Bild der Woche #73

Am Wochenende war ich mit Kollegen am Openair St.Gallen im Sittertobel. Das Wetter war verdammt heiss (angeblich neuer Getränkeabsatzrekord fürs Festival) und die Acts ebenfalls. Persönliche Highlights waren definitiv Deadmau5, den ich live um Welten besser fand als noch vor dem Festival. Was daran lag, dass er die Menge zum Kochen brachte und eine geile Show bot. Aber auch die üblichen Verdächtigen, Florence + the Machine, Dabu Fantastic und Parov Stelar, etwa waren fett. Kakkmaddafakka konnten nicht beweisen, dass sie mehr als nur ein geiler Bandname sind, und auch Caligola waren nur stellenweise top. Aber auch so war das Openair nice – die Stimmung war friedlich und auch dass wir wegen einem ungünstigen Zeltplatz das ganze Weekend über so knapp zwei Stunden gepennt haben ändert nichts daran.

Caligola – Forgive Forget

Wäre es falsch, mich als langjährigen Mando Diao-Fan zu bezeichnen? Vermutlich schon, auch wenn ich ihren Sound schon von ihrem ersten grossen Wurf, „Hurricane Bar“, an mochte. So richtig in sie verliebt habe ich mich aber erst mit ihrem letzten Album „Give Me Fire“, das ihren Rock ziemlich tanzbar präsentierte. Nun haben sich die beiden Frontmänner der Band dem Projekt Caligola angeschlossen, einer Künstlerverbindung, die die Arbeiten und die Gesamtheit in den Vordergrund stellt – weshalb sich die Leute auch in Mäntel hüllen und Masken tragen. Abgesehen davon, dass ich das ziemlich interessant und unterstützenswert finde, gefällt auch ihr Sound, der etwas mystischer, und ab und zu experimentiell rüberkommt. Ausser der grossen Single Forgive Forget, die pursten Mando Diao-Sound bietet. Live gibt es sie zudem am Open Air St.Gallen. Booyah!

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