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Projekt 52/9 – Auf Achse

Endlich mal ein Projekt 52-Beitrag, den ich nicht am Sonntag-Abend losschicke :) Glücklicherweise hat sich nämlich der Urdeutsche Farin bereit erklärt, mir zu erklären, was auf Achse bedeutet. Kannte ich bisher nur aus einem meiner Road-Movie-Favoriten “Die schrillen Vier auf Achse”. Offenbar steht der Ausdruck für jemanden, der oft bzw. ständig unterwegs ist. Und um das zu veranschaulichen, sprang er fix auf das nächste Star Wars-Modell, was ich als unheimlich fotogen empfand, sodass ich ihn in dieser Pose ablichten musste :)

Wer jetzt noch weiss, wie das dargestellte Ding heisst, gewinnt eine goldene Eierschale :P

Gelbköpfe im Showbusiness

Über Springfield Shopper bin ich auf einen genialen Blog gestossen, von einem Kerl, der Film- und Comicfiguren versimpsonizet – und das mit höchster Qualität! Einige Beispiele:

Und wenn wir schon bei “Kunst” sind. Man beachte meinen neuen Header ;) Vorallem der Applejünger sollte das tun :P

Schönen Nachmittag, wünscht Graval :)

Grenzenlos

Könnte man Sans-Papiers bezeichnen. Nein, das ist kein Zynismus, ich zähle mich nicht zu diesen restriktiven SVP-Politikern, die die Schweiz um jeden Preis von Ausländern säubern wollen. Heute hab ich verschiedene Formen der Grenzenlosigkeit erlebt. Vorallem im Bezug auf grenzenlose Dummheit. Gut, grenzenlos dumm war es zwar nicht, aber sinnlos, dass man zu dieser obligatorischen Podiumsdiskussion über Sans-Papiers ausschliesslich Vertreter der linksorientierten Meinung eingeladen hatte. Nebst einem Sans-Papier, einer Leiterin einer Sans-Papier-Institution und einer Pfarrerin lud man noch eine linke Nationalrats-Dolmetscherin (erkläre mir mal einer ihren Bezug zu Sans-Papiers) ein. Ich glaube nicht, dass eine Diskussion aus Sich-Auf-Die-Schulterklopfen und Argumente-Gegenseitig-Unterstreichen besteht.

Ebenfalls sehr begrenzt bzw. grenzenlos dämlich verhielt sich der Sans-Papier. Ich möchte bitte festgehalten haben, dass ich nicht rassistisch bin, aber wer als Sans-Papier Fussballtickets stiehlt, muss sich nicht wundern, dass er erwischt wird. Tut mir Leid, dass seine Mutter deswegen ausgeschafft wurde, aber hallo – bin ich der einzige, der kein Mitleid zeigt, wenn so ein Vollidiot ein Fussballticket – erst noch für Zürich – Real Madrid – klaut, und dann geschnappt wird? Hör auf, rumzuheulen, dass es “voll gemein sein, dass du nun wahrscheinlich ausgeschafft wirst, weil du nur ein Ticket geklaut hast”. 1. wurdest du geschnappt, weil du geklaut hast. Dann hat man entdeckt, dass du auch noch illegal hier bist. Zwei verschiedene Dinge. Selbst schuld. 2. selbst wenn – du hast geklaut und wunderst dich über die Folgen? Ich zitiere den guten alten Plo Koon: “If you’re looking for trouble, don’t complain, if trouble finds you!”

Solche Dinge regen mich einfach grausam auf. Ich hab echt nichts gegen Ausländer, solange sie auch ein gewisses Mass an Bemühungen zeigen und sich anstrengen und mittun. Eine solche Arroganz geht mir echt aufn Sa… Keks. Übrigens auch interessant, war die nette Dame aus meiner Klasse, die den Typen ernsthaft danach fragte, ob er auch schon Probleme an der Grenze hatte, wenn er in die Ferien ging >.<

