The Theory of Everything (2014)

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„There should be no boundaries to human endeavor. We are all different. However bad life may seem, there is always something you can do, and succeed at. While there’s life, there is hope.“

Der Student Stephen Hawking lernt an der Universität in Cambridge die Literaturstudentin Jane Wilde kennen – schnell ist klar, dass die aufgeweckte Jane für Stephen die Frau fürs Leben ist. Als bei Stephen die unheilbare Krankheit ALS diagnostiziert wird, und ihm gesagt wird, dass er noch wenige Jahre zu leben hätte, beschliesst Stephen, dass er die Zeit, die ihm noch bleibt, maximal nutzen will – sowohl in privater, als auch in wissenschaftlicher Hinsicht. Es kommt immer wieder vor, dass mehrere Filme in einem Jahr dieselbe Geschichte erzählen – vor zwei Jahren gab es zwei eher dürftige Verfilmungen des Schneewittchen-Stoffes und in diesem Jahr kloppten sich gleich zwei Inkarnationen des Herkules auf den Kinoleinwänden (wobei es zum Glück nur einer bis zu uns schaffte).

Eine ähnliche Parallele gibt es im Fall von The Theory of Everything und Interstellar, zwei Filmen, die sich mit Quantenphysik, im Speziellen mit Schwarzen Löchern befassen. Während uns Chris Nolans Interstellar basierend auf diesen Theorien mit fantastischen Bildern eine mögliche Zukunft schildert, bleibt James Marsh im Biopic The Theory of Everything nahe an der Realität: Er wagt den Blick zurück auf das bewegte Leben von Stephen Hawking.

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Mr. Turner (2014)

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„My little man could draw before he could read and write!“

Mitte des 19. Jahrhunderts – der Maler J.M.W. Turner wird als „Meister des Lichts“ in ganz England gefeiert. Doch hinter der Fassade des grossartigen Künstlers steckt ein leidendes und gebrochenes Wesen. Das Schaffen des britischen Impressionisten J.M.W. Turner fasziniert mich schon seit Längerem – im vergangenen Februar hatte ich das Glück, seine Werke in einer Ausstellung in London sehen zu können. Als ich hörte, dass Mike Leigh eine Biografienverfilmung über einen meiner Lieblingskünster drehen würde, war ich voller Vorfreude. Doch Mr. Turner entpuppte sich leider als Enttäuschung auf der ganzen Linie.

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Trailer: Mr. Turner

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Ist zwar schon ein bisschen älter, aber muss an dieser Stelle unbedingt verbloggt werden, weil ich ein riesiger Fan von J.M.W. Turner bin und daher schon seit Ewigkeiten dem Biopic Mr. Turner entgegenfiebere. Und nicht nur der Trailer überzeugt, Mike Leighs Film wird auch schon jetzt von den Kritiken gefeiert: In Cannes holte sich Timothy Spall den Preis für den besten Hauptdarsteller und auf Rotten Tomatoes steht der Film bei 100% positiven Bewertungen. Trotzdem dürfte es der Film als britische Produktion bei den Oscars schwierig haben, doch das soll uns nicht weiter stören.

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The Fifth Estate (2013)

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„He’s not a journalist. He’s a threat to national security.“

Im April 2010 macht ein Video die Runde, das die Tötung von Reportern im Irak zeigt – ein menschliches Versagen, das die US-Armee bis dahin gekonnt vertuschte. Verantwortlich dafür, dass die Öffentlichkeit trotzdem die Wahrheit erfährt ist eine Whistleblower-Plattform namens WikiLeaks. Das biografische Drama The Fifth Estate schildert die Geschichte von WikiLeaks und deren Gründer Julian Assange, der heute als diplomatischer Flüchtling in der ecuadorianischen Botschaft in London sitzt.

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Diana (2013)

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„You know, what your grandmother called me? A young lioness!“

Ist ja gut, ich höre auf, meine Filmreviews mit meiner Abneigung gegenüber Biopics einzuleiten, aber es ist eben schon so: Mit neunzig Prozent der in den letzten Jahren veröffentlichten Biographienverfilmungen kann ich schlichtweg nichts anfangen. Und das britische Königshaus ist mir erst recht schnuppe. Insofern war mein Interesse an Diana ziemlich gering. Aber man muss sich als sogenannter Cinéast ja bekanntlich auch durch weniger reizvolle Filme kämpfen, richtig?

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Trailer: The Fifth Estate

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Dem Projekt The Fifth Estate stehe ich mit gemischten Gefühlen gegenüber. Einerseits spielt Benedict Cumberbatch die Hauptrolle des Wikileaks-Gründers Julian Assange, und er scheint das auch sauber hinzubekommen – andererseits führt mit Bill Condon jener Mann Regie, der die letzten beiden Twilight-Teile inszeniert hat. Und ganz allgemein weiss ich nicht, ob mir die zunehmende Zahl IT-fokussierter Biopics gefällt. Zuckerberg machte vor einigen Jahren den Anfang und jetzt folgen Jobs und eben Assange. Doch dann kommt so ein Trailer, wie der hier, und all meine Zweifel verfliegen. Das muss gut werden.

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Lincoln (2012)

Lincoln

„I am the president of the United States of America, clothed in immense power! You will procure me those votes!“

Dass es Steven Spielberg immer noch drauf hat, steht mit ziemlicher Sicherheit ausser Frage: Von seinen letzten vier Spielfilmen waren alle ausser dem desaströsen Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull für den Oscar als bester Film nominiert – Munich war insgesamt sogar für fünf, War Horse für sechs und sein neuester, Lincoln für ganze zwölf Goldmänner nominert. Und nachdem Spielberg mit Munich und War Horse beide Male komplett leer ausging bei den Verleihungen, sollte diesmal zumindest ein Preis zu holen sein – oder etwa doch nicht?

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Trailer: Lincoln

Ich bin eigentlich ein Biopic-Gegner, und störe mich, je länger, je mehr, an der Lebensgeschichtenverfilmungsflut in Hollywood, aber da mich Steven Spielbergs letzten beiden Filme, und sowieso, seine Filme allgemein sehr begeistert haben, und verdammt es ist einfach Steven Spielberg, deshalb sieht es im Falle von Lincoln schon anders aus. Und natürlich schreien nach dem Trailer schon alle „Oscar für Daniel Day-Lewis!“ und eigentlich möchte ich miteinstimmen in diese Lobeshymnen, aber… warten wir ab. Sieht auf jeden Fall genial aus, und ist definitiv vorgemerkt – auch wegen des unglaublich starken Casts (Sally Field, Tommy Lee Jones, Joseph Gordon-Levitt und Jackie Earle Haley) . Schade nur, dass wir den Film wohl erst im Januar kriegen.

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My Dinner with Hervé

In den letzten Jahren gab es haufenweise Biopics, und der Trend scheint nicht abzureissen. Premierministerinnen, Könige, FBI-Chefs, Filmregisseure und Starlets – es gibt anscheinend kein Star, der kein Biopic bekommt. Und insofern stehe ich diesen immer jeweils ganz schön auf die Oscars erscheinenden Filmen sehr skeptisch gegenüber. Jetzt kommt aber eines, auf das ich mich schon jetzt freue – My Dinner With Hervé.

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