Tage 6 – 10: 7. 7. – 11. 7. 2009 – Verspieltes Wiesel & Tapetenwechsel

Etwas schon mal vorWiesel was hereneweg: Diese Woche hab ich Zimmer gezügelt. Von unten nach oben. Sozialer Aufstieg, würden manche sagen. Jedenfalls blieb mir gerade nicht sooooo viel Zeit für diesen Blog. Das Wiesel hat sich derweil optimal beschäftigt. Es hat ein Spiel entworfen, das sich Wiesel-Spiel nennt. Daher hat es sich im Zimmer verschanzt und getüftelt, was das Zeug hielt… Daher gibts jetzt halt eine ganze Woche (wars doch ziemlich?) auf einen Haufen.

Mitte Woche musste ich mein Zimmer räumen, da die Wand kaputt war (Wasser war drin und sie begann zu faulen). Daher musste das Wiesel sich beschäftigen und Wieselspielbegann, wie gesagt, mit der Entwicklung seines Spieles. Nachdem das Zimmer leer war, machten das Wiesel, Plopper und ich uns an der Wand zu schaffen, auf der wir uns mit Skizzeleien und „… was here“s verewigten, bevor sie dann ihrem Ende entgegenblickte.

Gestern hat mir das Wiesel dann ganz stolz sein neues Spiel präsentiert. Aufgrund seiner Schreibschwäche kam mir die Ehre zuteil, die Feldchen zu beschriften. Das Spiel ist für drei Wiesel (alternativ auch Spieler) gemacht und ist im Stile eines Leiterspiels gehalten. Wir haben es dann gleich ausprobiert, und das Wiesel hat gewonnen… Wie sollte es auch anders sein?

Brüno (2009)

Der Film, der dieses Jahr wohl die verschiedensten Kritiken erhielt, lautet Brüno – Sacha Baron Cohen als schwuler, österreichischer Model-Reporter. Von „tolle Komödie“ bis „niveauloser Schmarren“ gabs so ziemlich alles. Und das hat seine Gründe. Der Film ist eine niveaulose Komödie und toller Schmarren.

Pervers

Immer wieder ist der Film niveaulos pervers und keine leichte Kost. Wie sich der homosexuelle Brüno in einen Swinger-Club begibt, um dort hetero zu werden und die ganzen SM-Szenen – das will nicht mal der Hardcore-Fan sehen. Solche Szenen hätte man auch auf eine „harmlosere“ Art zeigen können.

Gesellschaftskritik

Die erwartete und vielfach gelobte Gesellschaftskritik des Films bleibt aus. Wenn sie mal vorkommt, dann ist sie jedoch umso krasser. Beispiel? Brüno fragt Eltern, was sie ihren Kleinkindern zutrauen würden, wenn diese Models werden würden. Von Experimenten mit Säure bis hin zu Maschinen bedienen – die Eltern trauen ihren Kleinkindern alles zu. Der Hammer: Als Brüno einer Mutter eröffnet, dass ihr Kind ausgewählt wurde, um als Nazi verkleidet ein als Jude verkleidetes Kind in einen Ofen zu schieben, antwortet diese gelassen, dass dies toll sei. Solche Szenen sind Lichtpunkte im Film.

Story

Der Film ist zu oft gestellt und gespielt. Etwa 70% des Films bestehen aus Szenen, die um Brüno und seinen Assistenten bzw. deren Liebesbeziehung und um deren Sexspielchen drehen. Von den 30 Prozent „Verarschungen“ sind auch einige echt, vieles ist dagegen gestellt.

Sammelsucht

Mich interessiert, was du sammelst. Ja genau DU! Du, der gerade über diese Zeilen stolpert…
Es gibt unzählige Sammelsuchten, schlimmere und harmlosere, teurere und kostengünstigere. In meinem Fall sind dies die Sucht nach Coladosen und -flaschen und die Comicsammelsucht. Und was sammelt ihr? Sind es Briefmarken? Schmetterlinge (bitte nicht!)? Bücher? Flaschendeckel?

Schreibt mir hier als Kommentar oder als Pingback auf eurem Blog, ich bin gespannt…

Und wer sich wundert, warum das Wiesel so stumm ist, dem sei gesagt, dass es sich im Zimmer eingeschlossen hat und an einem neuen Spiel tüftelt… Da kann ich leider noch nicht viel erzählen.

Tag 4: 5. 7. 2009 – Grillen bei Regen

Nachdem das Wiesel gesehen hatte, wie friedlich Nochen zuvor mit BigBird gegrillt hatte, wurde es neiGrill-Wieseldisch. Denn Nochen durfte sich auch am Grill betätigen. So beharrte das Wiesel darauf, dass heute gegrillt wirWurst-Wieseld. Komme was wolle. Auch bei Regen. Unter dem schützenden Vordach wurde flugs der Grill installiert, sämtliche Grilladen, die noch irgendwo im Haus herumlagen zusammengekratzt und auf den Grill geschmissen. Daneben goss es bereits Bindfäden.

