The Star Wars That I Used To Know

Grenzgeniale Parodie des Gotye-Sommershits Somebody That I Used To Know sowie dessen Video. Anakin weint um das Star Wars, das er so geschätzt hat. Optisch wie auch vom parodistischen Aspekt grossartig. Und George Lucas übernimmt den weiblichen Part. I like.

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S2E17 – Weicheier-Kopfgeldjäger

Ein weiteres Mal lief am TV eine Folge der 2. Staffel von The Clone Wars, die diesmal den schlichten Titel Kopfgeldjäger trug.

Die Auseinandersetzungen werden immer erbitterter – die Jedi kämpfen an allen Fronten. Als der Kontakt zur Krankenstation auf Felucia abbricht, machen sich Obi-Wan, Anakin und Ahsoka auf den Weg, um der Sache auf den Grund zu gehen. Auf dem Planeten angekommen, schließen sie sich mit einer Gruppe Kopfgeldjägern zusammen, um die einheimischen Farmer im Kampf gegen Hondo Ohnaka zu unterstützen…

Ausführlicher Episodenguide

Ich zähle vielleicht erst einmal die negativen Aspekte dieser Folge auf. Geht schneller. Nein, diese Folge, wahrscheinlich jene, auf die ich mich am meisten gefreut habe, versprach sie doch Action und Kopfgeldjäger, hat mich am meisten enttäuscht. Ich glaube sogar, am meisten der gesamten 2. Staffel. Es begann schon bei den Kopfgeldjägern, die einfach lächerlich waren, und das Image des Kick Ass-Kopfgeldjägers, das Boba Fett, Zam Wesell und Co. geprägt hatten, innert einer knapper halben Stunde durch den Dreck zogen. Ehrenkodex in Ehren (schön gesagt was?), aber man sollte ja nicht zu weich sein. Eine Sugi beeindruckt nun wirklich niemanden (trotz für The Clone Wars verhältnismässig grossem Vorbau), und ein Kopfgeldjäger sollte zumindest überzeugen. Auch die gunganähnliche Rumi Paramita sieht doof aus, und verdient den schmerzhaften Tod, den ich auch dem weichlichen Seripas gewünscht hätte. Schockiert war ich, als Embo verletzt zusammensackte, der einzige coole Bounty Hunter der Folge, der anscheinend seeeeehr grosse Distanzen in gaaaaanz kurzer Zeit zurücklegen kann. Ursprünglich wollte man ihn töten, ich bin froh, dass man es nicht tat, denn der einzige Grund, diese Folge ansatzweise zu mögen heisst Embo und wird in einem Atemzug mit dem Begriff Kick Ass genannt. Eine wirklich coole Figur, viel besser als Cad Bane und so.

Ebenfalls uncool war, dass man einen dieser Bauernschlümpfen von Santiago Ziesmer sprechen liess. Das ist kein Geringerer als der Sprecher von Sponge Bob und das hat The Clone Wars nun wirklich noch gefehlt. Diese kleinen Bauernschlümpfe (ich weigere mich, nachzusehen wie die Rasse heisst) sehen zwar ganz okay aus, sind aber einfach blöd. Dafür machen sie sich cool in den Trainingsszenen, die ich sowieso für die besten Szenen der Folge halte. Gab es bislang kaum vergleichbares, Szenen, in denen man kaum Musik oder Geräusche hört, und wie so viel in asiatischen Filmen, nur Bilder sieht. Ich wartete nur noch auf eine Trainingssequenz wie die hier, und ich schliesse nicht aus, dass die Macher da ein bisschen gespienzelt haben. 😉 Der anschliessende Fight ist nicht mal so übel, etwa gleich gut wie der erste, der ganz okay, aber ziemlich kurz war. Warum es gerade Anakin und Obi-Wan und das Balg (nein, nein, Ahsoka ist schon okay) sein müssen, die nach Felucia geschickt werden, dafür haben die Macher sicher einen gaaaanz plausiblen Grund. Aber sie wollen ihn vermutlich nicht verraten.

