Tout en Haut du Monde (2016)

ToutEnHautDuMonde
Animontag

„C’est pour sauver l’honneur de ma famille que je dois ramenner le Davai!“

Mit Tout en Haut du Monde (Long Way North) gibt Rémi Chayé seinen Einstand als Regisseur – und was für einen Einstand! Das Debüt des französischen Regisseurs ist ein erfrischender Film, der nicht nur durch seinen einzigartigen Look aus der Masse heraussticht. Chayé, der eigentlich aus dem Layout-Departement stammt und in dieser Funktion unter anderem beim oscarnominierten The Secret of Kells amtete, verleiht seinem Film einen Look, der mit seinem reduzierten Stil an Konzeptzeichnungen erinnert. Mit seinen atemberaubenden Landschaften und der meisterlichen Farbsetzung war dieser Film eines meiner Highlights der vergangenen Ausgabe des Fantoche. Doch Chayé verzaubert das Publikum nicht nur mit Schauwerten, sondern bietet ihm auch eine berührende Story mit viel Tiefgang.

Tout en Haut du Monde erzählt die Geschichte von Sascha, einer jungen Russin, die im hohen Norden nach ihrem verschollenen Grossvater, dem Seefahrer Oloukine sucht. Sascha, die bisher nur das Leben als Tochter eines Aristokraten kannte, muss sich nun in dieser neuen, unwirtlichen Welt zurechtfinden und für sich selber einstehen. Sascha ist eine Protagonistin, wie sie Disney in Frozen gerne gehabt hätte: Unerschütterlich und kompromisslos folgt sie ihrem Traum durch das ewige Eis. Überhaupt erinnert Tout en Haut du Monde an die Filme der Disney Renaissance, geht dabei aber immer wieder eigene Wege und bricht mit Konventionen. So bleibt dieser Film von Chayé überraschend und spannend bis zum letzten Augenblick.

In Kürze:

Tout en Haut du Monde ist einer der interessanten Animationsfilme abseits der grossen Studios. Rémi Chayé ist mit diesem erfrischenden Abenteuerfilm ein Debüt gelungen, das Lust auf mehr macht.

Wertung:

5 von 5 verlorenen Schiffswracks

Trailer:

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Kinostatistik 2015

Film_HeadIch habe Eay immer ein bisschen für seine detaillierte und mit einer unglaublichen Disziplin geführte Kinostatistik bewundert. Statistiken sind ja mein zweites Star Wars, weshalb ich mir dieses Jahr vorgenommen habe, auch so etwas zu machen. Und während ich alle anderen Vorsätze fürs 2015 ziemlich bald einmal in den Wind schlug, habe ich diesen Plan dann auch tatsächlich umgesetzt.

Daher präsentiere ich an dieser Stelle meine erste – und vermutlich nicht letzte – Kinostatistik:

Anzahl Kinobesuche

In diesem Jahr konnte ich 129 Kinobesuche verbuchen, was zehn Tickets mehr bedeutet als noch im letzten Jahr. Dem Rekord von 148 Kinoeintritten aus dem Jahr 2013 kam ich aber auch in diesem Jahr nie nahe. Einer der Hauptgründe dürfte da mein intensives Studium sein, das mich auch in diesem Jahr stark gefordert hat. Aber ich denke, auch 129 Kinobesuche sind ganz okay. Immerhin reicht es dieses Jahr für den zweiten Platz in der Gesamtstatistik.

129 Kinoeintritte entspricht einem Kinobesuch alle 2.8 Tage. Tatsächlich war ich manchmal auch länger nicht im Kino, die längste Durststrecke entspricht 15 Tagen (was in jene Zeit fällt, in der ich mich eine Woche in die verschneiten Berge verzogen habe). An zwei Tagen war ich viermal im Kino: Am 3. September während des Fantoche in Baden, wobei davon drei Wettbewerbblöcke waren, sowie am 16. Oktober, als ich mir einen Marathon aus Yume to Kyōki no Ōkoku, The Martian, American Ultra und Hotel Transsylvania 2 einrichtete.

