Tag 13: 14. 7. 2009 – Kinoabend / I von II

Zutaten-WieselHeute war ein Filmabend angesagt. Und was gehört zu einem Filmabend? Popcorn – genau. Doch Popcorn ist langweilig, mittlerweile haben alle guten Kinos Nachos. Also haben das Wiesel und ich heute Nachos gemacht. Bzw. Nacho-Chips gekauft und diese dann präpariert.

Chef Wiesel erklärt, wie’s geht:

DiNacho-Wiesele Zutaten sind dreieckige Tortilla-Chips (besser bekannt als Nachos). Die gibts überall zu kaufen. Der Käse ist amerikanischer Cheddar-Käse, den findet man nicht in jeder Käserei. Suchen lohnt sich. Fragt nach, ob man ihn auch gerieben haben kann, ich habe dies nicht getan. Macht keinen grossen Unterschied, geht aber schneller. Für 2 Personen ( = 4 Wiesel) braucht man von beidem 200g.

Der Käse wird gescheibelt, wenn er nicht schon gerieben ist. Die Nachos werden in eine feuerfeste Schale gegeben und der Käse darübergelegt. Zerbrechen ist hilfreich. Danach heizt man den Ofen bei Umluft auf etwa 200 – 220 Grad. Die Schale bleibt dann etwa 5 bis maximal (!) 6 Minuten drin. Bleibt sie länger (wie bei mir) wird der Käse nicht „sossig“ sondern brutzelt und auch die Chips brutzeln an.

Ice Age 3 – 3D (2009)

Ja, über den Film habe ich bereits hier ausgiebig geschrieben – gestern habe ich dann den Film aber noch einmal in 3D geschaut. Und ich muss sagen, dass das 3D-System nicht der Wahnsinn ist. Die Leinwand im Kino ist schlicht zu klein, als dass da irgendwas gehen würde. Zwar sieht man die Dinge 3D, aber auch nur solange, bis sie den Rand des Bildschirms erreicht haben. So sieht man Blätter durch die Luft schweben und – Zufall, Zufall – der Schnitt kommt dann, wenn die Blätter den Projektionsrand erreicht haben… 3D gehört auf IMAX-Leinwände. Punkt.

Dass man noch 6 Franken (wenn man die Brille nicht kauft nur 3) dazuzahlen muss ist ein weiterer Nachteil. Im Grunde ist das Ganze nett, aber noch nicht ausgereift. Sprechen wir in ein paar Jahren nochmals darüber.

Tag 12: 13. 7. 2009 – Grosses Wieselgewinnspiel

Das Wiesel muss – ja es ist leider so – auch mal weiter. Bislang hat sich noch niemand gemeldet, der das Wiesel unbedingt haben möchte und ich habe auch keine Lust, das Wiesel einfach so weiterzugeben (har har). Der- oder diejenige muss sich schon etwas beweisen. Wer also Lust hat, das Wiesel für einige Wochen zu Besuch zu nehmen, und die Richtlinien durchgelesen hat (Achtung, das sind keine AGBs die man überfliegen darf!), der soll hier gerne mitmachen…

Beim Grossen Wieselgewinnspiel!

Das Ganze ist Recht einfach:

Das Wiesel und ich – wir wissen nicht so recht, welchem Geschlecht das Wiesel nun denn angehört. Ist es männlich? Oder weiblich? Du musst uns nun aufklären! Kommentiere hier, welches Geschlecht das Wiesel deiner Meinung hat, und argumentiere deine Behautptung. Das beste Argument (nein, wir sind nicht sexistisch, es geht uns ums Argument, nicht ums Geschlecht) „gewinnt“ das Wiesel. Sei kreativ, also nicht „Männlich, Männer sind voll kuhl“ oder „Weiblich, Männer sind dohff“, sondern gib dir Mühe – das Wiesel verdient es.

Wir werden auch die Blogs unter die Lupe nehmen, wenn uns jemand suspekt vorkommt, überlegen wir uns das Ganze nochmal. Zudem solltet ihr schon einige Posts auf dem Buckel haben.

Na dann… Lasst uns hören!

