Ich bin wieder da.

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Nach drei Wochen im Norden habe ich mit Berlin auch noch die allerletzte Etappe meiner Grossen Deutschlandtournee® erfolgreich hinter mich gebracht. Davor waren Hamburg, Sylt, Essen und Göttingen angesagt. Zum Abschluss gabs noch eine zehnstündige Zugreise quer durch die Republik, aber ich habe es trotz allem unbeschadet in die Heimat geschafft. Da in Deutschland bekanntlich keine Möglichkeit besteht, in Erfahrung zu bringen, was auf der andern Seite der Grenze vor sich geht, sehe ich erst jetzt mit Schrecken, was gewisse Blogpinguine angerichtet haben. Ich bin dann mal schnell bei der Mülltonne.

Jedenfalls: Deutschland war super und es war erwartungsgemäss eine grossartige Erfahrung. Da ich euch nicht gross volltexten möchte, habe ich ein kleines Video gebastelt, das meine Reise gut zusammenfasst.

Sturmfreiheitseinkauf

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Meine Eltern weilen mal wieder für längere Zeit ausser Haus und wellnessen irgendwo im Österreichischen, die elenden Euroverräter. Mit Laptop und Handyerreichbarkeit rund um die Uhr. Meine Mutter, eben. Jedenfalls lassen sie mich jetzt vom Freitag bis Mittwoch ganz allein, wobei ich am Freitag beim Damian weilte, und am Samstag bekanntlich in Locarno war, und am Sonntag bis am Abend ausschlief. Also ganz allein war ich folglich nur von Sonntag bis Mittwoch. Und in ihrer grenzenlosen Güte verschenkten sie den Kühlschrankinhalt an meine Geschwister, und liessen mich mit ein paar Bratwürsten, zwei grusigen Fertiggerichten und unglaublichen 30.- allein. Und mit dem ultravielen Geld hab ich jetzt den Kühlschrank mit allerlei gesundem Essen gefüllt. Wie Kinder Bueno, Mozarella und Brot. Obwohl, das habe ich nicht in den Kühlschrank getan. Irgendwas kann man aus dem Kram schon kochen/backen/braten. Und wer vorbeikommt muss halt ein Fertiggericht essen.

Bild der Woche #22

Weil ich jetzt ganz allein zuhause rumhock, weil die Kollegen den Seeabend spontan und völlig grundlos abgeblasen haben, die anderen sich schon betrunken haben, bevor ich überhaupt losging, meine Kollegin nichts mit mir machen mag, wie es scheint, und meine andere Kollegin mich auch hasst. Vermutlich.

Darum hock ich jetzt zuhause, und das, obwohl ich Sturmfrei hab. Immerhin kann ich kochen was ich mag, oder ich versuche es zumindest, denn kochen kann ich nicht wirklich. Aber Schnitzel und Pommfritz und Salat krieg ich hin, obwohl die grösste Hürde ja die Salatsauce ist (ich hab das aufgeschlagene Kochbuch fürs Foto zur Seite gelegt). Und wisst ihr, was auch noch ein Vorteil an Allein-zu-Hause-rumhängen ist? Ich kann mit auf der Suche nach Schokolade mit Klischeenazistimme durchs Haus schrei(t)en, dass SSSEI HAF SCHTOLEN SE SCHOGGOLETT, und SSSSÄTT EI WANT IT BÄÄCK oder EI WILL KILL IU FOR IUA INCOMMMPETENZZZZ, HEILJAWOHL.

Ohrentrompete #1 – Nomnomnom

Um es vorwegzunehmen, das hier ist kein Raumschiff. Oder eine Pinguinexpedition. Neinnein. Hier geht es nämlich um etwas ganz anderes. In der Ohrentrompete stelle ich regelmässig (mal schauen WIE regelmässig) fünf tolle Songs zu einem bestimmten Thema vor. Dabei könnt ihr vorgängig jeweils bestimmen, welches Thema ich bearbeite, indem ihr abstimmt, und auch Themen vorschlägt, wenn ihr mögt. 🙂 Das erste Thema stammt von Maloney, der ja auch kürzlich einen Kollegen in musikalischen Fragen konsultierte, und zwar jemanden, der überhaupt nichts mit mir zu tun hat, oder gar, und das wär noch schlimmer, ich selbst ist. Neinnein. Gar nicht. Wie auch immer. Maloney wollte, dass ich Songs zum Thema „Essen“ zusammensuche, und ich finde das eine ganz coole Idee.