Stärkster Monat

Aufgeteilt auf die 12 Monate ergibt sich zudem ein interessantes Bild – nicht wie erwartet im Hochsommer, zur Blockbusterzeit, sondern im September war ich am Meisten im Kino. Was erstaunlich klingen mag, wird relativiert, wenn man bedenkt, dass ich im September gleich an zwei Filmfestivals war – dem Animationsfilm-Festival Fantoche in Baden und am Zurich Film Festival. Daher ist dieser Monat mit 23 Kinoeintritten (fast gleich viel wie in den Monaten Januar bis April zusammen) der Stärkste in diesem Jahr.

Was sich an dieser Auflistung ebenfalls gut herauslesen lässt: Die Zeit im Frühjahr, als ich vor und nach der Vernissage meines Buches komplett ausgebrannt war mit eher wenig Kinobesuchen und meine langen und entspannten Sommerferien mit deutlich mehr Kinobesuchen.

Mehrfachsichtungen

Dieses Jahr habe ich elf Filme mehrmals gesehen, gleich vier Filme davon habe ich sogar viermal gesehen. Es handelt sich dabei um Mad Max: Fury Road, Jurassic World, SPECTRE und Star Wars: Episode VII – The Force Awakens. Ich wurde immer wieder gefragt, warum ich mir einen Film mehrmals anschaue und in diesem Fall hat es verschiedene Gründe:

Mad Max: Fury Road ist für mich einer der wenigen Filme, die nur auf der grossen Leinwand funktionieren. Deshalb wollte ich mir den Film während seines Kino Runs so oft ansehen, wie es nur geht. Jurassic World bot für mich viel Nostalgie, tolle Effekte und einen wunderbaren Score, die über die schwache Story hinwegtäuschen konnten und jeden Kinobesuch zum Erlebnis machten. Bei SPECTRE war es vorallem eine logistische Frage, da ich den Film mit vielen Leuten sehen wollte und wir es nicht alle auf einmal geschafft hatten. Und Star Wars: The Force Awakens ist, nun ja, Star Wars, eben.

Immerhin drei Sichtungen gab es für Inside Out von Pete Docter, und zweimal gesehen habe ich Avengers: Age of Ultron, Ex Machina, The Good Dinosaur, Kingsman: The Secret Service und Shaun the Sheep Movie. What We Do In The Shadows habe ich eigentlich dreimal gesehen, die Erstsichtung war aber noch 2014, weshalb ich ihn in diesem Jahr „nur“ zweimal gesehen habe.

Was ich noch spannend fand, war der Vergleich, wie schnell ich wieder im Kino gelandet bin für denselben Film. Insgesamt ging es bei Star Wars: Episode VII – The Force Awakens am Schnellsten, ich habe den Film innert weniger als 24 Stunden zweimal gesehen. Und abgesehen von der schnellsten Zweitsichtung (da war ich einen Tag langsamer als bei Mad Max: Fury Road und Jurassic World) hat dieser Film in allen Belangen die Nase vorn. Innert fünf Tagen habe ich ihn dreimal und innert elf Tagen sogar viermal gesehen.

Am Längsten gedauert hat es für Kingsman: The Secret Service, den ich im Februar lange vor seinem Kinostart zum ersten Mal und dann erst 164 Tage später im August zum zweiten Mal gesehen habe.

Die grossen Regisseure

Hinter grossen Filmen stehen auch grosse Filmemacher – für einige von ihnen war ich auch 2015 im Kino: Quentin Tarantino, Wes Anderson, Chris Columbus… oh… wait. Doch für welchen Filmemacher war ich am Meisten im Kino? Diese Frage ist schnell beantwortet, mit sieben Filmen habe ich im Kino dieses Jahr die meisten Arbeiten von Hayao Miyazaki gesehen. Dabei hatte der japanische Animationsfilmemacher gar keinen neuen Film im Programm – aber mit der Retrospektive, die ihm das Filmpodium diesen Sommer widmete, war das auch gar nicht nötig. Das dürfte auch meinen Miyazakimontag diesen Herbst erklären.