Rethink und so…

Seit meinem 71-Posts-Januar habe ich mir einige Gedanken gemacht, wie es mit dem Blog weitergehen sollte. Irgendwie fand ich, dass über 2 Posts pro Tag, doch eine grosse Menge an Geschreibsel waren, und hatte zeitweise sogar mit dem Gedanken gespielt, das Projekt auf Eis zu legen. Ausschlaggebend war vorallem Borstels Kommentar, in dem er sagte, dass oftmals auch mehr als ein Post pro Tag Spam sei. Womit er nicht ganz unrecht hat. Tatsächlich muss sich etwas ändern, finde ich, und so habe ich mir überlegt, wo ich denn ansetzen könnte. Ich glaube, das Hauptproblem war, dass ich vieles auf den Blog getippt hat, sobald es mir durch den Kopf ging. Und mir geht vieeel durch den Kopf ;) Oft habe ich im Nachhinein bemerkt, dass es gar nicht so übel war, dass ich dies und jenes nicht gepostet habe. Darum werde ich versuchen, künftig weniger zu posten, was mir in den letzten Tagen gelungen ist, wie ich finde. Ich möchte nämlich auch keine Ein-Post-Pro-Tag-Marke setzen, sondern selbst daran “arbeiten”, damit, wenn ich mal zwei Posts schreiben möchte, ich diese auch schreiben kann. Und vielleicht nehme ich demnächst mal, ganz wie Silencer, eine Blogauszeit.

Und um den vielen Posts vorzubeugen, hier noch einige Dinge:

  • Ich werde sehr wahrscheinlich bei Tobis Projekt Abnehmen mitmachen, nur, welche Marke bietet sich bei einer Grösse von 1,86 und einem BMI von 21,8 an?
  • Double-Chocolate-Chunk-Cookies rule the World
  • Über 3 Monate nach dem Abgabetermin tu ich mich noch mit Spanks Wichtelgeschenk schwer :S
  • Über 2 Monate danach scheine ich tatsächlich erste Anzeichen des Darüberhinwegkommens zu zeigen *freu*
  • Solltet ihr je eine Podiumsdiskussion veranstalten, merkt euch: Es gibt immer zwei Seiten, also ladet bitte auch beide ein >.<

Wir Kinder vom Diktator

Gefunden in den Suchresultaten. Graval meint nur: Ihr armen Kerle! ;)

Fertig Olympia – Runter mit den Girlanden!

Heute ging Olympia zu Ende, bzw. geht, für mich ist jetzt schon Schluss, und wenn Kanada noch das Eishockey-Finale gewinnt, ist das auch ein schöner Schlusspunkt. Aus Schweizer Sicht waren die letzten Tage mit nur einer Medaille enttäuschend, und selbst der Schlusspunkt mit Langläufer Dario Cologna, der als Dritter auf der Zielgeraden stürzte ging schief. Also, runter mit meiner neunteiligen Medaillengirlande. Dafür gibts nun einen etwas neuen Header, angesichts des Kinostarts von Alice in Wonderland, der ja am 4. März anläuft, und für den ich bereits Tickets hab *freufreufreu*. Dieser Tage folgt dann noch ein weiterer (nur leicht abgeänderter) Header, da ich mich zwischen den Beiden nicht entscheiden konnte :?

Projekt 52/8 – Wärme

Bei diesem unglaublich schönen Wetter bleibt man doch am liebsten zu Hause. Und was macht man, wenn es dunkel und kalt wird? Genau, Kerzen anzünden. Farin wra ganz erpicht darauf, endlich meine grüne Kerze, die seit der Weihnachtszeit nicht mehr gebrannt hat, anzuzünden. Er wollte sogar noch tonnenweise Räucherstäbchen anzünden, aber das wollte ich dann doch nicht, mal abgesehen von der – bäh – Rauchvergiftung :mrgreen: wollte ich die noch für nächste Woche aufsparen. Denn dann bringt mir eine Kollegin einen Räucherstäbchenhalter aus Thailand mit *freu*

Vielleicht sollte ich mal den Russ innen an der Kerze wegmachen, schaut so gaaaar nicht schön aus *hrmpf*

TCW Staffel 1 – Rückblick – Teil I

Ähnlich dem Rückblick auf den ersten Teil von Staffel 2 möchte ich auch einen Rückblick auf die erste Staffel tätigen. Da ich jedoch hierzu keine einzelnen Episodenreviews habe, werde ich das Ganze hier etwas ausführlicher fassen, weshalb ich auch mehr Teile daraus machen werde, und zwar 4. Die ersten Folgen der ersten Staffel waren die Einzelfolge mit Yoda, Der Hinterhalt, der Malevolence-Dreiteiler um Grievous’ neues Schlachtschiff und die Klonkrieger-Folge Rekruten. Obwohl ich die Folgen anfänglich als mies empfand, muss ich eingestehen, dass sie mir beim mehrmaligen Ansehen viel besser gefallen :)

In Der Hinterhalt begibt sich Yoda zu Verhandlungen mit Toydarianer-König Katuunko auf den Korallenmond Rugosa. Im Orbit gerät der Jedi-Kreuzer in einen separatistischen Hinterhalt und muss Hals über Kopf fliehen, Yoda begibt sich jedoch mit einer Rettungskapsel auf den Mond, begleitet von drei Klontrupplern. Asaij Ventress, die sich zu den Verhandlungen eingeladen hatte, schlägt Yoda einen Wettstreit vor: Wenn es ihren Truppen gelingt, Yoda zu fassen, schliesst sich Katuunko den Separatisten an, falls nicht, der Republik. Yoda kämpft sich mit seinen Truppen durch den Korallenwald und erreicht das Treffen unversehrt. Ein beeindruckter Katuunko entscheidet, dass Toydaria sich der Republik anschliesst. Ventress versucht, ihn zu töten, kann von Yoda jedoch daran gehindert werden, sodass ihr nur noch die Flucht bleibt.

