Les Beaux Jours (2013)

LesBeauxJours

„Tu as le temps, pas?“ – „Du temps, j‘ en ai. Je n’ai que ça, même.“

Es mag erstaunen, aber auch ich bin ab und zu den etwas tiefschürfenden Dramen mit authentischen Charakteren zugeneigt, die nicht mit Blockbusterbudgets und Superstars inszeniert wurden, sondern zum Ziel haben, dem Zuschauer eine glaubwürdige Geschichte über ein menschliches Schicksal vorzulegen. Leider trifft das auf Les Beaux Jours nicht zu, der nicht viel mehr ist, als ein total plumper französischer Film mit einer uninspiriert wirkenden Fanny Ardant in der Hauptrolle.

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Trailer: Möbius

Der erste Trailer zur französischen Actionproduktion Möbius ist eigentlich mehr ein längerer Teaser, denn wirklich viel erfahren wir nicht über den Film. Stattdessen sehen wir einem Mann beim Basteln zu. Was er bastelt, nennt sich Möbiusband – ein Band, dessen Ober- und Unterseite nicht klar definiert werden können. Daher auch der Titel. Den ganzen Rest scheint man von Inception kopiert zu haben, und ich hoffe für den illustren Cast um Jean Dujardin, Cecile de France und Tim Roth, dass das nur gut kommt. Denn wenn es das tut, könnte der Film einschlagen.

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Phoenix vs. Kavinsky – Night Mania (Carlos Serrano Mix)

Remixes sind eine Sache für sich, nicht alle finden sie gleich gut. Mir gefiel beispielsweise Carlos Serranos Mash-Up von Adele mit Daft Punk, der vor ein paar Wochen der Renner im Netz war, gar nicht. Adele mag ich nicht, Daft Punk zwar schon, aber das Ergebnis war nicht so wirklich meins. Nichtsdestotrotz behielt ich Carlos Serrano auf dem Radar, da er trotz allem ein gewisses Gespür für die Materie bewies. Was er mit seinem neuesten Mash-Up, bei dem er die Franzosen von Phoenix mit dem französischen House-Act Kavinsky zusammenbrachte, erneut unterstrich. Und wie es der Zufall so wollte, verehre ich nicht nur beide Acts, sondern zähle auch die beiden Lieder („Nightcall“ und „Lisztomania“), die Serrano zusammenfügte, zum Besten, was ich seit Langem gehört habe. Bei den Voraussetzungen kann gar nichts schiefgehen. Make babies!

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FrenchelectroTUNE

Dass die beiden Electro-Krösen (Krösusse?) „Daft Punk“ und „Justice“ aus Frankreich stammen, ist bekannt, aber dass jeder zweite geile House/Electro-Act, über den ich stolpere, aus dem Land der Crèpes stammt, verwundert mich immer und immer wieder. Gut, ist ja auch French House, aber trotzdem, international kann da anscheinend kaum einer mithalten. Ein Gegenbeispiel ist LeBatman, ein italienischer (Zusatz zum letzten Post, Italien kann anscheinend auch guten Electro) Electro-DJ der sich stärker als mancher French House-Act an den frühen „Daft Punk“-Sounds orientiert.

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Rien à Déclarer

Einfach weil ich Asterix-in-Spe Dany Boon mag. Und weil ich „Bienvenue chez les Ch’tis“ liebe. Und weil ich tief in mir drin weiss, dass auch der Film wieder genauso toll wird. Und weil ich schon lang keinen so tollen Trailer mehr gesehen habe. Und weil ich ich meine Muttersprache ab und zu mal rechtfertigen muss. Auch wenn ich sie hasse. Aber für solche Filme bin ich gerne frankophon. 😉

„Fais moi une tête d’innocent“ – „T’as pas l’air innocent là, t’as l’air complêtement débile!“

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Hand Gottes

"Die Hand im Fussball" von Jan Zablonier

Nein, es war sie nicht. Aber an wem sich Thierry Henry gestern Abend bei seiner Handspiel-Vorlage orientiert hat ist klar. Ich habe mich auch göttlich darüber aufgeregt. Warum weiss ich nicht. Lag wohl daran, dass ich Irland den Coup gegönnt hätte. Ahja, a propos „Coup“ – dass Coupet nicht im Franzosentor stand missfiel mir zusätzlich, wie die Tatsache, dass Frankreich sich mit einer miesen Leistung an die WM murkst. Und dann erst noch durch ein Abseits- & Handspielvorlagentor. Geht gar nicht. Erstmals haben mir die Iren um Urgestein Shay Given richtig Leid getan.

„Fairness“ bewies Thierry Henry nachträglich, indem er zugab, dass die Hand im Spiel war. Na danke, so ein Geständnis ist ja echt ne schwere Sache angesichts der Tatsache dass die ganze Welt im Replay seine Pfoten am Ball gesehen hat. Ein echter Held. Die Iren vermuten indes Verschwörung von Seiten der FIFA, die sie „partout nicht an der WM wolle“, so Robbie Keane.