diese Woche war das Thema von Projekt 52 “Verwandtschaft”.  Zu diesem Anlass haben die beiden Schweine Blutsbrüderschaft geschlossen, wie Winnetouch und Ranger dazumals.

Aber sach ma…

Heute ist doch noch nicht Ostern? Hab mir schon Sorgen gemacht, ja mein ganzes Weltbild wurde beinahe auf den Kopf gestellt.

Einen schönen OsterRestsonntag wünsch ich! :)

Aua. Aua Aua.

Tja, aus Weekend geniessen wird vorerst nix. Wenn man um sechs Uhr bauchwehgeplagt aufwacht, darauf gefühlte drei Male seinen Mageninhalt der Toilettenschüssel spendet, dann wird das nämlich schwierig :( Und mein Rücken tut auch schon ganz fest weh, ich wusste gar nicht, dass zu viel liegen Aua macht.

I need Weekend

Jaja, ich weiss, mittlerweile hab ichs ja auch, aber heute war ich nicht weit davon entfernt, durchzudrehen. Liegt wahrscheinlich an einer Kombination aus Schlafmangel, Entnervung, Anschiss und Wut auf Lehrer :D Ich musste mich richtig zurückhalten, den Deutschlehrer nicht gänzlich anzuschreien, aber ausgeflippt bin ich dennoch. Hat mich nur ziemlich aufgeregt, dass er – wie mittlerweile jede Stunde – sein Ritual runterspulte. 25 Minuten Einleitung, bestehend aus

  • Erklären, dass wir vorwärts machen müssen, und keine Zeit hätten – 10 Minuten
  • Feststellen, dass einige Gruppen immer noch was aufnehmen müssen, und dies der ganzen Klasse im Detail erklären – 10 Minuten
  • Sich darüber aufregen, dass wir zu laut seien, und er nach seinem Hörsturz anno dazumal nix höre – 5 Minuten
  • Alternativ: Sich über sein ebenfalls letztes Jahr operiertes Pfötchen beklagen – 5 Minuten

Wenn er mich dann anfickt rügt, weil ich ein Blatt nicht dabei hab, das wir erhalten haben, als ich nicht da war, und das mir keiner mitgenommen hat, rege ich mich auf. Vorallem, wenn ich vorgängig erwähnt habe, dass es eben keiner mitgenommen hat, und dass es mir nicht weiterhilft, wenn er mir eine Moralpredigt hält, weil ich dann trotzdem blatt-los verbleibe. Und dann wurde ich ein bisschen laut.

Sein Kommentar im Nachhinein: “Ich bin ja nicht der einzige, der kompliziert ist…” – “Aber der Schlimmste!” (Nein, hab ich natürlich nur gedacht, nicht gesagt!)

Ebenfalls sehr hoch im Kurs stehen bei ihm Diskussionen, ob man mit einem Kabel, das zwei 3.5mm-Klinkenstecker hat, nun Daten von seinem Old School-Aufnahmegerät aufn PC laden könne, oder nicht.

Und jetzt leg ich mich hin und geniesse die deutschlehrerfreien Tage :)

An Epic of epic Epicness

verspricht das Teaserplakat zu Scott Pilgrim vs The World. Gleich lautet der Titel des zweiten Scott Pilgrim-Bandes, den ersten sollte ich immer noch bei meinem Comichändler abholen, fällt mir grad ein. Die Verfilmung des In-Comics von Bryan Lee O’Malley, die im November in die Kinos kommt, soll also epic werden. Zwar ist der Film mit echten Schauspielern und Scott Pilgrim nicht annähernd so cool, wie es der Comic verspricht, dafür gefallen mir die Comic-Elemente und -Schriftzüge, die der heute erschienene Trailer zeigt. Bislang auf meiner To-Watch-Liste. :)

YouTube Preview Image

Pilterpost XVI – Why so serious?