Plo Koon begibt sich in Der Angriff der Malevolence auf die Suche nach einer separatistischen Superwaffe, die bislang keine Überlebenden übrigliess. Im Abregado-System entdecken sie das Schiff, die Malevolence, das ihre Schiffe mit einer Ionenkanone wehrlos macht und sie daraufhin mit Kanonenfeuer eindeckt. Der Besatzung von Koons Kreuzer bleibt nur die Flucht in Rettungskapseln. Doch diese werden von den Separatisten verfolgt und vernichtet, damit der Überraschungseffekt bleibt. Im letzten Moment können Koon und die Klone von Anakin und Ahsoka gerettet werden, die sich in der Nähe befanden und die zuvor den Funkkontakt verloren hatten. Doch die Malevolence spürt sie auf und setzt ihre Ionenkanone auf die Twilight an, der sie mit letzter Mühe entkommen können.

Die Jedi setzen in Der Schatten der Malevolence zum Gegenschlag an. Mit der Malevolence wollen die Separatisten die Kaliida-Medi-Station zerstören, um die Republik so zu schwächen. Die Schatten-Squadron um Anakin Skywalker und Plo Koon begibt sich zur Medi-Station und hofft, die Malevolence mit einer Abkürzung einzuholen und abzufangen. Diese muss aufgrund ihrer Grösse einen Umweg fliegen. Die Schatten-Staffel erreicht die Kampfstätte rechtzeitig, doch die Hälfte ihrer Gruppe wird durch die Ionenwaffe ausgeschaltet. Mit einer Planänderung gelingt es ihnen, die Ionenwaffe des Schiffs zu überlasten, sodass die Malevolence dadurch erheblichen Schaden nimmt, unter anderem den Verlus ihres Hyperantriebs.

Nachdem die Jedi-Flotte eingetroffen ist, geht es in Die Zerstörung der Malevolence darum, dem Schlachtschiff ein kurzes und schmerzloses Ende zu bereiten. Doch das gestaltet sich weitaus schwieriger, als angenommen, denn durch eine List wurde Senatorin Padmé Amidala auf das Schlachtfeld gelockt, die gemeinsam mit C3PO als Geisel genommen wird. Zwar kann sie fliehen, ist aber dennoch auf dem Schiff “gefangen”. In einer überstürzten Rettungsaktion begeben sich Anakin und Obi-Wan auf die Malevolence und erfahren zufällig, dass der Hyperantrieb nun doch intakt ist. Padmé und Anakin begeben sich auf die Kommandobrücke, um dort den Hyperantreib zu manipulieren, während Obi-Wan in ein Gefecht mit Grievous verwickelt wird. Auf ihrer Flucht von der Malevolence werden sie von Grievous verfolgt, der hilflos zusehen muss, wie die von Anakin manipulierte Malevolence in einen nahegelegenen Mond steuert.

Auf einer Basis auf einem Mond im Rishi-System befinden sich in der fünften Folge Rekruten einige junge und unerfahrene Klone, die sich einer neuen Gefahr stellen müssen. Ihre Basis wird von einigen neuen Kommando-Droiden überrannt, die die Klone zur Flucht zwingen. Ohne Kommunikationsmöglichkeit ist es ihnen nicht möglich, die Republik vor einer nahenden Separatistenflotte mit Kurs auf Kamino zu warnen. Glücklicherweise schliessen sich den Klonen die Offiziere Rex und Cody, die auf einer Inspektionsreise waren, an. Gemeinsam können sie die Basis zerstören, um damit die Aufmerksamkeit der Republik zu erlangen.

