Animontag

Animontag

Gestern habe ich meine letzte Disney Thirty-Rezension veröffentlicht. Mit diesem „Ein Disney-Film-pro-Woche“-Projekt endet eine Sache, die mir total viel Spass bereitet hat – auch wenn ich für die 30 Filme fast dreimal so lange gebraucht habe. Und schon seit Wochen werde ich gefragt, was denn als Nächstes folgt. Eine Pixar-Reihe? Eine Miyazaki-Retrospektive? Die Vorschläge kamen von allen Seiten und klangen verlockend – doch ich habe mich gegen eine thematische Einordnung entschieden. Ein Grund dafür ist, dass ich mir mehr Freiheiten in der Filmauswahl einräumen wollte.

Daher wird der Montag ab sofort zum Animontag – jede Woche werde ich hier einen Animationsfilm rezensieren. Dadurch habe ich nicht nur eine regelmässige Auseinandersetzung mit Animationsfilmen (dem Inhalt meines Studiums), sondern kann endlich filmische Lücken füllen und unbekannte Werke entdecken. Dabei werden aktuelle, aber auch ältere Filme rezensiert – auch für jene Disney-Filme, für die bisher kein Platz war, finde ich sicher dereinst Zeit.

Das genaue Format wird sich ergeben, wenn die Sache dann läuft, vielleicht bringe ich ab und zu auch mal Kurzfilme unter, generell werde ich mich aber auf Spielfilme fokussieren. Und auch ihr könnt zu einem gewissen Grad mitbestimmen, was ich schaue – über Vorschläge freue ich mich immer.

How To Train Your Dragon 2 (2014)

HTTYD2

„With Vikings on the backs of dragons, the world just got a whole lot bigger.“

Fünf Jahre sind vergangen, seit der Wikingerjunge Hiccup und sein Drachen Toothless das Leben im verschlafenen Nest Berk über den Haufen geworfen haben. Auf dem Rücken seines Drachen macht sich Hiccup nun daran, die Welt zu erkunden, die ihm neu offensteht – und stolpert dabei Hals über Kopf in einen seit Langem schwelenden Konflikt zwischen Menschen und Drachen. Nach zahlreichen Flops wartet DreamWorks Animation nun mit einem garantierten Kassenschlager auf: How To Train Your Dragon 2 wird dem Studio ordentliche Einspielergebnisse bescheren, und das zu Recht. Die Fortsetzung des Überraschungs-Hits von 2010 ist einer der besten DreamWorks-Filme überhaupt.

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Rio 2 (2014)

Rio2

„We are not people, we’re birds. We have to get out into the wild and be birds, Blu.“

Als sie von einer Kolonie blauer Aras im Amazonas erfahren, machen sich Blu, Jewel und ihre Kinder auf den Weg, um ihre Artgenossen zu treffen. Rio 2 ist die Fortsetzung des überraschenden Blue Sky-Hits von 2011 – die Synchronarbeit wird auch im zweiten Teil von Jesse Eisenberg, Anne Hathaway, Jamie Foxx, will.i.am und Jemaine Clement vorgenommen. Letzterer ist dann auch schon eines von wenigen Highlights dieses lieblos hingeworfenen zweiten Teils.

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Trailer: The Boxtrolls

BoxTrolls

Wenn Laika ruft, gehe ich gerne ins Kino. Das Studio hinter Coraline und ParaNorman bleibt seinem Stil treu und präsentiert uns mit The Boxtrolls einen offensichtlich genauso absurden Animationsfilm, dessen Trailer eindrücklich beweist, dass die Macher ihr technisches Geschick perfektioniert haben. Die Geschichte über kleine Kartonschachtelmonster ist erneut mit Stop Motion animiert, was Laika einen gewissen Vorteil gegenüber den anderen Studios gibt – mir fällt keine andere Filmschmiede ein, die regelmässig Stop Motion-Filme produziert und Erfolg damit hat. Laika hat Erfolg, und das dürfte sich auch mit diesem Film nicht ändern, wartet man doch mit einem beeindruckenden Voice-Cast auf: Während die Hauptrolle mit Isaac Hempstead-Wright (Bran Stark in Game of Thrones) mit einem noch relativ unbekannten Sprecher besetzt wurde, bekommen wir bei den Nebenrollen umso mehr Star-Power – Ben „Trevor Slattery“ Kingsley, Elle Fanning, Simon Pegg, Nick Frost, Jared Harris, Toni Collette, Richard Ayoade und Tracy Morgan. Mal sehen, wann wir davon etwas zu hören bekommen…