Interessanter wird es beim zweiten Platz, den Ridley Scott mit vier Filmen belegt. Ich habe dieses Jahr sowohl seine neuen Filme The Martian und Exodus: Gods and Kings, als auch seine Klassiker Alien und Blade Runner im Kino gesehen – letztere sogar als 35 Millimeter-Kopien. The Walk habe ich dieses Jahr leider verpasst, aber auch so schafft es Robert Zemeckis mit drei Filmen auf die Liste. Gesehen habe ich alle am 21. Oktober 2015. Richtig, es handelt sich natürlich um die drei Back to the Future-Filme, die ich diesen Herbst zum ersten Mal überhaupt gesehen habe. Ebenfalls als 35-Millimeter-Kopien.

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Animationsfilme

Wenn wir schon bei Miyazaki sind – wieviele Animationsfilme waren in diesem Jahr dabei? Von 129 Kinotickets habe ich 30 für Animationsfilme gelöst, das entspricht fast 23 Prozent aller Besuche. Damit war fast jeder vierte Kinoeintritt für einen Animationsfilm, was sich, denke ich für einen Studenten der Animation sehen lassen kann. Zumal dieses Jahr mit Inside Out, Shaun the Sheep Movie oder Le Petit Prince einige starke Beiträge dabei sind. Sechs dieser dreissig Tickets stehen für Wettbewerbsblöcke am Fantoche in Baden, die jeweils insgesamt Spielfilmlänge hatten.

Kosten

129 Kinobesuche, das geht ins Geld. Ausser, man arbeitet im Kino und schreibt einen Filmblog und darf deswegen gratis Filme schauen. Ist ja gut, ich hasse mich auch dafür. Tatsächlich habe ich in diesem Jahr nur für dreizehn meiner Kinobesuche bezahlt, was unterschiedliche Gründe hatte – entweder, weil ich den Film in London gesehen habe, wo selbst ich nicht gratis reinkomme, oder weil es sich um eine spezielle Vorstellung handelte, in die ich als Pressevertreter nicht ohne weiteres reingekommen wäre. Diese dreizehn Tickets haben mich insgesamt 208 Franken gekostet, was im Schnitt 16 Franken ergibt und damit dem durchschnittlichen Ticketpreis in der Stadt Zürich entspricht.

Der Teuerste dieser Kinobesuche war bei Weitem der Unnötigste: Anlässlich eines Film-Moduls in meiner Schule gab es Mitte Dezember eine Kinopremiere eines Überraschungsfilms, was uns 28 Franken kostete – gezeigt wurde schliesslich das träge Schachdrama Pawn Sacrifice, das ich selbst mit einem Gratisticket eigentlich gar nicht hätte sehen wollen. Mit nur 8 Franken erstaunlich günstig war dafür das Ticket für Star Wars: Episode IV – A New Hope, den das Schweizer Filmarchiv als originale, unbearbeitete, Jabba-freie und Han-Shot-firstige 35-Millimeter-Kopie ausgegraben hat.

Nebensächliches

Ich schliesse diesen Beitrag mit einigen statistischen Kuriositäten und unwichtigen Informationen ab:

  • Dieses Jahr war ich fünfmal für Star Wars (einmal für A New Hope und viermal für The Force Awakens) und Pixar (dreimal für Inside Out und zweimal für The Good Dinosaur) im Kino.
  • Eine Premiere gab es für mich mit Maggie, den ich nach der Hälfte etwa verlassen habe, weil er mir überhaupt nicht gefiel.
  • Ich war für alle 129 Sichtungen insgesamt 14706 Minuten im Kino (Werbung, Pause und Abspann ausgenommen). Das ergibt eine durchschnittliche Filmdauer von 112 Minuten entspricht und damit die von mir an einen Film geforderten zwei Stunden unterbietet.

