I don’t know who directs those films I watch when I sleep.

Einmal im Jahr kommt es bei mir vor, diese Horrornacht, in der ich kein Auge zudrücke und Krise schiebe. Bei mir war es gestern wieder mal soweit. Irgendwie war mir schon am morgen nicht gut, sodass ich bauchwehgeplagt auf Besuch bei den Grosseltern ging, aber okay, das kommt halt vor, und man wird’s überleben. Ein bisschen Bauchschmerzen tut mir eigentlich ja auch nicht so weh. Aber als ich dann nach Hause kam, ging der Horror los. Ich legte mich etwa um fünf Uhr schlafen, und im verfickten Zwei-Stunden-Takt erwachte ich schweissgebadet. Und nicht, dass ich in der Zeit dazwischen wenigstens gut geschlafen habe, nein, natürlich mussten mir die abstrusesten Fieberträume kommen, die mit der Zeit im Stile einer Fortsetzungsstory immer durchgedrehter wurden. Irgendwie so ein Regierungs-Familien-Verschwörungs-Thriller. Na danke.

Anfangs war das Aufstehen ja noch ganz okay, weil ich mich immerhin mit den Familienmitgliedern unterhalten konnte, aber um drei bzw. fünf Uhr waren auch die dann nicht mehr wach. Also beschloss ich, um fünf Uhr spazieren zu gehen, und danach konnte ich auch ganz gut schlafen. Immerhin ohne Fieberträume, aber ich erwachte trotzdem wieder um sieben Uhr. Und befand es dann für nicht mehr nötig, weiterzuschlafen, nur um noch irgendwelchen kranken Kram zu träumen. Und jetzt langweile ich mich, mit wirrem Kopf und viel Aua, bis mal jemand aufwacht, und ich plaudern kann. Wirklich. Ich glaub ich mach mich mal an mein seit gestern aus bekannten Gründen noch junfräuliches Osternestli. Juhui. Nomnom.

Verschissen unnso.

Draussen hat die Sonne ihren Dienst getan, nur Murphy fand es wieder grausam amüsant, mir den Tag so richtig zu vermiesen. Begonnen hats damit, dass ich zwar prima aufstand (selten in meinem Fall :)), mich aber dafür den halben Morgen kotzig fühlte. Na danke. Physik und Chemie haben mir auch nur etwas beigebracht und zwar, dass ich nie, niemals Naturwissenschaften studieren werde. Am besten wäre ich dann schon heimgegangen. Dann wären mir sämtliche anderen nervigen Lektionen erspart gewesen, wie die doofen Kinder im Bus, die einander schreiend erklärten, dass 100 x 100 nun doch nicht 1000 gibt. Arschlochkinder.

Und der beschissene Nacken tut mir wieder verdammt weh. Aua. Aua Aua.

Nicht vergessen möchte ich an dieser Stelle Frau Beute, die heute ihren Drölfundachzigsten feiert 🙂 Herzliche Gratifikation! 😉

Aua. Aua Aua.

Tja, aus Weekend geniessen wird vorerst nix. Wenn man um sechs Uhr bauchwehgeplagt aufwacht, darauf gefühlte drei Male seinen Mageninhalt der Toilettenschüssel spendet, dann wird das nämlich schwierig 🙁 Und mein Rücken tut auch schon ganz fest weh, ich wusste gar nicht, dass zu viel liegen Aua macht.