Ahsoka kriegt nach sechs Folgen Pause wieder Gelegenheit, auf die Nerven zu gehen (nein, nein, eigentlich ist sie wirklich okay) und sie meistert ihren Job mit Bravour. Entweder zickt sie, ist frech, oder nörgelt. Haben Togruta eigentlich auch ihre Tage? Anyway, auch Anakin und Obi-Wan liefern sich richtig tolle Dialoge, die so richtig natürlich sind. Aber lassen wir das, wir wissen ja, dass die Dialoge in The Clone Wars nicht wirklich top sind. Damit können wir Fans leben. Mich stören vielmehr so Dinge wie Ungenauigkeiten oder wenn man sich nicht wirklich über etwas informiert, das man in die Serie einbaut und es am Ende nur halb stimmt. Das kam beides, mehr oder weniger beabsichtigt, in den letzten Folgen immer wieder vor, und in dieser Folge war es einfach am Stärksten und somit auch am Störendsten.

S2E16 – Admiral Schützengraben

Bevor es dann nächste Woche (wenn ich ohnehin weg bin) eine Pause mit The Clone Wars gibt, lief heute die sechzehnte Episode über den Kanal, mit dem Titel Katz und Maus, was ehrlich gesagt, wörtlich wie im übertragenen Sinne, ziemlich wenig mit der Folge zu tun hat. Die Folge spielt vor dem Kinofilm und vor der ebenfalls vor dem Film spielenden Folge „Der unsichtbare Feind“ aus Staffel 1.

Senator Organa sitzt auf dem umkämpften Planeten Christophsis fest, der unter Beschuss einer Separatistengruppe steht. Anakin Skywalker und Admiral Yularen machen sich in einem Tarnkappenschiff auf den Weg, um Organa mit Nachschub zu versorgen. Admiral Yularen findet heraus, dass die Angriffe die Handschrift des totgeglaubten Admirals Trench tragen. Gegen Obi-Wans Anweisung versucht Anakin, Trenchs Schiff zu zerstören …

Ausführlicher Episodenguide

Die Folge steht zwar alleine und hat im Grunde nur lose Verbindungen zu den anderen Christophsis-Folgen, was an sich gar nicht mal so übel ist, kamen wir doch im ersten Teil der 2. Staffel genügend in den Genuss längerer Storylines. Es ist aber nicht auszuschliessen, dass es auch in der dritten Staffel noch eine weitere Folge geben wird, die Bezug auf die Geschehnisse um Christophsis nehmen wird, und vielleicht sehen wir ja noch mehr von Admiral Trench, auch wenn es den diesmal doch mit höchster Wahrscheinlichkeit weggeblasen hat. Aber wer weiss, Trench soll ja zuvor schon heftige Angriffe überlebt haben, und mir soll es nur Recht sein, wenn diese tolle Figur zurückkehrt. Trench (zu deutsch „Schützengraben“) sollte ursprünglich ja Taranch heissen, in Bezug auf seinen Tarantel-Look, was dann aber geändert wurde. Mir gefällt die Vorstellung einer Nemesis von Admiral Yularen, die ihm das Kriegsleben zur Hölle macht, und daher sollte die Figur doch nochmal zurückkehren.