Fantoche-Workshop

Am diesjährigen Fantoche war ich nicht nur als Vertreter der Presse sondern auch als Vertreter der Animationsindustrie zugegen – ich hatte sowohl bei einem Wettbewerbsfilm als auch bei einem Trailer die Finger im Spiel. Zudem durfte ich am Schweizer Animationsfilmfestival auch einen Workshop mitleiten, bei dem wir Kinder (und einige Erwachsene) mittels einfachster Stop Motion-Technik – also known as Pixilation – über einen selbstgebastelten Race Track jagten. Den Zusammenschnitt, mit einem Behind the Scenes-Zeitraffer, könnt ihr euch hier ansehen:

Fantoche 2015: Schweizer Wettbewerb

Ruben Leaves von Frederic Siegel
Ruben Leaves von Frederic Siegel

Das Fantoche würdig das heimische Animationsfilmschaffen im Schweizer Wettbewerb, der auch in diesem Jahr Kurzfilme in zwei rund einstündigen Blöcken gezeigt wird. Unter den Nominierten sind in diesem Jahr auch zahlreiche Freunde von mir, weshalb ich euch diese Kategorie gleich doppelt ans Herz legen möchte. Ihr habt jeweils noch zwei Gelegenheiten, euch alle Filme im Kino Trafo 2 anzusehen:

Freitag:
10.00: Schweizer Wettbewerb 1
18.30: Schweizer Wettbewerb 2
Samstag:
18.30: Schweizer Wettbewerb 2
20.45: Schweizer Wettbewerb 1

 

 


Meine Favoriten:

Im abgedrehten CMYK-Trip Ivan’s Need von Veronica L. Montaño, Manuela Leuenberger und Lukas Suter geht ein kleiner Bäckerjunge auf eine Entdeckungsreise der anderen Art.

Nils Hedinger braucht ein 4:3-Format und 100 Sekunden um uns mit Zirkus aus den Socken zu hauen. Die Geschichte über einen Zirkusbären, dem sein Fahrrad geklaut wird, ist witzig, aber auch überraschend berührend.

Die Liebesgeschichte zwischen einem goldfischliebenden Boxer und einer Katzenfreundin setzt Isabelle Favez mit grafischen Figuren und einer einzigartigen Bildsprache um. Messages dans l’air war in diesem Jahr nicht ohne Grund auch für den Schweizer Animationsfilmpreis nominiert.

Ivan's Need von
Ivan’s Need von Veronica L. Montaño, Manuela Leuenberger und Lukas Suter

Mit der Unterstützung von Mathieu Amalric in der Rolle des Erzählers schaffen Elice Meng und Eleonora Marinoni ein poetisches Drama über Freigeister in einer Welt der Konformitäten. D’ombres et d’ailes ist ein Film für die grosse Leinwand.

Die Scheinfreundschaft zwischen einem einsamen Matrosen und einer Mücke thematisieren Julia Munz und Claudia Wirth in der kuriosen Maultrommelfabel Seemannsgarn.

Was passiert, wenn ein Atomreaktor Hops geht, zeigt Marcel Barelli in der auf wahren Gegebenheiten basierenden Mockumentary Lucens. Bei Barelli werden sogar die schrecklichsten Ereignisse zur Pointe.

Bei Jésus Pérez‘ verblüffendem Kurzfilm Cats & Dogs gehen traditionelle Animation und Stop Motion Hand in Hand. Ein Hund und eine Katze streiten um die Gunst ihrer Herrchen – sodass der Zeichner immer wieder ins Geschehen eingreifen muss.

Mit anderen Augen von François Chalet
Mit anderen Augen von François Chalet

Mit viel schwarzem Humor erzählt Sibylle Zurbriggen von Julie, einem Mädchen, das seinem Umfeld nur Unglück und hie und da sogar den Tod beschert. Die kindlichen Animationen stehen dabei im krassen Kontrast zur makabren Geschichte.

