Scheibenkritiken #10

Scheibenkritiken10

Schon zum zehnten Male befasse ich mich mit vier Alben, die ihren Weg in meine Pfoten gefunden haben, auf einige warte ich seit Jahren, andere kamen überraschend und wiederum andere habe ich ganz zufällig entdeckt. Soviel sei verraten, von allen bin ich begeistert. Genaueres gibts nach dem Klick in den bereits 10. Scheibenkritiken.

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Debütalben

Debutalbum

Zwei Debütalben von zwei total verschiedenen Künstlern, die mich beide extrem inspirieren und die sich beide bei der Aufmachung ihres Erstlings extrem viel Mühe gegeben haben. Watskys Scheibe habe ich schon gehört, und sie ist grossartig, Woodkids Platte kommt noch dran.

Scheibenkritiken #9

Scheibenkritiken9

Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr euch tierisch auf das neue Album eurer Lieblingsband freut, und es dann effektiv auch cool ist? Eigentlich bin ich es mir gewohnt, dass irgendwann auch ein mieses Album folgt, aber gerade im aktuellen Jahr werde ich reihenweise positiv überrascht. Auch das neue Album der britischen Noisettes ist nämlich bombastisch. Ihre Scheibe Contact und drei weitere Alben gibt es in den nunmehr neunten Scheibenkritiken.

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Madness – My Girl 2

Madness haben einen speziellen Stellenwert für mich – die britischen Ska-Urgesteine stehen für mich für die Ferien in Schottland und alles, was damit zu tun hatte. Und ihr letztes Album The Liberty of Norton Folgate, das erste in zehn Jahren, wenn man vom Cover-Album absieht, war eines ihrer besten – was bei einer Band, die seit bald 40 Jahren mitmischt, etwas heissen will. Ihr nächstes Album Oui Oui Si Si Ja Ja Da Da (das Wikipedia freundlicherweise mit Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes) übersetzt, steht auch schon bereits an, am 29. Oktober soll es erscheinen. Die erste Singleauskopplung darob, My Girl 2, soll eine Woche vorher in die Läden kommen, und mit Death of a Rude Boy gabs bereits im August in Form eines Gratis-Downloads einen kleinen Vorgeschmack auf das was kommt. Hat spannenden Passagen, ist aber etwas zu monoton und frei von jeglicher Entwicklung geraten.

EDIT: Man sollte sich immer gut informieren. My Girl 2 erscheint nicht erst am 22. Oktober, sondern ist bereits erschienen. Mit coolem Video. Und dem Albumtitel, den man in den Song eingebaut hat. Dieser Song ist schon viel weniger eintönig als der obere.

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Scheibenkritiken #8

In diesem Jahr erscheinen und erschienen ja viele Alben von Lieblingsbands und -Künstlern von mir (Die Ärzte im April, Madness später im Oktober), aber dass gleich in knapp einem Monat vier meiner Lieblingsbands neue Alben rausbringen, das war schon ziemlich derb. Deshalb gibt es so kurz nach der letzten Ausgabe auch gleich die achten Scheibenkritiken.

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Wise Guys – Lauter

Die Wise Guys bringen ein neues Album, mal wieder, und ich bin völlig nicht im Bilde. Das letzte müsste ich irgendwann auch noch kaufen. Dabei mag ich sie mehr, als dass ich nur mal so ab und zu ihr Zeug checke, schliesslich gehe ich im September auch an ihr Konzert. Für das neue Album, das den Titel „Zwei Welten“ tragen wird, gibts auch schon eine erste Single, mit dem Titel Lauter. Klingt super, und das Video sieht irgendwie auch ganz modern aus, so für die Wise Guys zumindest. Nur schade, dass man das ganz unmodern noch von YouTube und Konsorten fernhält.

Darum: Video gibts hier.