Zwei Pilterposts hintereinander? Ja, hasst mich! ;) Doch dieses Bild gefällt mir gut, und für einmal ist es wieder ein handgezeichnetes. Für die Schule müssen wir täglich eine Linie zeichnen, und weil die Praktikantin das Thema so weitläufig definierte (“So eigene Linie finden unnso…”), male ich jetzt laufend Cartoons xD Macht Spaaaasss! Hier mein Joker :)

Pilterpost XV – Spring begins

Schöner Tag heute, das Thermometer zeigt um die 17 Grad. Genau richtig, um das eigene Kaff unter die Lupe Linse zu nehmen.

TCW Staffel 1 – Rückblick – Teil II

Es folgt ein weiteres Review zu fünf weiteren Folgen der 1. Staffel von The Clone Wars, und zwar zu den Episoden 6 – 10, bzw. dem Droiden-Zweiteiler und dem Nute-Gunray-Dreiteiler. Den Rückblick auf die Episoden 1 – 5 kann man hier nachlesen.

In einer Schlacht über Bothawui verliert Anakin in Der Fall eines Droiden seinen Astromechdroiden R2-D2. Neben der emotionalen Bindung ist da auch noch die Tatsache, dass Anakin den Speicher des Droiden nicht gelöscht hat, was, falls er den Separatisten in die Hände fiele, ziemlich verheerende Folgen haben könnte. Also macht sich Anakin mit Ahsoka auf die Suche nach R2-D2, begleitet von einem neuen Astromechdroiden R3-S6, der R2-D2 jedoch nicht richtige ersetzen kann. Inzwischen befindet sich R2-D2 in den Händen des Schrotthändlers Gha Nachkt, der ihn zu General Grievous bringen will.

Während die Republik in Kampf der Droiden nach einer separatistischen Abhörstation sucht, entdeckt Anakin, dass R2-D2 noch “lebt” und dass sein Verschwinden möglicherweise mehr mit dieser Abhörstation zu tun hat, als zuvor angenommen. Tatsächlich befindet sich der Astromechdroide auf dieser Abhörstation, und leitet Anakin und Co. dort hin. Dort müssen sie nun mehrere Missionen unter einen Hut bringen: Die Station zerstören, R2-D2 in einem Stück zurückbringen und, nachdem ihre Anwesenheit nicht unbemerkt geblieben ist, General Grievous zurückhalten. Zu allem Übel stellt sich R3-S6 als separatistischer Spion heraus und es kommt zum Kampf zwischen den beiden Droiden.

Padmé Amidala begibt sich in der ersten Folge des Nute-Gunray-Dreiteilers Superheftig Jedi gemeinsam mit C-3PO und Jar Jar Binks nach Rodia, um dort einen alten Freund von Padmé, Onaconda Farr, zu besuchen, und ihn davon abzuhalten, mit Rodia die Republik zu verlassen. Dieser hat diesen Schritt jedoch getan, nachdem er von Nute Gunray Hilfe für sein armes Volk zugesichert bekam und lässt auf Geheiss des Neimoidianers Padmé festnehmen. Jar Jar und C-3PO bleiben beim Schiff und merken bald, dass etwas nicht stimmt. Geschützt unter dem Mantel eines Jedi, der sich im Schiff befand, begibt sich Jar Jar aus dem Schiff und wird von den Droiden sofort als Jedi angesehen. Mit der Hilfe eines Wassermonsters und Onaconda Farr gelingt es ihm schliesslich, als “Jedi” Padmé zu befreien und Nute Gunray festzunehmen.

Begleitet von Luminara Unduli und Ahsoka Tano, sowie den Troopern unter dem Kommando von Commander Gree und einigen Senatsgarden wird Nute Gunray in Im Mantel der Dunkelheit nach Coruscant überführt. Es gelingt den beiden Jedi jedoch nicht, Gunray bereits wissenswerte Informationen zu entlocken, denn der Neimoidianer verweigert die Aussage vehement. Gerade als Ahsoka meint, Gunray geknackt zu haben, wird das Schiff von Separatisteneinheiten angegriffen, angeführt von der düsteren Attentäterin Asajj Ventress. Sie soll Gunray entweder retten, oder zum Schweigen bringen. Luminara Unduli stellt sich Ventress, erkennt jedoch schnell, dass sie ihr nicht gewachsen ist. In der Zwischenzeit hat der Captain der Senatsgarde, Argyus, sein wahres Gesicht gezeigt, und Gunray befreit. Gemeinsam mit Ventress gelingt ihnen die Flucht in einem republikanischen Kreuzer, die für Argyus an der Klinge von Ventress’ Lichtschwert ein rasches Ende nimmt.

