Weissnich…

Warum mein Vater jedesmal beim Abendessen, die Augen, die er beim Metzger für den Biologieunterricht bestellt hat, erwähnen muss…

Noch zwei Tage…

Inklusive heute sind es zwar drei Tage, aber das macht ja den Braten auch nicht feiss… Zwei Tage! 35 Tage Ferien, Ruhe, Chillen und Sonnenschein hinter mir, vor mir lediglich 2.5 Tage letzte Feriengefühle usw. Kacke!

Sssssnakes!

Ich bin weissgott kein Schlangenfreund und halte mich auch ansonsten gerne fern von diesen ekligen Tieren. Aber dass ich innerhalb zweier Tage von derart viel Geschlängele umgeben bin ist dann schon beängstigend. Begonnen hat das Ganze damit, dass ich in der Zeitung eine Giftschlange entdeckt habe, die ich vor etwa 9 Jahren in Singapur zehn Meter vor mir im See verschwinden gesehen habe. Damals konnte ich mich gerade noch an die türkisblau-schwarze Streifenmusterung erinnern, die mir ins Auge gestochen war. Wikipedia bestätigte mir dann sogar nach intensiver Recherche, that the snake could be found in south eastern asia, wo ja bekanntlich auch Singapur liegt.

Damit nicht genug erschien mir auch heute Nacht im Traum eine Admiralschlange (versucht nicht, es nachzuschlagen, jibbet nüsch‘!), die meiner Schwester gehörte und die ich versehentlich am Strand mit einem Bücherregal (müssen sich ja auch immer dazwischen legen, diese Schlangen!) erschlug, worüber ich dann gaaanz traurig war, obwohl ich mich zuvor noch gefürchtet hatte vor dem Schlängele…

Das hier ist die singapurianische Schlange, wie sie aussieht, obwohl ich sie mit eher gleichmässiger Streifendicke in Erinnerung hatte.

Bande Dessinées

Heute war wieder einmal das sogenannte „Terrassenfest“, ein Fest, das die gesamte Nachbarschaft der treppenförmig und somit terrassig angelegten Überbauung, regelmässig feiert. Nach jahrelanger Abwesenheit war es für mich wieder das erste Mal, dass ich teilgenommen hab (nein, ich bin nicht scharf auf Nachbarschaftsfeste ^^). Leider ist es mir nicht gelungen Fotos zu schiessen, war trotz Altersdurchschnitt von 40+ angenehm.

Die lustigste Person war ganz sicher Nachbar 1, der – obschon nicht senil – jedesmal, wenn ich ihn sehe, die Namen meiner Familie inklusive Neffen durcheinanderbringt. Da alle unsere Namen jeweils auch ein weibliches Pendant haben, gelingt es ihm, mich ständig nach meinem Neffen oder meinem Bruder oder meiner Schwester zu benamsen. Ich war bereits mein Bruder, meine beiden Schwestern und sonstige undefinierbaren Individuuen, heute war ich aber erstmals mein Neffe. Damit hätten wir alles durch.

Spannend wurde es erst, als mein französischsprachiger und mein deutscher Nachbar (beide junggeblieben) ins Gespräch über Tintin, Lucky Luke und Asterix kamen. Vom Schwärmen über den Comicstil von Hergé übers Erkennen ganzer Comics inklusive Titel anhand von einzelnen, vage beschriebenen Strips bis hin zum Aufzählen der Sprachadaptionen von Asterix gab es die ganze Palette der französisch-belgischen Comickunst. Interessant war auch die Wandlung von „Astérix et Obélix“ zu Rolf Kaukas politischen Germanen „Siggi und Babarras“ in den Fix und Foxi-Heften, die sich mit der Mauer schwertun (das Magazin sollte irgendwo hier noch rumliegen).

Von daher war es ein ganz friedlicher Abend, sollte noch gesagt sein. Besser jedenfalls, was der Leser unter 40 beim Lesen dieses Posts erwartet… Hab ich Recht? 🙂

Oben: Siggi und Babarras nach Rolf Kauka // Unten: Asterix und Obelix

Hurra! Hurra!

Hurra! Wie es aussieht, gibt es doch noch Rettung für Plopper! Ein freundlicher Doktor für aufblasbare Haustiere hat sich bereit erklärt Plopper zur Hilfe zu kommen. Hurra! Wie es scheint, gibt es für das Schwein doch noch ein Happy End!

Dazu der passende Soundtrack; von – noch passender – den Ärzten:

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New Sounds

Eine Freundin von mir hat mir soeben zwei CDs einer Compilation geschenkt. „Dark was the Night“ heisst das Ganze und die Musik ist… hmmm… World Music und Pop? Ja das sollte so klappen. Wie sooft bei CDs hat es immer wieder Lieder drauf, die man weniger mag und welche, die man mehr mag. Einige der Stücke, die ich gaaaanz toll finde findet ihr ganz unten.

