Thor (2011)

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„My mortal form grows weak. I require sustenance! „

Zugegeben, Thor konnte ich anfänglich nicht wirklich viel abgewinnen. Ich rechnete mit einem trashigen Superheldenstreifen über einen Weichling in einer Karnevalsrüstung, der sich mit einem Hammer Gehör zu verschaffen versucht. Und auch der Destroyer gefiel mir anfangs nicht wirklich. Mit der Zeit, heisst mit der zunehmenden Zahl an spektakulären Trailern und Teasern, konnte ich mich jedoch mehr und mehr für den Film erwärmen und irgendwie merkte ich, dass unter (immer noch wie Karnevalskostüme) aussehenden Rüstungen tatsächlich Platz für eine doch ziemlich interessante Figur und damit eine spannende Story ist.

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Unsterblich

Ein Titel mischt die Keinohrhasen-Fanszene auf. „Unsterblich“ aus der Feder von Baschi, einem schweizer Sänger, ist der Song, der im Abspann von Zweiohrküken läuft. Baschi und Graval – das ist ne Hassliebe. Als Castingshowprodukt war er mir immer suspekt. Nach seinen ersten Schnulzen mochte ich ihn nicht wirklich. Durch Songs wie „Bring en Hei“ (Bring ihn heim, das – ziemlich schrottig – von Oliver Pocher gecovert wurde…), den inoffiziellen WM-Song 2006 der Nati, spielte er sich ins Herz der gesamten Nation. Der Titel wurde auf und ab gespielt und man musste ihn einfach mögen.

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Um mit seinem Schnulzen-Image zu brechen schrieb er „Wänn das Gott wüsst“ (Wenn Gott das wüsste), der nicht durch einen gerade gottesfürchtigen und jugendfreien Text bekannt wurde, und dadurch für Furore sorgen. Von „Baschi den Titel BASCHI NATIONAL aberkennen“ war die Rede.

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Da Baschi gezeigt hat, was er auch sonst noch so drauf hat, darf er von mir aus noch so viel Schnulzen schreiben – ich finde sie gut. Und darum finde ich auch „Unsterblich“ – trotz mangelhaftem Deutsch – top!

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