Iwan Rheon – Bang! Bang!

Iwan Rheon reiht sich nahtlos in meine immer länger werdende Liste von Schauspielern ein, die auch als Musiker etwas hermachen. Der Waliser, bekannt als Hassfigur Ramsay Bolton aus Game of Thrones, hat bereits drei EPs veröffentlicht, im letzten Frühling folgte dann die erste richtige Platte mit dem Titel Dinard. Ruhige Klänge, viel Gitarre und eine verdammt schöne Stimme. Eine Kostprobe gefällig? Hier kommt das Titelstück seiner dritten EP Bang! Bang!

Game of Thrones – Staffel 3

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„The Lannisters send their regards.“

Da ich die Buchvorlage von George R.R. Martin gelesen haben wollte, und daran bekanntlich drei Jahre lang sass, verstrich auch ebensoviel Zeit, bis ich mich endlich an die dritte Staffel der Fantasy-Serie Game of Thrones wagte. Der Kampf um den Eisernen Thron – auf dem noch immer der junge Joffrey Baratheon sitzt – geht noch immer weiter. Während die Lannisters ihre Machtposition in Westeros mit allen Mitteln festigen, lecken die Feinde des stolzen Hauses ihre Wunden. Stannis Baratheon hat sich nach der Niederlage auf dem Blackwater auf Dragonstone zurückgezogen und schwört noch immer Rache. Der König des Nordens, Robb Stark, muss derweil um seine Allianzen bangen. Am anderen Ende der Welt wartet die rechtmässige Herrscherin über Westeros, Daenerys Targaryen auf den richtigen Zeitpunkt um ihr Erbe einzufordern. Doch die eigentliche Bedrohung für das Reich kommt aus dem hohen Norden, wo Jon Snow und die Männer der Night’s Watch nach Antworten suchen.

Aufgrund des Umfangs der Buchvorlage beschlossen die Showrunner David Benioff und D.B. Weiss, den dritten Band auf zwei Staffeln aufzuteilen, eine Entscheidung, die nicht nur Sinn macht, sondern auch George R.R. Martin ein bisschen Luft beim Schreiben des sechsten Bandes gibt. Während etwa die Entwicklungen in King’s Landing oder die Irrfahrt von Arya Stark von dieser Zweiteilung profitieren, leiden andere Storylines sichtlich darunter: Daenerys‘ längerfristige Eroberung der Sklavenstädte etwa macht in dieser aufgeteilten Form wenig Sinn und Jons Abstecher zu den Wildlingen wird meiner Meinung nach zu stark gekürzt. Da Benioff und Weiss A Song of Ice and Fire nicht nach Büchern sondern als Gesamtwerk umsetzen wollen, finden auch Ereignisse aus späteren Büchern Einzug in diese Staffel – wie etwa das Schicksal von Theon, das erst im fünften Band besprochen wird (wodurch er faktisch zwei Bücher lang von der Bildfläche verschwunden ist). Mit diesen Änderungen und Kürzungen habe ich mich mittlerweile abgefunden. Ich weiss, dass sie nötig sind, um die Zuschauer, die keine Geduld haben, sich durch die Bücher zu kämpfen, nicht zu verwirren.

Nur eine Umsetzung gelingt in Game of Thrones meiner Meinung nach nicht so gut: Die „Red Wedding“, ein ungeheuerliches Ereignis, bei dem diverse Gäste einer Hochzeit auf brutale Art und Weise niedergemetzelt werden und ein Kapitel, das man im Buch so schnell nicht vergisst. Die Serienumsetzung kann zwar was den Blutgehalt betrifft mithalten, dennoch kommt diese Szene nie so verstörend rüber, wie in der Vorlage. Im Buch wird das Gemetzel vom immer penetranter werdenden Musikstück The Rains of Castamere untermalt, in der Serie fehlt dieses Schlüsselelement leider. Schauspielerisch stechen in der dritten Staffel vorallem diejenigen Darsteller hervor, die in den früheren Staffeln etwas im Hintergrund standen. Charles Dance gefällt als undurchsichtiger und erbarmungsloser Lord Father der Lannisters, der selbst den König in seine Schranken weist und dem wunderbar geschriebenen Charakter mehr als gerecht wird. Auch Carice van Houten, die in der Serie die mysteriöse Red Sorceress spielt, kommt in dieser Staffel eine grössere Rolle zuteil, die sie gekonnt meistert. Eine milde Enttäuschung ist da Ed Skrein, der den Wüstenschönling Daario Naharis mimt und dabei ziemlich blass bleibt – sein Abgang nach nur drei Episoden dürfte den Machern da vermutlich recht gewesen sein.

In Kürze:

Game of Thrones ist die vermutlich bestmögliche Umsetzung des opulenten Werkes von George R.R. Martin für ein breites Publikum. Auch die dritte Staffel macht da keinen Unterschied. Packende Unterhaltung, überraschende Wendungen und verdammt gute Darsteller gibt es auch im dritten Durchgang dieses Fantasyepos‘.

Wertung:

4 von 5 Obsidian-Dolchen

Geschafft.

StormSwords

Ich kann mich nicht daran erinnern, je drei Jahre an einem Buch gesessen zu haben. Aber es gibt ja für alles ein erstes Mal.

Buckingham Palace Guards x Game of Thrones

„Brace yourselves, Windsor is coming!“*

Nach dem coolen Foto der Queen neben dem Eisernen Thron am Set von Game of Thrones in Nordirland nun der nächste Win-Moment für das britische Königshaus. Dessen Palastwache (die Typen, die zum Lachen zu bringen jedes Touristen Ziel sein dürfte) spielte nämlich keine geringere Melodie als das Thema zu besagter Serie von Ramin Djawadi.

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(via)

*pun courtesy of the wonderful Lindsey Pindsey

Game of Thrones – Staffel 2

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„A very small man can cast a very large shadow!“

Bei einer Serie, deren Vorlage so umfangreich ist, wie bei Game of Thrones, ist eine 1:1-Umsetzung natürlich immer schwierig. Dass es HBO aber nichtsdestotrotz schaffte, der Vorlage dermassen gerecht zu werden, erstaunt, und macht Hoffnung für die TV-Zukunft. Die erste Staffel hatte zwar ihre kleinen Kratzer im Lack, die aber nie gross genug waren, als dass sie mir die Freude an dieser Serie verderben konnten. Und so war natürlich die Freude gross, als eines Tages die DVD der zweiten Staffel dieser Serie bei mir im Briefkasten lag…

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CHVRCHES – Game of Thrones (Cover)

Während die ganze Welt gespannt auf ihr Debütalbum wartet, setzen sich CHVRCHES gemütlich ins Studio und machen irgendwelchen Blödsinn. Wie frech! Zum Glück ist dieser „Blödsinn“ ein tanzbares Cover von Ramin Djawadis Titelstück für Game of Thrones, was alles wieder gut macht und mich versöhnlich stimmt. Ich fordere eine offizielle Version davon in toller Qualität.

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Und weil es so gut passt, hier noch ein Remix mit James Browns This Is A Man’s World.

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