Der nächste Mark Millar-Film kommt schon bald…

Starlight

Mark Millar kann man getrost als Mann der Stunde in der Comic-Szene bezeichnen. Der schottische Comicautor hat fast überall seine Finger im Spiel – bei 20th Century Fox hat er den Posten als Creative Consultant für ihr Shared Universe inne, Marvel verfilmt seinen Comic Civil War zum vermutlich grössten Film-Event seit The Avengers und auch seine eigenen Sachen sorgen in Hollywood für Furore. Nach Wanted, Kick Ass und dem bei uns morgen anlaufenden Kingsman: The Secret Service steht bereits die nächste Millar-Adaptation in den Startlöchern: Starlight erzählt die Geschichte eines Weltraumsuperhelden im Ruhestand, der einem Hilferuf einer fernen Welt folgt.

Das nostalgische Sci-Fi-Spektakel wird wie schon Kingsman: The Secret Service von 20th Century Fox produziert – das Drehbuch zum Film stammt aus der Feder von Gary Whitta, der bereits das Drehbuch zum ersten Star Wars-Spinoff verfasst hat. Wann der Film kommt, wer Regie führen wird und wer mitspielt, ist noch nicht bekannt.

Ich warte derweil noch immer auf die Filmadaptation von Nemesis, aber Starlight geht auch.

Gareth Edwards macht Star Wars

Boba

Gareth Edwards dreht als Nächstes nicht Godzilla 2, sondern das erste Star Wars-Spin-Off, das am 16. Dezember 2016 kommen soll. Das hat Disney heute bekannt gegeben. Um welchen Charakter es geht, ist noch nicht bekannt, aber die Fans sind sich nicht zuletzt dank dieser Meldung einig, dass es im ersten Spin-Off eindeutig um Boba Fett gehen wird. Damit dürfte Disney die Fans zufriedenstellen

Wer jetzt befürchtet, dass das Spin-Off ein gleiches Chaos wird wie Godzilla, kann beruhigt aufatmen. Denn zumindest der Drehbuchautor Max Borenstein wurde nicht verpflichtet (der darf sich einer anderen noch nicht genauer definierten Disney-Property annehmen), das Script für das Spin-Off liefert Gary Whitta, der vorallem für seine Arbeit zu The Book of Eli bekannt ist.

Insofern sehe ich – anders als andere, die von Godzilla enttäuscht wurden – nicht schwarz. Denn der Schwachpunkt war das Drehbuch, nicht was Edwards damit angestellt hat. Und wenn der Film optisch und technisch nur halb so eindrücklich wird wie Godzilla, bin ich happy. Und übrigens nerve ich mich gerade darüber, dass ich eine Signierstunde mit Edwards in London geschwänzt habe, weil ich dachte, dass das sowieso ein kleiner Fisch ist.

Das obige Artwork ist übrigens nicht offiziell, sondern stammt vom Comic-Zeichner Leinil Yu und gefiel mir einfach total gut.