Und jetzt das Ganze noch auf englisch, damit sie es auch gut versteht 😉
The same in english, so you can read it too…

A friend of mine just gave me a compilation-cd. It’s called „Dark was the Night“ and the genre is… umm… world music & pop? That’d work, I suppose 😉 The thing with cds is, that there are always songs, you don’t like, and some, you like. So I list the ones I like on the bottom of this post…

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Mozart ist tot. Und leidet.

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Ohren zu und durch die Nase hören… Oder atmen.

Schon bald verbreitete sich ihr „Ruf“ als schlechte Sängerin, erst in Philadelphia und dann im ganzen Land, ihre Konzerte wurden zu einem schrägen Tipp für Insider und sie entwickelte die exaltierte Lebensweise einer Diva. Einer Anekdote zufolge schenkte sie nach einem Autounfall dem schuldigen Lenker eine Kiste Zigarren, da sie der Meinung war, ihr hohes f sei durch den Schreck viel „höher“ geworden.

Obwohl das Publikum nach mehr Auftritten verlangte, beschränkte sich Jenkins auf seltene Auftritte vor einem erlesenen Publikum, das sie selbst auswählte, wie bei ihren jährlichen Konzerten im Ritz-Carlton-Hotel in New York City. Am 25. Oktober 1944 gab sie dem öffentlichen Druck endlich nach und sang, mit 76 Jahren, ein Konzert in der Carnegie Hall, das schon Wochen vorher ausverkauft war und dessen Eintrittskarten am Schwarzmarkt sagenhafte Summen kosteten.

Einen Monat später starb sie, weil sie beim Konzert durch die große Anstrengung erkrankt war. Manchen Gerüchten zufolge ging sie auch an der Gram über die Zeitungskritiken zugrunde, die tatsächlich vernichtend waren (ein Kritiker schrieb ironisch-bewundernd, Foster-Jenkins hätte sich „nicht von den Absichten der Komponisten einschüchtern lassen“).

Wikipedia über Florence Foster Jenkins

Und ja, die Frau ist/war verdammt berühmt.

Fragen über Fragen (1)

Zum ersten und offenbar nicht letzten Mal stellt sich graval den Fragen und Anregungen der Besucher. Heute geht es tierisch zu und her. Bitte… Sie dort drüben!

amerikanische sängerin ohne talent emma
Tante Emma oder Florence Foster Jenkins

ice age 3 sit
Falsch. Das hiess Star Wars 3 – Rache der Sit(h)

2 mal 7 wiesel
Eines reicht mir danke.

ploppers wörld wordpress
Da weiss wer, was er sucht. Brav so!

dino wurst
Mir auch und ich mag Bratwurst.

fallen
Wonach gewisse Leute aber auch suchen…

freches entchen
Höre ich da „Entchen“?! Grossartig, Sie kriegen zehn Punkte!

treppe teppich
Riskante Kombination

teppichtiere
Das auch…

meine haare gefärbt
Und weitere zehn Punkte für Sie!

kind gegrillt
Sie Schuft!

skelett+wiesel
Noch einen so solchen Kommentar und Sie fliegen!

wiesel porno
Und Sie gleich mit, Herr Silencer. Nein jetzt aber echt!!

brüno swingerklub
Das ist zwei die Strasse runter. … Ihnen auch!

nenn mich nicht jenny
Ok Johnny.

es tut mir leid wir können uns nicht ver
Kein Problem…

ploppers land
Plopperstan

wiesel grillen
Ich habe Sie gewarnt – dort ist die Türe, Herr Spanksen!

die dame mit dem wiesel
Welt des Wissens…

ice age 4
Geduld, Geduld!

unzählige mal
…und noch einige mehr!

ice age 3 der film
Achso, ich dachte schon „das Buch“!

wiesel füttern
Und auch für Sie 10 Punkte… Weiter so!

banane von star wars
Ki-Adi Mundi… Aber seien Sie bitte etwas toleranter!!

schweinisch ficken
Raus, Herr Sunnybunny! Und das vor den unschuldigen Ohren Ploppers!!

sinnlose pornokommentare
Sie bringen es auf den Punkt, Kerstin. Zehn Punkte auch für Sie und einen Tätschel obendrauf!!

schweinische ideen geburtstag
nackt aus der Torte springen passt immer!

mäusewiesel
BLOGwiesel, BLOGwiesel… Lernen das die Leute denn nie?!

de ploppers
Adel kann warten…

harry propper and the half blood prince
Meister Propper oder Harry Plopper, aber nur eins bitte…

buch blasen
Letzte Warnung, Herr Silencer…

porno ploppers
Sie wollen Krieg?! Raus, bevor ich an die Decke gehe! (Silencer ab) Leute gibts…

enten
Genau. Super Frau Holde Maid… 20 Punkte auf Ihr Konto!

