Blogkette: Dr. Borstel

Ich bin Teil der supertollen Blogkette, und das dank dem noch supertolleren Christian. Hochjauchzt und jubiliert. Im Gegenzug stelle ich, wie die Regeln es verlangen, einen Blog vor, den ich empfehlenswert finde. Nach reiflicher Überlegung und Krisensitzung mit dem Führungsausschuss meines Blogs bin ich zum Schluss gekommen, dass sich der Blog My Life in Reverse von Dr. Borstel für diesen Platz qualifiziert hat.

Auf My Life in Reverse findet man Filmreviews, die aktuellsten Kinonews, Musikposts und CD-Vorstellungen. Einfach all den multimedialen Kram, der einem vor Freude Tränen in die Augen schiessen lässt. Und das Ganze geschieht ausserdem auf einem sprachlichen Niveau, wovon man nur träumen kann. Kauderwelsch hin oder her. Ich denke, es geht in Ordnung, wenn ich Borstel als den wohl grössten Cineasten, den ich kenne, bezeichne. Ja, er hat wirklich eine Ahnung, nur tendiert er dazu, dieses Wissen völlig auszuschalten, wenn es um Avatar, Star Wars oder die Simpsons geht. Die mag er nämlich gar nicht und dann labert er nur Scheisse. 😛

Dafür mag er, wie viele andere auch, mich eingeschlossen, Scott Pilgrim ganz gern. Und lässt mir die Ehre zuteil kommen, derjenige zu sein, der ihn darauf aufmerksam gemacht hat. Borstel hat ausserdem eine Affinität zu Wallace, deren Ursprung ich eigentlich gar nicht kennen möchte. Darum ist er auch meine Dipping Sauce Bitch. Ich glaube, der gute alte Spank hat wieder einmal völlig Recht, wenn er Borstel als „coolste Sau im WordPress Universum“ bezeichnet. Natürlich nach meiner Wenigkeit, aber das ist ja klar. Plopper. Sau. Got it?

Enter „My Life in Reverse“

Bisherige Glieder der Kette: Monogo.net – CatharinaSimon – Markus – Damian – Sumi – Christian (und schon sind wieder ein paar weitere Blogs in meinem Feed gelandet ^^)

Prequels in Reverse

Darth Vader ist es Leid, böse zu sein. Er entsteigt der Rüstung, duelliert sich mit Obi-Wan Kenobi, stürzt den Jedi-Orden und kehrt auf die helle Seite, was ihm jetzt genau genommen aber auch nicht mehr viel bringt. Danach tötet Obi-Wan General Grievous, wenig später macht Anakin Dooku einen Kopf kürzer, nun beginnen die drei Jahre andauernden Klonkriege, die mit der Gefangennahme der Senatorin Amidala enden. Sie verliebt sich in Anakin, Obi-Wan entdeckt Kamino und die Klonarmee, dumm nur, dass die Klonkriege schon vorbei sind. Wie auch immer, jemand verübt ein Attentat auf die Senatorin, aber das ist ja auch egal.

10 Jahre darauf ist Anakin in Benjamin-Button-Manier ein kleiner Junge und befreit Naboo vor den Invasoren. Obi-Wan tötet Darth Maul. Danach kehren sie nach Tatooine zurück, wo Anakin in einem Podrennen teilnimmt. Irgendwie düsen da alle Podracer rückwärts, warum weiss auch keiner. Anakin bleibt allein auf Tatooine zurück und wird wieder zum Sklavenjungen, während die Jedi Obi-Wan und Qui-Gon mit der Königin nach Naboo zurückkehren, wo jene Invasion, die Anakin zuvor zerstört hat, ihren Lauf nimmt. Und die Jedi erfahren, dass es einen Sith gibt, wer das ist, wissen sie nicht, bzw. haben es bereits wieder vergessen.

So in etwa sähen die Prequels aus, wenn man sie zurückspulen würde. Also In Reverse. Das macht unser aller Freund Dr. Borstel seit einer Weile. Er nimmt die Prequels auseinander, pickt alles Gute daran wie Rosinen aus einem Kuchen und zeigt uns auf, wie scheisse die Prequels eigentlich sind. In gewohnt stänkernder und meckernder Borstelmanier, der kein gutes Haar an nichts lässt.

