Star Wars According To Frau Laura: Revenge of the Cringe

FRAULAURA

Test, eins, zwei. Test, eins, zwei. Lest ihr noch? Ich finde, wenn ich mir The Cringeworthy Menace und Attack of the Cringeworthy reinziehen musste, solltet ihr auch noch bei meiner Gastbeitragsreihe Star Wars According To Frau Laura auf Owleys Blog dabei sein. Diese Woche schauen wir uns zwei Stills aus Revenge of the Cringewor– ehm, Sith an. Nächste Woche kommt dann The Force Awakens auf die Leinwand. Lasst uns hoffen, dass ich den nicht auch noch in ‘The Fuckery Awakens’ umtaufen muss.

Aber zurück zum Thema. Schauen wir uns mal an, was Revenge of the Sith zu bieten hat.

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„Padme sieht traurig und hilflos aus.“

Zunächst mal ein Kompliment an Padmes Haarschmuck. Less ist da auf jeden Fall more. Ich bin mir fast sicher, dass Mrs. Anakin Skywalker und ihr Co-Senator dort mal wieder von ihrem fliegenden Senatorenstuhl aus mit Schrecken dem Supreme Chancellor bei der Arbeit zusehen. Padme sieht traurig und hilflos aus. Wahrscheinlich kann sie als Ex-Königin da nicht mehr die Vertrauensfrage stellen. Ihr Freund weiß das leider auch. Aber wenigstens sieht er in seinem Outfit dabei gut aus.

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„Farben beiseite, frage ich mich warum ein Droide Klauen und ein Cape braucht.“

Ja, also. Ich weiß gar nicht was ich hierzu sagen soll. Zunächst mal sticht mir die Farbwahl ins Auge. Lila und Hellgrün sind da wohl “the chosen ones” (falsches Filmuniversum, sorry) mit denen Herr Lucas da vorrangig gearbeitet hat. Hier in diesem Still sind Beide ein bisschen übermäßig vertreten, wenn ihr mich fragt. Farben beiseite, frage ich mich warum ein Droide Klauen und ein Cape braucht. Und seine Companions auch? Wird euch Bubis das Metall zu kalt da im Weltraum? Fragt mal R2D2; der muss immer ohne Haube durch’s All fliegen. Dagegen seid ihr ja Luschen. Nee, ihr merkt’s schon. Ich habe keine Ahnung was hier vor sich geht, oder warum bestimmte Entscheidungen getroffen wurden (Droids mit Capes??), aber so sah meine Reaktion auf einige andere Dinge in The Phantom Menace und Attack of the Clones auch aus, also warum sollte sich das für den dritten Teil ändern, gell?

Star Wars According to Frau Laura: Angriff der Zöpfchen

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Hier schreibt Laura, die offiziell keine Star Wars-Jungfrau mehr ist, jetzt wo sie die originale Trilogie gesehen hat. Halbzeit meiner Kolumne Star Wars According to Frau Laura, quasi. Bin ich schon Fan? Von Return of the Jedi war ich’s jedenfalls nicht. Und vom Rest? Wie sagt man das heutzutage gleich noch… “sign me the fuck up!” Und zwar für die Rebellion! Chewie, Luke und ich können dann auf der Millenium Falcon eine Runde Dejarik spielen während Han und Leia ihren scharfzüngigen Paarungstanz vorführen. Nun aber weiter zu den neueren Filmen und los geht’s da mit The Phantom Menace. Wie jede Woche, zwei Stills, die Owley mir zur Analyse zur Verfügung gestellt hat:

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„Also ist Darth Maul der Emperor? Macht irgendwie Sinn.“