Jedi-Meister Kit Fisto nimmt die Verfolgung des gestohlenen Schiffs auf und findet sich in In den Fängen von Grievous auf Vassek wieder, wo er sich mit seinem früheren Padawan Nahdar Vebb trifft, um gemeinsam Gunray zu fassen. Sie werden jedoch hinters Licht geführt, und Gunray befindet sich an einem anderen Ort. Bald merken sie, dass die Grotte, in der sie den Neimoidianer vermutet hatten, in Wirklichkeit General Grievous’ Versteck ist. Count Dooku, der von Grievous’ Verlusten der letzten Zeit enttäuscht ist, stellt diesen ohne sein Wissen vor eine Herausforderung, um zu testen, ob er seinen Biss nicht etwa verloren habe. Grievous wird von den Jedi und den Klonen überrascht, und muss sich zurückziehen. Da die Truppen der Republik sich in seinem Verlies nicht auskennen, ist es ein Leichtes, sie zu dezimieren. Nahdar Vebb reisst indes der Geduldsfaden und er greift Grievous an – mit tödlichen Folgen. Von Grievous in die Enge getrieben, gelingt Kit Fisto im letzten Augenblick die Flucht.

Diese fünf Folgen weisen, im Vergleich zu den ersten fünf, eine Steigerung auf. Es wird nun etwas düsterer, aber die Serie bleibt trotzdem noch kinderfreundlich, vorallem dank der Jar Jar-Folge ;) In diesen Episoden ebenfalls sehr gelungen ist der Soundtrack, wahrscheinlich genau das, was kritische Stimmen zu bemängeln haben. Klar ist es ungewohnt, techno-ähnliche Beats zu hören, aber es passt einfach verdammt gut in die Szene. Herauszustreichen ist musikalisch ganz klar “Der Fall eines Droiden” mit gelungener Kriegsmusik und erwähnten Techno-Rhythmen. Eine sehr gelungene Folge ist die letzte Folge des Gunray-Dreiteilers, “In den Fängen von Grievous”, in der endlich mal ein Jedi stirbt, und in der mal ein bisschen mehr zu Grievous verraten wird. Die anderen zwei Folgen sind zwar auch unterhaltsam, aber keine Brüller. Dafür sind beide Droiden-Episoden klasse, einerseits wegen Gha Nachkt, andernseits wegen dem gelungene Droidenfight. Ein lustiges, bzw. schwarz-humoriges Easter-Egg ist mir übrigens in der ersten Folge noch aufgefallen, und zwar ca. Minute 7:55, als Anakin und Ahsoka mit der Twilight durch das Trümmerfeld streunen. Der aufmerksame Zuschauer sollte sein Auge auf den Rumpf der Twilight richten, und schauen, womit die Mühle zusammenstösst ;)

  1. In den Fängen von Grievous
  2. Kampf der Droiden
  3. Der Fall eines Droiden
  4. Superheftig Jedi
  5. Im Mantel der Dunkelheit

Prinzessin Mononoke (1997)

Zum dritten Mal habe ich Prinzessin Mononoke gesehen, auf Anraten einer Kollegin, nachdem ich ihn die ersten beiden Male jeweils schlecht fand. Damals fand ich sowieso alles doof, was mit Manga und Anime zu tun hatte. Nach dem dritten Mal sehen gefällt mir der Anime-Klassiker jedoch prima und ich denke, er ist durchaus eine Rezension wert.