Als Warsler müsste ich jetzt sagen, dass ihr seinen Blog meiden sollt und dass er keine Ahnung hat (gut, die hat er ja wirklich nicht), und dass alles, was er sagt, falsch ist. Aber ich bin kein bedingungsloser Star Wars-Fan. Es gibt immer etwas, was komisch ist. Etwas was keinen Sinn ergibt. Darum sage ich euch, lest Borstels Star Wars-Querschnitte, amüsiert euch und merkt, dass er auch, wenn auch selten, irgendwo Recht hat.

Episode I – Anakin rettet den Planeten.
Episode II – Anakin legt die Senatorin flach.
Episode III – Anakin macht alles falsch.

Pilterpost XVIII – Anakin Schweinwalker

Mit seinem Vorschlag in einem Kommentar hat mich Dr. Borstel auf die Idee gebracht, einen Anakin Ploppwalker, bzw. Schweinwalker zu zeichnen. Nach einigen Versuchen ist mir dann auch ein halbwegs guter Anakin gelungen (obwohl, die andern gefielen mir auch, ich habs dann nur beim Kolorieren vermasselt ^^).

Dummerweise hab ich mit schlechter Tusche koloriert, diese verschmiert schnell, weil sie lange trocknet (man siehe die Augenbrauen). Und weil ich meinen Malkasten nicht fand, nahm ich den erstbesten, auch dort gefallen mir die Farben nicht hundertprozentig, aber glücklicherweise kann man das mit Photoshop ausbessern.

Die Tusche, die zuvor noch ziemlich wässrig war, hab ich mit dem Maskierungsmodus schwarz gekriegt, bzw. alles wässrig-schwarze maskiert und dann schwarz gefärbt. Ist für diese Grösse noch ziemlich gut herausgekommen, finde ich. Trotzdem: Hat mir wer einen besseren Trick, dass das nachher nicht so wässrig ausschaut?

Ein Header steht auch schon bereit, aber der folgt erst nach dem Iron Man Header… Hui, verplappert? 😀

Und vielleicht folgt bald ein Plopper Koon oder ein Ploppi-Wan Kenobi…

One Decade – Thirty Movies

Bei Listenfanatiker Dr. Borstel entdeckt habe ich eine Aufzählung der 30 besten Filme der vergangenen Dekade. Ich persönlich finde das interessant, und darum hab ich mir erlaubt, es überzunehmen (nein, es ist kein Stöckchen, aber es darf sich gern wer nächster die Zähne daran ausbeissen!). Aus dieser Liste ausgenommen habe ich die zwei Star Wars-Filme (bzw. drei mit The Clone Wars), da ich alle 6 oder 7 als ein Ganzes sehe, die andern 4 oder 5 nicht dazuzählen kann. Meine persönlichen Favoriten von 2000 – 2009 sind Folgende:

1. Avatar (2009, James Cameron)
2. Le Fabuleux Destin d‘ Amélie Poulain (2001, Jean-Pierre Jeunet)
3. Die Simpsons – Der Film (2007, David Silverman)
4. The Dark Knight (2008, Christopher Nolan)
5. Transformers (2007, Michael Bay)
6. Keinohrhasen (2007, Til Schweige
7. Slumdog Millionaire (2009, Danny Boyle)
8. Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs (2003, Peter Jackson)
9. Ice Age 3 (2009, Carlos Saldanha)
10. Catch Me If You Can (2002, Steven Spielberg)

11. Little Miss Sunshine (2006, Jonathan Dayton, Valerie Faris)
12. Herr der Ringe – Die zwei Türme (2002, Peter Jackson)
13. Ocean’s Eleven (2002, Steven Soderbergh)
14. Pirates of the Carribean 2 (2006, Gore Verbinski)
15. Mr. Bean macht Ferien (2007, Steve Bendelack)
16. Hellboy – Die goldene Armee (2008, Guillermo Del Toro)
17. Vitus (2006, Fredi M. Murer)
18. Der Schuh des Manitu (2001, Michael Bully Herbig)
19. Stirb an einem andern Tag (2002, Lee Tamahori)
20. Zoolander (2001, Ben Stiller)

21. Batman Begins (2005, Christopher Nolan)
22. Iron Man (2008, Jon Favreau)
23. Charlie und die Schokoladenfabrik (2005, Tim Burton)
24. Public Enemies (2009, Michael Mann)
25. Harry Potter und der Halbblutprinz (2009, David Yates)
26. Ein Quantum Trost (2008, Marc Forster)
27. Cars (2006, John Lasseter)
28. Harry Potter und der Feuerkelch (2005, Mike Newell)
29. Rat Race (2001, Jerry Zucker)
30. Ocean’s Twelve (2004, Steven Soderbergh)