Na, welchen Tag haben wir denn heute?

Hättest dus gewusst? So einfach so. Aus heiterem Himmel. 10 Sekunden Zeit. Meinetwegen 20, 30? Sicher nicht. Ich auch nicht.

Dabei liegt es doch auf der Hand… 5. Juni = Donut-Tag. Sagt mein Kalender. Und der hat immer Recht. Wird’s wohl so sein sag ich mir, als ich meinen aufblasbaren Luft-Donut, den ich als Beilage zu einem Simpsons-Comic erhielt, aufblas. Und wenn wir schon dabei sind: Heute ist der langweiligste Tag des Jahres. Sagt mein Kalender. Heut hat nämlich ein gewisser Wayne Boring seinen Geburtstag. Wer das ist? Na – Wayne?

Die Neugier hat dann doch gesiegt, und so sagt mir Wikipedia, dass Herr Langweilig ein Comiczeichner war und das Superman-Logo erfunden hatte. Nun ist er gleich nicht mehr ganz so langweilig, denk ich mir, als ich in meinen Donut beiss und feststellen muss, dass es sich dabei um keinen echten handelt. Blöder Tag.

Slam…

Echt n gutes Buch. Nick Hornby, Autor von About a Boy (verfilmt mit Hugh Grant, Tony Colette und Rachel Weisz) und High Fidelity, bringt mit Slam einen neuen Knüller auf den Markt. Das Buch erzählt von einem Jugendlichen, Sam, dem einfach alles prima läuft. Seine Mutter wurde ihren dämlichen Freund los, schulisch läufts für ihn akzeptabel, er hat – als leidenschaftlicher Skater – einige Skatetricks gelernt, und mit Freundin Alicia läufts auch… naja… ganz gut. Doch als Alicia schwanger wird, macht Sam, was jeder minderjährige Vater in dieser Situation tut – er zieht den Schwanz ein (bildlich… Niveau, bitte!) und haut ab. Doch damit fangen die Probleme erst an… Ganz amüsant, ist die sarkastische Art, wie Hornby Sams Probleme schildert. Und auch Sams Freund Rabbit ist echt zum Wegschmeissen… Ein Buch, das sich lohnt. Wer die eingangs erwähnten Bücher von Hornby kennt und liebt, wird von Slam begeistert sein. Dermassen viel Feingefühl und Auffassungsgabe muss belohnt werden… Mit dem Plopper-Gütesiegel =)

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