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The Lego Movie (2014)

LegoMovie

„I know what you think: He is the least qualified person to lead us. And you are right.“

Der fiese Lord Business will das Lego-Universum zerstören – der Einzige, der sich ihm bei diesem fiesen Plan in den Weg stellen kann, ist der Prophezeihung nach ein furchtloses und spezielles Legomännchen, das mit dem Piece of Resistance ausgerüstet die Lego-Welt vor dem Untergang bewahren kann. Dass es sich dabei genau um den langweiligen und total durchschnittlichen Emmet handelt, damit hat aber keiner gerechnet. The Lego Movie ist nach Cloudy With A Chance Of Meatballs das zweite Animationsprojekt von Phil Lord und Chris Miller, die das Drehbuch verfasst haben und zugleich auch Regie führen.

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Frozen (2013)

Frozen

„She’s my sister – she would never hurt me!“

Als sie mit ihrer Fähigkeit, Schnee und Eis zu kreieren versehentlich ihre Schwester Anna verletzt, ist Prinzessin Elsa untröstlich. Aus Angst vor den Folgen ihrer Fähigkeit zieht sie sich in ihrem Schloss zurück und bemerkt nicht, dass sie damit mehr Schaden anrichtet, als mit Schnee und Eis. Frozen ist die lose Adaptation von Hans Christian Andersens Erzählung der Schneekönigin und nach Tangled das zweite computeranimierte Disney-Märchen.

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Peter Pan (1953)

PeterPan

DisneyThirty1

„I’ll get you for this, Pan, if it’s the last thing I do!“

Wendy und ihre beiden Brüder glauben felsenfest an Peter Pan, den Jungen, der nie erwachsen wird. Als Peter sie eines Nachts besucht, überzeugt er sie, mit ihm nach Neverland zu kommen, eine wunderbare Insel gleich beim zweiten Stern rechts. Eigentlich wäre Peter Pan in der Reihe meiner Disney-Reviews bereits letzte Woche drangewesen, doch irgendwie habe ich den Film vergessen, und so kam Lady and the Tramp zum Zug, der erst zwei Jahre später erschien. Mit einer Woche Verspätung folgt nun also die Rezension zur Adaptation von James M. Barries Theaterstück.
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Lady and the Tramp (1955)

LadyTramp
DisneyThirty1

„Look, there’s a great big hunk of world down there, with no fence around it. Where two dogs can find adventure and excitement. And beyond those distant hills, who knows what wonderful experiences? And it’s all ours for the taking, Pige. It’s all ours.“

Die Cocker Spaniel-Dame Lady muss eines Tages ihr wohlbehütetes Zuhause in der Vorstadtgegend verlassen – dabei trifft sie auf den Tramp, einen Strassenköter, der vom Luxus der Reichen wenig hält, und stattdessen das freie Leben geniessen will. Mit Lady and the Tramp präsentiert uns Disney zum ersten Mal eine eigene Story und gleichzeitig einen der weniger erinnerungswürdigen Filme.

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Turbo (2013)

Turbo

„No dream is too big, and no dreamer too small.“

Nach einem schrägen Unfall ist die Gartenschnecke Turbo plötzlich total schnell. Mit dieser Superkraft ausgerüstet steht einer Teilnahme am Indy 500 eigentlich nichts mehr im Wege. Für weit hergeholte Geschichten ist DreamWorks immer gut, und auch Turbo bildet da keine Ausnahme. Was der Debutfilm von David Soren sonst noch alles falsch macht, erfahrt ihr in meiner Review nach dem Klick.

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Alice in Wonderland (1951)

AliceinWonderland

DisneyThirty1

„I don’t want to go among mad people.“ – „Oh, you can’t help that. Most everyone’s mad here.“

Alice wünscht sich eine Welt, in der alles durcheinander ist, und Regeln nur zum Schein sind. Als sie einem Hasen folgt und in ein Loch stürzt, ahnt sie nicht, dass sich ihr Wunsch soeben erfüllt hat: Sie landet in Wunderland, einer ulkigen Welt, in der sie auf die hinterlistige Grinsekatze trifft, den beiden Witzbolden Tweedledee und Tweedledum begegnet und an einer Teeparty mit zwei total durchgeknallten Zeitgenossen teilnimmt. Alice in Wonderland ist die schräge Disney-Verfilmung von Lewis Carrolls ebenso schräger Buchvorlage und als solche ein Disney-Film, den man mit Vorsicht geniessen sollte.

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