Oder zumindest ein Charakter aus der selben Rasse, auch wenn der Look doch sehr auf Bösartigkeit angelegt ist, sodass die entsprechende Figur kaum ein harmloser Jedi oder Senator sein könnte. Aber den Machern fällt sicher etwas ein. Doch fertig Gedankenspielereien und zurück zur Folge, die in meinen Augen die Beste der nach der Pause ausgestrahlte Episoden ist. Sie enthält gute Action, einen epischen Bad Guy und ist für einmal frei von Padmé, Ahsoka und nahezu Obi-Wan, wodurch Anakin nun wirklich auf sich selbst gestellt ist. Zwar schliesst sich ihm Yularen an, aber dennoch ist es eine ziemlich unabhängige Mission von Anakin. Warum man einen Bail Organa in dieser Folge braucht (Staffel 2 hat definitiv einen Bail Organa-Overkill!), verstehe ich wirklich nicht, mir ist sein Bezug zu Christophsis schleierhaft, aber vielleicht deckt das eine Prequelfolge dazu auf. Immerhin stammt das Zitat „Helft uns Obi-Wan Kenobi! Ihr seid unsere letzte Hoffnung!“ von ihm, ein Zitat, das man bestens aus dem ersten Star Wars-Film kennt.

Etwas widersprüchlich fand ich dagegen die Sache mit dem Tarnkappenschiff. Mal heisst es, es sei ganz neu und noch ziemlich unbekannt, und dann will Trench wiederum gegen zahlreiche Schiffe der Art gekämpft haben. Auch das Design des Schiffes finde ich… Naja, durchschnittlich. Sehr gelungen ist jedoch das Schiff von Admiral Trench, die Invincible, die einerseits aussieht wie ein Adler, und andernseits auch das Aussehen des sechsäugigen Admirals trägt. Und natürlich das Logo des Admirals, das einfach toll aussieht, und in die Reihe der guten Star Wars Logos passt. Man merkt auch, dass die Qualität der Animationen steigt – waren beispielsweise Schlachten in der ersten Staffel noch so gehalten, dass man ihnen ansah, dass sie aus einer Animationsserie stammten, so nähert man sich in dieser Folge merklich der Qualität aus den Kinofilmen.

In zwei Wochen geht es mit „Kopfgeldjäger“ weiter – bis dahin kann man von dieser gelungenen Folge zehren, die imho das wohl akkurateste Bild der Klonkriege bietet.

Prequels in Reverse

Darth Vader ist es Leid, böse zu sein. Er entsteigt der Rüstung, duelliert sich mit Obi-Wan Kenobi, stürzt den Jedi-Orden und kehrt auf die helle Seite, was ihm jetzt genau genommen aber auch nicht mehr viel bringt. Danach tötet Obi-Wan General Grievous, wenig später macht Anakin Dooku einen Kopf kürzer, nun beginnen die drei Jahre andauernden Klonkriege, die mit der Gefangennahme der Senatorin Amidala enden. Sie verliebt sich in Anakin, Obi-Wan entdeckt Kamino und die Klonarmee, dumm nur, dass die Klonkriege schon vorbei sind. Wie auch immer, jemand verübt ein Attentat auf die Senatorin, aber das ist ja auch egal.

10 Jahre darauf ist Anakin in Benjamin-Button-Manier ein kleiner Junge und befreit Naboo vor den Invasoren. Obi-Wan tötet Darth Maul. Danach kehren sie nach Tatooine zurück, wo Anakin in einem Podrennen teilnimmt. Irgendwie düsen da alle Podracer rückwärts, warum weiss auch keiner. Anakin bleibt allein auf Tatooine zurück und wird wieder zum Sklavenjungen, während die Jedi Obi-Wan und Qui-Gon mit der Königin nach Naboo zurückkehren, wo jene Invasion, die Anakin zuvor zerstört hat, ihren Lauf nimmt. Und die Jedi erfahren, dass es einen Sith gibt, wer das ist, wissen sie nicht, bzw. haben es bereits wieder vergessen.

So in etwa sähen die Prequels aus, wenn man sie zurückspulen würde. Also In Reverse. Das macht unser aller Freund Dr. Borstel seit einer Weile. Er nimmt die Prequels auseinander, pickt alles Gute daran wie Rosinen aus einem Kuchen und zeigt uns auf, wie scheisse die Prequels eigentlich sind. In gewohnt stänkernder und meckernder Borstelmanier, der kein gutes Haar an nichts lässt.

