iPad – die nächste Apple-Revolution?

 

Ich bin ja kein Technikfreak, aber ich muss zugeben, dass ich mich auf das iPad gefreut habe. Irgendwie abgefahren, das Ding. Ein übergrosses iPhone kombiniert mit einem Mac. Was ich ja an Mac so verabscheue ist das Oberflächendesign, das jegliche Formen von Geschmacksnerven Suizid begehen lässt. Glücklicherweise wurde das ja bei den iPods und iPhones und jetzt auch beim iPad verändert, sodass – zumindest designtechnisch – wenig zu meckern bleibt. Auch, dass man dem Ding 10 Stunden Akkulaufzeit gibt ist ganz schick.

Doch was mich stört, ist der Name des Dings. iSlate wäre zehnmal besser gewesen und auch ausser Gefahr bei Verwechslungen mit dem iPod gewesen. Und wie sagt man jetzt? DAS iPad? DER iPad? Ebenfalls ätzend ist, dass das Ding keine Webcam hat und eBooks unterstützt. Das schlimmste, was der Menschheit passieren konnte, sind eBooks. Ein Buch gehört zwischen zwei Kartondeckel und basta.

Jedenfalls finde ich das iSlate – ich nenne es nun konsequent so – nett, aber nicht viel mehr. Dem Hype darum beizuwohnen war spassig, aber für mich ist hier Ende. Falls ich mal zu viel Geld haben sollte und nicht wissen sollte, was damit zu tun, dann vielleicht. Ansonsten ist mir ein richtiger PC lieber. Aber vielleicht für Businessmen?