Madagascar 2 (2008)

„What is this place?“ – „San Diego. This time, I’m 40% sure.“

DreamWorks fackelte nicht lange, und begann rasch mit der Produktion an einer Fortsetzung für den Kassenschlager Madagascar. Dafür konnten sie unter anderem Alec Baldwin und Bernie Mac gewinnen – letzterer verstarb jedoch wenige Monate bevor der Film in die Kinos kam, weshalb Madagascar 2 ihm gewidmet ist. Und wenn das nicht reicht, um dem Film eine Chance zu geben, dann vielleicht die Tatsache, dass der Streifen ein gutes Beispiel für ein gelungenes Animationsfilmssequel ist.

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Oh Africa

Sorry Shaggy, sorry Il Divo – eure Beiträge für 2008 und 2006 sind nicht die beschissensten Fussballhymnen. Nein, diesen ruhmreichen Titel erhält das dämliche Gedudel für 2010 von Akon mit dem aussagekräftigen Titel „Oh Africa“. Ein bisschen Trommeln, ein bisschen Lala, ein paar zusammenhangslose Zeilen, und fertig ist der WM-Song. Hoffentlich ist wenigstens auf spielerischer Ebene die Gleichung nicht so einfach. Und wie ich mich kenne, werde ich den Song schon bald lieben 😀

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What am I to say, inside I don’t want to stay

Madness… *insschwärmenkomm* – göttlich. Wie es kommt, dass ein Teen Madness hört? Wunder geschehen. Kennengelernt hab ich die Band durch den „Wixxer“ (hier nachzulesen), als die Band beim Soundtrack des zweiten Films massgeblich beteiligt war.

In Schottland hab ich mir dann CDs der Band gekauft, da man bei uns solche nicht finden konnte. Echt – nicht mal die „nicht-blöde“ und inkompetente Media-Kette (ich nenne absichtlich keine Namen… :P) konnte mir helfen (ich hab’s sogar durch das oft von mehr Erfolg geprägte Selbersuchen nicht entdeckt). Zuerst legte ich mir zwei Best-Ofs zu, später dann ihr neustes Album „The Liberty of Norton Folgate“. Unterschiede zwischen den beiden Stilrichtungen der Band – es liegen ja auch bald 30 Jahre dazwischen – fallen auf, wenn aber auch nur leicht. Alles in allem ist das neue Album mainstreamiger und weniger freaky als die alten Geschichten. Zudem dreht sich im neuen Album (beinahe – bis auf den Titel „Africa“) alles um London vor ca. 100 Jahren und heute. Titel wie „On the Town“ mit Gastsängerin Amber Jolene oder „Sugar and Spice“, aber auch „NW5“ in der finalen Version gefallen und sind nette Musik zum Chillen! Das Album ist jedem zu empfehlen, der gerne Musik hat, die gerne etwas experimentiell ist, aber dennoch schön gesittet. Und jedem, der Oliver Twist und Jack the Ripper mag.