Ha, den Typen kenn ich! Darth Maul. Jetzt wo ich ihn mir genauer anschaue, ergibt der Name endlich einen Sinn. Schau dir mal diese Zähne an. Erstens, Zähneputzen ist angesagt. Zweitens, diese Beißerchen haben wir doch in Return of the Jedi auch schon gesehen. Beim Emperor! Also ist Darth Maul der Emperor? Macht irgendwie Sinn. Darth Maul ist also der Villain für die neuere Trilogie und er verführt Anakin zur Dunklen Seite… und verliert dabei, statt graue Haare zu bekommen, seine äußerst faszinierende Gesichtsfarbe. Verstehen kann ich das. Luke muss seine Sturheit ja irgendwoher geerbt haben. Also wird es gedauert haben, bis Darth Maul Anakin überzeugen konnte, der Dunklen Seite beizutreten. Ich schätze jetzt einfach mal, dass das so drei Filme lang dauern wird… ist aber nur eine ganz grobe Schätzung. Währenddessen wird es wahrscheinlich viele Lightsaber-Kämpfe geben. Vielleicht mit besserer Choreographie? Man kann’s hoffen.

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„Jar Jar Binks. Von ihm weiß ich nur, dass er von jedermann gehasst wird.“

Und auch diesem Charakter in der Mitte kann ich einen Namen zuweisen. Jar Jar Binks. Von ihm weiß ich nur, dass er von jedermann gehasst wird. Ob das nur bei den Filmzuschauern so ist, oder auch im Star Wars-Universum selbst, das wird sich herausstellen. Er sieht ja schon ein wenig so aus, als könnte er eine nervige Persönlickeit besitzen. Und die Gesichtsausdrucke der beiden Anderen spricht auch für diese Theorie. Ewan McGregor (und jetzt hat es auch endlich “Klick” gemacht, wo damals dieser Jungsfrisurentrend mit dem kleinen Zöpfchen im Nacken herkam) schaut eher überrascht aus während das Gesicht von Liam Neeson (welcher womöglich auch in diesem Film mit einem “very particular set of skills” ausgestattet ist) eher “So Done With This Shit” schreit. Was hat Jar Jar Binks den Beiden mitzuteilen? Ist er vielleicht ihr persönlicher C3-PO?

Star Wars According to Frau Laura: Chewie und seine Compadres

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Willkommen zur dritten Ausgabe von Star Wars According To Frau Laura, meiner Gastbeitragsreihe auf Owleys Blog, in welcher ich nichtsahnend über Star Wars-Stills vor mich her sinniere. Zuallererst muss ich aber damit angeben, dass die “Macht der Stills-Analyse” anscheinend “mit mir” ist, denn was ich letzte Woche so geschrieben habe, ist quasi in The Empire Strikes Back eingetroffen. Yoda trainierte einen erschöpften Luke. Lando half der Dunklen Seite aus, auch wenn er nicht ganz so dubios war, wie ich es angenommen hatte.

Diese Woche hat Owley mir zwei Stills von Return of the Jedi vorgelegt, die keine Homo sapiens zeigen, sondern ein paar Außerirdische. Spricht man im Kontext von Star Wars auch von Aliens? Die Art von Wesen im ersten Still ist mir unbekannt. Ich will es mal Großauge taufen.

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„Vielleicht gibt er die Vorgaben schon an die Crew weiter, während Großauge noch einen Einwand zu denselbigen hat.“

Großauge sitzt da also wahrscheinlich in irgendeiner Operationszentrale, vermutlich der der Rebellion. Das Interieur erinnert mich an die letzte Szene von The Empire Strikes Back, in welcher Luke und Leia der Millenium Falcon “Adé” sagen, wie sie da so in die Weiten des Universums davon rauscht, als Lando und Chewie sich auf den Weg machen, Han zu retten. Großauge scheint mit irgendjemandem zu kommunizieren. Wahrscheinlich erhält er gerade einen Befehl von einem Vorgesetzten. Sein Kollege im Hintergrund scheint eine Durchsage zu machen. Vielleicht gibt er die Vorgaben schon an die Crew weiter, während Großauge noch einen Einwand zu denselbigen hat.

