Armageddon (1998)

Armageddon

„United States government just asked us to save the world. Anybody wanna say no?“

Entweder man mag Michael Bay oder man ist Filmliebhaber. So oder so ähnlich gilt offenbar die goldene Regel im Filmfanbusiness. Ich sehe das nicht ganz so, und liebe (bis auf Transformers: Revenge of the Fallen) alles, was ich von ihm gesehen habe. Auch Armageddon, für den sich der Regisseur mit der höchsten Explosionsrate in seinen Filmen kürzlich öffentlich entschuldigt hat, was ich mal gar nicht verstehe. Denn der Streifen rockt.

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Total Recall (2012)

„I may not remember who I was, but I know who I am.“

Ich habe nicht viele Filme mit Arnold Schwarzenegger gesehen, Batman & Robin und die beiden The Expendables, und dann hätten wirs auch schon. Damit wäre dann auch klargestellt, dass ich das Original von Total Recall nicht gesehen habe, aber ich sehe sowas immer als Chance, denn so kann ich den Film von Standpunkt des Neulings sehen, und kann darauf achten, ob der Film für Uneingeweihte auch interessant genug ist. Da Total Recall aber – wohl in weiser John Carter-Voraussicht – nicht auf dem Mars spielt und auch sonst anders sein soll als das Original (die drei Titten sind drin), ist dessen Sichtung so oder so nicht wirklich zwingend, um das Remake zu verstehen.

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Life in a Day

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„When I close my eyes, I can see all different people in the world.“

Ridley Scott produziert einen Film, der offiziell unter der Regie von Kevin MacDonald entstand, aber eben nur offiziell. Der unkonventionelle und am ehesten als Episodenfilm zu bezeichnende Life in a Day wurde nämlich von bis zu 80’000 Regisseuren (aka YouTube-Usern) gedreht, die alle Aufnahmen, die sie am 24. Juli 2010 gemacht hatten, einsandten. Scott und MacDonald bastelten daraus dann eine rund 90 Minuten lange Doku über das Leben auf der Erde.

Für die Musik war ausserdem Harry Gregson-Williams zuständig, Ellie Goulding singt den Titeltrack.

Der Film feierte Anfangs Jahr am Sundance Film Festival Premiere und ist mittlerweile auf DVD erschienen, was die Kinobetreiber nicht abhält, den Film auch noch in den Kinos zu zeigen, in unserem Fall ab dem 21. Juli. Und darum lief heute morgen folgender Trailer im Kino. Hach.

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The Chronicles of Narnia: Prince Caspian (2008)

„Your brother and sister have learned what they can from this world. Now it’s time for them to live in their own.“

Nachdem grossen Erfolg des ersten Films lag es auf der Hand, dass noch weitere Bücher der Reihe aus der Feder von C.S. Lewis verfilmt würden, doch es wäre ein zu grosses Risiko gewesen, wenn man gleich grünes Licht für sieben Verfilmungen gegeben hätte, weshalb man erst einmal zwei Fortsetzungen ansetzte, bzw. im Falle eines Totalversagens des zweiten Films an den Kinokassen, es wohl bei zwei Filmen belassen hätte. Wobei hier Aslan sagen wohl würde: „Man weiss nie, was gewesen wäre“. Um der Schreibfolge der Bücher zu folgen, war also diesmal Prince Caspian am Zug, wobei man es hier mit einem der weniger beliebten Büchern der Reihe zu tun hatte, das auch mir persönlich nicht wirklich gefiel. Dennoch reichte es zu mehr als 400 Millionen, wodurch auch ein dritter Teil, momentan in den Kinos, in Auftrag gegeben werden konnte.

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The Chronicles of Narnia: The Lion, The Witch & The Wardrobe (2005)

„Do not cite the Deep Magic to me, Witch! I was there when it was written.“

Verfilmungen eines Stoffes haftet der eher schlechte Ruf an, dass sie die Vorlage meist mehr als Inspiration als als Vorlage sehen, und es diesbezüglich nicht sehr genau nehmen mit der Adaption. Hier wird eine wichtige Figur herausgeschnipselt, und dort wird dem Teeniepublikum zuliebe eine Romanze eingewoben. Dabei bewiesen gerade Werke wie die Herr der Ringe-Trilogie oder About a Boy, dass eine möglichst detailgetreue Adaption eines beliebten Stoffes im wahrsten Sinne Gold wert ist, denn diese Filme verkauften sich meist ausserordentlich gut. So auch bei der Verfilmung des ersten Bandes der siebenteiligen Narnia-Reihe des Schriftstellers C.S. Lewis, The Lion, The Witch & The Wardrobe, die sich im entsprechenden Jahr nur dem dritten Star Wars-Film geschlagen geben musste. (mehr …)