Transformers – Revenge of the Fallen (2009)

Der Film ist eine Fortsetzung, wie sie im Buche steht. Unterhaltsam, das ist es aber auch schon wieder. Teil 1 war besser, weil weniger langatmig.

Story

An der Story gäbe es gar nichts auszusetzen. Gäbe. Denn es gibt etwas, was mir ziemlich auf den Keks geht. Die Autoren haben es sich einfach gemacht. Einen neuen Bösewicht erfunden. Ein neues Etwas erfunden, das beide Seiten suchen. Und neue Regeln erfunden. So ist der Bad Guy „The Fallen“, ein Verwandter von Optimus, ein ehemaliger „Prime“, der böse geworden ist. Das Etwas kann nun Sonnen zerstören. Und mit dem Allspark & Megatron (Megatron zwar als Unterhund) hat dieser Teil nichts zu tun. Schade.

Kamera & Schnitt

Der Horror: Der Schnitt ist grausam. Die Kameraführung noch schrecklicher. Hinter Säulen und Bäumen sieht man einen Transformer gegen einen Decepticon kämpfen und sieht dank der Säule trotzdem nur die Hälfte. Die Kamera folgt Mikaela und Sam und wackelt, als stünde ein Betrunkener dahinter. Die ganzen Actionsequenzen fallen diesen beiden Faktoren zum Opfer und werden zur mühsamen Tortur.

Spass

Ein Pluspunkt ist ganz sicher, dass der Film spassiger ist als sein Vorgänger. Sams Mutter auf Drogen, zwei neue streitende Autobots, ein süsser kleiner und ein mürrischer alter Decepticon, die beide desertieren wollen sind nur einige der spassigen Sequenzen des Films. Grossartig ist auch der Umpa Lumpa-Darsteller aus Charlie und die Schokoladen-Fabrik, der hier einen Grenzwächter spielt. John Turturro überzeugt zum zweiten Mal als Seymour Simmons, diesmal zwar nicht als Agent Simmons, dafür vielmehr als „von seinem Land verlassener“ Held Simmons.

Musik

Der Soundtrack passt nicht halb so gut wie derjenige des ersten Teils zum Film. Die Kampfszenen sind nicht so atemberaubend untermalt wie in Teil 1, die Musik wird immer wieder abrupt abgebrochen. Das Tranformers Theme, oder das bekannte Thema (siehe Video unten) erklingt erst ganz am Schluss erkenntlich.

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(ab ca. 1:00)

Langwieriger Film

Der Film wird in die Länge gezogen, was das Zeug hält, die Dialoge sind zum Einschlafen und tiefgründiger als die Polizei erlaubt. Bei uns in der Schweiz gibt es ja eine Pause, und die verdient man sich echt. Der Film wird mit Actionsequenzen und Details vollgepackt, dass man sich das eine oder andere Mal fragt, warum dieser Film nicht zum 3D-Programm, das im Kino startet, gehört.

Megan Fox

Lichtpunkt (für die Männerwelt) ist da sicher Megan Fox, die Sams Freundin Mikaela verkörpert. Auch wenn man merkt, wie Michael Bay absichtlich mit ihren Reizen spielt, wenn er sie beispielsweise auf einem Motorrad räkeln lässt, macht sie ihre Sache gut und ist und bleibt sie der unerfüllte Traum aller Männer. Ihre toughe Art verleiht dem Film die nötige Dosis an Pfiff und nimmt den langfädigen Dialogen die Langeweile. Da kommt nicht einmal die heisse Collegestudentin ran, die es auf Sam abgesehen hat, in vielfacher Hinsicht.

Das Schlussgefecht

Der Kampf am Ende nimmt etwa den halben Film in Anspruch. Und das ist echt nicht übertrieben. Kurz nach der erwähnten Pause gehts los – bumm bumm. Halb Ägypten wird geschrottet und auch die Pyramiden gehen nicht leer aus. Harte Kost, aber etwas, das man sich gern auf der Zunge zergehen lassen darf. Lecker. Nachteil: Wenn man drei silberne Decepticons gegen einen silbern-bunten Autobot kämpfen lässt, wird es allmählich schwer, gut und böse zu unterscheiden… Aber das schmälert das Vergnügen an diesem Fight in keiner Weise.