Doch das war dem Wiesel, denn es hatte, was es wollte: Unter den erstaunten Blicken von Plopper grillierte es vor sich hin (also das Fleisch, nicht das Wiesel, was denkt ihr!). Danach fanden wir wenigstens einen Konsens darin, dass wir nicht draussen essen würden, sondern es uns drinnen gemütlich machen würden. Dem Wiesel schmeckte der Fisch ganz gut und nach einer zusätzlichen Wurst und einer Bratkartofffel fand der Grillspass ein Ende mit einem pappsatten Wiesel.

Abend 3: 4. 7. 2009 – Sightseeing zum ersten & Ice Age 3

Sightseeing-WieselWie bereits versprochen, gabs gestern eine Überraschung für das Wiesel. Sie begann damit, dass wir uns um acht Uhr am Abend in den Zug begaben und nach Zürich auKino-Wieselfmachten. Dort angekommen, traf ich meine Schwester. Gemeinsam zeigten wir dem Wiesel die Stadt, beziehungsweise mal einen kleinen Teil davon, denn schon bald begann die grosse Überraschung…

Es begann dem Wiesel zu dämmern, worum es sich bei der Überraschung handelte, als wir das Kino betraten. Erst war es jedoch verunsichert, ob wir wohl den Film mit den verwandelbaren Autos oder dem Bodybuider-Gouverneur sehen würden. Dann sassen wir im Saal und nach einigen Trailern merkte das Wiesel endlich, dass es sich beim Film, den wir sehen würden um „Ice Age 3 – The Dawn of the Dinosaurs“ handelte. Ticket-WieselDer Film machte dem Wiesel sichtlich Spass, da es sich alle zwei Minuten vor Lachen krümmte. MehBuck das Wieselr zum Film könnt ihr hier lesen: Ice Age 3 – The Dawn of the Dinosaurs

Dem Wiesel gefiel das einäugige Wiesel Buck am besten, das Jagd auf Dinosaurier machte. Natürlich war der Film dann auch noch zu Hause Thema Nummer 1. Natürlich musste auch Buck, das Wiesel gezeichnet werden, bevor es dann ab ins Bett ging.

Ice Age 3 – The Dawn of the Dinosaurs (2009)

Gestern war ich Ice Age 3 ins Kino schauen. Der Film ist echt brilliant und besticht durch schönes Artwork und gute Dialoge. Hier eine kurze Rezension zum Film, kleinere Spoiler können vorkommen, verderben jedoch den Kinospass nicht!

3D

Im Vorfeld wurde der Film ja gross als „in 3D“ angekündigt. Den Film habe ich in 2D geschaut. Und man merkt, dass dies ein 3D-Film ist. Actionsequenzen, die einem übertrieben vorkommen, wie beispielsweise, wenn ein Dino „über“ einem hinwegrennt, sind an der Tagesordnung, wenn man so will, fallen jedoch nicht ins Gewicht. Der Nachteil ist sicherlich, dass die Story leicht darunter leidet. Denn nach unzähligen Verfolgungsjagden hat man’s langsam gesehen.

Sprücheklopfer Buck

Das Highlight des Films ist sicherlich Buck, das Wiesel, das sein Auge im Kampf mit einem Monster verloren hat. Buck ist wahnsinnig und gewitzt und sorgt für so manchen Lacher, wie beispielsweise, als er mit einem Stein in der Hand seine Frau „anruft“. Buck ist ein liebenswürdiger Egoist und Egozentriker, der mit seinen Sprüchen schwer an King Julien aus „Madagaskar“ erinnert. Das Wiesel ist in jeder Hinsicht eines der Highlights dieses Films.

Die Protagonisten

Ein anderes Highlight sind die Protagonisten Manny, Sid und Diego sowie Ellie und die beiden Opposums. In diesem Film treten Ellie und die drei Freunde Manny, Sid und Diego den beiden Opposums Crash und Eddie und natürlich Buck zu Liebe etwas zurück. Und das tut dem Film gut. Zwar hat Sid einen sehr wichtigen Anteil an der Geschichte und auch die schwangere Ellie und ihr Mann Manny sowie der selbstzweifelnde Säbelzahntiger Diego sind wichtige Figuren, doch die Stars sind klar Crash und Eddie und das Wiesel, die immer wieder für einen Lacher gut sind.

