Tickets und neuer Header

Irgendwie scheint mich Fortuna doch zu mögen. Vielleicht erinnert sich der ein oder andere Leser noch an meinen Wii-Gewinn im Oktober, als ich bei einem Zeichenwettbewerb den ersten Platz machte und ebendiese Konsole abstaubte. Das war mein erster richtiger Hauptgewinn abgesehen von diesem einen Mal, als ich am Dorffest ein Mountainbike gewann, es aber nicht kriegte, weil ich an der Preisverleihung nicht anwesend war.

Irgendwann im April kriegte ich dann Karten für die Vorpremiere von Kick Ass, der lange, ja eigentlich immer noch, einer meiner Favoriten 2010 ist. Das war bereits die zweite Vorpremiere in diesem Jahr, nach der Lehrervorpremiere von Der grosse Kater, die nächste war Iron Man 2, beide hab ich aber nicht gewonnen, sondern normal gekauft bzw. im Fall von Der grosse Kater als Begleitung einer Lehrkraft, meinem Vater, besucht.

Dann hab ich wieder Tickets gewonnen, und zwar für Prince of Persia, die ich doch noch einlösen sollte, auch wenn ich den Film bereits gesehen habe, möchte ich ihn doch noch mal sehen und mir meine Gedanken dazu machen. Und heute habe ich einen weiteren Brief mit Kinotickets für eine Filmvorpremiere und – hört, hört – einen Apéro im Briefkasten. Welcher Film? Inception! *freu* Das wird mal geil!

Dazu passt auch der schlichte Header, den ich für den Film gebastelt hab, und der die nächste Zeit auf dem Blog draufbleibt. Halt nicht so episch, wie andere Header… 😉

Gravals Shoppinglist

Honey, I’m back! Ich war wieder mal in der City, ein paar Dinge einkaufen. Ursprünglich wollte ich die neue Wise-Guys-CD kaufen, welche man im MediaMarkt nicht hatte. So kaufte ich dann den Avatar-Soundtrack und All Night Cinema von Just Jack. Und zwei Filmbücher, Same Same – But Different (urspr. Wohin du auch gehst.) von Benjamin Prüfer und Der Grosse Kater von Thomas Hürlimann. Und einen Star Wars Comic, Nummer 78. Lustigerweise haben die Redakteuere beide eingesandten Beiträge abgedruckt, je einen pro Comic 😀

Der grosse Kater (2010)

Wie bereits erwähnt, habe ich heute den Film über den Bundespräsidenten „Kater“ gesehen, der immer mehr in einem Netz aus Intrigen und Verrat untergeht. Wahrscheinlich schafft es die deutsch-schweizerische Ko-Produktion (ausser Bruno Ganz ist kaum ein schweizerischer Schauspieler unter den Hauptdarstellern auszumachen) nicht in die grossen Kinos, ist der Film doch eher ein Fall für Arthouses. Ich finde ihn dennoch ein grossartiger Film, der sofern man die Zeit und Möglichkeit hat, ihn zu sehen, sehen sollte. Egal ob Schweizer, Deutscher oder Ösi.

Story

Innenpolitisch läufts dem Bundespräsidenten, genannt Kater, nicht so gut. Da kommt der Staatsbesuch des spanischen Königspaars gerade rechtzeitig, um sich wieder besser hinzustellen. Er organisiert einen Empfang, wie ihn die Schweiz noch nie gesehen hat. Doch im Hintergrund lauert die Gefahr: Katers „Freund“ Pfiff lässt nichts unversucht, den Bundesrat zu stürzen, um an seiner Stelle Bundesrat zu werden. Doch ein Kater hat sieben Leben.

Der Vater von Thomas Hürlimann, seines Zeichens Autor der Buchvorlage, war von 1974 – 1982 Bundesrat und 1979 Bundespräsident und empfing in seinem Präsidaljahr das spanische Königspaar. Trotz dieser unübersehbaren Parallelen zu Thomas Hürlimanns Leben behandelt das Buch eine fiktive Geschichte. So ist beispielsweise Katers einziger Sohn krebskrank. Hürlimann bzw. Regisseur Wolfgang Panzer bauscht die Geschichte um den Staatsbesuch zu einem Wirrwarr aus Intrigen, Taktik und Betrug auf, die einen von der ersten Minute packt.

Symbolik

Wenn ich dieses Wort nur höre, laufe ich meist schreiend davon. Bei „Symbolik“ habe ich ständig Gotthelfs trockene Schullektürsymbolik mit Steinen und dem Teufel vor mir, die mir bereits nach wenigen Seiten lesen jeweils zum Hals heraus hing, und die jede ein-zel-ne Stunde von Neuem besprochen werden musste. Seit Amélie (Rezension folgt ebenfalls) weiss ich aber, dass es auch gute Formen von Symbolik gibt. In diesem Film wird sie gekonnt eingesetzt, so sieht man Kater zu Beginn und zum Schluss an einer Uhr werkeln, die auch im Film immer wieder vorkommt. Auch seine Zeit hat Grenzen. Dem Titel entsprechend, sind auch oftmals Katzen zu sehen. Meist bei Rückblicken in seine Kindheit, in der er mit Katzen aufwuchs. Ganz deutlich wird es, als der Protagonist abstürzt und sich wieder auffängt. Schliesslich hat er ja sieben Leben 😉

Soundtrack

Der Soundtrack zum Film erinnert zum Teil an Ballmusik aus älteren Filmen. Das passt auch prima zum Film, spielt doch ein Grossteil der Story bei einem Galadinner. An den anderen Stellen wiederum hört man Hans Zimmer bzw. Danny Elfman heraus. Keiner der Beiden ist für diesen grossartigen Soundtrack verantwortlich, es ist der eher unbekannte Amerikaner Patrick Kirst, der auch den Soundtrack für „Earth“ geschrieben hatte, einen Pilotfilm zur Serie „Planet Earth“. Schon zu Beginn gelingt es Kirst, den Zuschauer zu packen mit einem grossartig getimten Intro, wenn auch das Lob dem Cutter gebührt 😉

Der Film ist jedem zu empfehlen, der Bruno Ganz in einer seiner besseren Rollen sehen will, der sich ein bisschen für Politik interessiert, und jedem, der gerne spannende Dramen um Intrigen und Verrat hat. Ein grosser Film halt.

Der grosse Kater

Morgen darf ich an eine Vorpremiere von „Der grosse Kater“ ansehen. Der neue Film über einen Schweizer Bundesrat, der innenpolitisch immer mehr eingeengt wird, mit Bruno Ganz („Der Untergang“) wird sicher toll. Das Screening hat mein Vater als Lehrer gekriegt, sozusagen als Preview, falls er ihn mit der Klasse sehen möchte. Und ich bin die „Begleitung“ 🙂

Ihr müsst dann also gaanz viel ins Kino gehn (wenn er in D und A überhaupt läuft), damit der Film gaanz erfolgreich wird, und ich dann sagen kann, dass ich diesen Kinohit in der Vorpremiere gesehen hab ^^