Machn Punkt ausm Komma Komma Komma aufn Punkt

Göttliche Zeilen wie diese aus „Mach halt irgendwas“ finden sich in den Stücken der deutschen Indie-Kapelle Grossstadtgeflüster. Bekannt geworden mit „Ich muss garnix“ (Ich muss garnix ausser schlafen, trinken atmen und ficken… klingelts?) präsentiert die Gruppe auf ihren zwei Alben nur das Beste, was Musik zu bieten hat. Meine Sommermusik habe ich jedenfalls gefunden. Einen Mix aus Indie und Electronic kombiniert mit Jen Benders grossartiger Stimme.

Hörtipp!!

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Du könntest dieses, könntest jenes
Könntest sicherlich auch das
Eigentlich bist du dir ganz sicher
Doch dich stört noch irgendwas
Vielleicht wäre es ja besser
Das nochmal zu überdenken
Vielleicht wäre es ja besser
Sich ein wenig abzulenken
Hättest gern noch ein, zwei Stunden
Und ne Nacht zum drüber Schlafen
Weil du weißt dein Schicksal
Könnte dich schon allzubald bestrafen
Vielleicht hast du keine Ahnung
Vielleicht doch, vielleicht ein wenig
Vielleicht hast du einfach Schiss
Du gehst kaputt oder so ähnlich

Mach halt irgendwas…

Du könntest dieses, könntest jenes
Könntest sicherlich auch das
Aber wart mal kurz
Da war doch sicherlich noch irgendwas
Konzentriere dich und packe
Die Gelegenheit beim Schopf
Respektier dein Bauchgefühl
Doch folge lieber deinem Kopf
Du kannst vorwärts, rückwärts, rechts und links
Du kannst sogar nach oben
Aber schnell, sonst wirst du
Immer tiefer in den Sumpf gezogen
Doch du lässt noch einmal die Eventualitäten
Durch dein Köpflein kreisen

Der Konjunktiv ist nicht gesund, Punkt!
Mach’n Punkt, aus’m Komma, Komma
Kom’ma auf’n Punkt.
Er schrubbt dir die Synapsen wund, Punkt!
Mach’n Punkt, aus’m Komma, Komma
Kom’ma auf’n Punkt.

Der Konjunktiv ist nicht gesund, Punkt!
Mach’n Punkt, aus’m Komma, Komma
Kom’ma auf’n Punkt.
Er füttert deinen Schweinehund, Punkt!
Mach’n Punkt, aus’m Komma, Komma
Kom’ma auf’n Punkt.

Mach halt irgendwas…

Du könntest dieses, könntest jenes
Könntest sicherlich auch das
Und die Wahrscheinlichkeit besteht
Denn du, da geht noch irgendwas!
Doch dein Kopf ist voll
Mit hundertzwanzigtausend kleinen Pfeilen
Die in jede Richtung zeigen
Also nur nichts übereiln
Hätte, sollte, müsste, wäre
Könnte das die Lösung sein?
Doch es ist möglicherweise
Alles anders als es scheint
Viele Zweifel die akute
Überforderung verbreiten
Offensichtlich hast du
ernsthafte Entscheidungsschwierigkeiten

Du könntest dieses, könntest jenes
Könntest sicherlich auch das
Vielleicht sogar noch viel mehr
Wenn du den Zeitpunkt nicht verpasst
Sieh mal lieber auf die Uhr
Sie tickt und tickt und tickt und tickt
Bis der Groschen fällt
Der Funkte springt von hinten ins Genick
Jeder sagt dir was zu tun ist
mit hunderttausend Wörtern
Vielleicht solltest du versuchen
Dialektisch zu erörtern
Was soll dieses, was soll jenes
Und vor allen Dingen was soll das?
Vielleicht hälst du mal die Luft an
Alter, mach halt irgendwas!

Hier kann man die besten Stücke probehören!

Tag 11: 12. 7. 2009 – Das Wieselbuch

Tagelang ist mir das Wiesel in den Ohren gelegen und hat gebettelt, dass ich ihm doch ein Buch besorgen möge. Nun hat es also sein Gästebuch, ein brauner Schinken, den es auf seine Reisen mitnehmen darf und in den die Leute Bildchen zeichnen, Tickets kleben oder nen Gruss schreiben dürfen.