Das zweite Still dieser Woche zeigt einen Kerl, der mir inzwischen natürlich bekannt ist. Seine “Compadres”, hingegen, sind mir fremd.

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„Er ist mir ja schon irgendwie ans Herz gewachsen, dieser Wookiee.“

Ach Chewie, was treibst du denn da? Lässt du dich einfach gefangen nehmen und in Ketten legen… Du sollst doch Han befreien, und nicht dich selbst auch noch in die Bredouille bringen.

Ist Chewbacca auch Kopfgeldjägern zum Opfer gefallen? Dann frage ich mich aber, was der Typ, der Chewie da an der Leine hat, in der Hand hält. Hat er Chewie mit diesem kugelförmigen Etwas erwischt? Wollte Chewie seinen BFF Han eventuell mit einer Handgranate aus der Gefangenschaft befreien? Ist es das, was diese Leute unter “Kopfgeld” verstehen?

Oder ist dies wiederum ein Manöver, wie wir es in A New Hope gesehen haben. Chewie ist gar niemandes Gefangener, sondern er hat sich Hilfe geholt. Wenn man sich in Kreisen wie die von Han und Chewbacca bewegt, kennt man vielleicht auch den ein oder anderen Typen, der bei Jabba the Hutt noch nicht ganz unten durch ist und der einem zufällig noch einen Gefallen schuldet.

Wie auch immer, Chewie ist auf jeden Fall in dieser Situation, weil Han in The Empire Strikes Back den Märtyrer spielen musste. Um fair zu sein, ihm standen ja auch nicht viele Alternativen zur Verfügung. Hoffentlich sieht es da für Chewbacca anders aus. Er ist mir ja schon irgendwie ans Herz gewachsen, dieser Wookiee.

Star Wars According To Frau Laura: Eddie Murphy-Double

FRAULAURA

Es ist Donnerstag und das bedeutet gleich drei tolle Dinge. Erstens, bald ist Wochenende. Zweitens, es gibt eine neue Ausgabe von Star Wars According To Frau Laura, meiner Gastbeitragsreihe auf Owleys Blog – diesmal mit zwei Stills aus The Empire Strikes Back, die ich interpretiere. Drittens, wer letzte Woche gelesen hat, weiß, dass donnerstags auch die Wahrscheinlichkeit eines Kosmetiksalon-Besuchs durch Han Solo drastisch ansteigt. Wenn ich mir das erste Still dieser Woche anschaue, sollte er Luke vielleicht mitnehmen und ihm eine Rückenmassage verpassen lassen…

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„Luke will einfach nur ins Bett. Möge die Macht mit dir sein – am Arsch!“

Luke sieht hier ja ganz schön bedröppelt aus. Da Owley mich dazu gebracht hat, nach meinem letzten Beitrag endlich A New Hope anzuschauen, habe ich da jetzt also auch ein bisschen Kontext zu. Meine Gedanken schweifen daher zu Einsamkeit. Nach dem High, welches mit der Zerstörung des Death Stars und somit Rettung des Universums vor planetenzerstörenden, künstlichen Himmelskörpern kam, setzt nun vielleicht das Low ein.

Man realisiert, dass man jetzt ganz alleine da steht, ohne Familie, und auch ohne Mentor. Obwohl man ja jetzt einen Neuen im Rücken sitzen hat. (See what I did there?) Also liege ich vielleicht ganz falsch und Luke ist einfach nur erschöpft, weil Meister Yoda schwerer ist, als er aussieht. Luke findet das so gar nicht geil, dass er ihn den ganzen Tag im Rucksack herumschleppen muss. Warum trägt er ihn aber herum?

Training natürlich. Luke lernt die Wege eines Jedis. Luke hatte aber auch einen langen Tag. Irgendwo im Urwald eines ihm fremden Planetens verlässt einen dann doch schon einmal die Energie. Luke ist müde, er ist nass, er stinkt nach Schweiß, er kann’s einfach nicht mehr hören, wie Yoda ihm da über die Force ins Ohr faselt. Luke will einfach nur ins Bett. Möge die Macht mit dir sein – am Arsch!

