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TOAZ: Interview mit Patrick Doyle

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Als ich vor einer Woche von einem Interviewpartner eiskalt abserviert wurde, war die Enttäuschung bei mir gross. Doch wie sagte schon mein supertoller Mathelehrer? „Das Leben ist wie eine Sinus-Kurve – mal geht es hinauf, und mal wieder hinunter!“ Und so dauerte es nicht lange, bis sich mir aus heiterem Himmel eine neue, des Tollsten Oktobers Aller Zeiten würdige Möglichkeit bot:

Anlässlich eines Harry Potter-Filmmusik-Konzertes des renommierten 21st Century Symphony Orchestra war der Komponist Patrick Doyle dieses Wochenende in Luzern zu Gast und nahm sich freundlicherweise kurz Zeit, um mir einige Fragen zu beantworten. Mein Interview mit dem charismatischen Schotten, der unter anderem für einen Harry Potter-Film, Thor oder Brave die Filmmusik schrieb, gibt es nach dem Klick.

Lustigerweise habe ich dieses Interview auf den Tag genau ein halbes Jahr nach meinem Gespräch mit Michael Giacchino geführt. Sachen gibt’s.

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Filthy Filmgif #2

harry-potter-boom

„Blow it up? Boom?“ – „Yes – Boom!“

Es fällt mir ja recht schwer, das Ende von Harry Potter und die Heiligtümer der elenden Merchandisemaschinerie – Teil 762a nicht zu verraten. Joa. Voldemort wird voll brutal niedergeschossen. So geht das. Und ich muss sagen, ich fand den Film nicht schlecht, ich bin nur erstaunt wie belanglos ein Finale einer so fesselnden Filmreihe sein kann. Wirklich.

(via)

Aktion „KINO KANN“

ChristiansFoyer hat Geburtstag und es gibt eine Aktion mit Gewinnspiel, oder ein Gewinnspiel mit Aktion, jedenfalls sollte man aus den Wörtern KINO und KANN einen Satz machen, und den erklären und dann Gewinne abstauben. Vielleicht eventuell möglicherweise. Und hätte ich nicht gerade heute wieder ein lustiges Kino-Erlebnis gehabt, würde mein Beitrag zum Thema wahrscheinlich auf sich warten lassen.

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BeschissenermomentrettTUNE

Ich bin eigentlich nicht tot. Klinisch jedenfalls nicht. Mein Gehirn dagegen ist schon längst verbrüht, was daran liegt, dass ich gerade eine ziemlich strenge Woche hinter mir habe. Am Dienstag stand das Horror-Gespräch mit Schulleitung und Schulkomission an, das zwar nicht viel schlaues hergegeben hat, aber halt doch sein musste. Doof. Am Abend gings dann den neuen Harry Potter schauen, der ganz zu empfehlen ist, vielleicht der beste und wagemutigste Potter-Film, wenn auch noch lange kein Meisterwerk. Aus diesem Film stammt übrigens auch der folgende Song, der eine Kitschszene leicht aufwertet. Gestern waren wir dann mit der Klasse in Basel in der Warhol-Ausstellung und im Jean Tinguely-Museum und da ich erst etwa um 20 Uhr zu Hause war, hab ich auch neben dem Physiklernen glatt vergessen, ein Wham! zu machen. Mal schauen, ob noch eins kommt.

Zum Track: In einer Szene tanzen Harry und Hermine, und die Szene ist völlig random und kitschig und einfach einer der grössten WTF-Momente im Film, wäre er nicht mit dem coolen Track „O Children“ von Nick Cave unterlegt. I proudly present the Song that saved the beschissenst Moment in Harry Potter 7.1 from being even more beschissen.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=mKWydA69o9E]

Wham! – Nichts neues zum Hobbit und sonstige unwichtige Kleinigkeiten – unbedingt lesen!!!

Wie dem Kino gehts momentan auch uns Nerds. Flaute bedingt durch WM-Spektakel. Ab und zu dringen mal ein paar News zu uns durch, aber ausser Gerüchten, Bestätigungen von Bestätigungen, Dementi von Bestätigungen und Bestätigungen von Dementi ist wenig los.

Ein gutes Beispiel für ein Projekt, das jedesmal für Aufatmen und Jubeln sorgt, und das dennoch keinen Schritt vorwärtskommt ist der Hobbit. Guillermo del Toro hat den Platz geräumt, nun wird ein Regisseur nach dem anderen für den Film ins Spiel gebracht. Neill Blomkamp („District 9“) wurde ins Spiel gebracht. Er hat dementiert. Dann hiess es, Peter Jackson würde nun doch die Regie übernehmen. Auch er hat das dementiert. Beziehungsweise: Er hat dementiert, dass er es machen würde, jedoch nicht ausgeschlossen, dass er es machen würde. Sic! Ansonsten findet sich jeder Regisseur, der seine Finger schonmal an einem Fantasy-Film hatte, in der Liste möglicher Regisseure.

Dass Robin Williams, der sich bereits in den alten Batman-Filmen erfolglos um den Joker und um den Riddler bewarb, sich für den nächsten Batman ins Spiel gebracht hat ist etwa ähnlich irrelevant, wie dass Jay Baruchel („Fanboys“) Robin spielen will. Von dem Film gibt es übrigens noch keine News. Auch wenn Chris Nolan der Meinung ist, seine wöchentlichen Interviews, in denen er zu sagen pflegt, dass man noch am Plot schreibe, gelten als News. Tun sie nicht 🙂 Ebenso steht es mit seinem Superman, mit Edgar Wrights Ant-Man und allen anderen Superheldenfilmen, die irgendwann dereinst kommen sollen.