Die ersten Folgen sind alle schon recht gut, aber natürlich nicht zu vergleichen mit dem, was man gegen Ende der ersten Staffel bzw. in der zweiten Staffel zu sehen kriegt. Dennoch wird die Serie bereits auf ein hohes Niveau gehoben, das sie in meinen Augen halten kann. Ich mag auch den Aufbau der ersten Staffel – bislang gibt es (Anakin und Co. mal ausgenommen) 4 – 5 Einzel-Jedi-Folgen, in denen es vorallem um einen Jedi geht. Den Anfang dieser Gruppe mach die sehr starke Folge mit Yoda, die durch schöne Bilder überzeugt. Nicht mehr ganz so gut, aber dennoch gelungen ist die Malevolence-Trilogie, vorallem wegen diesem grossartigen Schlachtschiff :) Die Klonfolge ist vorallem aufgrund des Aussen-Vor-Bleibens der Jedi so stark, man sieht mal, was Klone draufhaben, wenn ihnen nicht ständig ein Jedi die Grossarbeit erledigt. Hier also meine “Rangliste” der ersten fünf Episoden:

  1. Der Hinterhalt
  2. Der Angriff der Malevolence
  3. Rekruten
  4. Die Zerstörung der Malevolence
  5. Schatten der Malevolence

Bilderquelle: tv3russia.ru, zugeschnitten

Wohin du auch gehst

Eigentlich wollte ich über das Buch von Benjamin Prüfer erst schreiben, wenn ich es durch habe. Naja, ein bisschen früher schadet auch nicht. Der Autor schreibt darin über seine Beziehung zu Sreykeo Sorvan, die er 2003 in Kambodscha als Prostituierte kennenlernte, und bei der kurz darauf HIV diagnostiziert wurde. Das Buch ist schön geschrieben und Prüfer schreibt ehrlich und glaubhaft. Er versucht sich nicht als “Retter” darzustellen, sondern zeigt auch seine Gewissensbisse und Zweifel an der Beziehung und an sich selbst. Das Buch ist rührend, und nicht etwa kitschig, sondern einfach durch kleine Anekdoten wie Sreykeos “Lovebook Sreykeo and Benjamin Prufer” oder die kindliche Art von Sreykeo, die einer Krabbe “night-night” wünschte.

Was mich bewegt hatte, diesen Post schon jetzt zu schreiben, waren die Artikel über die Beziehung, die Prüfer verfasst hatte, und die ich eben entdeckt habe. Sogar ein Video habe ich gefunden, das einem ein Bild vom Autoren und Sreykeo gibt. Man kann sich über die umfassende Berichterstattung über die beiden sowie den Kinofilm dazu “Same Same – But Different” denken was man will, meiner Meinung nach finde ich es jedoch sehr wichtig, dass die Thematik Aids auch je länger, je mehr ins öffentliche Interesse gerückt wird.

Ich weiss auch nicht, ob ich den Kinofilm sehen werde, obwohl ich mich riesig darauf gefreut habe. Ich bezweifle, dass der Film dem Buch gerecht werden kann, denn das Buch kann und darf nicht nur auf die Lovestory reduziert werden, was ich befürchte, dass der Film tut.

Wer sich vor nackten Wahrheiten und einer schönen Liebesgeschichte nicht scheut, sollte das Buch unbedingt lesen.

Weiterführende Links:

Bildquelle: Die Fernsehagentur für jetzt.de

Dwung der Filminspektor

Ich habe eine Internetgeschichte. Klingt sehr selbstüberzeugt, ich weiss, doch lasst mich erklären. Vielleicht erinnert sich mancher von euch noch an seine ersten Schritte im WWW. Man sucht etwas, das einem gefällt, landet auf einem Forum, was weiss ich, das ganze entwickelt sich weiter, und irgendwann später erinnert man sich an die Anfänge zurück. Bei mir begann es mit einem Gedichteforum, auf das ich Ende 2006 stiess. Dort habe ich die schrecklichsten Gedichte ever gepostet, mich wagemutig an Limericks versucht etc.

Irgendwann danach, es muss etwa ein Jahr später gewesen sein, hatte ich mein erstes Blog. Wie bei so vielem begann ich damit, bevor ich eine Ahnung hatte, worum es genau beim Bloggen geht, und tippte irgendwelchen Blödsinn ab. Leider kenn ich den Link nicht mehr, weil ich es ziemlich rasch aufgegeben habe. Auf meine ersten, gescheiterten Blogversuche folgte ein Filmblog, das ich 2009 begann, und weswegen ich hier eigentlich diesen Post schreibe. Eben gerade habe ich nämlich das Blog von “Dwung, dem Filminspektoren” wiederentdeckt. Und für alle Interessierten: Woher ich den Nick Spaloo hab, sollte dann auch klar sein ;) Gut geschriebene Texte sehen anders aus :P

Ich finde es cool, über ein Jahr später auf etwas zurückzublicken, auf das man zuvor sehr stolz war, das aber ehrlich gesagt, keine tolle Sache ist :)

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