Scrat & die Nuss das Weibchen

Scrat findet diesmal eine Gesellin, ein reizendes Flughörnchen-Weibchen, das ihm ständig seine Nuss streitig macht. Immer wieder huschen die beiden streitend durchs Bild, nur um sich danach wieder zu versöhnen. Die Geschichte mit Scrat und seiner Nuss ist jedoch langsam durchgekaut und die Macher sollten sich eines neuen Running Gags mit Scrat bedienen, wenn die Reihe überhaupt fortgesetzt wird. Manchmal ist ein Abschluss beim Höhepunkt am Besten…

Story

Die Story hat ihr Ziel klar verfehlt. Von Dinosauriern ist gerade mal soviel zu sehen, wie von sonstigen Viechern, was ziemlich irritierend ist. Hier ein Ankylosaurus, dort ein Brachiosaurus, eine Dinomutter und ihre Kinder und Rudy sind alles, was man von Dinos sieht. Zudem ist es jetzt bereits das dritte Mal von dreien, dass die Freunde von einem Ort zum andern ziehen müssen. In Teil 1 war es das Zurückbringen von Roshan, in Teil 2 die Flucht vor der Flut und jetzt die Wanderung durchs Dinotal. Die Story strotz eindeutig nicht von Kreativität. Da allein schon die Eiszeit mit Dinos nicht zusammenpasst, verzeiht man den Machern schnell, dass Proportionen nicht zusammenpassen, oder ein aggressiver Ankylosaurus (Pflanzenfresser) die Freunde verfolgt.

Zitate

Auch Highlights sind sicher die Zitate, von denen ich die besten auf englisch (der Gags wegen) aufliste:

Crash und Eddie: There’s Sid!
Buck: Roger
Crash / Eddie: No it’s Sid!
Buck: I know, Roger.
Crash / Eddie: What if we get Sid first, and then come back for Roger?

Ellie (schlittert auf einem Brachiosaurier-Hals ins Dinotal): Yabba-Dabba-Doo!
Manny (der ihr gefolgt ist): Never Yabba-Dabba-Do this to me again!

Eddie/Crash (zu Buck): You’re a Super-Weasel!
Eddie/Crash (zu Buck): An Ultra-Weasel!
Diego (zu Buck): Diesel-Weasel!

Eddie/Crash: Wait. You mean there’s something *bigger* than Mommy Dinosaur?
Buck: Aye.
Eddie/Crash: „Eye“?
Buck: Aye aye. He’s the one that gave me this!
(zeigt auf sein fehlendes Auge, von einer Augenbinde überdeckt)
Eddie/Crash: Whoa. He gave you that patch?
Crash/Eddie: For free? That’s so cool.
Eddie/Crash: Yeah, maybe he’ll give us one, too!

Tag 3: 4. 7. 2009 – Spaziergang und Tipp-Kick

FussballwieselNachdem sich das Wiesel gestern ausgiebig mit der Galaxie, weit, weit entfernt befasst hat (hier), liess es mich heute morgen auf Wunsch ausschlafen. Heisst bis kurz vor zwölf konnte es sich durchringen, bevor es dann auf meiner Bettdecke rumzuhüpfen begann. Und mich so weckte. Nach einem ausgiebigen Frühstück spielten wir gemeinsam Tipp-Kick. Ich schlug zwar vor, dass wir Deutschland gegen die Schweiz spielen würden, doch es lautete dann Schweiz : Wieselland. Wieselland gewann 3:1.

Darauf zeichnete mir das Wiesel das Wappen von Wieselland, welches ein Wiesel zeigt, das sich ab einer Blume erfreute, wie ich zu interpretieren versuchte. Es gab sich sehr viel Mühe und zur Belohnung zeigte ich ihm den Wald in der Umgebung. Das Wiesel begab sich auf die Suche nach einem Artgenossen, wurde jedoch enttäuscht. Ich sagte ihm, die Wiesel hielten momentan WintersWaldwieselchlaf und zeigte ihm die schöne Seesicht, die man von hier oben betrachten konnte. Am frühen Abend spielten wir wieder Tipp-Kick und diesmal unterlag Wieselland der Schweiz.

Für den Abend habe ich dem Wiesel eine Überraschung versprochen, über die ich morgen dann berichte. Nur ein kleiner Tipp vorneweg: EinäuWiesellandgiges Wiesel. Und nein, es ist nicht so schlimm wie es klingt.

Jamiroquai mit neuem Album

Hurra! Gerade eben habe ich gelesen, dass meine Lieblingsband Jamiroquai noch voraussichtlich dieses Jahr mit einem neuen Album zurückkehrt. Laut einem Interview vom Oktober 2008 mit Zeit.de sollte das Album zwar bereits im Mai/Juni diesen Jahres erscheinen, aber es heisst auch, dass man sich vorallem auf 2009 konzentriere und Mai/Juni lediglich „voraussichtlich“ sei. Auf Ende 2009 sei eine Tour vorausgesehen.

Aus diesem Anlass mein Lieblingshit von Jamiroquai:

YouTube Preview Image
 « 1 2 3 ... 275 276 277 278 279 280 281 282 283 284 285 »