Als Warsler müsste ich jetzt sagen, dass ihr seinen Blog meiden sollt und dass er keine Ahnung hat (gut, die hat er ja wirklich nicht), und dass alles, was er sagt, falsch ist. Aber ich bin kein bedingungsloser Star Wars-Fan. Es gibt immer etwas, was komisch ist. Etwas was keinen Sinn ergibt. Darum sage ich euch, lest Borstels Star Wars-Querschnitte, amüsiert euch und merkt, dass er auch, wenn auch selten, irgendwo Recht hat.

Episode I – Anakin rettet den Planeten.
Episode II – Anakin legt die Senatorin flach.
Episode III – Anakin macht alles falsch.

S2E6 – Blablabla

Mit Die Waffenfabrik lief gestern wieder eine der schwächeren Episoden über den Äther. Das Sequel zur letztwöchigen Kriegsepisode, die mir so gut gefiel, war leider eine Spur zu weich. Die Folge erhält zwar nicht das Prädikat „schlecht“, nur fand ich das ganze esoterische Jedi-Blabla etwas mühsam.

Luminara Unduli und ihr Padawan Barriss Offee (die mit den vielen Doppellauten) treffen auf Geonosis auf Anakin und Ahsoka, um gemeinsam eine Droiden- bzw. Waffenfabrik der Separatisten niederzureissen. Diese sind sich – wieder einmal – in die Haare geraten, nachdem Anakin Ahsoka bei ihrer Einsatzbesprechung unterbrochen hatte. Anakin ist der Ansicht, die Bude frontal einzurennen, doch Luminara Unduli mahnt ihn zur Einsicht. Stattdessen schlägt sie vor, Barriss Offee und Ahsoka durch die Katakomben unter der Droidenfabrik zu schicken. Von dort aus sollten sie Sprengladungen am Hauptgeneratoren der Fabrik anbringen. Barriss hat sich zuvor alle Gänge und Windungen des Labyrinths eingeprägt, sodass die beiden ohne Sorgen die Katakomben betreten können. Anakin und Luminara locken derweil die Droiden von den Padawanen weg, indem sie die Truppen aus der Fabrik in ein Frontalgefecht locken. Bald zeigt sich, dass die Republik in eine Falle getappt ist, als die Separatisten zwanzig Einheiten an neuen Panzern zur Schau stellen. Diese verfügen über schnellere Geschütze und sind schwer zerstörbar durch ihre starken Schilde.

Derweil haben Ahsoka und Barriss den Generatoren erreicht und die Sprengladungen angebracht. Ihnen ist jedoch ein wachsamer Geonosianer entgangen, der sie verfolgt hat und Bericht erstattet hat. So taucht bald Poggle der Geringere mit seinem Taktikdroiden, einem dieser neuen Super-Panzer und einigen Geonosianern auf. Letztere kümmern sich um die Sprengladungen, während der Panzer die Jedi davon abhält, weitere Ladungen anzubringen. Ahsoka wirft eine Sprengladung an den Panzer, wodurch der Taktikdroide zerstört wird, nicht aber der Panzer. Im zweiten Gefecht beschliessen Luminara und Anakin, die Panzer weiter auf die Brücke zu locken, um diese dann zu sprengen. Sie bringen unterhalb der Brücke Thermaldetonatoren an und jagen diese hoch, als alle Panzer auf der Brücke sind. Ahsoka wurde zwischenzeitlich von einem Geonosianer bewusstlos geschlagen und Barriss gelingt es, die übrigen zu töten oder zu vertreiben und sich ins Cockpit des Panzers durchzukämpfen. Dort eliminiert sie die Droiden und holt Ahsoka zu sich hinein. Sie sind sich bewusst, dass der Panzer ihre einzige Möglichkeit ist, den Generatoren und damit die Fabrik zu zerstören, doch dass dabei auch sie umkommen werden. Sie verabschieden sich von den Meistern und jagen die Fabrik hoch. Dank der unzerstörbaren Panzerung überleben sie die Explosion der Fabrik, finden sich jedoch unter unzähligen Trümmerschichten wieder. Anakin und Luminara gelingt es, sie zu orten und gemeinsam heben sie die Trümmer über ihnen hoch, um sie zu befreien.

