Foglä ist jetzt online

Mit der kurzen, erotischen Satire «Foglä» habe ich 2017 mein Studium an der Hochschule Luzern mit dem Bachelor in Animation abgeschlossen – nun ist der Film online.

Die schwarze Komödie wurde im Sommer 2018 im Short Film Corner des Filmfestivals in Cannes gezeigt und konnte sich auf der Festivaltournee auch zwei Preise sichern: In Spanien am Erotic & Bizarre Art Film Festival gewann «Foglä» den Preis für den besten Trickfilm und an den Los Angeles Film Awards wurde der Komponist Jan Willem de With für seinen beschwingten Big Band-Soundtrack ausgezeichnet. Die Musik kann man übrigens auf Spotify oder Apple Music anhören.

Status Quo: Mai

So ein Lebenszeichen ab und zu, das sei schon gut, hat mir das Mami gesagt. Und weil ich inzwischen einen Punkt im Leben erreicht habe, wo man erkennt, dass das Mami amigs wirklich Recht hat, gebe ich also mal wieder so ein Lebenszeichen von mir.

Ja, es geht mir gut.

Ich habe inzwischen ein schönes Plätzli in Emmenbrücke gefunden, wo ich mir ein Atelier mit Roli, Marina und Tino und vielen anderen tollen Menschen teile und ab und zu kalten oder warmen Kaffee trinke. Juhui! Dort arbeite ich an meinen grossen und kleinen Projekten, mehr dazu dann später einmal.

Was ich aber sagen kann: Soeben habe ich meine 50. Karikatur für die Zürichsee-Zeitung abgeliefert – das ist bereits die 18. in diesem Jahr. Dass es schon soviele sind, liegt auch daran, dass ich seit Kurzem jeden Samstag einen gezeichneten Rückblick auf die Woche in der Zürichsee-Region werfen darf. Keine leichte Aufgabe, muss ich doch mit jeder Illustration gleich drei Regionalausgaben bedienen – aber eine, die mir immer wieder aufs Neue enorm viel Spass bereitet.

Und das war meine Fünfzigste:

Mit dem Frühling scheinen auch meine Filme in Fahrt zu kommen:

Foglä wird vom 1.-6. Mai am Anifilm in Třeboň (Tschechien) als Midnight Screening gezeigt. Zwei Wochen später dann folgt ein persönliches Highlight dieses eigentlich ja noch jungen Jahres: Mein Kurzfilm geht nach Cannes ans Filmfestival! Auf Einladung von Animation Nights New York darf ich Foglä dort präsentieren – und das erst noch an meinem Geburtstag. Das hätte ich mir selbst in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können.

Auch Roar, dem zweiten Kurzfilm, den ich letztes Jahr zusammen mit Ramón fertiggestellt habe, geht es gut. Er stellt sich Ende Mai dem Wettbewerb des Kinderfilmfestivals VAFI & RAFI in Varaždin (Kroatien), wo er in der Kategorie der Kurzfilme für 0-6-jährige Zuschauer gezeigt wird.

Vom 10. bis 12. Mai werde ich zudem wieder mit einem Stand an der Fantasy Basel vertreten sein und es wäre natürlich schön, wenn jemand vorbeikommt und mir Hallo sagt! Ihr findet mich in der Halle 2.2 in der Artist Alley (616 bei den kleinen Tischen).

Und zuguterletzt gilt es noch, eure Aufmerksamkeit auf zwei Filmscreenings im Mai zu lenken: Am 9. Mai findet im Kosmos in Zürich die Vorpremiere zu Isle of Dogs in Zusammenarbeit mit Maximum Cinema statt – wenn ihr den Film noch nicht gesehen habt, solltet ihr euch diese Gelegenheit nicht entgehen lassen, zumal ich auch da sein und den Film anmoderieren werde. Tickets gibt’s hier.

Dasselbe werde ich auch am 23. Mai tun, wenn es im Poolkino in Luzern heisst: «Hey, girl…» Im letzten Screening der Saison zeigt der coolste Filmclub der Stadt einen Film mit Ryan Gosling, der euch hoffentlich ins Schwitzen und Schmachten bringt. Welcher Film gezeigt wird, könnt ihr auf Facebook auswählen, der Eintritt ist wie immer 5 Stutz. Ich würde mich freuen, wenn sich ein paar bekannte Gesichter unters Publikum mischen.

Aber jetzt hoffe ich, eurem unbändigen Drang nach Lebenszeichen Genüge getan zu haben und widme mich wieder meinen Projekten. Ich hoffe, ihr versteht.

