
Ich möchte mich an dieser Stelle für die umwerfenden Reaktionen auf meinen ersten Most Awesome Spider-Man Strip bedanken – nachdem ich bereits mit der komplett gegenteiligen Reaktion gerechnet habe war das ziemlich erfreulich. Und macht auch mir Lust auf mehr. Der nächste Comicstrip kommt leider aber vermutlich nicht allzu bald, denn im Moment möchte ich das Ganze wirklich so speziell wie möglich machen.
Dennoch war es mir ein Anliegen, kurz mal so offiziell festzuhalten, dass mich das Feedback sehr gefreut hat. Und einen kleinen Halloween-Gruss ins Netz hinauszuschicken.
Vor einer Weile habe ich mir die Evil Edition von Scott Pilgrim’s Precious Little Life zugelegt, weil ich ich bin, und ich nunmal die Colour Edition dieses Meisterwerks in meinen Händen halten muss, auch wenns für jeden Aussenstehenden völliger Blödsinn ist. Ist es aber nicht für mich, und deshalb habe ich mir also eben diese Edition bestellt.
Leider kam sie dann aber ziemlich angetütscht bei mir an, was mich, wie mein Umfeld leider immer wieder erleben muss, überdimensional stört. Weshalb ich dann bei Oni Press, dem Verlag reklamierte und eine neue Ausgabe orderte. Nach Wochen hatte ich immer noch keine Antwort und beschloss, mich via Twitter subtil zu beschweren, weil das ja eigentlich klappen dürfte. Tat es auch, und bereits fünf Tage, zahlreiche Entschuldigungen seitens des Verlags und zwei Mails später liegt mein neues Exemplar bei mir im Briefkasten – natürlich in einwandfreiem Zustand. Sehr angenehmer Service und durchaus weiterzuempfehlen.

Und das Beste: Das angetütschte Exemplar darf ich logischerweise behalten, was ich logischerweise nicht tue, was logischerweise wiederum Madame Khalicey freuen dürfte, die es nämlich erbt.

Seit ich gelernt habe, mit Stiften halbwegs schlaues Zeug auf Papier zu bringen, wollte ich Comics zeichnen. Ich hatte auch immer wieder Ideen, aber entweder scheiterte es an meinem nicht vorhandenen erzählerischen Talent oder meinem Durchhaltevermögen – Spanksen kann euch davon ein Lied singen. Als ich dann diesen Blog eröffnete, startete ich immer mal wieder Versuche für einen Comicstrip, weil ich das ein cooles Konzept finde, so richtig funktionierte es aber nicht, und auch hier scheiterte es immer wieder an obigen Schwachpunkten.
Nun versuche ich es ein weiteres Mal und habe schon viele Ideen in petto. Tatsächlich hat mir das gestern Abend schlaflose Nächte bereitet, weil mir im Halbstundentakt wieder ein lustiger Einfall in den Sinn kam, den ich dann sogleich niederschreiben musste. Ich nenne das Ganze in Ermangelung besserer Alternativen The Most Awesome Spider-Man, in Anlehnung an den Titel der Comicvorlage und so. Die Idee dazu verdanke ich ein bisschen Craytons täglichem Die Spinne-Comicstrip.
Ich werde mich dabei weder an irgendwelche zeitliche, noch sonstwelche Richtlinien halten, ich poste die Dinger, wenn ich Lust habe – denn wenn ich Woche für Woche (oder Monat für Monat) etwas Neues erdenken muss, leidet mit der Zeit die Kreativität. Das mit dem englisch ist übrigens nicht weil ich das Ganze auch englischsprachigen und damit mehr Lesern zugänglich machen muss (auch wenn es schon verlockend klingt), sondern einfach, weil ich Gags auf englisch lustiger finde, und ausserdem bereits einige Ideen habe, die auf deutsch gar nicht funktionieren.
Da das der erste Comicstrip für mich ist, und der erste wirkliche Comic überhaupt, bitte ich um ein bisschen Nachsicht, aber auch ehrliches Feedback.