Die Haupt-News dieser Tage ist sicher der Harry Potter and The Deathly Hallows-Trailer, der online ging. Auch wenn man noch nicht viel sieht, und wenn dann etwas, das in Teil 1 des Doublefeatures nicht vorkommt (Schlussduell), ist er schick. Und wenn Voldemort (ganz geil: sein Avada Kedavra-Schrei ^^) noch reichlich Screen Time zuteil wird, könnte mich dieser Teil noch schön unterhalten 🙂

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=bL55EiybphM]

Ebenfalls sehr unterhaltend finde ich, dass M. Night Shyamalan (selbst übrigens indischer Herkunft) an den Pranger gestellt wird, weil er in seinem Film The Last Airbender (auch mal bekannt als „Avatar“) die indischen Darsteller als Bad Guys und die weissen Darsteller als die Guten einsetzt. Der Regisseur schiesst zurück und sagt, dass genau die Leute, die ihn verurteilten rassistisch dächten, da sein Film nie Gut oder Böse zeigt, sondern diese Aufteilung nur von diesen Vorurteilen, die die Leute hegten, rührten. Einfach armselig, welche Argumente Leute suchen, um etwas runtermachen zu müssen. Aber dem Erfolg des Filmes wird das sicher nicht schaden 😉

Graval liest: J.K. Rowling – Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

Gestern war Welttag des Buches, der Grund, warum ich jetzt jeden Tag dieser Woche ein Buch vorgestellt hab. Und dann das – Graval verpasst, ein Buch vorzustellen. Doch gestern ging ich spontan noch mit ein paar Kollegen raus. Und um 2 Uhr mag man dann echt keine Bucheviews mehr schreiben 😉 Da ich Harry Potter sehr gut mochte und mag, möchte ich ein Buch der Reihe vorstellen. Meine Favoriten sind die Bände 4, 6 und 7, die letzteren habe ich auch bei mir, Band 6 sogar in einer Special Edition 🙂

J.K. Rowling – Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

Der letzte Band der Reihe beantwortet alle offenen Fragen. Offenbar war es einer der ersten, den J.K. Rowling verfasst hat, wodurch es ihr möglich war, die Spannung in den vorherigen Bänden richtig zu timen. Und mit der ein oder anderen Antwort auf diese Fragen hätte wohl keiner gerechnet. Etwas schade ist aber trotzdem, dass Rowling sich nun nicht gewehrt hat, als die Macher der Filme das Buch auf zwei Teile aufspalteten.

Story

Während seines Umzugs aus dem Haus der Dursleys ins Haus der Weasleys muss sich Harry gemeinsam mit einigen Mitgliedern des Ordens des Phönix einigen Todessern und Voldemort stellen, die seinen Tod wollen. Ihnen gelingt die Flucht, doch sie müssen das ein oder andere Opfer hinnehmen. Um sich Voldemort stellen zu können, sucht Harry nun mit Hermine und Ron nach den verbliebenen Horkruxen. Voldemort, der in jedem Horkrux einen Teil seiner Seele versteckt hat, versucht diese zu schützen und sieht Hogwarts als den sichersten Aufbewahrungsort für die Horkruxe an. In einer erbitterten Schlacht in und um Hogwarts fällt die Entscheidung über Leben und Tod der beiden Magier.

Graval findet

Jeder mag Harry Potter – oder die meisten. Egal ob Mainstream oder nicht, die Buchreihe muss man gelesen haben und sie ist auch tatsächlich sehr gut und durchdacht, wie ich finde. Die letzten Bücher werden von mal zu mal düsterer, was auch dazu führte, dass es wilde Diskussionen um das Ende des 7. Bandes gab. Denn, wie man Rowling kannte, war es genauso gut möglich, dass sie Harry sterben liess, wie dass sie ihn am Leben hielt. Ein solches Spannungs- bzw. Überraschungsmoment gab es zuletzt 1980 mit „Ich bin dein Vater!“ 😉 Rowling beschreibt in diesen Büchern auch sehr gelungen die Entwicklung von Harry vom Menschenkind zum Zauberer, was in den Büchern weit besser ausfällt als in den Filmen. Aber die sind hier ja nicht das Thema 😉 Ein kleiner Kritikpunkt ist wahrscheinlich die nachträgliche Benennung der Kinder von Harry und Co. nach allen möglichen Zauberern und Freunden, aber wer weiss, wie Magier ticken 😛

Eins der besten und düstersten Harry Potter-Bücher, gespickt mit viel Tod und Überraschung. Der Beweis, dass Harry Potter nicht nur Kinder- / Jugendliteratur ist.

Das letzte Wort

„Albus Severus“, sagte Harry leise, so dass niemand ausser Ginny es hören konnte, die taktvollerweise so tat, als würde sie Rose zuwinken, die schon im Zug war, „du bist nach zwei Schulleitern von Hogwarts benannt. Einer von ihnen war ein Slytherin, und er war wahrscheinlich der mutigste Mann, den ich je kannte.“

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