Update: September 2017

Der September wird (zumindest für mich) ziemlich hektisch. Ich habe mir darum für einen kurzen Augenblick überlegt, einen Newsletter einzurichten, um diejenigen die wollen, auf dem Laufenden zu halten. Dann habe ich aber beschlossen, dass das auch ein bisschen doof ist, vorallem wenn man mit dem Blog eigentlich schon ein optimales Tool dafür hat.

(Falls dennoch das Bedürfnis nach einem Newsletter besteht darf man das an dieser Stelle natürlich gerne äussern.)

Festivals

Heute startet in Baden das Animationsfestival Fantoche, das bis am 10. September läuft. Wie immer wird das auch dieses Mal eine tolle Sache, nicht zuletzt, weil ich enger involviert bin als je zuvor. Meine Filme laufen zwar leider nicht im offiziellen Programm, und ich bin auch überhaupt nicht böse oder traurig oder verletzt oder desillusioniert oder so deswegen. Wer Mitleid mit mir hat: Im Festivalshop gibt’s Postkarten und Bücher von mir.

Dieses Jahr moderiere ich einige Filme und Wettbewerbe an und leite am Industry Day am Freitag zwei Talks über Animation & Games und Schulsysteme, was sicher sehr spannend sein wird. Das Fantoche ist zudem auch mein erster Gig für Maximum Cinema, wo ich künftig Co-Autor sein werde und über das Festival berichten werde. Mein erster Beitrag ging vor ein paar Tagen online. Was das für Owley.ch als Filmblog bedeutet, weiss ich noch nicht genau, im Moment lasse ich das noch offen, ich habe aber einige Ideen im Hinterkopf.

Am diesjährigen Zurich Film Festival (28. September – 8. Oktober) werde ich übrigens auch vor Ort sein und über die Filme schreiben. Bisher ist das Programm noch ein bisschen mager, einzig der Eröffnungsfilm «Borg vs McEnroe» reizt mich, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass da noch mehr kommt.

Meine Filme in Luzern

Mein Abschlussfilm «Foglä» ist schon länger flügge – seine Premiere wird er am 13. September anlässlich des Luzerner Kurzfilmabends im Poolkino im Neubad Luzern feiern. Ich könnte nicht glücklicher sein, dass er ausgerechnet im coolsten Kino von Luzern zum ersten Mal seine Beinchen Flügel spreizen wird, und dann erst noch in Gesellschaft von grossartigen Filmschaffenden wie Sara Stäuble und Matteo Gariglio. 

Ebenfalls nach Luzern kommt mein anderer Film, «Machen Sie sich Notizen wenn Sie wollen». Der Experimentalfilm läuft nach mehreren Screenings in Nordamerika zum ersten Mal in der Schweiz. Am 22. und 23. September ist der Film im Wettbewerb des kleinen aber feinen Upcoming Filmmakers im Bourbaki. Der Film läuft dort im Filmblock 2.

In der Zwischenzeit habe ich die ersten Arbeit an einem neuen Filmprojekt aufgenommen – mehr dazu zu einem späteren Zeitpunkt…

2017 bringt Foglä & Roar

Kleines Update: In wenigen Stunden schliesse ich mit meinem kunterbunten Vögelabenteuer Foglä mein Bachelorstudium an der Hochschule Luzern ab. Der Film hat mir viel abverlangt – ich sitze seit rund einem Jahr an dieser Idee (und habe die Arbeit dazu auch auf meinem Production Blog dokumentiert) und habe mein Privatleben zum Schluss schon ein bisschen vernachlässigt. Nun gilt es, sich zurückzulehnen und zu schauen, wie sich der Film in der grossen weiten Welt schlägt.

An einem Wochenende im November ist mit Roar zudem noch ein zweiter kurzer Film entstanden. Quasi die jugendfreie Alternative zu Foglä, erzählt dieser Film vom Streit zweier furchteinflössender Dinos. Den Film habe ich zusammen mit Ramón Arango gemacht und ich hoffe, ihr habt ebensoviel Spass wie wir bei der Arbeit.

FOGLÄ Produktionsblog

In den letzten Monaten habe ich ja immer wieder von meinem Abschlussfilm erzählt, inzwischen ist bereits die eigentliche Produktionsphase meines dreiminütigen Animationskurzfilms FOGLÄ angelaufen. Dazu habe ich einen Produktionsblog eingerichtet, auf dem ich in den nächsten Monaten laufend über die Arbeit am Film berichten werde. Viel Spass beim Lesen 🙂