Bryan Lee O’Malley (der Übergott von Scott Pilgrim) zeichnet ja einen neuen Comic. Das tun Comiczeichner manchmal. Der Comic heisst Seconds und seinen Posts und Bildern und Snippets nach zu urteilen, wird die Protagonistin ein Mädchen sein. Für den Minus-Ersten Geburtstag dieses Comics, und um seine Anwesenheit an der San Diego Comic Con zu promoten, hat er ein erstes aussagekräftiges Bild gezeichnet, das vom Feeling gerade an Sweet Tooth erinnerte. Aber allgemein interessant aussieht. Ich bleibe gespannt.
(via)

Nein, habe ich natürlich nicht. Aber das ist der deutsche Titel eines norwegischen Eisner-Award-prämierten Comics von Jason. Ich habe Adolf Hitler getötet erzählt die Geschichte eines Auftragskillers, der aus einer Zukunft stammt, in der Auftragsmorde gang und gäbe sind, und der mit einer Zeitmaschine Adolf Hitler töten soll. Und Ich habe Adolf Hitler getötet ist auch eines der nächsten Projekte von Iron Sky-Regisseur Timo Vuorensola.
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Ich glaube, ausserhalb meiner ellenlangen Aufzählung auf der About-Seite habe ich gar noch nicht gross erwähnt, wie sehr ich Chew liebe. Das sollte sich jetzt mal ändern, denn seit einigen Jahren lese ich begeistert die Serie von John Layman und Rob Guillory, die bereits einige Awards einheimsen konnte – darunter den Eisner Award (2010, Best New Series) sowie zwei Harvey Awards (2010, Best New Series & Best New Talent). Zu Recht finde ich. Denn seit Scott Pilgrim habe ich nichts mehr so Kreatives und Lustiges gelesen. Und wer mich kennt, weiss, was das heisst, und wo das letztlich hinführen dürfte.
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There – I did it. Ein Comicreview, hier. Ich dachte, es würde der angepeilten Vielseitigkeit, die ich mir für diesen Blog wünsche, guttun, wenn ich auch mal einen Comic präsentieren würde – von denen ich (bekanntlich?) ja haufenweise verschlinge. Daran, dass ich ab und zu auch für Crayton und seine Meute schreibe, wird diese Review nichts ändern, denn viele sind da ohnehin besser aufgehoben, aber vielleicht kommt auch hier etwas mehr aus der Comic-Ecke, wenn mir mal wieder etwas Gutes in die Finger kommt. Diesmal ist das Mark Millars Neuester, Nemesis, den der schottische Erfolgsautor zusammen mit Steve McNiven gestaltet hat.
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In Amerika gibt es eine Tradition am ersten Samstag im Mai – den Free Comic Book Day. An diesem Tag lassen die Verlage Hefte drucken (teilweise Geschichten, die extra für diesen Tag geschrieben werden, manchmal aber auch bereits verlegte Stories), die an diesem Tag gratis an die Kunden verteilt werden. Einerseits will man sich damit für die Treue bedanken, andererseits aber auch neue Kunden gewinnen. Der Free Comic Book Day ist ein voller Erfolg und die Hefte sind immer rasch weg, sodass man dann als negative Seite der Medaille im Netz viel Geld dafür hinblättert. Was ich schade finde, aber das gehört wohl dazu.
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In den letzten Monaten fehlte mir das Geld – das vorallem, weil ich im Februar kaum gearbeitet habe und dadurch dann gegen Ende März sogar um Zmittag betteln musste. Also bei den Kollegen, nicht auf der Strasse. So schlimm wars dann doch nicht. Aber so war es dann auch ein bisschen Flaute bezüglich Anschaffungen, weil wenn ich nichts zu Essen herzaubern kann, dann klappt selbiges auch bei DVDs oder Büchern nicht. Darum habe ich heute, da ich ohnehin nicht gearbeitet habe, weil ich am Abend ein eher ernüchterndes GestaVo-Besprechungsgespräch hatte, mal wieder mit Geld um mich geworfen. Und mir neue Lektüre, neue DVDs und neuen Sound (note – Orishas machen DEN Sommersound) angeschafft. Damit ich für künftige dürftige Zeiten vorgesorgt habe.