The Beach Boys – That’s Why God Made The Radio

Comebacks will eigentlich keiner, nicht einmal die Bands selber. Aber wenn man Geld braucht, dann ist das meist die einzige Möglichkeit. Und so dürfen wir uns freuen, wie Queen mit Paul Rodgers oder Adam Lambert das Vermächtnis von Freddie Mercury unsicher macht, oder die Backstreet Boys und Take That gewohnt ihre Popballaden trällern (gut Letzteres war stellenweise ganz nett). Und dann gibt es ein Comeback, das alle Kritiker Lügen zu strafen scheint: The Beach Boys kommen fürs 50. Jubiläum zurück, zwar minus zweier verstorbener Mitglieder, aber abgesehen davon immer noch gleich sommerlich angenehm, als hätten sie den neuen Song, That’s Why God Made The Radio, damals schon eingespielt und jetzt für uns hervorgekramt. Haben sie aber nicht, und am 5. Juni kommt sogar ein ganzes, neues Album. Way to go!

Ignorieren wir alle mal die Animation für das Lyric-Video?

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Miike Snow – Paddling Out

Bei einigen Bands assoziiere ich das Erstlingswerk mit dem Zeitpunkt des Erscheinens, also mit einer gewissen Jahreszeit, und bin dann umso erstaunter, wenn ich sehe, dass das zweite Album, das dann oft in einer anderen Jahreszeit erscheint, ebenfalls gut in diese Jahreszeit passt. Ein Beispiel dafür ist Miike Snow, eine meiner Lieblingsbands, deren selbstbetiteltes erstes Album damals typische Wintermusik darstellte – melancholisch, nachdenklich und sehr viel Synthesizer. Nun, zwei Jahre danach kommt „Happy To You“ und das passt (offenbar) ebenso sehr in den Frühling, wie der Vorgänger in den Winter passte. Die Musik ist frischer, unbeschwerter und hat mehr Beats. Die Videos dagegen sprechen eine andere Sprache – Der Clip zur ersten Single Paddling Out erzählt, wie die Musikkonzerne ihre Künstler zu etwas machen, das sie nicht sind, der Nachfolger „Devil’s Work“ berichtet darauf von der Flucht des „Produkts“. Ein krasses Statement von drei Jungs, die mitverantwortlich sind für diverse Hits von Britney Spears und Konsorte.

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Reality is a lovely place, but I wouldn’t wanna live there

owl-city

Als Dr. Borstel damals über diesen Ami schrieb, der während seiner Schichten bei Coca-Cola Lieder schrieb, war ich alles andere als begeistert. Sein Chartstürmer „Fireflies“ nervte mich, und auch heute, wo ich Owl City eigentlich ganz okay finde, zähle ich diesen Track zu den imho schlechtesten seines Erstlings „Ocean Eyes“, einem Album, das ich während der Zeit in Holland langsam für mich entdeckte. Knapp 2 Jahre darauf folgt nun das zweite Album mit dem Titel All Things Bright and Beautiful.

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„I’ll never see, what you wanted – love“

Mit „Wait For Me“ hat sich der smarte Amerikaner Moby im Sommer 2009 in mein Herz gespielt und auf meinen iPod gleich mit. Heute, zwei Jahre später, findet sich auch sein nächstes, nunmehr zehntes Studio-Album ebenfalls in meinem Besitz wieder. Für Destroyed kündigte Moby ein Album an, für leere Städte um 2 Uhr morgens. Das Album entstand nämlich grösstenteils um diese Zeit, als sich Moby auf seiner Tour mitten in der Nacht von Schlaflosigkeit geplagt an neue Lieder setzte. Ebenfalls auf der Tour entstanden die Fotos des Albums, die Moby alle selbst geknipst hat. Das Albumcover entstand im LaGuardia Airport, als Moby, nachdem sein Flug gecancelt wurde, durch den Flughafen wandelte. Dabei entdeckte er ein Leuchtschild mit der Aufschrift „‚all unattended luggage will be destroyed.“, wobei aber nur jeweils ein Wort angezeigt werden konnte. Moby wartete, bis die Tafel mit „destroyed.“ aufleuchtete und knipste ab.

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