Jupiter Ascending (2015)

JupiterAscending

„It can be difficult for people from underdeveloped worlds to hear that their planet is not the only inhabited planet.“

Jupiter Jones ist eine Putzfrau aus der Unterschicht – wirklich glücklich mit ihrem Leben ist sie nicht. Was Jupiter nicht ahnt: Sie ist in Wahrheit die Reinkarnation einer adligen Ausserirdischen. Da sie als solche den Anspruch der Thronfolger in Gefahr bringt, wollen diese ihren Kopf.

Nachdem der Film bereits während der Produktion in negative Schlagzeilen geriet und schliesslich satte neun Monate verschoben wurde (was, wie wir bei 300: Rise of an Empire sehen, nicht immer ein schlechtes Zeichen sein muss), war ich gespannt, mit welchen Problemen Jupiter Ascending denn zu kämpfen hatte. In den vergangenen Monaten gelang es dem Studio nämlich, meine anfängliche Abneigung gegenüber diesem Machwerk mit deutlich verbessertem Promotionsmaterial in Neugier umzuwandeln.

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The Theory of Everything (2014)

TheoryEverything

„There should be no boundaries to human endeavor. We are all different. However bad life may seem, there is always something you can do, and succeed at. While there’s life, there is hope.“

Der Student Stephen Hawking lernt an der Universität in Cambridge die Literaturstudentin Jane Wilde kennen – schnell ist klar, dass die aufgeweckte Jane für Stephen die Frau fürs Leben ist. Als bei Stephen die unheilbare Krankheit ALS diagnostiziert wird, und ihm gesagt wird, dass er noch wenige Jahre zu leben hätte, beschliesst Stephen, dass er die Zeit, die ihm noch bleibt, maximal nutzen will – sowohl in privater, als auch in wissenschaftlicher Hinsicht. Es kommt immer wieder vor, dass mehrere Filme in einem Jahr dieselbe Geschichte erzählen – vor zwei Jahren gab es zwei eher dürftige Verfilmungen des Schneewittchen-Stoffes und in diesem Jahr kloppten sich gleich zwei Inkarnationen des Herkules auf den Kinoleinwänden (wobei es zum Glück nur einer bis zu uns schaffte).

Eine ähnliche Parallele gibt es im Fall von The Theory of Everything und Interstellar, zwei Filmen, die sich mit Quantenphysik, im Speziellen mit Schwarzen Löchern befassen. Während uns Chris Nolans Interstellar basierend auf diesen Theorien mit fantastischen Bildern eine mögliche Zukunft schildert, bleibt James Marsh im Biopic The Theory of Everything nahe an der Realität: Er wagt den Blick zurück auf das bewegte Leben von Stephen Hawking.

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Les Misérables (2012)

LesMiserables

„I had a dream my life would be so different from this hell I’m living!“

Dass ich mich auf den Film freute, habe ich vermutlich schon ziemlich deutlich zum Ausdruck gebracht. Das liegt unter anderem daran, dass ich ein Fan von Musicals bin, und kein Problem habe, wenn in einem Film geträllert wird, was das Zeug hält. Nur zur Musical-Version von Victor Hugos Les Misérables hatte ich so gar keinen Zugang – nie gesehen oder gehört und auch das Buch war mir unbekannt. Doch auch ohne Vorwissen folge ich dem Ruf eines Tom Hooper natürlich sofort. Vorallem, wenn das Ganze so verdammt gut ausschaut.

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