Ein wichtiger Termin ruft den Protagonisten von Frederic Siegels Ruben Leaves zurück ins Büro. Kaum aus dem Haus, macht sich Ruben grosse Sorgen: Hat er den Herd auch ausgeschaltet? Ist die Türe verschlossen? Mit seinem konsequenten Farbdesign und dem einzigartigen Look ist dieser Film ein echter Hingucker.

Mit anderen Augen ist der Titel des Songs von Troimer, für den François Chalet den Videoclip gestaltet hat. Entstanden ist ein rasanter Stop-Motion-Film der Brio-Bahn-Schienen spielerisch nutzt.

Fantoche2015

Inside Out (2015)

InsideOutAnimontag

„Take her to the moon for me, Joy.“

Ab morgen steht Baden wieder im Zeichen des Animationsfilms – bereits zum dreizehnten Mal geht in der Bäderstadt das Animationsfestival Fantoche über die Bühne. Das Festival wird am 1. September von einem der berührendsten Filme des aktuellen Jahres eröffnet: Inside Out aus dem Hause Pixar. Nachdem die letzten Produktionen des amerikanischen Filmstudios, Monsters University, Brave und Cars 2 von der Kritik (mehr oder weniger zu Unrecht) abgestraft wurden, wurde der neue Streifen von der Kritik regelrecht mit Lobeshymnen eingedeckt. Die Geschichte über das, was im Kopf eines elfjährigen Mädchen vorgeht, schien Anklang zu finden. Auch ich bin hin und weg von Pete Docters ersten Animationsfilm in sechs Jahren. Der Film ist einer der lustigsten, aber auch einer der traurigsten Pixar-Filme – er deckt die ganze Bandbreite der Emotionen ab, und wird damit auch seiner Thematik mehr als nur gerecht.

Inside Out ist ein authentischer Film, der davon lebt, dass man sich mit der Geschichte und den Emotionen identifizieren kann. Wir alle kennen die Unsicherheit und Ängste, die Riley plagen – soeben ist sie mit ihrer Familie nach San Francisco gezogen, und das Leben an der Westküste ist überhaupt nicht so wie sie sich das vorgestellt hat. Ich wundere mich nur, ob auch Kinder soviel Spass an diesem Film haben werden. Denn mich faszinierte Inside Out vorallem, weil der Film das abstrakte und hochkomplexe Konzept des menschlichen Verstandes auf solch geschickte Art und Weise umsetzt. Diese Welt macht Sinn, so absurd sie auch ist. Zu diesem kunterbunten Verstand passt auch der verspielte Soundtrack von Pixar-Urgestein Michael Giacchino, dem mit Inside Out nach Jupiter Ascending und Tomorrowland wieder eine seiner besseren Arbeiten gelungen ist.

In Kürze:

Fantoche2015Inside Out ist ein witziger und berühender Film, der ganz klar die Handschrift des Studios aus Emeryville trägt. Die Reise in den Verstand eines kleinen Mädchens zeigt Pixar in Topform.

Wertung:

5 von 5 pinken Fantasiefreunden

Das Fantoche zeigt Inside Out am 1. September um 21.00 Uhr, am 2. September um 12.15 Uhr, am 5. September um 14.15 Uhr und am 6. September um 18.30 Uhr.

The Congress (2013)

TheCongress

„We wanna scan you, all of you, your emotions, your laughter, your tears. We want to sample you and to own this thing called Robin Wright.“

Eigentlich wollte ich mir am Animationsfilmfestival Fantoche mehr als nur zwei Langfilme ansehen. Ich wollte mir auch die Kurzbeiträge zu Gemüte führen, die im Rennen um den Preis waren. Leider schaffte ich es nur, mir zwei Filme anzusehen – den überkitschigen und in meinen Augen schlechten Ōkami Kodomo no Ame to Yuki (Ame & Yuki: Wolfskinder) von Mamoru Hosada und Ari Folmans Animations-Realfilmhybride The Congress. Zu letzterem werde ich an dieser Stelle einige Worte verlieren.

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