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„Der Typ links sieht ja aus wie ein Eddie Murphy-Double, das am falschen Set aufgetaucht ist. Ich könnte ihn mir eher in irgendeinem Quentin Tarantino-Schinken über Vampir-Hipster vorstellen.“

Auch in dieser Woche stellt mir Owley ein zweites Still zur Verfügung, in welchem mir unbekannte Charaktere vorkommen. Der Typ links sieht ja aus wie ein Eddie Murphy-Double, das am falschen Set aufgetaucht ist. Ich könnte ihn mir eher in irgendeinem Quentin Tarantino-Schinken über Vampir-Hipster vorstellen. Der Stormtrooper im Hintergrund, wie er die Tür bewacht, könnte bedeuten, dass EMD (“Eddie Murphy-Double”) sich in Gewahrsam befindet.

Oder vielleicht wartet er auf eine Audienz mit irgendeinem hohen Ross der Dunklen Seite? In der Zwischenzeit schaut er sich im “Warteraum” um. Seine Pose spricht von Ungeduld. Dass man ihn warten lässt, gefällt ihm so gar nicht. Können die sich das erlauben, nachdem der Dunklen Seite ein großer Seitenhieb verpasst wurde? EMD hat Informationen für dich, Darth Vader! Informationen, die der Dunklen Seite zurück zur Macht verhelfen könnten! Alles, was er im Gegenzug möchte, ist ein bisschen (viel) Geld. Aber bald! Er hat auch noch andere, nicht so ganz legale, Geschäfte zu betreiben.

Ich frage mich, wer oder was hinter der grün-grauen Uniform steckt. Was mir auffällt, sind zum einen die Spuren eines Kampfes an der Uniform. Zum anderen wären da die Haarzöpfe. Ginge ich jetzt total heternormativ an die Sache heran, würde ich denken, das bedeute, dass sich ein weibliches Wesen hinter der Maske versteckt. Aber warum ist der Brustpanzer dann so flach? Vielleicht interessiert das ja auch gar nicht. Vielleicht ist EMD ja einfach mit eigenem Beistand in der Form eines Bodyguards angerückt und bespricht jetzt nur noch einmal schnell den Schlachtplan, falls alles schief geht. Man trifft sich ja auch nicht jeden Tag mit der Dunklen Seite der Macht.

Owley reviewt Star Wars

StarWarsReviewsIch habe mich immer ein bisschen davor gedrückt, Star Wars zu rezensieren, weil ich fürchtete, den Filmen nie und nimmer gerecht zu werden. Anlässlich des bevorstehenden Kinostarts von Star Wars: The Force Awakens habe ich mich aber dazu entschieden, die Filme doch noch zu besprechen. Ob ich ihnen gerecht werde, wird sich zeigen, ich bin aber zuversichtlich, dass mir das gelungen ist. Ab kommendem Freitag wird also jede Woche neben einem Film von Hayao Miyazaki auch immer ein Star Wars-Film besprochen. Den Anfang macht nicht Star Wars: Episode I – The Phantom Menace, sondern, wie es sich gehört, Star Wars: Episode IV – A New Hope. Man schaut die Filme schliesslich nach Release-Chronologie.

Ich konnte zudem mit Frau Laura meine erste Gastautorin für den Blog gewinnen. Laura ist ein riesiger Film- und Seriengeek und einer der sympathischsten Twittermenschen, den ich kenne. Sie wird in einer Gastbeitragsreihe am Donnerstag jeweils erklären, wie sie denkt, dass die Star Wars-Filme ablaufen. Der Clou: Sie hat keine Ahnung. Richtig: Laura hat Star Wars nie gesehen. Krass, was? Ich denke, das wird eine witzige Sache und freue mich tierisch auf die erste Gastautorin in sechs Owley-Jahren.