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Return to Wonderland

Graval has returned to Wonderland – find him! 😉

Ich verstehe Leute, die finden, einen Film zweimal im Kino zu sehen sei doof, ebensowenig, wie sie mich. Meiner Meinung nach ist das Kinofeeling (zumindest in der Schweiz, in Deutschland sollen die Kino ja aussehen, als sei soeben der Notstand ausgerufen worden sein) bei einem guten Film nur schwer zu ersetzen. Darum hole ich mir dieses Gefühl gleich zweimal. Hab ich schon bei The Dark Knight und Ice Age 3 so gemacht 😉

Darum ging ich heute mit zwei Kolleginnen Alice schauen. Schon die Auswahl der Sprache war eine Zangengeburt, ich wollte den Film nur auf englisch schauen, sie aber auf deutsch. Ich hätte auch noch für englisch + 2D oder deutsch + 3D eingewilligt, aber die erste Kombination wollten sie aufgrund des 2D-s nicht, die zweite lief nirgends passend. So entschieden wir uns, nach langem Hin und Her für die englische Sprachfassung und 3D. Das coole an zweimaligem Schauen, sind die Details, die einem auffallen. Da es Details sind, sind es auch keine Spoiler, keine Angst. Wusstet ihr beispielsweise, dass die Augenklappenfarbe des Knave of Hearts den ganzen Film über immer wieder ändert? Oder dass Alices Schiff mit „Wonder“ beschriftet ist? Und schon beim Intro lief es mir kalt den Rücken hinunter, so genial hatte Danny Elfman dieses Stück komponiert – so ganz ohne Dididid Lalala Boom Boom 😉

Wir waren dann noch asiatisch essen und ich hab endlich herausgefunden, was Bento-Boxen sind. Obwohl, eigentlich nicht. Sind das jetzt so Boxen, wo man Essen reinpackt? Und wo ist der Unterschied zu den Tupperwares?

Eine gute Nacht wünscht fragend und zufrieden
Graval

Parents…

Bin es nur ich, der pubertierende Teen, der in seinen Eltern dämonische Ausgeburten der Hölle sieht? Sagt man ihnen, dass es wenig Sinn macht, getrennte Wege zum gleichen Ziel einzuschlagen, wird man angebauzt, das sei irrelevant. >.< Statt gemeinsam in den Laden zu gehen, in den meine Mom wollte, geht sie los, während wir, auf einer anderen Route, sie abholen gehen. Natürlich landen wir im falschen Shop und ein „Ich habs ja gesagt!“ ist definitiv fehl am Platz und wird mit einer Wortkombination, die ich nicht wiederholen möchte, belohnt. Na danke. Macht ja auch Sinn, um 19 Uhr noch was kaufen gehen zu wollen, wenn man um die selbe Zeit zum Essen abgemacht hat. Und da sagt wer, ich beherrsche kein Time-Managing. Ausserdem war es ihre Idee, sich spontan zu unserem Kinoabend einzuladen, und im Nachhinein bereue ich es, nicht explizit „Nein!“ gesagt zu haben. Aber das hätte ihnen das Herz gebrochen, und mir gefühlte 200 Jahre Familienkrieg beschert. Der Film dagegen war ein gelungener Burton-Film, mit genialen Figuren, doch dazu morgen mehr. Jetzt begebe ich mich in meinen Schönheitsschlaf – Gnihihi. 😉

Vader Award 2009

Morgen. Hier. Die preisgekrönten Awards (dreimaliger Award of the Year-Gewinner) werden morgen um 20 Uhr verliehen. Und zwar auf Ploppers Wörld. Es werden unzählige Stargäste erwartet. Und das Galadinner steht auch schon bereit. Also nüsch vergessen!

„An award so prestigious that it recently won the ‚Award of the Year‘ Award at the 2007 Awardie Awards“)

Grosshandel.

Die Schweiz ist gespalten. Zwischen Preis-auf-dem-Produkt-anzeigen-Fans und deren Gegnern. Ja, die Grosshandelskette Migros stürzt uns nach dem Minarett-Knatsch erneut in eine tiefe Krise. Der Preis werde demnächst nurmehr am Regal angezeigt und nicht auf dem Produkt. Doch damit man mit solch einer gewagten Tat die Schweizer nicht vor den Kopf stösst, wird ab 1. Februar in 22 Filialen dieses revolutionäre System getestet. Die Migros, ist vollkommen zu Recht, der Meinung, solch eine gewichtige Änderung dürfe nicht überstürzt durchgeführt werden. Immerhin, es geht ja um Preisschilderanschreibungen.

Und irgendwo in der dritten Welt verhungert ein Kind. Lasst euch gesagt sein, dass es auch Leute gibt, denen scheissegal ist, wie ein Produkt angeschrieben ist, solange sie was zu Essen haben.

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