100 Monster

Walt

Krass. Vor hundert Tagen habe ich ein Projekt angerissen, von dem ich nie gedacht hätte, dass es mich so lange begleitet (und auf Trab hält). One Day One Monster nannte ich es, und genau das war auch der Plan. Inspiriert von Monsters University zeichnete ich jeden Tag ein Monster und lud das anschliessend auf den eigens dafür kreierten Tumblr. Das Projekt hatte nie eine Frist, ich wollte es solange laufen lassen, wie ich Lust hatte. Nur hätte ich im Traum nicht gedacht, dass ich das länger als ein paar Wochen durchziehen würde. Doch heute habe ich tatsächlich die Dreistelligkeitsmarke geknackt.

Das ist auch ein bisschen ein persönlicher Erfolg, da ich bei solchen Projekten gerne mal ein Quitter bin und irgendwann auf halber Strecke aufgebe. Jüngste Versuche haben das ja eindrücklich gezeigt (Spider-Man, hust, Spider-Man!). Trotzdem eine Sache zu haben, die ich so lange durchziehe, und die mir auch jetzt noch dieselbe Freude bereitet, wie bei den ersten paar Monstern, das macht mich richtig stolz. Gut möglich, dass das morgen bereits anders aussieht, aber jetzt möchte ich den Moment geniessen. Aus diesem Grund habe ich meine zehn Lieblingsmonster ausgesucht – gleich nach dem Klick. Vielleicht verrate ich euch ja in ferner Zukunft auch mal, was es mit den Namen auf sich hat, sofern ihr nicht schon selber drauf gekommen seid.

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Ich bin wieder da.

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Nach drei Wochen im Norden habe ich mit Berlin auch noch die allerletzte Etappe meiner Grossen Deutschlandtournee® erfolgreich hinter mich gebracht. Davor waren Hamburg, Sylt, Essen und Göttingen angesagt. Zum Abschluss gabs noch eine zehnstündige Zugreise quer durch die Republik, aber ich habe es trotz allem unbeschadet in die Heimat geschafft. Da in Deutschland bekanntlich keine Möglichkeit besteht, in Erfahrung zu bringen, was auf der andern Seite der Grenze vor sich geht, sehe ich erst jetzt mit Schrecken, was gewisse Blogpinguine angerichtet haben. Ich bin dann mal schnell bei der Mülltonne.

Jedenfalls: Deutschland war super und es war erwartungsgemäss eine grossartige Erfahrung. Da ich euch nicht gross volltexten möchte, habe ich ein kleines Video gebastelt, das meine Reise gut zusammenfasst.

The Most Awesome Spider-Man #8

MASM8Der neueste The Most Awesome-Spider-Man-Cartoon, frisch ab der Druckpresse. Oder wie man dem auch immer sagt.

Wer den Begriff FUBAR nicht kennt, hat zu wenig Kriegsfilme geschaut oder weiss nicht, wie man Google benutzt.

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One Day – One Monster

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Jeden Tag mache ich ein Monster.

Das ist das Projekt One Day – One Monster. Inspiriert werde ich dabei natürlich von Monsters University, das ist aber eigentlich auch schon der ganze Bezug zu diesem Film. Die Idee hinter dieser Sache ist, mich etwas stärker dazu zu zwingen, mich mit Charakterdesign zu befassen und einfach mal draufloszukritzeln, zu basteln oder was auch ich zu machen. Das alles läuft auf Tumblr, und wird hoffentlich bis zum Filmstart fleissig geführt.

Relikt aus der Vergangenheit

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In lediglich viereinhalb Wochen stehen bei mir Semesterferien an. Das ist voll cool, und die Ferien sind auch schon durchgeplant – erst wird gearbeitet, danach gereist. Soweit der Plan. Bis dahin stehen aber noch diverse schulische Projekte an, eines geht diese Woche zu Ende und dazu gab es nun erste Besprechungen. Dazu muss man vorausschicken, dass es sich bei der aktuellen Arbeit um eine interdisziplinäres Projekt zwischen den Modulen Fotografie und Objekt/Raum (also allem Gegenständlichen) handelt, bei dem aus einer Papierrolle irgendwas Schlaues entstehen soll. Soviel dazu. Bei mir entstand ein Helm, der irgendwie wie ein alter Wikingerhelm aussieht, aber kein Visier hat und eigentlich völlig unnütz ist. Also als Helm.

Da ich mit gegenständlicher Kunst nichts am Hut (oder Helm) habe, wollte ich selbigen vorallem inszenieren und legte den Schwerpunkt auf das Fotografische – Modell stand oder sass mir freundlicherweise mein Bruder. Die Idee dahinter entstand irgendwie durch die Assoziation des Helms mit einer kleinen Burgruine in meinem Dorf. Ich wollte einen Ritter oder Wikinger oder Krieger sonstiger Art zeigen, der irgendwie nicht ganz damit klarkommt, dass er der Vergangenheit angehört. Gleichzeitig assoziiert er sich mit der Gegenwart – darum auch der Anzug. Auch wenn die Fotosession sehr fruchtbar war, war ich zum Abschluss der Fotografien nicht ganz glücklich mit dem Ergebnis, weshalb ich mit gemischten Gefühlen an die Besprechung fuhr. Irgendwie kam oder kommt die Idee nicht ganz so rüber, wie ich mir das wünschte.