Story

Im Japan des 15. Jahrhunderts wird ein unbescholtenes Dorf von einem zum Dämonen gewordenen Keiler heimgesucht. Dem Prinz Ashitaka gelingt es zwar, den Eber zu töten, doch weil dieser ihn berührt hat, ist er mit einem todbringenden Fluch belegt. Ashitaka macht sich auf, die Ursache für die rasende Wut des Ebers zu ergründen und begibt sich nach Westen, wo er an einen Ort, an dem der Gott des Waldes regiert. Die ansässigen Menschen, unter der Leitung von Herrin Eboshi, drängen die Tiere immer stärker in den Wald zurück, um die Erzvorkommen auszuschöpfen. Diese wehren sich so gut sie können, angeführt von den Wölfen, die vom Menschenkind San, der Prinzessin Mononoke, unterstützt werden. In einer letzten Schlacht hat es Herrin Eboshi auf den Kopf des Waldgottes abgesehen, doch die Waldbewohner und Ashitaka versuchen, genau dies zu verhindern…

Die Story ist sehr tiefgründig, und zeigt die Problematik des Menschen, der in seiner Habgier immer stärkere Eingriffe in die Natur vornimmt. Wikipedia schreibt auch von der Suche nach einem Konsens zwischen Mensch und Natur, den Ashitaka vermehrt anspricht und auch sucht, jedoch meist auf taube Ohren stösst. Es wird jedoch nicht in einem moralischen Finale (Menschen sterben, Tiere übernehmen) aufgelöst, sondern beide Seiten müssen letztlich Abstriche hinnehmen, um ihren Blick klären zu können.

Figuren

Bei der mysteriösen San, der “Dämonenprinzessin”, weiss man nie richtig, woran man genau bei ihr ist und wie sie Ashitaka gegenüber eingestellt ist. Das Bild von ihr, wie sie der Wolfsgöttin das vergiftete Blut aussaugt, um die Wunde zu reinigen, ist episch, und bleibt mir lange im Kopf. Ashitaka ist der klare Held, wenn auch weniger durch seine Kraft und Geschicklichkeit, als durch das Hinterfragen des Machtanspruchs der Menschen, und des Versuchs, eine Lösung für beide Seiten zu finden. Gewissermassen lassen sich Parallelen zu Avatar ziehen, aber das ist sicher kein Geheimnis. Die restlichen Figuren gefallen mir ebenfalls sehr gut, hervorzuheben sind sicherlich die Waldgeister, die mit ihren klappernden Köpfen und kindlichen Gesichtern lustig anzusehen sind. Abstriche gibt es jedoch beim Waldgott, dessen Gesicht einfach lächerlich und völlig unglaubwürdig wirkt. Ebenfalls sehr dämlich fand ich den spinnenartigen Gang des Wildschweindämonen Nago zu Beginn, das war ebenfalls ein Faktor, der ziemlich lächerlich anmutete.

Soundtrack

Ein weiterer Kandidat für das Prädikat “Gelungen” ist dieser Score von Joe Hisaishi, der einfach perfekt in den Film passt. Interessanterweise lassen sich teilweise John Williams-Klänge heraushören, manchmal klingt – vorallem der gesungene Track – wie Enya, was ich jedoch für zufällig halte. Einige Tracks führen dazu, dass es mir eiskalt den Rücken hinunterläuft, so genial ist das Ganze komponiert. Westlicher Hollywood-Sound goes Japanische Musik – Ergebins: Geniale Filmmusik! :) In meinen Augen ist ein Soundtrack unter anderem dann gut, wenn man beim Hören die Szene vor Augen hat. Was bei diesem Score zutrifft.

YouTube Preview Image

Ein Film, den es nur zu empfehlen gilt – man muss sich jedoch auf die etwas andere Erzählweise des Animes einstellen und mitreissen lassen. Neben dem Simpsons-Film wahrscheinlich der beste Zeichentrickfilm, den ich bisher gesehen habe.

 « 1 2 3 ... 176 177 178 179 180 181 182 ... 223 224 225 »