Ich fand das Ganze „Anakin-hat-kein-Vertrauen-in-Ahsoka“ bzw. „Luminara-hat-viel-Vertrauen-in-Barriss“-Getue auf die Dauer ermüdend. Mir gefielen da die neuen Panzer viel mehr – Das Design passt, anders als bei den in der 1. Staffel eingeführten neuen Kommandodroiden, ins Schema der Separatisten. Und die Feuerkraft rulet. Und dass die beiden Padawane überleben, trotz sicherem Tod vor Augen… war ja klar! 😉

S2E5 – So und nicht anders

So und nicht anders stelle ich mir die Klonkriege vor. Einigermassen brutal, blutig, düster, hart umkämpft. Wäre die Serie nicht eher an jüngere Leser gerichtet, würde ich jede Episode von The Clone Wars verfluchen, die nicht zumindest einen dieser Aspekte beinhaltet. Kampf und Wettkampf beinhaltet sogar alle! Eine grossartige Folge mit superstarken Bildern und hammermässigem Sound.

Die Jedi planen einen gemeinsamen Angriff auf eine Droidenfabrik auf Geonosis, doch die Aktion geht schief – Die drei Staffeln stürzen allesamt ab, wobei es jene von Obi-Wan Kenobi am härtesten trifft. Verletzt und geschwächt überleben gerade mal er und ein Klontruppler, Trapper. Ki-Adi Mundi, Anakin und Ahsoka überleben den Absturz ebenfalls und verlieren im Gegensatz zu Kenobi nur wenige Krieger. Sie haben jedoch alle die vereinbarte Landezone verfehlt, nur Kenobi ist mit fünf Kilometern Abstand am Nächsten. Anakins Leute werden nach dem Absturz sofort angegriffen und auch Cody Männer, die die Landezone erreicht haben werden attackiert. Cody bildet mit den AT-TEs und Landungsbooten einen Verteidigungsring, während Waxer und Boil nach Kenobi suchen. Sie finden ihn und bringen ihn zu Cody, der ihnen Feuerschutz bietet. Ki-Adi Mundi begibt sich derweil durch eine Höhle, um den Treffpunkt zu erreichen. In der Höhle werden sie von Geonosianern angegriffen und in einen Kampf verwickelt, den sie – dank des Einsatzes von Feuerwerfern – gewinnen.

Zuvor haben Anakin und Ahsoka eine Festungsmauer erreicht, die von Droiden verteidigt wird. Sie klettern eine Felswand hoch, um die Mauer von oben anzugreifen, während die Klone die Droiden ablenken. Von oben dezimieren sie die Droidenreihen, die sich auf der Mauer befinden. Mit einem Thermaldetonatoren jagen sie die Mauer hoch und machen sich den Weg frei. Sie entdecken Feuer, das aus einer Felswand schiesst und flüchtende, brennende Geonosianern und entdecken mit Ki-Adi Mundi und dessen Truppen bald auch die Ursache dafür. Derweil wird Cody weiter angegriffen, und seine Truppen werden zusehends weniger. Da trifft von Ki-Adi Mundi geforderte Verstärkung ein, die das Blatt wendet und den Sack zumacht. Anakin, Ahsoka und Ki-Adi Mundi sowie die zugehörigen Truppen haben den Treffpunkt mittlerweile auch erreicht und gemeinsam wird der nächste Schritt geplant: Die Zerstörung der Droidenfabrik. Anakin und Ahsoka durchdringen den Schild und stören die Sensoren der Verteidigungskanonen, sodass der Schildgenerator zerstört werden kann. Nun folgen die restlichen Truppen und zerstören die Fabrik.