Was es hier nicht gibt:

star wars torten
schweinische mails
bilder bratkartofffeln
jäger mit ente
werbungen

Verkäufer

Verkäufer sind ein eigen(artig)es Völkchen. Da bin ich heut mit meinem Vater das erste Mal dieses Jahr Tennis spielen gegangen. Da mussten natürlich Schuhe her und wir sind in den neuen Sportladen gegangen, der so richtig in und hip und whatever sonst noch ist. Und dann geht die Geschichte schon los, nach der Begrüssung fragt mich der Verkäufer im Sportartikelverkäuferjargon, ob ich denn einen Schuh bräuchte. Meinen Flachwitz („nein, zwei wären besser“) begreift er nicht und schaut mich entgeistert an. „Der Vater auch??“. Sei doch froh, wenn du zwei Kunden kriegst. „Nein“, antworte ich und er hält mich wahrscheinlich für vollkommen bescheuert.

Dann tratscht er vom Wetter – hallo klischeehafter geht’s ja wohl nicht? – und erklärt uns, wie wechselhaft das heutige Wetter denn ist. Danke, aber dafür haben wir Augen. Als er mir zwei Schuhschachteln („Mal schauen ob ich denn was für 46 – 47 hab… Puh!“) bringt, blickt er mich ernst an und sagt in vorwurfsvollem Ton, dass jetzt Saisonende sei, und ich Glück habe, dass er hier noch was gefunden hätte. Letztendlich kreuzt er mit 5 Schuhschachteln auf, also bitte. Gegen Ende kommt er ins Gespräch mit meinem Vater. Irgendwie kommen sie drauf, dass man „halt auch nicht jünger werde“ und „dass man irgendwann ja auch Brillen bräuche“. „Haben Sie Linsen?“ fragt er meinen Vater „Ja zu Hause im Keller“ und bevor dieser antworten kann, da ihm wohl 2.3465 Sekunden Wartezeit zu viel sind, beschafft er sich die Antwort durch intensivstes Nachhaken „Tageslinsen? Monatslinsen? Jahreslinsen?“, dem mein Vater geschlagen nachgibt…

130 Franken („Das ist echt billig für Sportschuhe, also die Rolls Royce unter meinen Schuhen, kosten da viiieeeel mehr, blablabla“) und wahrscheinlich ebensoviele Nerven weniger verlassen wir den Sportladen…

High Fidelity

Eigentlich sollte man Bücher erst rezensieren, sobald man sie fertig gelesen hat, aber im Moment ist mir danach, jetzt schon darüber zu tippseln. Zudem fehlen mir nur etwa Seiten bis ich fertig bin und ich nehme an, wie ich Nick Hornby kenne, dass da nicht mehr soviel passiert. Nach Slam und A long way down (und About a boy als Short reader in der Schule, aber das gilt nicht so ganz…) ist High Fidelity das dritte Buch von Hornby, das ich lese. Aber irgendwie gefällt es mir nicht so ganz. Die Story dreht sich irgendwie im Kreis und ist vorhersehbar. Der schwarze Humor und der Biss, den ich zuletzt bei A long way down so gemocht habe, fehlt mir. Auch ist das Buch nicht so erstaunlich realitätsnah wie die andern von Hornby. Bei Slam konnte ich immer wieder sagen „Genau, so ist das auch bei mir…“ pipapo, usw.

Das Buch handelt von Plattenfreak und Plattenladenbesitzer Rob Fleming (irgendwo heisst der mal Zimmerman), der von seiner Freundin Laura verlassen wurde, unter anderem weil er es „mit der Simultanorgasmenfrau Rosie getrieben hat, als sie schwanger war“ (imo eine der besten Zeilen). Irgendwie kommt Rob nicht ganz klar damit, stalkt bei Laura und ihrem neuen Freund Ray/Ian, schläft mit einer amerikanischen Sängerin, nur um sich zu bestätigen, und, und, und. Obwohl diese Voraussetzungen sehr attraktiv wären, fehlt der Funke. Das Buch ist nicht schlecht oder so, aber ein Brüller finde ich es nicht. Mal schauen, was die letzten paar Seiten zu bieten haben.

Lobens- und nennenswert ist sicherlich, dass auch im Deutschen der englische Titel bei jedem Buch beibehalten wird und dass alle Bücher einheitlich und so gestaltet werden, dass sie im Regal schön aussehen (Ja ich lege auf sowas Wert ;-)). Das ist mir seit Harry Potter und Enid Blyton nie mehr passiert/aufgefallen.

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