The Circle of Music

Vor Jahren (und wenn ich sage vor Jahren, meine ich VOR JAHREN!) zeigte mir eine Kollegin mal eine Band, die hiess Cansei de Ser Sexy. Was auf deutsch soviel heisst, wie „Gelangweilt, sexy zu sein“. Eine brasilianische Rock-Düdel-Gruppe eben. Und die hatten einen Song, der hiess „Fuck Off Is Not The Only Thing You Have To Show“. Und der ging so. Später nannten sie sich dann kurz CSS und ich verlor sie aus den Augen, weil sie neben „Fuck“, wie der Song kurz genannt wurde wenig brauchbares boten. Halt das typische One-Hit-Wonder-Zeugs. Obwohl „Fuck“ nicht mal ein Hit war. Also nicht so richtig.

JEDENFALLS trifft man sich im Leben immer zweimal. In diesem Fall über die Kopfhörer, oder über Kavinsky, den verdammt talentierten Franzmann, der mit „Nightcall“ eine schon so sehr gelungene Intro-Sequenz eines Films („Drive“) zu einem grenzgenialen Spektakel machte. Der Track wurde übrigens von keinem geringeren als Guy-Manuel de Homem-Christo produziert. Und wer den Namen jetzt googeln muss, um zu wissen, wer das ist, vor dem habe ich jeglichen Respekt verloren. Ehrlich.

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JEDENFALLS hat dieser Track auch Lyrics. Und die werden von einer Dame namens Lovefoxxx gesungen. Die WIEDERUM die Leadsängerin von CSS ist. Was ich einen verdammt lustigen und zufälligen Zufall finde. Jawoll.

 

Hörtipp: NoNames

Nein, das ist keine neuartige Band oder ähnlich, das sind einfach zwei Bands und Musiker, die für mich bis dato unbekannt sind/waren. Interessanterweise sind ihre Musikstile grundverschieden. Der eine spielt den Blues mit Motown-Hauch aufm Banjo, die andere (Band) bringt neuen Indie-Electro-Techno-Pop-Rock-Funk. In der einen Ecke steht der amerikanische Blues-Sänger „Otis Taylor“ mit seinem Banjo und dem Public Enemies-Titelsong, in der anderen haben wir die seggsmüden Brasilianer „Cansei de ser Sexy“ (keine Lust mehr sexy zu sein). Wer gewinnt das Death Match? Hier könnt ihr die Lösung hören!

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