Vorhin sass es am Computer und lud neue Bilder auf Facebook hoch, darunter auch noch einige hier unveröffentlichte Bilder und bearbeitete seinen MySpace-Account. Bilder gibt es dort dann etwas später, weil es sich jetzt gerade auf die Suche nach Plopper um mit ihm das Wieselspiel zu spielen. Also schaut mal auf Facebook und MySpace vorbei und hinterlasst nen Gruss – das Wiesel freut sich!

Tage 6 – 10: 7. 7. – 11. 7. 2009 – Verspieltes Wiesel & Tapetenwechsel

Etwas schon mal vorWiesel was hereneweg: Diese Woche hab ich Zimmer gezügelt. Von unten nach oben. Sozialer Aufstieg, würden manche sagen. Jedenfalls blieb mir gerade nicht sooooo viel Zeit für diesen Blog. Das Wiesel hat sich derweil optimal beschäftigt. Es hat ein Spiel entworfen, das sich Wiesel-Spiel nennt. Daher hat es sich im Zimmer verschanzt und getüftelt, was das Zeug hielt… Daher gibts jetzt halt eine ganze Woche (wars doch ziemlich?) auf einen Haufen.

Mitte Woche musste ich mein Zimmer räumen, da die Wand kaputt war (Wasser war drin und sie begann zu faulen). Daher musste das Wiesel sich beschäftigen und Wieselspielbegann, wie gesagt, mit der Entwicklung seines Spieles. Nachdem das Zimmer leer war, machten das Wiesel, Plopper und ich uns an der Wand zu schaffen, auf der wir uns mit Skizzeleien und „… was here“s verewigten, bevor sie dann ihrem Ende entgegenblickte.

Gestern hat mir das Wiesel dann ganz stolz sein neues Spiel präsentiert. Aufgrund seiner Schreibschwäche kam mir die Ehre zuteil, die Feldchen zu beschriften. Das Spiel ist für drei Wiesel (alternativ auch Spieler) gemacht und ist im Stile eines Leiterspiels gehalten. Wir haben es dann gleich ausprobiert, und das Wiesel hat gewonnen… Wie sollte es auch anders sein?

Brüno (2009)

Der Film, der dieses Jahr wohl die verschiedensten Kritiken erhielt, lautet Brüno – Sacha Baron Cohen als schwuler, österreichischer Model-Reporter. Von „tolle Komödie“ bis „niveauloser Schmarren“ gabs so ziemlich alles. Und das hat seine Gründe. Der Film ist eine niveaulose Komödie und toller Schmarren.

Pervers

Immer wieder ist der Film niveaulos pervers und keine leichte Kost. Wie sich der homosexuelle Brüno in einen Swinger-Club begibt, um dort hetero zu werden und die ganzen SM-Szenen – das will nicht mal der Hardcore-Fan sehen. Solche Szenen hätte man auch auf eine „harmlosere“ Art zeigen können.

Gesellschaftskritik

Die erwartete und vielfach gelobte Gesellschaftskritik des Films bleibt aus. Wenn sie mal vorkommt, dann ist sie jedoch umso krasser. Beispiel? Brüno fragt Eltern, was sie ihren Kleinkindern zutrauen würden, wenn diese Models werden würden. Von Experimenten mit Säure bis hin zu Maschinen bedienen – die Eltern trauen ihren Kleinkindern alles zu. Der Hammer: Als Brüno einer Mutter eröffnet, dass ihr Kind ausgewählt wurde, um als Nazi verkleidet ein als Jude verkleidetes Kind in einen Ofen zu schieben, antwortet diese gelassen, dass dies toll sei. Solche Szenen sind Lichtpunkte im Film.

Story

Der Film ist zu oft gestellt und gespielt. Etwa 70% des Films bestehen aus Szenen, die um Brüno und seinen Assistenten bzw. deren Liebesbeziehung und um deren Sexspielchen drehen. Von den 30 Prozent „Verarschungen“ sind auch einige echt, vieles ist dagegen gestellt.

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