Ruby Sparks (2012)

„One may read this and think it’s magic. But falling in love is an act of magic. So is writing.“

In letzter Zeit sind Filme über Autoren, deren persönliche Probleme im Konflikt mit ihrer Arbeit stehen, sind offensichtlich beliebt in Hollywood – Limitless oder The Words sind zwei aktuellere Beispiele. Das Konzept verspricht eine gewisse Ehrlichkeit und Echtheit, da die Autoren ja sicher wissen, worüber sie schreiben. So wirklich vom Hocker gehauen hat mich aber keiner der genannten Filme, und gerade dieser Konflikt wurde imho nur ungenügend thematisiert. Jonathan Dayton und Valerie Faris, die Regisseure von Little Miss Sunshine (ebenfalls mit Paul Dano), beweisen in ihrer nur zweiten Regiearbeit Ruby Sparks, dass es durchaus machbar ist, mit diesem Konzept einen schlauen Film zu produzieren.

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The Words (2012)

„You think you can just steal a man’s life and expect there to be no price to pay?“

David Kern ist ein Kellner, der sich in die Literaturstudentin Marie verliebt. Als er ein Manuskript findet, gibt er es als sein Werk aus, um Marie zu beeindrucken, was ihm auch gelingt. Doch diese schickt es an einen Verlag, der es veröffentlichen will, und für David beginnt für ganz unerwartet eine Karriere als Schriftsteller – bis der wahre Autor des Manuskripts vor der Türe steht. Das ist die Geschichte von Martin Suters Roman Lila, Lila, und wie man feststellen wird, zu grossen Teilen auch die Story von The Words mit Bradley Cooper in der Hauptrolle. Storyklau? Das wäre wohl zuviel der Ironie.

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