Die Folge ist wie erwähnt, eine der besseren Folgen aus The Clone Wars. Es wird – endlich – der direkte Konflikt Republik vs. Separatisten gezeigt und keine Randscharmützel oder Intrigen. Man beschränkt sich auch auf bekannte Figuren und Orte, was ich auch für angebracht halte. Der Sound ist – gerade in der Szene, in der die Truppen langsam dezimiert werden – top! Kiner sorgt für kinoreife Stimmung, einem typischen Hollywoodkriegsfilm in Nichts nachstehend.

Wer sich übrigens eingehend zu Star Wars informieren möchte, oder nicht weiss, wer genau dieser Ki-Adi Mundi ist, dem empfehle ich die Jedipedia – das deutschsprachige Wiki zu Star Wars.

S2E4 – Intrigant, intrigant…

Vorgestern lief – nach einer Woche Pause – die vierte Episode von The Clone Wars auf Pro7 (jeweils sonntags 17:30 – don’t miss!) mit dem Titel Spion des Senats. Eine gelungene Episode mit einem weiteren Ausschnitt von einem bestehenden Planeten (Cato Neimoidia), wenn auch nur kurz. Beziehungsprobleme im Anmarsch.

Padmé wird vom Jedi-Rat gebeten, ihren ehemaligen Jugendfreund Rush Clovis zu observieren, der angeblich gemeinsame Sache mit den Separatisten macht. Anakin ist – natürlich – komplett dagegen und versucht Padmé umzustimmen, erreicht jedoch nur, dass diese den Job umso lieber annimmt. So tritt sie in Kontakt mit Clovis und findet heraus, dass dieser bald nach Cato Neimoidia reist. Sie beschliessen, gemeinsam zu gehen und Anakin begleitet sie als Pilot, wobei er auch keine Möglichkeit auslässt, Clovis‘ Versuche, Padmé näherzukommen zu vereiteln. Auf Cato Neimoidia verlangen die beiden Separatisten Lott Dod und Poggle der Geringere in einer geheimen Unterredung mit Clovis mehr Mittel seines Planeten Scipio für eine geplante Droidenfabrik, welche dieser jedoch ausschlägt. Nachdem Padmé auftaucht begleitet sie Rush in ihr Gemach, während Poggle und Lott Dod beschliessen, Padmé zu vergiften, um so ein Druckmittel zu besitzen. Padmé wird nach dem Essen schwindelig und sie bittet Rush, ihr ein Glas Wasser zu bringen. In der Zwischenzeit begutachtet sie das Holocron der Droidenfabrik, das sie bereits zuvor kurz erblickt hat. Nach einigen Anläufen gelingt es ihr, das Passwort dazu zu knacken und die Disc, auf der das Holocron gespeichert ist, zu stehlen. Kurz darauf kommt Rush bereits wieder zurück. Padmé kann Anakin, den Padmé gerufen hat, um ihm das Holocron zu zeigen, die Disc zuwerfen. Wenig später bricht Padmé zusammen. Rush diagnostiziert ein Gift und bedroht die beiden Separatisten, um an das Gegengift zu kommen. Er gibt das Gegengift Anakin, der kurz darauf mit Padmé losfliegt und Rush Clovis zurücklässt. Alleine zurückgelassen muss er sich Lott Dod und Poggle stellen, die mit einigen Droiden zurückgekehrt sind.

Mir gefällt, wie die Beziehung zwischen Anakin und Padmé thematisiert. Der eifersüchtige Anakin, der nichts unversucht lässt, um Rush Clovis das Date so richtig zu vermiesen. Oder der natürlich vehement protestiert, als man Padmé auf diese heikle Mission schickt. Würde man tiefer suchen, man fände noch Themen, wie Anakins Machogehabe, doch das lassen wir. Es sei jedoch noch bemerkt, dass man vorallem auf Obi-Wans Gesichtsausdruck bei der Jedi-Besprechung mit Anakin achten sollte. Göttlich. Gut finde ich natürlich auch, dass man sich angeblich nun doch dazu entschieden hat, die Neimoidianer mit französischem Akzent zu versehen, was man Anfangs Staffel 2 nicht tat. Kurz: Gute Story, gute Idee, gute Umsetzung = ich bin happy. Was ich nicht ganz begreife, ist, warum Anakin Rush Clovis alleine zurücklässt, ich dachte, das wäre nicht der Weg der Jedi…