Ich hatte eigentlich einen klaren Plan, was ich verbessern wollte und wo es anzusetzen galt. Vermutlich liegt es an meinem fehlenden Talent, das wie Desinteresse wirken mag, oder der Objekt-Dozentin missfiel einfach, dass ich immer mal wieder gefehlt habe. Auf jeden Fall war ihre Kritik alles andere als objektiv (no pun intended) und war gänzlich vom Wunsch, mir eins auszuwischen, motiviert. So waren Hauptargumente, die sie ins Feld führte, dass mein Helm (der bewusst alles verdecken soll, um die Mimik der Person das Bild nicht verfälschen zu lassen, und notabene aus Papier hergestellt wurde) gar kein richtiger Helm sei und ihm das fehle, was einen Helm ausmache. Ach, wirklich? Ja Sternenfoifi, herzlichen Dank, Kapitän Offensichtlich. Das Fazit war dann ein durch die Blume formuliertes „Egal, was du machst – es ist so oder so scheisse.“

Wie es mit dieser Arbeit nun weitergeht, wird sich jedenfalls zeigen, mein Interesse, mehr aus dieser Bildserie zu machen, wurde nun auf ein Minimum reduziert, was mich irgendwie schon ziemlich frustriert, hatte ich doch eigentlich ganz nette Ideen.

Übrigens, wer behauptet, dass dieser Titel sich nicht nur auf meine Arbeit bezieht, ist ein Schelm.

Taxi Driver

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Letzten Samstag gabs für mich zwei Premieren: Einerseits war ich das allererste Mal im Xenix. Überhaupt. Das Xenix ist ein kleines Kulturkino in Zürich, das vornehmlich Retrospektiven zeigt. Und weil es so klein ist, hat es auch einen ganz speziellen Charme, was mir an den Kulturkinos in Zürich immer wieder total gefällt. Und die drei vorderen Reihen (die immer noch ordentlich weit von der Leinwand sind) bestehen aus grossen Ledersofas, was den Kinobesuch gleich nochmal eine Spur gemütlicher werden lässt. Die zweite Premiere betrifft den Film, den ich zum ersten Mal sah, was eigentlich eine kleine Schande ist, aber bei meinen Filmlücken auch nicht weiter auffällt. Dabei handelt es sich um Martin Scorseses Taxi Driver, einen Film, der so eigenartig ist wie genial. Und Robert DeNiro ist in seiner Rolle echt verdammt stark. Und auch wenn ich ihn schon beim ersten Mal genial fand, muss eine zweite Sichtung her. Mindestens. Das ist einer dieser Filme.

Und weil mich der Film so umhaute, bastelte ich im Photoshop ein kleines Posterkonzept zusammen, das den Look der Checkered Cabs aufnehmen, aber nicht 1:1 kopieren sollte. Dieses Konzept verstehe ich übrigens nicht als definitives Kunstwerk, sondern als lockere Spielerei und einen ersten Versuch, Schönheit und Inhalt mit einfachsten Mitteln zu vereinen.

The Most Awesome Spider-Man #7

MASM7Was, ein The Most Awesome Spider-Man-Comicstrip ohne Spider-Man? Geht das überhaupt?

Nun, das Urteil darüber überlasse ich euch, ich denke jedenfalls, dass das schon machbar sein dürfte und freue mich über die nunmehr siebte Ausgabe – Inklusive erstmals verwendeter (und sicher auch in Zukunft nicht zu kurz kommender) Meta-Ebene – die man vielleicht ein wenig besser versteht, wenn man The Amazing Spider-Man gesehen hat. Bei dem ich mich immer gefragt habe, warum Captain Stacy eigentlich Spidey dermassen hasst. Nun, jetzt dürfte alles klar sein.

Übrigens ist das einer der letzten Comicstrips, die ich gezeichnet habe, spätestens im Mai ist Sense. Das heisst, nicht ganz. Natürlich habe ich noch unzählige Ideen, aber leider fehlen mir Zeit und Lust, die zu zeichnen. Ich bin aber überzeugt, dass die in den nächsten Monaten zurückkehren wird, und MASM wie gewohnt seinen Monatsrhythmus beibehält. Hoffen wir es zumindest.

Star Wars Poster

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Es war wahrlich eine göttliche Eingebung, die mich letzten Sonntag heimsuchte, als ich an der Taufe meines Neffen so tat, als würde ich mich für das, was der Pfarrer erzählte, interessieren. Tatsächlich kam mir in diesem Moment aber ein Einfall, der mich den ganzen Tag nicht mehr losliess: Ich wollte ein Poster zu Star Wars machen. In meinem „typischen“ Stil mit grossen Flächen, klaren Linien und extrem viel Minimalismus, zu dem ich mich regelrecht zwingen musste, begann ich, etwas zu entwerfen, regte mich tierisch über meinen angeblichen Misserfolg auf und legte es frustriert beiseite. Ein paar Tage später entdeckte ich das angefangene Bild und beschloss, ihm eine zweite Chance zu geben. Entstanden sind so drei Poster zur alten Star Wars-Trilogie. Ursprünglich sollte bei The Empire Strikes Back ein AT-AT abgebildet sein; das heisst, ich habe das fertige Poster mit aufwändig gebasteltem AT-AT auf meiner Festplatte, aber es gefiel mir letztlich doch nicht und ergab keinen Sinn. Und so ging ich nochmal einen Schritt zurück und beschloss, neben der layouttechnischen Kontinuität zudem auch auf jedem Bild Luke in einem Gefährt oder Fluggerät zu zeigen.

Nach dem Klick gibts die Bilder noch in gross – damit man zum Beispiel die Details betrachten kann. Auf die ich, wie auch auf die Poster selber, ehrlich gesagt recht stolz bin.

Und wie immer gilt – wer eine hochaufgelöste Variante davon für persönliche Zwecke möchte, soll sich doch bitte via e-Mail an mich wenden.

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