S2E2 – Eigentlich ganz gut, aber…

Verspätet – aufgrund eines PC-Absturzes – die Rezension zur zweiten The Clone Wars-Folge – Cargo of Doom (deutsche Titel gibt es diesmal anscheinend keine mehr – schade!). Die Episode spielt unmittelbar nach der ersten und bildet den zweiten Teil der Cad-Bane-Trilogie. Bane entkam damals mit einem Jedi-Holocron aus dem Jedi-Tempel. Nun befindet er sich mit der Jedi-Geisel Bolla Ropal auf einem Separatistenschiff. Ropal soll ihm das Holocron zu öffnen, damit Bane es mit einem Kristall speisen kann, der eine Liste machtsensitiver Kinder enthält, welche er wiederum Ropal abgenommen hat. Ropal weigert sich und Bane tötet ihn kurzerhand.

Doch Anakins Flotte ist ihm auf den Fersen. Mit einer Horde AT-TEs landet er auf dem Separatistenschiff – ja ihr habt recht gelesen, landet. Denn Anakin nutzt die Transporter, wie schon im Film, alternativ, diesmal als Landefähren und Entergeräte in Einem. Bane verlässt die Kommandobrücke kurz bevor die Jedi diese stürmen und lockt sie darauf in einen Hinterhalt. Es gelingt ihm, die Jedi zu verwirren, und zu fliehen. Ahsoka verfolgt ihn, doch Bane hat vorausgeplant und lässt die Falle zuschnappen. Er nimmt Ahsoka gefangen und droht Anakin damit, sie in den luftleeren Raum zu schiessen, wenn er nicht kooperiere und das Holocron öffne. Anakin bleibt keine Wahl und er willigt ein. Bane kann fliehen, wird jedoch von zwei Klonen gefasst. Derweil explodiert das Schiff langsam und die Truppen der Republik müssen augenblicklich vom Schiff. Da sieht Anakin, wie Bane niedergeschossen wird. Der Klon, der ihn niedergeschossen hatte, gibt an, dass er Bane das Holocron nicht hatte abnehmen können. Kurz nach der Flucht explodiert das Separatistenschiff.

Die Folge ist wiederum nicht schlecht, wenn auch nicht ganz so gut, wie der Vorgänger. Dafür hat diese Folge mehr Witz und Pep als die erste. Das Hin- und Herschieben des Kommandos zweier Droiden ist echt komisch. Was mich jedoch leicht störte, war die Brutalität des Mordes an Bolla Ropal. Prinzipiell begrüsse ich eine härtere Gangart für die zweite Staffel, aber dann sollte man sich doch zwischen „Kindersendung“ und „gute Geschichten“ entscheiden. Und dann haut bitte auch gleich alle für die Serie produzierten Plastiklichtschwerter aus China weg! Top war hingegen das Entermanöver mit den AT-TEs. Wie bereits schon mit der Besteigung der Klippe auf Teth mit AT-TEs im Film und dem 90-Grad-Drehen des Sternenkreuzers Ende erste Staffel beweisen die Macher Kreativität – und das gefällt mir. Dass die Jedi jedoch eine Liste mit machtsensitiven Kindern haben und die dann auch noch so leicht zugänglich halten, finde ich aber ziemlich gewagt.

Und wer meine Vermutung für Cad Banes „Tod“ hören will (markieren): Cad Bane ist nicht tot, sondern als Klonkrieger verkleidet mitgeflogen. Deswegen sieht man „Fake-Bane“ auch nur so „ungenau“ sterben.